Einreisen in Corona-Zeiten

So gelangt man in die wichtigsten Fernreise-Ziele

Ohne Corona-Test keine Einreise möglich: Ägypten kämpft wieder um Urlauber. Das Land gilt jedch als Corona-Risikogebiet.
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Ohne Corona-Test keine Einreise möglich: Ägypten kämpft wieder um Urlauber. Das Land gilt jedch als Corona-Risikogebiet.

Nach der Aufhebung der pauschalen Reisewarnung stehen viele Fernreise-Destinationen nicht mehr auf der Risikoliste des RKI. Manche von ihnen lassen aber keine deutschen Touristen hinein. Was genau gilt? Ein Überblick.

In dieser Auflistung finden Sie die Einreisebestimmungen für die folgenden Länder in alphabetischer Reihenfolge. Für Einreisen in europäische Länder konsultieren Sie bitte unsere andere Liste.

- Ägypten
- Australien
- Barbados
- China
- Dubai/VAE
- Kanada
- Kuba
- Malediven
- Marokko
- Mauritius
- Namibia
- Neuseeland
- Russland
- Seychellen
- Singapur
- Südafrika
- Thailand
- Tunesien
- Türkei
- USA
- Vietnam

Ägypten: PCR-Test ist Pflicht

Ägypten Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten weiterhin gewarnt.

Ägypten ist von Covid-19 stark betroffen. Die Testung auf Covid-19 erfolgt in Ägypten nicht risikoadaptiert und ist landesweit nicht einheitlich. Auch sind in vielen Fällen, in denen eine Behandlung von Covid-19 im ägyptischen Gesundheitssystem stattfindet, keine Test vorgesehen. Es ist daher von einer hohen Dunkelziffer sowie von unverändert hohen Infektionszahlen auszugehen.

An Flughäfen ist mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen zu rechnen. Bei Ankunft muss eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden, die auch Angaben über den Krankenversicherungsschutz erfragt. Für die Einreise nach Ägypten ist ein negativer Covid-19-PCR-Test erforderlich, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf. Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache vorgelegt werden.

Sollte das Testergebnis keine Details zu Datum und Uhrzeit der Entnahme des Abstrichs enthalten, muss mit der Verweigerung der Einreise gerechnet werden. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Reisemöglichkeiten im Land sind im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 eingeschränkt. Dies gilt derzeit auch für Inlandsflüge beziehungsweise Weiterflüge in die Tourismusgebiete. Es finden Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Tests auf Covid-19 statt.

Bei einem positiven Test oder Krankheitssymptomen kann die Isolation in staatlichen Krankenhäusern erfolgen, die deutlich unterhalb der deutschen Standards liegen. Die Kosten einer Krankenhausbehandlung können erheblich sein. Bei Kontakt mit positiv getesteten Personen oder einer Erkrankung mit leichterem Verlauf kann eine Hausquarantäne angeordnet werden.

Ämter und öffentliche Einrichtungen sind nur eingeschränkt tätig. Kindergärten, Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen, sowie Sportstätten, Parks und soziale Versammlungsorte sind geschlossen. Restaurants, Cafés, Bars und Geschäfte haben begrenzte Öffnungszeiten. An öffentlichen Orten muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Betreiben Sie aufgrund der erheblichen Infektionsgefahr "social distancing", und vermeiden Sie insbesondere Orte, an denen sich große Zahlen von Menschen versammeln, wie den öffentlichen Nahverkehr. Rechnen Sie beim Auftreten von Krankheitssymptomen oder Aufenthalt in der Umgebung eines Erkrankten mit zwangsweisen Quarantäne-Maßnahmen.

Australien: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Australien wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Australien ist von Covid-19 bislang insgesamt weniger betroffen, mit Ausnahme des Bundesstaats Victoria. Derzeit werden nur in Victoria und New South Wales noch regelmäßig neue Infektionen registriert.

Bis auf weiteres gilt ein umfassendes Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden ohne ständigen Aufenthaltstitel in Australien. Insbesondere touristische Besuche sind grundsätzlich nicht gestattet. Ausgenommen vom Einreiseverbot sind unter anderem deutsche Staatsangehörige mit Aufenthaltserlaubnis in Australien und deren unmittelbare Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige Kinder, Erziehungsberechtigte, nicht jedoch Eltern).

Barbados: Fast Corona-frei

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Barbados wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Einreisen aus Ländern mit mittlerem Infektionsrisiko, darunter derzeit Deutschland, sind grundsätzlich möglich. Reisende müssen mindestens 24 Stunden vor Einreise ein Online-Formular ausfüllen. Reisende müssen bei Einreise einen ersten negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei Einreise findet ein Gesundheitscheck statt.

Reisenden ohne negativen Covid-19-Test wird die Einreise untersagt. Reisende aus Ländern mit mittlerem Risiko werden bis zu 7 Tage täglich behördlich kontrolliert. 4 bis 5 Tage nach dem ersten Test, das heißt etwa 2 – 3 Tage nach Einreise, wird ein zweiter Covid-19-Test vorgenommen. Ist er negativ, endet die Kontrolle. Bei einem positivem Testergebnis erfolgt eine isolierte Unterbringung unter staatlicher Aufsicht.

Alternativ können Reisende sich selbst in einem Hotel oder einer Privatunterkunft auf eigene Kosten in Selbstisolation begeben.

Bei Reiserouten mit Umstieg (auch Transit) in einem Drittland gilt für die Einreise das Land mit der höchsten Risikostufe. Reisende, die zur Aus- und Rückreise einen Covid-19-Test benötigen, müssen diesen mindestens 72 Stunden vor Ausreise per Mail beantragen.

