Medicane „Sorbas“

Griechenland erwartet starken Sturm

Hoher Seegang in der Ionischen See beeinträchtigt den Fährverkehr.
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Hoher Seegang in der Ionischen See beeinträchtigt den Fährverkehr.

Ein schwerer Herbststurm, der die Merkmale eines Hurrikans hat, trifft auf Griechenland. Vor allem der Peloponnes sowie Kreta könnten in Mitleidenschaft gezogen werden.

Der sogenannte Medicane (Mediterranean Hurricane – zu Deutsch: Mittelmeer-Hurrikan) befindet sich momentan südwestlich der Halbinsel Peloponnes und bewegt sich langsam in Richtung Osten. Meteorologen haben dem Sturm den Namen „Sorbas“ gegeben – sie verglichen den stürmischen Rhythmus der weltbekannten Musik aus dem Film „Alexis Sorbas“ mit dem stürmischen Medicane.

„Gehen Sie in den nächsten Tagen nicht auf die Straßen, wenn es nicht absolut notwendig ist“, teilt der Zivilschutz mit. Stellenweise sollen die Böen die Windstärke zehn von zwölf erreichen, warnen die Meteorologen. Am meisten gefährdet seien die Halbinsel Peloponnes und Kreta, heißt es.

Alle Schulen im Süden Griechenlands bleiben am heutigen Freitag geschlossen, wie das Staatsradio ERT berichtet. Es wird zudem damit gerechnet, dass der Fährverkehr am Samstag und Sonntag in Mitleidenschaft gezogen wird. Stürmische Winde hatten bereits in den vergangenen Tagen den Fährverkehr stark gestört. Mit einer Wetterbesserung rechnen die Meteorologen von Sonntagnacht an. (dpa)

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