fvw Workshop (Blog)

Der unentdeckte Schatz in der Nähe

Neben Klassikern wie Mallorca, Antalya & Co lohnt es sich für Reisebüros, dem Kunden neue Anregungen zu vermitteln. Beim fvw Workshop Friaul-Julisch Venetien entdeckten Expedienten eine Region, die nicht nur im Namen Vielfalt ausstrahlt.

Italien ist nach Spanien das zweitgrößte Ziel deutscher Urlauber und rangiert laut der Reiseanalyse bei Rund- und Städtereisen sogar an erster Stelle. Da war es höchste Zeit, mit einem fvw Workshop Bella Italia anzusteuern. Unser von Enit und  Promoturismo FVG unterstütztes Event in Friaul-Julisch Venetien mit über 30 deutschen Reisebüros und Veranstaltern – und rund 70 italienischen Hoteliers und Leistungsträgern beim Kongresstag in Triest – war auch aus zwei anderen Gründen eine Premiere: Zum einen war es mit rund 500 Kilometern Autostrecke ab München derjenige mit der geringsten räumlichen Distanz. Und es war der erste Workshop in der Vorweihnachtszeit.

Das Experiment hat sich gelohnt. Wir haben mit der autonomen Region Friuli-Venezia Giulia, die an Kärnten und Slowenien grenzt, einen Teil Italien kennengelernt, der noch nicht so bekannt – und damit auch nicht so überlaufen – ist wie die touristischen Hotspots. Viele Urlauber, vor allem aus Süddeutschland, steuern Norditalien auf eigene Faust mit dem Auto an. Aber auch viele Veranstalter, von Busanbietern über die großen Generalisten bis zu den Spezialisten für Rund-, Studien- und Aktivreisen, haben die Region im Programm. Fast alle der Reisebüros waren zum ersten Mal dort. Sie haben, wie es eine Reisebüro-Inhaberin beim Kongresstag formulierte, "ein Schätzchen kennengelernt, das es zu entdecken gilt".

Ich selbst war zuvor schon zweimal dort – und bin ein Beispiel dafür, dass es die heute oft kritisierte Kreuzfahrt schafft, neben Tagesbesuchern Gäste für längere Reisen anzulocken. Als vor zwei Jahren eine Kreuzfahrt mit der Familie in Triest endete, hängten wir einen Stadtbummel in Triest und eine Woche Badeurlaub auf der nahe gelegenen Insel Grado dran. Weil es es uns so gut gefiel, kehrten wir dieses Jahr noch mal zurück.

Diesmal lernte auch ich neue Facetten der Region kennen, in der viele Kulturen zu Hause waren und sind. Bis 1918 gehörte sie zu Österreich, Urlauber konnten mit der Bahn von Wien an das "Österreichische Küstenland" fahren. Noch immer zeugen Kaffeehäuser in der wieder prächtig herausgeputzten Hafenstadt Triest von dem Einfluss. Heute verbindet sich dieses Erbe mit köstlichen regionalen Produkten wie dem Friuli-Weißwein oder dem San-Daniele-Schinken.

Die Vielfalt der Region, die von den Alpen über das Weinbaugebiet bis zu den Stränden im Golf von Triest reicht, konnten wir nur ansatzweise entdecken. In einer Zeit, in der viele reiserfahrene Deutsche Neues kennenlernen und in ihrer Freizeit aktiv sein wollen, liegen unentdeckte Regionen manchmal nahe. Ich bin überzeugt: Wenn Reisebüros für den Kunden relevant bleiben sollen, müssen sie mehr bieten als die gängigen Pauschalreiseziele. Wir jedenfalls haben auf unserer Reise jede Menge Inspirationen gefunden. 

 

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

8.
Wolfram Schneppe
Erstellt 14. Dezember 2019 18:45 | Permanent-Link

Auch ich möchte es auf keinen Fall versäumen, mich dem Dank meiner Vorredner bei allen beteiligten Leistungsträgern an diesem perfekt organisierten, vorweihnachtlichen Workshop der fvw im äußersten Nordosten Italiens anzuschliessen. Wie den meisten Teilnehmern war mir im Vorfeld nicht klar, wie sehr sich doch diese Region, eben geprägt durch nicht zu unterschätzende 500-jährige österr. KUK-Herrschaft rund um deren größten Seehafen Triest, vom restlichen Italien unterscheidet...

