Dienstag

Frankfurt Airport befürchtet Ausfälle wegen Warnstreiks

Nach dem Check-in durch die Sicherheitskontrolle? Am Frankfurter Flughafen könnte das am Dienstag zumindest für Abflüge an an den Gates A und Z im Terminal 1 schwierig werden.
Fraport AG
Nach dem Check-in durch die Sicherheitskontrolle? Am Frankfurter Flughafen könnte das am Dienstag zumindest für Abflüge an an den Gates A und Z im Terminal 1 schwierig werden.

Reisende müssen sich am Dienstag am Frankfurter Flughafen auf lange Wartezeiten und Flugausfälle einstellen. Grund sind die bundesweit angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst.

Durch den Ausstand könne es „zu erheblichen Verzögerungen im Betriebsablauf sowie Flugausfällen“ kommen, wie der Flughafen nun auf seiner Website mitteilt.

Vor der wahrscheinlich entscheidenden Tarifrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen am 15. und 16. April wollen die Gewerkschaften vom Dienstag an ihren Druck auf die Arbeitgeber erhöhen und ihre Warnstreiks ausweiten.

Betroffen seien am Frankfurter Flughafen vor allem die Sicherheitskontrollstellen vor den Abflug-Gates A und Z im Terminal 1, weil diese geschlossen würden. Wer sich an dem Warnstreik beteiligt, war zunächst unklar.

Den ganzen Dienstag über sei mit längeren Wartezeiten an den übrigen Kontrollstellen zu rechnen, heißt es beim Flughafen-Betreiber Fraport. „Durch Kundgebungen der Streikenden am Flughafen kann es zudem zu Behinderungen im Straßenverkehr mit verlängerten PKW-Anreisezeiten kommen“, heißt es. Fluggäste sollten daher deutlich mehr Zeit einplanen und sich möglichst frühzeitig vor ihrem Abflug an den Check-in-Schaltern einfinden.

Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Mio. Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. Die Tarifverhandlungen hatten am 26. Februar begonnen. Seitdem haben die Gewerkschaften ihre Forderungen immer wieder mit Warnstreiks untermauert. Über Ostern wurde nicht gestreikt. Die Arbeitgeber halten die Arbeitsniederlegungen mit Hinweis auf den vereinbarten nächsten Verhandlungstermin in Potsdam für überflüssig. (dpa)

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