Guatemala

Entwarnung am Feuer-Vulkan

Ein heftiger Ausbruch des Feuer-Vulkans in Guatemala hat sich nach 24 Stunden wieder gelegt. Menschen wurden dabei nicht getötet oder verletzt.

Während eine zwei Kilometer hohe Rauchfahne Asche auf die Ortschaften der Umgebung niedergehen ließ, liefen zwei Lavaströme den Hang hinab. Etwa 330 Menschen aus einem Dorf an den Hängen des 3763 Meter hohen Vulkans wurden evakuiert. Für die umliegenden Dörfer war am Freitag der Notstand ausgerufen worden. Zehn Schulen im Department Escuintla blieben geschlossen.

Es handelte sich nach Angaben der Erdbebenwarte Insisvumeh um den vierten Ausbruch des Feuer-Vulkans seit Jahresbeginn und um einen der stärksten der vergangenen fünf Jahre. Es gab jedoch weder Opfer noch signifikante Schäden, wie der Katastrophenschutz Conred mitteilte. Es bestehe aber die Gefahr, dass bei Regenfall die Aschemassen auf den Hängen einen Schlammstrom bilden könnten.

Der Feuer-Vulkan 50 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt gilt als einer der aktivsten in Mittelamerika. (dpa)

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