China: Tests und Quarantäne

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach China abgeraten. Die Fallzahlen haben sich in China auf einem niedrigen Niveau stabilisiert, das Robert-Koch-Institut führt China nicht mehr als Risikogebiet. Weitere Infektionswellen wie im Juni in Peking sind jedoch nicht auszuschließen.

Die Einreisesperre für ausländische Staatsangehörige wurde am 28. September etwas gelockert. Ausländische Staatsangehörige mit einer gültigen chinesischen Aufenthaltsgenehmigung zur Erwerbstätigkeit, für persönliche Angelegenheiten oder zur Familienzusammenführung verfügen dürfen ohne Visum nach China einreisen. Inhaber abgelaufener Aufenthaltsgenehmigungen dieser Art können bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung einen Antrag auf Wiedereinreise stellen. Diese Regelung gilt nicht für Inhaber gültiger Visa.

Grundsätzlich weiterhin möglich ist die Einreise für Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa. Neue Visa für sonstige, individuelle Einreisen nach China werden darüber hinaus weiterhin nur für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis erteilt (unter anderem ausländische Staatsangehörige, die nach China einreisen zur Durchführung "notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben"). Zur Durchführung des Visumsverfahrens ist eine sog. "PU-Einladung" bei den zuständigen chinesischen Lokalbehörden einzuholen. Einzelheiten und etwaige Aktualisierungen bietet das Außenministerium der VR China.

Seit dem 1. September verlangen die chinesischen Auslandsvertretungen von Reisenden einen innerhalb von 3 Tagen vor Abflug nach China absolvierten negativen Nukleinsäuretest und ein für nicht-chinesische Staatsangehörige auf dieser Grundlage von einer chinesischen Auslandsvertretung ausgestelltes Gesundheitszertifikat. Dies gilt auch für Fluggäste, die von Deutschland über ein Drittland nach China einreisen oder aus einem Drittland über Frankfurt nach China reisen.

Reisende, die auf der Flugroute nach China in einem Drittland umsteigen, benötigen für die Einreise ein "Health Declaration Form" von der für sie zuständigen chinesischen Auslandsvertretung, das sie dort rechtzeitig vor Abreise per E-Mail beantragen müssen.

Bei Anreise per Direktflug ab Frankfurt und Hamburg nach China werden die Ergebnisse von den Testcentern Centogene an den Flughäfen Frankfurt und Hamburg ohne weitere Beglaubigung durch die chinesischen Auslandsvertretungen anerkannt. Es wird empfohlen, sich rechtzeitig vor dem Boarding direkt am Gate über den für die Einreise nötigen roten "Customs Entry Code" zu informieren.

Alle aus dem Ausland einreisenden Personen werden, unabhängig von ihrer Nationalität, an dem Erstankunftsort auf Covid-19 getestet und einer mindestens 14-tägigen Quarantäne in zentralen Einrichtungen unterworfen. Die Provinz des innerchinesischen Zielorts kann davon abweichende Regelungen vorsehen, wie zum Beispiel zusätzliche Quarantänezeiten im Anschluss an den oben genannten Zeitraum oder die Möglichkeit einer Heimquarantäne.

Bei Einreisen aus Hongkong muss ebenfalls ein negativer Covid-19-Test eines anerkannten Labors in Hongkong vorgelegt werden, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zusätzlich muss eine Gesundheitserklärung ausgefüllt werden.

Kleine Kinder werden in der Regel bei einem Elternteil untergebracht. Ältere Kinder ab 14 Jahren können isoliert von den Eltern untergebracht werden. Die Quarantäne-Bedingungen in den Hotels, insbesondere das strikte Verbot des Verlassens des Zimmers über einen Zeitraum von 2 Wochen, sind besonders für (Klein-) Kinder und ältere Menschen belastend. Die für die Quarantäne-, Test- und sonstigen Maßnahmen anfallenden Kosten müssen selbst getragen werden. Gerechnet werden muss mit mindestens 1500 Euro.

Reisende mit Krankheitssymptomen werden in Krankenhäusern isoliert und obligatorischen Untersuchungen und Maßnahmen unterzogen. Gleiches kann für Personen gelten, die auf dem gleichen Flug eingereist sind wie eine Person, die zum Beispiel im Anschluss positiv auf Covid-19 getestet wird.

Es kam es bereits zu einer Einweisung in ein Krankenhaus, nachdem in den Einreiseunterlagen wahrheitsgemäß eine frühere zurückliegende Corona-Erkrankung angegeben wurde, trotz Vorlage eines aktuellen negativen Covid-19-Tests. Auch ein positiver Covid-19-Antikörpertest (anlässlich eines gewöhnlichen Bluttests) kann zu entsprechenden medizinischen Maßnahmen inklusive Quarantäne führen.

Im Fall einer positiven Testung eines Kindes kann nicht ausgeschlossen werden, dass zur Vermeidung der Ansteckung auch Minderjährige im Krankenhaus nicht von ihren Eltern persönlich betreut werden dürfen. Weitere infektionsrechtliche Maßnahmen für Bewegungen von Ausländern innerhalb Chinas werden in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt. Sie sind regelmäßig kurzfristigen Änderungen und Anpassungen unterworfen.

Falschangaben zum Gesundheitszustand können strafrechtlich verfolgt werden. Die deutschen Vertretungen in China haben auf die gemäß nationalen Infektionsschutzbestimmungen beschlossenen Maßnahmen sowie auf deren Durchführung auch im Einzelfall keinen Einfluss.
keinen Einfluss.
ZT#Dubai: Reisewarnung#/ZT#
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird weiterhin gewarnt.

Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr aus und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) geöffnet. Dies gilt auch für den Flughafentransit. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.

Ausländische Reisende mit Wohnsitz und gültigem Aufenthaltstitel im Emirat Dubai ("Residents") benötigen zur (Wieder-)Einreise die Zustimmung der zuständigen Behörde. Sie muss vor Antritt des Rückflugs vorliegen und bei Dubai's General Directorate of Residency and Foreigners Affairs (Hotline: +971 4501 1111) beantragt werden.

Für "Residents" in anderen Emiraten als Dubai ist seit dem 12. August keine Zustimmung der Federal Authority for Identity & Citizenship mehr erforderlich: Für eine reibungslose Abwicklung wird Reisenden dringend empfohlen, ihre Personendaten auf dem Portal der "Federal Authority for Identity and Citizenship" zu überprüfen (Hotline: +971 6005 22222).

Ausländische Reisende, die einen kurzfristigen Aufenthalt in den VAE anstreben (zum Beispiel Touristen, Geschäftsleute), können seit 24. September wieder in die VAE einreisen sofern sie die allgemeinen Einreisevoraussetzungen erfüllen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Reisende müssen damit rechnen, dass sie sich nach der Einreise in eine bis zu 14-tägige (Heim-) Quarantäne begeben müssen. Alle Reisenden nach VAE müssen beim Check-in am Abflughafen ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis vorlegen.

Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen. Für Ein- und Durchreisen darf der Abstrich bei Abflug nicht länger als 96 Stunden zurückliegen (andere Fristen können für Flüge gelten, die zum Beispiel aus den USA oder aus China kommen). Für Ein- und Durchreisen aus Deutschland kommend kann der Test von jedem in Deutschland anerkannten Labor stammen. Das PCR-Testergebnis muss in Papierform (arabisch oder englisch) mitgeführt werden.

Die Durchführung eines weiteren Tests bei Einreise kann verlangt werden. Reisende, bei denen ein zweiter Covid-19-Test bei Ankunft durchgeführt wird, müssen sich bis zum Erhalt des Testergebnisses in (Heim-) Quarantäne begeben und sind zum Download und zur Registrierung in der Tracing-COVID-19-DXB Smart App auf dem Smartphone verpflichtet.

Für Ein- und Durchreisen in Abu Dhabi kann der Test aus den meisten Ländern kommend von jedem am Abreiseort anerkannten Labor stammen (so auch bei Abflug aus Deutschland). Das Covid-19-PCR-Testergebnis muss in Papierform (arabisch oder englisch) mitgeführt werden oder in der vom Reisenden heruntergeladenen Al Hosn App angezeigt werden. Ebenso sollten Kopien der Reisepässe und Aufenthaltserlaubnisse aller Reisenden mitgeführt werden.

Bei Einreise wird in der Regel ein weiterer PCR-Test durchgeführt. Kinder unter zwölf Jahren sind vom Testerfordernis ausgenommen. Alle Reisenden nach Abu Dhabi müssen sich in eine 14-tägige (Heim-) Quarantäne begeben. Während dieser Zeit sind sie verpflichtet, ein Armband zu tragen, das ihre GPS-Daten aufzeichnet. Es wird bei Ankunft am Flughafen Abu Dhabi behördlich angelegt.

Zwei Tage vor dem Ende der (Heim-) Quarantäne soll ein weiterer Covid-19-PCR-Test durchgeführt werden, dessen negatives Ergebnis Voraussetzung für die Abnahme des Armbands sein soll. Ausgenommen von der Armband-Pflicht sind Personen unter 18 Jahren oder über 60 Jahren, Personen mit chronischen Krankheiten oder Diplomatenpassinhaber.

Alle Reisenden müssen damit rechnen, zum Download und zur Registrierung in der Tracing-App Al Hosn UAE verpflichtet zu werden. Reisende in Richtung Europäische Union, Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Island und Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland müssen beim Check-in ein negatives Covid-19-Testergebnis eines bei Abflug maximal 96 Stunden alten PCR-Tests vorlegen.

Für die Ausreise in andere Länder kann ein Covid-19-Test vor Abflug erforderlich sein, wenn dies vom Zielland verlangt wird. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit schweren oder mittelschweren Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen.

Die Sicherheitsbehörden der VAE fordern dazu auf, streng auf sozialen Abstand zu achten. Einkaufszentren, Geschäfte, Restaurants und einige Freizeiteinrichtungen sind unter strengen Auflagen geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 ist seit Anfang Juni die Einreise in das Emirat Abu Dhabi aus anderen Emiraten der VAE nicht möglich. Ausnahmen bestehen für Personen, die einen Covid-19-PCR- oder DPI-Test nachweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder die im Besitz einer Sondererlaubnis der emiratischen Behörden sind.

Einwohner von Abu Dhabi müssen sich zusätzlich am 6. Tag nach (Wieder-) Einreise in das Emirat einem erneuten Covid-19-PCR-Test unterziehen. Personen, die sich zum Zeitpunkt der Einreise in das Emirat Abu Dhabi weniger als 14 Tage in VAE befinden, müssen so lange in (Heim-) Quarantäne, bis sie 14 Tage Aufenthalt in VAE vollendet haben.

