Epizentrum unter Mindanao

Philippinen von starkem Erdbeben getroffen

Die Erde bebt häufig auf den Philippinen. Das jüngste Beben war besonders stark. Viele Menschen spürten die Folgen.

Eine umstürzende Mauer hat bei einem heftigen Erdbeben auf den Philippinen ein siebenjähriges Mädchen erschlagen. Das Kind sei im Krankenhaus gestorben, nachdem die Mauer es in der Stadt Datu Paglas verschüttet habe, sagte Bürgermeister Reuel Limbungan aus dem benachbarten Tulunan zu Reportern.

Das Erdbeben hatte den Süden des Inselstaats erschüttert. Zahlreiche Menschen flohen am Mittwoch aus ihren Häusern. Nach Angaben des Seismologischen Instituts Phivolcs hatte das Beben auf der Insel Mindanao eine Stärke von 6,3 auf der nach oben hin offenen Richterskala. Die lokalen Behörden sprachen von mehr als 60 Verletzten. Einem Bericht der philippinischen Nachrichten-Website "GMA news online" zufolge wurde ein Schulgebäude in Digos City in der Provinz Davao del Sur schwer beschädigt.

Das Erdbeben erschütterte die Insel den Phivolcs-Angaben zufolge um 19.37 Ortszeit. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, an dem sich rund 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen.
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