New South Wales

Buschfeuer in Australien führen zu Schulschließungen

Angesichts verheerender Buschbrände in Australien bleiben am heutigen Dienstag mehr als 600 Schulen in Sydney und Teilen des Bundesstaats New South Wales geschlossen.

Dies hatte die Bildungsbehörde beschlossen, um die Vorbereitungen der Feuerwehren auf die vorrückenden Brände zu unterstützen. Gladys Berejiklian, die Regierungschefin von Australiens bevölkerungsreichsten Bundesstaates, wiederholte ihre Warnung an die Bevölkerung, sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Bereits am Vortag war in New South Wales der Notstand ausgerufen worden.

Bei Dutzenden Buschbränden im Osten Australiens sind seit vergangener Woche mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 weitere wurden verletzt, darunter 20 Feuerwehrleute. Mehr als 150 Häuser und Wohnungen wurden von den Flammen beschädigt. Bisher ist den Behörden zufolge eine Fläche von knapp einer Million Hektar Land betroffen, also 10.000 Quadratkilometern, was etwa der Hälfte Hessens entspricht. Zuletzt war in New South Wales 2013 der Notstand ausgerufen worden, als heftige Buschfeuer im Gebirge Blue Mountains westlich von Sydney wüteten.
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