Trotz Pandemie

In diese Länder können Deutsche wieder reisen

Für die Balearen – hier Ibiza – hat Spanien eine Sonderregel eingeführt.
Consell dÉivissa/Xavier Duran
Für die Balearen – hier Ibiza – hat Spanien eine Sonderregel eingeführt.

Fast jedes Land der Welt hat in der Corona-Krise seine Grenzen entweder ganz geschlossen oder Einreisen zumindest enorm erschwert – etwa durch strenge Quarantäne-Regeln. Nun lockern sich die Vorschriften wieder. Ein Überblick. Kanada: Grenzen bleiben zu

Parallel zu unserer Liste "In diese Länder gelangen Deutsche nur schwer" finden Sie hier eine Aufstellung von Staaten, die auch für deutsche Touristen noch in diesem Jahr einen Sommer- oder Herbsturlaub erlauben wollen.

Deutschland hebt generelle Reisewarnung auf

Europäische Union und Schengen-Staaten Deutschland hat die Reisewarnung für die meisten Partnerstaaten der EU sowie für Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein zum 15. Juni aufgehoben. Nun können – so es zu keiner negativen Infektionsentwicklung kommt – diese Staaten aus deutscher Sicht wieder ohne Warnung bereist werden. Allerdings ist dabei zu beachten, ob dies auch von Seiten der jeweiligen Länder möglich ist – und wenn ja, unter welchen Bedingungen.

Nicht-EU-Staaten: Einreisen aus 14 Staaten möglich

Deutschland hat für 14 Staaten außerhalb der EU die Reisebeschränkung, teilweise aber (noch) nicht die Reisewarnung aufgehoben. Dabei handelt es sich um:
  • Australien
  • Georgien
  • Kanada
  • Montenegro (zurückgenommen am 15. Juli)
  • Neuseeland
  • Ruanda 
  • Thailand
  • Tunesien
  • Uganda
  • Uruguay
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Für Japan, Südkorea und China gelten die Lockerungen unter Vorbehalt, wenn diese Länder auch Menschen aus Deutschland wieder die Einreise erlauben. Dies ist bisher nicht der Fall.
Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht, falls sie kein negatives Testergebnis für das Coronavirus vorweisen können.

Albanien: Weiterhin Reisewarnung

Albanien Wegen der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Albanien weiterhin gewarnt.

Albanien hat seine Landgrenzen seit dem 1. Juni, den Flughafen Tirana seit dem 15. Juni für den kommerziellen Flugverkehr wieder geöffnet. Grundsätzlich besteht keine Quarantäne-Pflicht nach Einreise.

Andorra: Freie Einreise möglich

Andorra erlaubt seit dem 15. Juni die Einreise von Staatsangehörigen und Ansässigen der EU-Mitgliedstaaten sowie von Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Vereinigtes Königreich, San Marino, der Schweiz und dem Vatikan, ohne dass hierfür ein besonderer Grund vorliegen muss. 

Für Reisende aus anderen als den vorgenannten Ländern gilt in der Regel eine häusliche Quarantäne von 15 Tagen. Mit einem PCR-Test  oder einem Antikörper-Test kann die häusliche Quarantäne gegebenenfalls vermieden beziehungsweise aufgehoben werden.  Reisende aus Frankreich, Spanien und Portugal sollten einen Krankenversicherungsschein für das Ausland bei Einreise vorlegen können.

Es bestehen keine Einschränkungen für eine Durchreise nach Frankreich oder Spanien.

Aruba: Schrittweise Wiedereröffnung

Aruba Besucher aus Bonaire und Curaçao können seit dem 15. Juni wieder einreisen, Gäste aus der Karibik (mit Ausnahme der Dominikanischen Republik und Haiti), Europa und Kanada seit dem 1. Juli, gefolgt von Besuchern aus den USA vom 10. Juli an. Aruba hat die Covid-19-Fälle auf der Insel schnell identifiziert und behandelt. Neue Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle wurden inselweit und vor allem für Tourismus- und Gastgewerbebetriebe eingeführt, damit sich die Bewohner und Besucher sicher fühlen können. Jedes Jahr kommt mehr als eine Million Besucher aus der ganzen Welt nach Aruba.

