Hitzewelle

Südfrankreich und Korsika kämpfen gegen Brände

In mehreren Regionen Frankreichs sind Waldbrände ausgebrochen. Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Eine Autobahn wurde gesperrt.

Heftiger Wind hat in Südfrankreich und Korsika schwere Brände angefacht. In der Provence kämpften 500 Feuerwehrleute in der Nähe des Ortes Bastidonne nördlich von Aix-en-Provence gegen einen Waldbrand, wie die Präfektur des Départements Vaucluse am Montag berichtete. Das Feuer breitete sich auf rund 650 Hektar aus. Bewohner mussten im Ort Mirabeau rund 100 Häuser verlassen. Löschflugzeuge waren im Einsatz.

Menschen seien nicht verletzt worden, berichtete der Nachrichtensender France Info. Die von Aix in Richtung Nordosten führende Autobahn 51 sei gesperrt worden. Eine regionale Zugverbindung wurde zwischen den Orten Manosque und Meyrargues unterbrochen.

Auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika gab es laut dem Sender mehrere Brände. In der Nähe des Ortes Olmeta-di-Tuda brannte die Vegetation auf einer Fläche von rund 900 Hektar. Einige Häuser mussten geräumt werden. Brände wurden auch auf dem Festland in Carros nördlich von Nizza und in Marseille gemeldet.

Hitze und Trockenheit sorgen derzeit in Südeuropa für Waldbrandgefahr. In vielen Regionen gab es in den vergangenen Monaten bereits schwere Brände, darunter in Portugal, Griechenland, Italien, Kroatien und Montenegro. (dpa/HD)

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