Deutschland

Gastgewerbe floriert mehr denn je

Wirte und Hoteliers haben die bescheidenen August-Umsätze längst vergessen. Im September wuchs das Geschäft so stark wie lange nicht mehr.

Nach der kurzen Sommerflaute haben Wirte und Hoteliers in Deutschland im September wieder bessere Geschäfte gemacht. Die Umsätze im Gastgewerbe lagen nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sowohl preisbereinigt (real) mit plus 3,6 Prozent als auch nominal mit plus 6,0 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das waren nach Angaben der Wiesbadener Behörde die höchsten Steigerungsraten seit April.

Im August hatte die Branche trotz Ferien noch mit Umsatzeinbußen zu kämpfen. Ein Grund könnte das durchwachsene Wetter gewesen sein, das vor allem Biergärten und andere Außengastronomie belastete.

Der September brachte dann die Trendwende: Beherbergungsbetriebe erzielten real 3,3 Prozent und nominal 5,7 Prozent höhere Erlöse als im September des Vorjahres. Der Umsatz in der Gastronomie stieg binnen Jahresfrist real um 3,7 Prozent und nominal um 6,0 Prozent.

Auch auf Jahressicht liegt die Branche im Plus. Von Januar bis einschließlich September 2016 setzte das Gastgewerbe in Deutschland real 1,2 Prozent und nominal 3,3 Prozent mehr um als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Die Erhebung erfasst Unternehmen des Gastgewerbes mit mindestens 150.000 Euro Jahresumsatz. (dpa)

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