Ich hatte im Juni 2018 das Glück, an einer ähnlich strukturierten Reise der Air Dolomiti in die benachbarte, eher auch nicht so sehr bekannte Region um Vicenza, teilzunehmen. Vicenza - wunderschön - astreines Nord-Italien! Und direkt nebenan: Friaul-Julisch-Venetien. Ja, auch Pizza und Spaghetti, aber eben auch Sauerkraut mit Kassler. Italienische Oper, aber auch Wiener Walzer und Deutsche Weihnachtlieder. Über die letzten Ausläufer der Adria hinweg, über fruchtbare Ebenen und hügelige Weinlandschaften, die schneebedeckten 3.000-er der Dolomiten, dazwischen jahrtausendealte UNESCO-Weltkulturerbestätten aus der Römerzeit, und immer nur ein Katzensprung nach Österreich, Slovenien und Kroatien, was hier auch im Jahre 2019 als gelungenes Package miteinander angeboten wird.

Auch ich bin mir sicher - ich werde wiederkommen. In dieses wunderbare, gastfreundliche, aber doch so ganz andere Stückchen Italien als das, was man gemeinhin als "Bella Italia" bezeichnet!

7.
Simone
Erstellt 12. Dezember 2019 13:53 | Permanent-Link

Als Italien Fan war mir diese Region bisher auch noch unbekannt. Es erinnerte ein wenig an Wien, sowohl von den Fassaden der Häuser als auch von den historischen Schlössern, Sissi schien um jede Ecke zu schauen. Am Hauptplatz spielte die Musik Wiener Walzer und Weihnachtsmusik und das kleine Theatro Verdi hatte auch viel Ähnlichkeit mit Wiener Theatern. Die Region lebt aber nicht nur von der Geschichte, sondern vor allem von den Menschen, die mit viel Liebe zum Detail Ihre Region professionell präsentieren. Danke für 5 wundervolle Tage mit vielen neuen Eindrücken, einer gehobenen Hotellerie und sehr authentischen Menschen. Das Team von FVW und der Region Friaul Julisch Venetien waren perfekte Gastgeber, nächstes Jahr bin ich wieder in Triest............bis dahin eine guten Zeit Simone

6.
Elisabeth Kieß
Erstellt 10. Dezember 2019 17:14 | Permanent-Link

Trieste, eine Stadt am Meer, als auch die Umgebung haben sehr viel Geschichte als auch Kultur zu bieten. Einiges davon durften wir kennenlernen – die Zeit war leider viel zu kurz - wie das Schloss Miramare oder ein Opernabend im historischen Teatro Giuseppe Verdi. Gutes Essen und ein guter Tropfen Wein gehören in dieser Region ebenso dazu. Beeindruckt war ich auch von der Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Einheimischen, von denen viele sehr gut Deutsch sprachen.
Auch die Hotelbesichtigungen waren sehr beeindruckend. Wo findet man ein Luxus-Hotel, mitten im Zentrum, in einem ehemaligen, sehr alten und geschichtsträchtigen Palazzo? Auch unser Übernachtungshotel war sehr elegant und von der Geschichte geprägt; es galt als das bedeutendste und luxuriöseste Hotel des Österreichisch-Ungarischen Reiches.
In München gibt es viele Leute, die „ganz Italien“ kennen; jedoch kaum einer Trieste. Aufgrund meiner Erzählungen in den letzten Tagen können sich nun schon einige vorstellen, diese Gegend einmal zu erkunden.
Auch von mir ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Workshop ermöglicht haben!
Trieste, wir sehen uns bestimmt einmal wieder!
Liebe Grüße
Elisabeth

5.
Ulla Blesius
Erstellt 9. Dezember 2019 15:05 | Permanent-Link

Ein fvw Workshop in Bella Italia - und es war - man mag es kaum glauben - der Premierenworkshop für Italien. Die Region Friaul Julisch Venetien präsentierte sich mit viel Charme, Witz und Ideen. Triest hat sich zu einer richtig schönen und tollen Stadt gemausert, es gibt viel Geschichte zu sehen und zu erleben (die Stadt gehörte im 19. Jh. zur österreichisch-ungarischen Monarchie und das sieht man überall. Beeindruckend: die Piazza dell'Unità d'Italia) und eine sehr gute moderne Hotellerie. Vielen Dank an das Hotel Savoia Excelsior Palace für die wunderbare Gastfreundschaft.
Aber nicht nur die Stadt Triest hat viel zu bieten, auch die Umgebung ist sehenswert. In der näheren Umgebung das Castello di Miramare oder Grado mit seinem Flair oder Aquileia und und und.
In der kurzen Zeit war es leider nicht möglich, die ganze Schönheit der Region zu erkunden, aber das was wir gesehen haben, hat uns sehr überzeugt und begeistert. Das leckere Essen und die guten Weine waren "the icing on the cake"
Ich werde meinen Kunden auf jeden Fall diese Region von Italien ans Herz legen und auch selbst wiederkommen.
Herzlichen Dank an die fvw für die tolle Organisation vorab und vor Ort, herzlichen Dank an Antonella und das Team von PromoTurismo FVG und an Simona von ENIT in Frankfurt.

