Deutschland-Tourismus

Weiterhin kein Aufwärtstrend für Hoteliers

Der Inlandstourismus hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auch im Mai noch nicht erholt. Ferienregionen wie hier etwa der Schlei (Foto) und Ostsee hoffen auf den Sommer.
Anna Leste-Matzen/One Part of Life
Der Inlandstourismus hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auch im Mai noch nicht erholt. Ferienregionen wie hier etwa der Schlei (Foto) und Ostsee hoffen auf den Sommer.

Die Corona-Krise hat auch im Mai die Geschäfte der Hoteliers in Deutschland gelähmt. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 74,8 Prozent ein.

Laut dem Statistischen Bundesamt gab es nur noch 11,2 Millionen Übernachtungen in Hotels, Pensionen und anderen Beherbergungsbetrieben.

Besonders deutlich war der Einbruch bei Reisenden aus dem Ausland (minus 90,9 Prozent). Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stürzte um 71,5 Prozent auf 10,5 Millionen ab. Seit Mitte März galt in Deutschland wegen der Pandemie ein Übernachtungsverbot für privatreisende Gäste. Das Verbot wurde je nach Bundesland ab Mitte bis Ende Mai aufgehoben.

Die Branche, die im vergangenen Jahr den zehnten Übernachtungsrekord in Folge verzeichnet hatte, war mit einem kräftigen Plus im Januar und Februar ins Jahr 2020 gestartet. Ab März folgte der Absturz. In den ersten fünf Monaten sank die Zahl der Gästeübernachtungen um 48,7 Prozent auf 88,1 Millionen.


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