Hierfür stehen im Bedarfsfall medizinische Einrichtungen und Hotels zur Verfügung. Während dieser Zeit sind die Betroffenen verpflichtet, ein Armband zu tragen, das ihre GPS-Daten aufzeichnet. Öffentliche Versammlungen bleiben bis auf Weiteres verboten. Private Treffen sind nur im kleinsten Kreis gestattet.

Kanada: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kanada wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Kanada war bisher mit Schwankungen innerhalb und zwischen den Provinzen in Abhängigkeit von der Bevölkerungszahl von Covid-19 weniger stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind derzeit die Provinzen Québec (insbesondere die Großräume Québec City und Montréal) sowie Ontario (Region Peel, Großräume Toronto und Ottawa).

Für Kanada besteht derzeit grundsätzlich eine Einreisesperre. Ausgenommen davon sind nur kanadische Staatsangehörige und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus sowie deren engste Familienangehörige (Ehe-, Lebenspartner und Kinder), die die familiäre Beziehung erfahrungsgemäß bereits beim Boarding eines Fluges nach Kanada durch aussagekräftige Unterlagen nachweisen müssen.

Kuba: Nur nach Varadero

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt auf niedrigem Niveau. Regionale Schwerpunkte der Ansteckungen sind zurzeit die Provinzen Havanna, Ciego de Àvila und Sancti Spίritus.

Die Einreise ist gegenwärtig nur in Ausnahmefällen mit Sondergenehmigung möglich. Die touristische Einreise nach Varadero ist demnächst wieder möglich. Vom 31. Oktober an sind Flüge von Deutschland auf die Ferienhalbinsel Varadero geplant, die Touristen mit Hotelbuchung dort zur Verfügung stehen sollen. Reisende sind in ihrer Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt. Besuche auf der Hauptinsel sind nicht möglich.

Malediven: Weiter Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Malediven wird derzeit gewarnt.

Die Malediven sind bisher von Covid-19 in der Proportion von Infektionen zur Gesamtbevölkerung stark betroffen. Regionale Schwerpunkte waren zunächst die Resortinseln. Aktuell ist vor allem die Hauptstadt Malé betroffen. Die Malediven sind daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise in die Malediven ist für Touristen seit dem 15. Juli wieder möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Voraussetzung ist, dass eine Buchungsbestätigung in einem Resort über die gesamte Dauer des Aufenthalts vorgelegt werden kann. Des Weiteren müssen Reisende bei Einreise seit dem 10. September einen negativen Covid-19-Test in englischer Sprache vorlegen können.

Der Abstrich darf maximal 72 Stunden vor Abflug genommen worden sein. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter einem Jahr. Daneben ist die Abgabe einer elektronischen Einreiseerklärung verpflichtend. Diese muss innerhalb von 24 Stunden vor Abflug auf der Website der maledivischen Grenzbehörden ausgefüllt werden.

Reisende mit Covid-19-Symptomen müssen sich einem Covid-19-Test am Flughafen unterziehen. Die Kosten hierfür sind durch den Reisenden oder das Resort zu begleichen. Darüber hinaus behalten sich die maledivischen Behörden das Recht vor, stichprobenartig Tests durchzuführen. Die Kosten hierfür werden von den maledivischen Behörden getragen.

Die Quarantäne dauert mindestens drei Tage bei Personen ohne Symptomen und 14 Tage bei Personen mit Symptomen. Die Kosten für Behandlung, Quarantäne und Tests können gemäß den geltenden Regelungen vom Resort auf den Gast übertragen werden. Die maledivische Regierung empfiehlt Reisenden die Nutzung der lokalen Tracing-App TraceEkee.

Marokko: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Marokko wird weiterhin gewarnt.

Der Luftraum nach Marokko ist grundsätzlich gesperrt, der Fährverkehr eingestellt. Die Grenzübergänge in Ceuta und Melilla sind geschlossen, eine Öffnung ist nicht absehbar. Die Landgrenze zu Algerien ist geschlossen, eine Ein- und Ausreise aus Marokko ist damit derzeit nur unter besonderen Voraussetzungen möglich.

Dies gilt für Personen mit Wohnsitz in Marokko und deren unmittelbaren Familienangehörigen (Ehepartner, Eltern und Kinder), sowohl für marokkanische als auch für ausländische, zum Beispiel deutsche Staatsangehörige. Eine Ausreise aus Marokko ist mit Sonderflügen von Royal Air Maroc und Air Arabia sowie mit Sonderfähren der Reederei GNV möglich.

Seit dem 6. September sollen auch offiziell und geschäftlich Reisende auf Einladung eines marokkanischen Geschäftspartners unter Beachtung der geltenden Sanitärbestimmungen (Zur Einreise ist nur ein PCR-Test erforderlich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf) mit den genannten Sonderflügen und unter bestimmten Bedingungen nach Marokko einreisen können.

Der Ausnahmezustand wurde verlängert und gilt vorerst bis zum 10. November fort. Aufgrund des Infektionsgeschehens bestehen weiterhin Ausgangs- und Reisebeschränkungen. Die Ein- und Ausreise aus den Präfekturen Tanger, Tétouan, Fès, Meknès, Casablanca, Berrechid, Settat und Marrakech ist nur mit besonderer Genehmigung der (lokalen) Behörden möglich. Der öffentliche Verkehr in den genannten Präfekturen ist stark reduziert.

Mauritius: 4 Tests und Quarantäne

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Mauritius wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen und Quarantäne-Maßnahmen abgeraten.

Mauritius war bisher von Covid-19 weniger betroffen.

