Nach Promi-Reinfall

New York will Betrug an Freiheitsstatue eindämmen

Das Markenzeichen von New York City schlechthin: die Freiheitsstatue.
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Das Markenzeichen von New York City schlechthin: die Freiheitsstatue.

Die Stadt New York hat zugesagt, mehr gegen Betrügereien mit Tickets für die Freiheitsstatue zu tun. Den Stein ins Rollen brachte eine Beschwerde des US-Schauspielers Alec Baldwin.

Ermittler würden künftig verstärkt gegen Unternehmen vorgehen, die Touristen betrögen. Das habe Bürgermeister Bill de Blasio mitgeteilt, berichtete die "New York Times".

Die in New York sehr bekannte Masche dieser Unternehmen funktioniert so: Touristen wird versprochen, sie per Boot zu der im Hafen der Metropole auf einer Insel gelegenen Freiheitsstatue zu bringen – dann werden sie aber in einen Bus in den Nachbar-Bundesstaat New Jersey gesetzt, von wo aus es zur Fähre geht. Nur ein einziges Unternehmen hat die städtische Erlaubnis, Besucher von der Südspitze von Manhattan zur Statue zu bringen.

Baldwin hatte vor kurzem per Instagram mitgeteilt, dass er mit seiner Frau Hilaria – "zwei kluge, schlaue New Yorker" – und den Kindern einen Ausflug zur Freiheitsstatue machen wollte und auf die Masche hereinfiel. "Herr Baldwin hat diesem Thema, das Touristen und Besucher jeden Tag betrifft, erhöhte Aufmerksamkeit gebracht", sagte eine Sprecherin von Bürgermeister de Blasio. "Unsere Partner und wir arbeiten solange weiter daran, bis dieses Problem eine Sache der Vergangenheit ist."
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