Nach fatalem Zugunglück

Dänisches Fahrverbot für DB Cargo aufgehoben

Der Zug, der den fatalen Unfall verursachte, war ein Fahrzeug der DB Cargo.
imago/Ritzau Scanpix
Der Zug, der den fatalen Unfall verursachte, war ein Fahrzeug der DB Cargo.

Rund zwei Wochen nach dem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt in Dänemark hat die Bahn-Tochter DB Cargo wieder die Erlaubnis erhalten, LKW-Anhänger auf sogenannten Taschenwagen zu transportieren.

Das teilte die dänische Verkehrsbehörde am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur Ritzau sowie der Zeitung „Jyllands-Posten“ mit. Zuvor war das Verbot für solch eine Konstruktion bereits für andere Unternehmen aufgehoben worden.

Bei dem Zugunglück auf der Storebæltbrücke – dem schwersten in Dänemark seit 1988 – waren am 2. Januar acht Menschen ums Leben gekommen und 16 weitere verletzt worden. Es wird davon ausgegangen, dass ein Lastwagen-Anhänger von einem Güterzug von DB Cargo auf einen entgegenkommenden Passagierzug mit 131 Fahrgästen und drei Besatzungsmitgliedern krachte und das Unglück damit auslöste. Zu dem Zeitpunkt hatte es heftig gestürmt.

Als Reaktion auf das Unglück hatte die dänische Verkehrsbehörde den Gebrauch von auf Taschenwagen montierten LKW-Anhängern Anfang vergangener Woche untersagt. Mit Taschenwagen können Güterzüge herkömmliche Sattelauflieger von Lastwagen transportieren. Die Anhänger werden auf den Wagen verladen und darauf gesichert. (dpa)

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