Mallorca

Hotelbesitzer wegen Menschenhandels verhaftet

Ein Hotelier auf Mallorca ist laut Polizeiangaben wegen Menschenhandels und Ausbeutung am Arbeitsplatz festgenommen worden. Der Mann, der bei Manacor ein Landhotel geführt habe, habe Rumänen 13 Stunden am Tag für einen Stundenlohn von 1,50 Euro arbeiten lassen.

Der Verdächtige habe die Angestellten unter falschen Versprechungen auf die Urlaubsinsel gelockt. Dort angekommen, hätten sie ohne Vertrag sieben Tage die Woche und ohne Anspruch auf Urlaub schuften müssen. In dem Agroturismo – wie Landhotels auf Spanisch genannt werden – seien sie in unmenschlichen und unhygienischen Verhältnissen in kleinen Kellerräumen ohne Fenster und Belüftung untergebracht gewesen.

Der Festgenommene soll die Rumänen über das Internet angeworben und ihnen die Anreise finanziert haben. Sobald sie auf der Insel angekommen seien, habe er sie völlig isoliert und psychisch so unter Druck gesetzt, dass sie sich nicht getraut hätten, zur Polizei zu gehen, hieß es. (dpa)

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