Die Einreisesperre für Ausländer ist seit 1. Oktober teilweise aufgehoben. Bewohner von Mauritius und eine begrenzte Personengruppe, zum Beispiel Personen mit Aufenthaltstiteln von Mauritius und Touristen mit mehr als 14 Tagen geplantem Aufenthalt dürfen nun einreisen.

Reisende müssen bei Einreise einen negativen Covid-19-PCR Test vorlegen, der nicht älter als 7 Tage sein darf. Zusätzlich müssen sie einen solchen Test direkt am Flughafen abnehmen lassen. Dieser wird vom mauritischen Gesundheitsministerium und der Flughafengesellschaft durchgeführt.

Während einer anschließenden verpflichtenden 14-tägigen Quarantäne in einem der dafür staatlich zugelassenen Hotels müssen sie sich am siebten und 14. Tag erneut einem Covid-19-PCR-Test unterziehen. Insgesamt fallen somit 4 Covid-19-Tests an.

Namibia: PCR-Test

Namibia ist derzeit von COVID-19 eher weniger betroffen.

Die Einreise ist grundsätzlich auf dem Luftweg über den Hosea Kutako International Airport in Windhuk und den Flughafen Walvis Bay möglich. Auf dem Landweg sind Einreisen über die Grenzübergänge Noordoewer, Ariamsvlei und Katima Mulilo sowie auf dem Seeweg über den Hafen Walvis Bay gestattet.

Dabei gilt vom 22. Oktober 2020 bis vorerst 30. November 2020 Folgendes: Einreisende, die einen COVID-19-PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist und von einem im Land der Testdurchführung zertifizierten Labor ausgestellt worden ist, müssen sich nicht in Quarantäne begeben.

Wenn ein negativer COVID-19-PCR-Test vorgelegt wird, der älter als 72 Stunden, jedoch nicht älter als 7 Tage ist, ist eine 7-tägige überwachte Quarantäne zu Hause oder bei einem zugelassenen touristischen Unternehmen vorgeschrieben. Sollte die Unterbringung den Quarantänebestimmungen nicht gerecht werden, erfolgt Unterbringung in einer staatlichen Quarantäneeinrichtung auf eigene Kosten.

Eine Einreise ohne COVID-19-PCR-Test ist für Touristen/Besucher untersagt. Ohne COVID-19-PCR-Test oder mit einem positiven Testergebnis dürfen nur folgende Personen einreisen: Namibische Staatsangehörige, Personen mit temporärem oder dauerhaftem Aufenthaltstitel für Namibia, Flug- und Schiffspersonal, humanitäres Hilfspersonal, Dienstleister im essentiellen Service- oder Warenbereich, sowie Personal im grenzüberschreitenden Transportbetrieb.

In diesem Fall ist nach der Einreise ein COVID-19-PCR-Test sowie 7-tägige Quarantäne vorgeschrieben. Es gelten die regulären Visaregeln, nach denen Touristen aus visabefreiten Staaten (u.a. Deutschland) ohne Visum einreisen und für bis zu 90 Tage im Land bleiben können.

Neuseeland: Einreisen verboten

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Neuseeland wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Neuseeland ist bisher von Covid-19 verhältnismäßig wenig betroffen. Derzeit gibt es unter 50 aktive Fälle, regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Auckland.

Einreise Neuseeland erlaubt derzeit kein Anlegen ausländischer privater Jachten und Boote ohne eine vorher erteilte Sondergenehmigung. Verstöße, auch in Notfällen, werden als illegale Einreise gewertet. Internationale Einreisen nach Neuseeland bleiben bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen bestehen weiterhin nur für neuseeländische Staatsangehörige und "Permanent Residents" (Inhaber von Daueraufenthaltserlaubnissen). In allen anderen Fällen muss für die Einreise zwingend eine "Border Exception" der Einwanderungsbehörde vorliegen.

Russland: Einreise kaum möglich

Russland: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Russische Föderation wird derzeit gewarnt.

Russland ist von Covid-19 stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind Moskau und St. Petersburg. Russland ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise von Ausländern nach Russland ist weiterhin stark eingeschränkt. Es dürfen nur akkreditierte Mitarbeiter diplomatischer Vertretungen und konsularischer Einrichtungen ausländischer Staaten, und deren Familienangehörige, Kraftfahrer im internationalen Kraftverkehr, die Besatzungen von Luftfahrzeugen, See- und Binnenschiffen, Zugpersonal im internationalen Eisenbahnverkehr, Mitarbeiter des Kurierdienstes zwischen den Regierungen und Mitglieder offizieller Delegationen, sowie Personen mit diplomatischen, dienstlichen oder regulären privaten Visa, die im Zusammenhang mit dem Tod eines nahen Verwandten ausgestellt wurden, einreisen.

Auch Techniker, die zur Inbetriebnahme und Wartung von im Ausland hergestellten Anlagen einreisen wollen, fallen nicht unter die Einreisesperre. Hochqualifizierter Fachkräfte mit Arbeitsgenehmigung können einmalig wieder einreisen. Auch die Ein- und Ausreise über die Landgrenze der Russischen Föderation einschließlich der Grenze nach Belarus ist für Reisende grundsätzlich nicht mehr möglich.

Es gelten einige Ausnahmen. Für Deutsche ist die Ausreise nach Deutschland nach Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Polen im Transit mit eigenem Fahrzeug oder organisierten Sammeltransporten grundsätzlich gestattet. Ausländern mit einem Daueraufenthaltstitel in Russland wurde in Einzelfällen jedoch die Ausreise über die russische Landgrenze verwehrt.

