Incoming-Geschäft

Berlin verliert bei Touristen aus Asien

Aus Asien kommen immer weniger Besucher nach Berlin. Der Tourismus-Chef der Hauptstadt, Rieker, macht dafür auch die Medien-Berichterstattung über Deutschland in den entsprechenden Ländern verantwortlich.

Berlin hat für Besucher aus Asien an Attraktivität eingebüßt. „Unser Wachstum aus Asien betrug in den vergangenen Jahren zwischen 25 und 30 Prozent, jetzt ist es auf zwei Prozent zurückgegangen“, sagte der Berliner Tourismus-Chef Burkhard Kieker der Berliner Morgenpost.

Als Grund dafür vermutet er den islamistischen Terrorismus, die Flüchtlingszuwanderung – und die TV-Berichterstattung darüber. „In Asien glaubt man, wir leben hier im permanenten Ausnahmezustand“, sagte Kieker. Asiaten blieben nun lieber in ihrer Region und reisten nach Japan, Australien, Neuseeland oder Thailand.

Insgesamt sei der Berlin-Tourismus im vergangenen Jahr um etwa zwei bis drei Prozent gewachsen. „Ich schätze, dass wir uns Richtung 31 Millionen Übernachtungen bewegen“, sagte Kieker. Genaue Zahlen für das komplette Jahr 2016 gibt es noch nicht. (dpa)

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