Neue Lungenkrankheit

Covid-19 tötet ein Dutzend Menschen im Iran

Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Todesfälle im Iran ist auf ein Dutzend gestiegen.

Das bestätigte Gesundheitsminister Saeid Namaki. Nach Angaben des Nachrichtenportals Khabar-Online sind insgesamt 47 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Dies bestätigte das Ministerium nicht.

Im Nachbarland Afghanistan wurde am Montag der erste Fall einer Erkrankung bestätigt. Er sei in der Provinz Herat im Westen des Landes aufgetreten, wie Gesundheitsminister Firusuddin Firus in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz sagte. Herat grenzt an den Iran. Firus riet seinen Landsleuten dringend, nicht nach Herat oder aus Herat in andere Landesteile zu reisen. Afghanistan hat vorübergehend seine Grenze zum Iran geschlossen.

Auch die beiden Staaten Bahrain und Kuwait auf der Arabischen Halbinsel bestätigen erste Fälle des Coronavirus. Das Gesundheitsministerium in Kuwait teilte mit, dass bei drei Menschen, die aus der iranischen Stadt Maschhad nach Kuwait zurückgekehrt seien, das Virus nachgewiesen worden sei. Auch bei dem Fall aus Bahrain handele es sich um eine Person, die aus dem Iran ins Land gekommen sei, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur BNA.

Die Türkei hatte bereits am Sonntag ihre Grenzübergänge zum Iran geschlossen, um eine Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu verhindern. Zudem dürften von 20 Uhr an keine Flüge aus dem Iran mehr in der Türkei landen, sagte Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Dies gelte "vorübergehend". In der Türkei selbst ist bislang kein Fall gemeldet worden.
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