4.
Petra Thull
Erstellt 9. Dezember 2019 09:59 | Permanent-Link

Ich möchte mich kurz fassen: Triest und Umgebung ist ein wunderschönes Ziel, sehr gastfreundlich, traumhaft schöne Hotels, sehr individuell. Die festliche und schöne Stimmung in der Vorweihnachtszeit überall hat mich besonders beeindruckt. Es ist noch kein Massenziel (dafür wäre es viel zu schade), sondern qualitativ hochwertig, wofür wir mit Sicherheit die passenden Gäste haben werden. Herzlichen Dank an das Italien-Team und FVW !

3.
Angela Klein
Erstellt 8. Dezember 2019 18:09 | Permanent-Link

Eine Reise der besonderen Art
Authentisch & fein, dass ist Triest und Friaul Julisch Venetien (FVG).
Ein Netzwerk der besonderen Art fanden wir auf dem Kongresstag des Workshops der fvw im Hotel Savoia Excelsior Palace. Dort tauschten wir uns mit vielen Vertretern der Region und den deutschen Reiseveranstaltern aus. Wir hörten von den zuständigen Verantwortlichen der touristischen Ämtern die neuen Planungen für die stolze FVG Region. Unter anderem gibt es schon diese tolle Webseite.
ww.turismofvg.it/de/Strada-del-Vino-e-dei-Sapori . Einfach mal reinschauen und jetzt ist es ganz leicht, eine Route für ein Reiseerlebnis zu erstellen, um die Region mit ihren Weinen und kulinarischen, regionalen Produkten kennen zu lernen. Geschmackserlebnisse pur!
Die Adventszeit in Triest & FVG zu erleben, hat mir besonders gut gefallen. Wunderschöne Prachthäuser und die Fassaden aus der österreichischen Zeit sind nun weihnachtlich geschmückt und es gibt einen kleinen Weihnachtsmarkt ab dem 06.Dezember. Auf der Aussenterasse warm eingepackt mit Mütze und Schal vom Caffè degli Specchi von 1839 sitzen und einen Aperol Sprizz genießen, mit Blick auf die Piazza dell’Unità d’Italia. Oder die Oper Turandot in der Opera Teatro Giuseppe Verdi in Triest erleben. Wunderbar!
Nicht nur in den Sommermonaten! Nicht nur am Strand! Es gibt so viel zu entdecken in Triest und FVG. Ich komme bestimmt wieder, versprochen!
DANKESCHÖN an Klaus mit seinem Team von der fwv. GRAZIE MILLE an Antonella mit ihrem Team von PromoTurismoFVG, Simona von Enit.
www.sommerangebotegrado.com/Wer-sind-wir / PromoTurismoFVG
www.enit.de / Italienische Zentrale für Tourismus

2.
Frank Issler
Erstellt 8. Dezember 2019 12:26 | Permanent-Link

Für mich war die Gegend absolut unbekannt, auch als Süddeutscher. Da ich aber, durch die FVW, diesen tollen Fleck der Erde kennen lernen durfte, weiss ich jetzt warum wahrscheinlich die Österreicher früher davon so schwärmten. Wenn man nur sieht wie nah die hohen Berge am Meer sind. Der gute Wein und das Essen, sowie die nähe zu Venedig und nicht zu vergessen der wohl prächtigste Platz am Mittelmeer!
Wenn das kein Urlaubsziel ist dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich war auf jeden Fall nicht das letzte Mal da.
Liebe Grüsse an alle Beteiligten die mir den Workshop ermöglichten.
Mille Grazie Mille

1.
Volker Mertens
Erstellt 7. Dezember 2019 20:41 | Permanent-Link

Ein kleiner Wintertraum oder wie eine sehr liebe Kollegin sagte: Eine Schatztruhe! Ein super interessanter, informativer und anstrengender Workshop ist wieder zu Ende! Das Italien immer eine Reise wert ist, das wissen viele! Aber Triest und FGV ( Friaul Julisch-Venetien) alleine ist schon mehrere Reisen wert. Schöne Landschaft, Kultur hoch 10, eine übersichtliche Stadt im Boutique Stil, Gastfreundschaft und sehr, sehr guter Wein und Essen! Im Gegensatz zu "HIP" Destinationen sogar bezahlbar! Danke an die FVW und Klaus die uns das Träumchen realisiert haben, aber GRAZIE MILLE an die perfekte Organisation der super sympatischen Damen der TurismoFVG !

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