Neuseeland

Touristen in Kaikoura abgeschnitten

Vom malerisch gelegenen Kaikoura aus führen diverse Touren zu Delfin- und Walbeobachtungen auf See.
Ulrich Lange/Wikimedia, GNU FDL
Vom malerisch gelegenen Kaikoura aus führen diverse Touren zu Delfin- und Walbeobachtungen auf See.

Auch etwa 1000 Touristen waren in Folge des schweren Erbebens vom Wochenende von der Außenwelt abgeschnitten. Erdrutsche haben Straßen blockiert.

Rund um das Touristenörtchen Kaikoura in Neuseeland waren nach dem Erdbeben mit den Einheimischen auch etwa 1000 Touristen von der Außenwelt abgeschnitten. Riesige Erdrutsche hatten die Straßen unpassierbar gemacht, wie aus Hubschraubern am Montag zu sehen war.

Der Deutsche Steffen Schmitt war auf einem Parkplatz für Camper-Vans und konnte die Straße nicht mehr passieren, wie er der Redaktion der Fairfax-Medien berichtete. „Man kannte die Straße kaum wieder, die Erde war total angehoben“, sagte er. Lukas Eckert aus Deutschland hörte die Felsbrocken die Abhänge hinunterpoltern, wie er sagte. Beide wurden zusammen mit anderen Urlaubern mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht.

Nach Angaben von Regierungschef John Key saßen zeitweise etwa 1000 Touristen fest. Die Luftwaffe setzte kleinere Flugzeuge ein, um die Touristen abzuholen. Außerdem wollte die Marine das Transportschiff „Canterbury“ nach Kaikoura schicken.

Der Küstenort liegt zweieinhalb Autostunden nördlich von Christchurch auf der Südinsel. Von dort aus stechen Boote zu Delfin- und Wal-Beobachtungen in See. Außerdem gibt es Seehund-Kolonien und Naturpfade. Vor der Küste können Besucher Schnorcheln und Tauchen. Weil Neuseeland auf der Südhalbkugel liegt, ist dort jetzt Frühling. (dpa)

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