Griechenland

Experten geben keine Entwarnung nach Erdbeben bei Korinth

Am Samstag bebte die Erde in der Region Korinth mit einer Stärke von 5,2 – deutlich zu spüren in Patras und auch Athen. Experten sind sich nicht sicher, ob das schon das Hauptbeben war.

Nach einem stärkeren Erdbeben am Samstag beobachten griechische Seismologen die betroffene Region im Golf von Korinth genau. Bisher entwickelten sich die Nachbeben im Rahmen des Normalen, sagte der Chef des griechischen Katastrophenschutzes Efthymios Lekkas am Sonntag im griechischen Nachrichtensender Skai.

Lekkas warnte vor Panik, mahnte aber zur Vorsicht, weil nicht sicher sei, ob es sich bei dem Beben bereits um das Hauptbeben gehandelt habe. Der Erdstoß, der sich am Samstag um die Mittagszeit rund 50 Kilometer von Patras und rund 130 Kilometer von der Hauptstadt Athen entfernt ereignet hatte, war mit einer Stärke von 5,2 gemessen worden. Es gab keine Verletzten oder größere Schäden.

"Die Menschen sollten Ruhe bewahren und weiterhin in ihren Häusern schlafen, wenn diese nicht sehr alt sind", sagte der Geologe. "Aber sie sollten schwere Gegenstände von hohen Schränken herunterholen." Zudem riet Lekkas, steile Hänge in der Region zu meiden. Dort kann es bei weiteren Beben zu Erdabrutschen und Steinlawinen kommen.

Griechenland ist eine der am häufigsten von Erdbeben heimgesuchten Regionen Europas, weil dort die europäische und die afrikanische Kontinentalplatte aufeinandertreffen.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

Fachmedien und Mittelstand Digital Logo
Nutzungsbasierte Onlinewerbung
stats