Italien

Lawine tötet mindestens drei Menschen

Schnee, Eis, Lawinen: Die Unglücksserie im italienischen Aostatal geht weiter. Jetzt verschüttet eine Lawine mehrere Menschen. Unweit davon löst sich ein zweites Schneebrett.

Eine Lawine hat in den italienischen Alpen mindestens drei Menschen getötet. Das Schneebrett ging am Donnerstag in Courmayeur im Aostatal südlich des Montblancs ab, fünf Menschen wurden verletzt, sagte ein Sprecher der Bergrettung der Deutschen Presse-Agentur.

Es könnte sich um eine größere Gruppe von rund 20 Alpinisten gehandelt haben. Darunter sollen viele Ausländer sein. Woher sie kamen, war unklar. Laut Medien waren die Sportler bei Neuschnee wohl abseits der Piste in Plan de la Gabba unterwegs.

Eine zweite Lawine ging laut Bergrettung unweit davon entfernt zwischen den Orten La Thuile und Morgex ab. Zwei Alpinisten, die angeblich getroffen wurden, wurden später unversehrt gefunden. In den vergangenen Wochen waren mehrere Bergsportler in der beliebten Wintersportregion an der französischen Grenze umgekommen.

Mitte Februar starben drei Skibergsteiger auf einer Exkursion zum Mont Chaberton im Aostatal unter Schnee- und Eismassen. Davor kamen vier Eiskletterer um, weil ein gefrorener Wasserfall abgebrochen war. (dpa)

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