Ausländer müssen beim Einsteigen in ein Flugzeug mit Ziel Russland auch dann, wenn sie nur im Transit durchreisen wollen, den Nachweis über einen negativen Covid-19-PCR-Test erbringen. Das Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor dem Abflug des Flugzeugs festgestellt worden sein und muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen.

Nicht-russische Staatsangehörige, die zu Erwerbszwecken nach Russland einreisen, sind verpflichtet, sich anschließend für 14 Tage in der Wohnung selbst zu isolieren. Das gilt auch für Personen, die im selben Haushalt leben.

Die unmittelbare Durchreise im internationalen Flugverkehr ohne eine Einreise in die Russische Föderation (Flughafentransit) ist gestattet. Reisende müssen auch hier den Nachweis über einen negativen Covid-19-PCR-Test erbringen. Das Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor dem Abflug des Flugzeugs festgestellt worden sein und muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen.

Seychellen: Einreise möglich

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Seychellen wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Das Infektionsaufkommen in den Seychellen bewegt sich auf niedrigem Niveau.

Seit Anfang August erlauben die seychellischen Behörden wieder die Einreise aus Ländern mit niedrigem und mittleren Covid-19-Risiko, zu denen auch Deutschland derzeit zählt. Von allen Reisenden wird ein negativer PCR-Covid-19-Test verlangt, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Reisende müssen einen Nachweis einer zertifizierten Unterkunft für den gesamten Aufenthalt sowie eine Reisekrankenversicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt, vorweisen. Innerhalb der ersten sieben Aufenthaltstage dürfen maximal zwei verschiedene Unterkünfte bezogen werden.

Eine obligatorische Gesundheitsgenehmigung (Travel Health Authorization) muss zwischen 72 Stunden und drei Stunden vor Abflug über die offizielle Website der seychellischen Regierung oder die mobile App beantragt werden. Hierfür werden Reisepass, Passbild, Kontaktdaten, Flugdaten, Unterkunft, Negativzertifikat, Krankenversicherung und Kredit- oder Bankkarte benötigt.

Die Bearbeitung dauert bis zu drei Stunden. Die Gebühr beträgt 50 US-Dollar. In Not- und Eilfällen wird ein Expressantrag innerhalb von 30 Minuten für 150 US-Dollar bearbeitet. Bei der Einreise wird ein Gesundheitscheck durchgeführt.

Der Flughafentransit in Hochrisikogebieten ist möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen wird.

Singapur: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Singapur wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Singapur ist bisher von Covid-19 mäßig stark betroffen.

Die singapurische Regierung untersagt weiterhin allen Besuchsreisenden die Einreise nach Singapur. Inhaber von Daueraufenthaltstiteln (Permanent Residents) dürfen einreisen. Inhaber von längerfristigen Aufenthaltstiteln dürfen nach vorheriger Genehmigung durch das Ministry of Manpower (MoM) oder Immigration and Checkpoints Authority (ICA) einreisen.

Südafrika: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Südafrika wird derzeit gewarnt.

Südafrika war bisher von Covid-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte bildeten die Provinzen Gauteng, KwaZulu Natal, Western Cape und Eastern Cape. Das Land ist daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise aus Deutschland ist derzeit zu jedem Reisezweck möglich, wenn der Aufenthalt in den zurückliegenden 10 Tagen vor Einreise dort war. Alle Reisenden müssen bei Ankunft einen negativen Covid-19-PCR-Test nachweisen, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Der Test muss von einer zugelassenen medizinischen Einrichtung/Arzt erstellt und mit dessen Namen und Unterschrift versehen sein.

Reisende, die ohne Covid-19-PCR-Test einreisen, müssen sich auf eigene Kosten einer 10-tägigen Quarantäne unterziehen. Die Quarantäne kann in der gebuchten Unterkunft genehmigt werden, wenn die Unterkunft entsprechend für die Durchführung gerüstet ist.

Bei Einreise wird ein Gesundheits-Screening durchgeführt. Mit Symptomen auffällige Reisende müssen sich – auch bei Vorliegen eines negativen Tests – ebenfalls in Quarantäne begeben, bis ein Covid-19-Wiederholungstest durchgeführt wurde.

Alle Reisenden müssen zudem zwingend die mobile App "COVID Alert South Africa" auf ihrem Mobiltelefon installiert haben, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und ihren Unterkunfts-/Adressnachweis vorlegen, sollte eine Quarantäne erforderlich werden.

Für Reisende aus Hochrisiko-Ländern gilt in Südafrika ein Einreiseverbot. Das gilt derzeit auch, wenn in diesen Ländern nur umgestiegen wurde. Geschäftsreisende, die aus Hochrisiko-Ländern kommen, müssen dies per E-Mail beim Department of Home Affairs beantragen und eine Passkopie, Nachweise zu Reiseverlauf, Geschäftszweck in Südafrika sowie einen Beleg zur gebuchten oder geplanten Beherbergung in Südafrika beifügen.

Thailand: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Thailand wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Thailand ist bisher von Covid-19 weniger betroffen.

Seit dem 25. März ist die Einreise auf dem Luft-, Land- und Seeweg für Ausländer stark eingeschränkt. Eine Einreise zu touristischen Zwecken ist weiterhin nicht möglich. Erlaubt ist die Einreise lediglich bestimmten Personengruppen, unter anderem Ausländern, die im Besitz einer gültigen thailändischen Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis sind sowie Ehegatten, Eltern und Kindern von thailändischen Staatsangehörigen.

