Italien

Trotz weniger Erdbeben gilt am Ätna hohe Alarmstufe

Der sizilianische Vulkan Ätna zeigt sich in diesen Tagen einmal mehr aktiv.
imago/Xinhua
Der sizilianische Vulkan Ätna zeigt sich in diesen Tagen einmal mehr aktiv.

Die Erdbeben rund um den Vulkan Ätna auf Sizilien haben sich abgeschwächt. Dennoch rechnen Vulkan-Experten auch weiterhin mit dem Schlimmsten.

„Wir können aber nicht unbesorgt sein“, solange noch Beben registriert werden, sagte der Geologe Marco Neri vom italienischen Institut für Geophysik und Vulkanologie der dpa. Denn die Beben in etwa zwei Kilometer Tiefe deuten dem Vulkan-Experten zufolge daraufhin, dass sich die von der Magma ausgehende Spannung im Untergrund noch nicht abgebaut hat.

Der Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Es kommt immer wieder zu kleineren und größeren Eruptionen.

Die neue Phase der Aktivität begann am 23. Dezember. Am Mittwoch hatte ein Beben der Stärke 4,8 die Region um Catania am südöstlichen Fuß des Vulkans erschüttert. 28 Menschen wurden verletzt. Mehr als 400 Menschen sind wegen der Schäden infolge des Erdstoßes nach Behördenangaben vorübergehend obdachlos. Die italienische Regierung will den Notstand für die betroffenen Gebiete ausrufen. Für Freitagabend ist eine Kabinettssitzung geplant. (dpa)

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