Kanaren

Waldbrände auf Gran Canaria im Zaum gehalten

Der seit dem Wochenende in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria wütende Waldbrand ist weitgehend unter Kontrolle. Es gibt allerdings noch diverse Glutherde.

Wegen starker Winde gebe es aber die Sorge, dass sich einzelne Glutherde neu entfachen könnten, berichtet das spanische Fernsehen. Insgesamt sind im Gebiet um die Gemeinden Tejeda und Artenara südwestlich der Hauptstadt Las Palmas rund 1500 Hektar verbrannt. Etwa 1000 Menschen waren vorübergehend in Sicherheit gebracht worden.

Derweil brach in der Nacht zum Dienstag nahe Telde im Osten der Insel ein weiteres Feuer aus, wie der Notfalldienst der Kanaren-Regierung per Twitter mitteilte. Wegen der heftigen Winde hätten sich die Flammen dort ebenfalls schnell ausgebreitet. Mehrere Häuser speziell in der Schlucht Barranco de Guayadeque wurden evakuiert. Jedoch meldeten die Einsatzkräfte am Morgen, dass auch dieser Brand unter Kontrolle sei.

Mehrere Straßen der Insel mussten wegen der Brände und des Rauchs zeitweise gesperrt werden. Touristen an den Stränden der auch bei Deutschen beliebten Insel vor der Nordwestküste Afrikas waren aber nicht betroffen.
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