Die Reise nach Thailand ist mit halbkommerziellen Flügen folgender Fluggesellschaften möglich: unter anderem Emirates Airline, Qatar Airways, Etihad Airways, Singapore Airlines, EVA Air, Thai Airways und ab dem 16. Oktober 2020 auch Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines. Zur Einreise wird eine Sondergenehmigung, so genanntes Certificate of Entry (COE) der thailändischen Auslandsvertretung benötigt.

Für alle Einreisenden sind nach Ankunft und auf eigene Kosten eine 14-tägige, strenge Quarantäne in einer staatlich zugelassenen Isolationseinrichtung (meist Hotel) sowie mehrere Covid-19-Tests zwingend vorgeschrieben.

Tunesien: Reisewarnung

Tunesien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tunesien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Tunesien war von Covid-19 zunächst weniger betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen nimmt in den letzten Wochen landesweit sehr stark zu, mit weiter steigender Tendenz. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Tunesien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Grundsätzlich wurde der internationale Flug- und Fährverkehr von und nach Tunesien am 27. Juni wieder aufgenommen. Einreisende aus Ländern mit niedrigem Infektionsrisiko – der so genannten "grünen Liste", darunter derzeit Deutschland – müssen bei Einreise keinen PCR-Test vorlegen und sich nicht in Quarantäne begeben.

Das änderte sich jedoch am 26. August. Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen in Deutschland rückt das Land in die "orangene Liste" zurück. Das bedeutet: Individualreisende müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen. Dieser darf bei Ankunft in Tunesien nicht älter als 5 Tage sein.

Außerdem müssen Deutsche und andere Personen, die aus einem Land, welches als "orange" eingestuft ist, sich für zunächst sieben Tage in Quarantäne begeben. Danach kann ein weiterer PCR-Test absolviert werden. Fällt dieser negativ aus, wird die Quarantäne beendet. Nimmt der Reisende keinen Test vor, muss er sich für 14 Tage selbst isolieren.

Befreit von der Vorlage eines PCR-Tests sind ausschließlich Pauschalreisende. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass der Reiseveranstalter, bei dem gebucht wurde, das Gesundheitsschutzprotokoll nachweisbar einhält. Neben der Einhaltung der üblichen Hygieneregeln bleiben Pauschaltouristen bei Ausflügen und dem Aufenthalt im Hotel unter der Aufsicht ihrer Reiseleitung. Kontakte zu Einheimischen oder ein Verlassen des Hotels auf eigene Faust ist verboten.

Türkei: Warnung teilweise aufgehoben

Türkei: Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei weiterhin gewarnt. Hiervon ausgenommen sind die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion unter der Voraussetzung der strikten Einhaltung des von der türkischen Regierung verfügten umfassenden Tourismus- und Hygienekonzepts.

Dieses beinhaltet vor Rückreise nach Deutschland unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor der Ausreise und gilt auch bei Ausreise aus anderen als den vorgenannten vier Provinzen. Eine Kontrolle erfolgt seitens der türkischen Behörden. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne beziehungsweise in ärztliche Behandlung begeben.

Die Türkei ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft. Daraus resultiert grundsätzlich (ggf. nochmals) ein verpflichtender PCR-Test und gegebenenfalls eine Quarantäne-Verpflichtung bei Einreise nach Deutschland.

Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran, auch ein Grenzübertritt nach Griechenlandexternal arrow icon ist derzeit nicht möglich.

Bei Einreise in die Türkei werden unter anderem Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen, zum Beispiel ein PCR-Test.

Für innertürkische Flüge, Zug- und Busfahrten und Hotelübernachtungen ist für türkische Staatsangehörige und Ausländer, auch für Touristen, ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Dies gilt nicht für Anschlussflüge von internationalen Flugverbindungen bei einer Umsteigezeit von unter 24 Stunden. Der Code kann per SMS (nur über türkische Mobiltelefone) oder mittels einer App erlangt werden. Hinweise hierzu erteilen die jeweiligen Transportunternehmen oder Hotels.

Im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird eingefordert, Zuwiderhandlungen werden geahndet. In einigen Provinzen (unter anderem Ankara, Izmir) wurden für Personen über 65 Jahren erneut zeitweise Ausgangssperren und Zugangsbeschränkungen zum öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens eingeführt, welche jedoch nach Provinz unterschiedlich ausgestaltet sind. Diese Regelungen gelten grundsätzlich nicht für Touristen.

USA: Einreiseverbot

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA weiterhin gewarnt.

Seit dem 13. März gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind

US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA (Greencard-Inhaber), Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen (wegen der Einzelheiten informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei der Botschaft oder einer konsularischen Vertretung der USA in Deutschland),  Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.

Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr weitgehend geschlossen.
ZT#Vereinigte Arabische Emirate: Reisewarnung#/ZT#
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird weiterhin gewarnt.

Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr aus und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) geöffnet. Dies gilt auch für den Flughafentransit. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.

Ausländische Reisende mit Wohnsitz und gültigem Aufenthaltstitel im Emirat Dubai ("Residents") benötigen zur (Wieder-)Einreise die Zustimmung der zuständigen Behörde. Sie muss vor Antritt des Rückflugs vorliegen und bei Dubai’s General Directorate of Residency and Foreigners Affairs (Hotline: +971 4501 1111) beantragt werden.

Für "Residents" in anderen Emiraten als Dubai ist seit dem 12. August keine Zustimmung der Federal Authority for Identity & Citizenship mehr erforderlich: Für eine reibungslose Abwicklung wird Reisenden dringend empfohlen, ihre Personendaten auf dem Portal der "Federal Authority for Identity and Citizenship" zu überprüfen (Hotline: +971 6005 22222).

