Ecuador

Neue Erdbeben fordern weitere Opfer

Schon im April kamen mehr als 650 Menschen bei Erdbeben in Ecuador ums Leben. Nun forderte ein Nachbeben drei weitere Todesopfer.

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,7 sind in Ecuador mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Rund 700 Häuser wurden bei dem Unglück in der nördlichen Küstenregion beschädigt, wie Präsident Rafael Correa am Montag (Ortszeit) nach einem Besuch der betroffenen Gebiete mitteilte. Zahlreiche Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht. Bei den drei Todesopfern habe es sich um ältere Menschen gehandelt, die bei dem schweren Beben Herzinfarkte erlitten.

„Die Schäden sind erheblich. Ich konnte mir das Ausmaß der Zerstörung, die ich gesehen habe, nicht vorstellen“, sagte Correa. Besonders betroffen waren die Ferienorte Atacames und Tonsupa in der Provinz Esmeraldas an der Pazifikküste, die schon bei einem schweren Erdbeben im April in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Im Tagesverlauf registrierte das Geophysische Institut in der Hauptstadt Quito weitere schwächere Nachbeben.

Mitte April waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 in dem südamerikanischen Land mehr als 650 Menschen ums Leben gekommen. Zehntausende wurden obdachlos. (dpa)

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