Karibikstaat

Ermittlungen nach Tod von US-Touristen in Dominikanischer Republik laufen

In der Dominikanischen Republik sind in den vergangenen Monaten mehrere US-Touristen ums Leben gekommen. Ob die Todesfälle in Zusammenhang stehen, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Nach einer Reihe mysteriöser Todesfälle unter US-Touristen in der Dominikanischen Republik suchen die Behörden nach der Ursache. Im Mai waren drei Urlauber in zwei unterschiedlichen Hotels plötzlich schwer erkrankt und gestorben. In dem Karibikstaat kamen in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt sechs US-Touristen unter bislang ungeklärten Umständen ums Leben.

Bei den jüngsten Opfern seien bei der Autopsie unter anderem Lungenödeme festgestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ob die verschiedenen Todesfälle miteinander in Verbindung stehen, ist noch immer unklar. Mehrere Opfer sollen kurz vor Auftreten der gesundheitlichen Probleme Getränke aus der Minibar zu sich genommen haben. Es handele sich um bedauerliche Einzelfälle, sagte Tourismus-Minister Francisco Javier García.

Die US-Bundespolizei FBI unterstütze die dominikanischen Behörden bei den Ermittlungen, teilte die US-Botschaft in Santo Domingo zuletzt mit. Mit den Ergebnissen der toxikologischen Untersuchung werde allerdings erst in etwa vier Wochen gerechnet. "Die Vorfälle sind tragisch, und wir sprechen den persönlich Betroffenen unser tiefstes Beileid aus", sagte US-Botschafterin Robin Bernstein.

Die Dominikanische Republik ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Mehr als sechs Millionen Touristen besuchen das Land jedes Jahr, etwa ein Drittel kommt aus den USA. Aus Deutschland reisten zuletzt etwa 260.000 Urlauber pro Jahr in das Land.

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