Ausländische Reisende, die einen kurzfristigen Aufenthalt in den VAE anstreben (zum Beispiel Touristen, Geschäftsleute), können seit 24. September wieder in die VAE einreisen sofern sie die allgemeinen Einreisevoraussetzungen erfüllen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Reisende müssen damit rechnen, dass sie sich nach der Einreise in eine bis zu 14-tägige (Heim-) Quarantäne begeben müssen. Alle Reisenden nach VAE müssen beim Check-in am Abflughafen ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis vorlegen.

Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen. Für Ein- und Durchreisen darf der Abstrich bei Abflug nicht länger als 96 Stunden zurückliegen (andere Fristen können für Flüge gelten, die zum Beispiel aus den USA oder aus China kommen). Für Ein- und Durchreisen aus Deutschland kommend kann der Test von jedem in Deutschland anerkannten Labor stammen. Das PCR-Testergebnis muss in Papierform (arabisch oder englisch) mitgeführt werden.

Die Durchführung eines weiteren Tests bei Einreise kann verlangt werden. Reisende, bei denen ein zweiter Covid-19-Test bei Ankunft durchgeführt wird, müssen sich bis zum Erhalt des Testergebnisses in (Heim-) Quarantäne begeben und sind zum Download und zur Registrierung in der Tracing-COVID-19-DXB Smart App auf dem Smartphone verpflichtet.

Für Ein- und Durchreisen in Abu Dhabi kann der Test aus den meisten Ländern kommend von jedem am Abreiseort anerkannten Labor stammen (so auch bei Abflug aus Deutschland). Das Covid-19-PCR-Testergebnis muss in Papierform (arabisch oder englisch) mitgeführt werden oder in der vom Reisenden heruntergeladenen Al Hosn App angezeigt werden. Ebenso sollten Kopien der Reisepässe und Aufenthaltserlaubnisse aller Reisenden mitgeführt werden.

Bei Einreise wird in der Regel ein weiterer PCR-Test durchgeführt. Kinder unter zwölf Jahren sind vom Testerfordernis ausgenommen. Alle Reisenden nach Abu Dhabi müssen sich in eine 14-tägige (Heim-) Quarantäne begeben. Während dieser Zeit sind sie verpflichtet, ein Armband zu tragen, das ihre GPS-Daten aufzeichnet. Es wird bei Ankunft am Flughafen Abu Dhabi behördlich angelegt.

Zwei Tage vor dem Ende der (Heim-) Quarantäne soll ein weiterer Covid-19-PCR-Test durchgeführt werden, dessen negatives Ergebnis Voraussetzung für die Abnahme des Armbands sein soll. Ausgenommen von der Armband-Pflicht sind Personen unter 18 Jahren oder über 60 Jahren, Personen mit chronischen Krankheiten oder Diplomatenpassinhaber.

Alle Reisenden müssen damit rechnen, zum Download und zur Registrierung in der Tracing-App Al Hosn UAE verpflichtet zu werden. Reisende in Richtung Europäische Union, Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Island und Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland müssen beim Check-in ein negatives Covid-19-Testergebnis eines bei Abflug maximal 96 Stunden alten PCR-Tests vorlegen.

Für die Ausreise in andere Länder kann ein Covid-19-Test vor Abflug erforderlich sein, wenn dies vom Zielland verlangt wird. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit schweren oder mittelschweren Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen.

Die Sicherheitsbehörden der VAE fordern dazu auf, streng auf sozialen Abstand zu achten. Einkaufszentren, Geschäfte, Restaurants und einige Freizeiteinrichtungen sind unter strengen Auflagen geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 ist seit Anfang Juni die Einreise in das Emirat Abu Dhabi aus anderen Emiraten der VAE nicht möglich. Ausnahmen bestehen für Personen, die einen Covid-19-PCR- oder DPI-Test nachweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder die im Besitz einer Sondererlaubnis der emiratischen Behörden sind.

Einwohner von Abu Dhabi müssen sich zusätzlich am 6. Tag nach (Wieder-) Einreise in das Emirat einem erneuten Covid-19-PCR-Test unterziehen. Personen, die sich zum Zeitpunkt der Einreise in das Emirat Abu Dhabi weniger als 14 Tage in VAE befinden, müssen so lange in (Heim-) Quarantäne, bis sie 14 Tage Aufenthalt in VAE vollendet haben.

Hierfür stehen im Bedarfsfall medizinische Einrichtungen und Hotels zur Verfügung. Während dieser Zeit sind die Betroffenen verpflichtet, ein Armband zu tragen, das ihre GPS-Daten aufzeichnet. Öffentliche Versammlungen bleiben bis auf Weiteres verboten. Private Treffen sind nur im kleinsten Kreis gestattet.

Vietnam

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Vietnam wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Vietnam war bisher von Covid-19 weniger betroffen. Regionale Schwerpunkte waren bisher die Küstenstadt Da Nang, Quang Nam, Hanoi und Ho Chi Minh City.

Es gilt derzeit eine Einreisesperre (auch Transit) für alle ausländischen Reisenden. Diese Regelung gilt auch für deutsche Staatsangehörige vietnamesischer Herkunft. Die Erteilung von Visa für die Einreise nach Vietnam ist vorübergehend eingestellt und nur in Ausnahmefällen möglich (Diplomaten- und Dienstpassinhaber, Investoren, Experten, hochqualifizierte Arbeitskräfte, Geschäftsführer, und deren Familien sowie internationale Studenten, ausländische Familienangehörige von vietnamesischen Staatsangehörigen).

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