Nach Botschafter-Mord

Russland warnt vor Türkei-Reisen

Nun also doch. Ranghohe russische Politiker raten eindringlich von einem Besuch der Türkei ab.

Nach der Ermordung des russischen Botschafters Andrej Karlow in Ankara hat das Außenministerium in Moskau vor Türkei-Reisen gewarnt. „Jeder sollte vor einer Türkei-Fahrt ernsthaft nachdenken, weil es dort fast täglich zu Terrorakten kommt“, sagte Vizeaußenminister Oleg Syromolotow der Agentur Interfax zufolge in Moskau. Reisende sollten das Risiko genau abwägen.

Ähnlich äußerte sich der Chef des außenpolitischen Ausschusses im russischen Föderationsrat, Konstantin Kossatschjow. „Bis zur Klärung der Situation ist es besser, nicht in dieses Land zu fahren“, meinte der Abgeordnete. Es gebe „eine Reihe kritischer Fragen“ an Ankara. Botschafter Karlow war am Montagabend bei der Eröffnung einer Ausstellung in der türkischen Hauptstadt erschossen worden. (dpa)

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