Naturkatastrophe

Erdbeben erschüttert Mittelitalien

Erneut hat in Mittelitalien die Erde gebebt. Der Erdstoß der Stärke 4,7 habe sich am frühen Dienstagmorgen in der Provinz Macerata ereignet.

Zunächst seien keine Schäden oder Verletzten gemeldet worden, teilte der Zivilschutz mit. Die Erdbebenwarte erklärte, das Bebenzentrum habe bei dem Ort Muccia gelegen. Dessen Bürgermeister sagte laut Nachrichtenagentur Ansa, dass ein kleiner Glockenturm in dem Ort eingestürzt sei.

In der Region hatte im Sommer vor zwei Jahren eine Erdbebenserie begonnen, die womöglich immer noch nicht beendet ist. Im August 2016 kamen in der Stadt Amatrice und Umgebung fast 300 Menschen ums Leben. Darauf folgten über Monate in den Regionen Marken, Abruzzen und Latium weitere Beben. Viele Orte sind immer noch zerstört und nicht bewohnbar. (dpa)

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