Belgien: Teilweise Reisewarnung

Belgien Das Land war von Covid-19 im europäischen Vergleich eher stark betroffen. Die Tendenz der Zahl der Neu-Erkrankten und der neuen Todesfälle steigt seit Ende Juli 2020 erneut an, insbesondere im Raum Antwerpen.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen wird aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Das Robert-Koch-Institut hat diese Gebiete zu Risikogebieten erklärt. Daraus resultiert eine Quarantäne-Verpflichtung, die man durch einen negativen Covid-19-Test vermeiden kann. Für die übrigen Regionen liegt die Zahl der Neuinfektionen unterhalb von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage.

Einreisen aus dem europäischen Ausland, aus Schengen-assoziierten Staaten, aus Großbritannien und Nordirland nach Belgien sind erlaubt. Die bisherigen Grenzkontrollen sowie die Quarantänepflicht wurden aufgehoben. Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei über 38 Grad Celsius verweigert. Abholer erhalten keinen Zutritt in das Flughafengebäude.

Für alle Einreisen aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten sowie aus Staaten außerhalb der Schengen-Zone und Großbritannien gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht. Davon ausgenommen sind Berufspendler, Saisonarbeiter und Berufskraftfahrer sowie eine Reihe von notwendigen Reisegründen. Für alle Einreisen aus Risikogebieten innerhalb der EU-Mitgliedstaaten, Schengen-Staaten und Großbritannien (= Rote Zone) gilt ebenfalls eine Selbstquarantäne von 14 Tagen. Welche Länder oder Regionen aus belgischer Sicht Risikogebiete sind, erfahren Sie auf der Webseite des belgischen Außenministeriums.

Seit dem 1. August 2020 müssen alle Einreisenden nach Belgien ein elektronisches "Public Health Passenger Locator Form" ausfüllen, auch solche mit Wohnsitz in Belgien nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt. Das Unterlassen des Ausfüllens kann zu einer Geldbuße in Höhe von etwa 250 Euro führen.

Die Einreise von außerhalb des Schengengebiets kann bei Unterlassen des Ausfüllens beziehungsweise Falschaussagen im Formular verweigert werden. Sollte es nicht möglich sein, das Formular online abzusenden, kann es auch per E-Mail an PLFBelgium@health.fgov.be gesendet werden. Reisende können auch eine ausgefüllte Papierversion mit sich führen und bei der Flughafenpolizei abgeben oder per Post an Saniport, Eurostation II, Place Victor Horta, 40 bte 10, 1060 Bruxelles schicken.

Bulgarien: Viele Corona-Fälle

Bulgarien Das Land ist von Covid-19 inzwischen stärker betroffen, die Zahl der Neuinfizierten steigt seit einiger Zeit erheblich an. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Sofia Regionale Schwerpunkte sind daneben Blagoevgrad, Varna, Dobrich und Kjustendil. Italien hat bereits ein Einreiseverbot aus Bulgarien ausgesprochen.

Seit dem 1. Juni ist deutschen Staatsangehörigen die Einreise aus Deutschland und anderen EU-Staaten nach Bulgarien ohne verpflichtende häusliche Quarantäne wieder gestattet. Bei der Einreise ist ein Einreiseformular mit Kontaktdaten auszufüllen, das am Flughafen/Grenzstellen erhältlich ist.

Für Einreisende aus Drittstaaten mit Ausnahme weniger Nachbarstaaten, darunter Serbien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro, gilt nach wie vor – unabhängig von der Staatsangehörigkeit der Einreisenden – eine verpflichtende 14-tägige häusliche Quarantäne. Das gilt nicht für die Durchreise.

Es muss auch nach wie vor mit verstärkten Einreise-Kontrollen und Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen gerechnet werden.

Die epidemische Ausnahmesituation wurde bis 31. Juli verlängert. Es besteht unter anderem Maskenpflicht bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, in Apotheken und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen.

Curacao: Reisewarnung aufgehoben

Curacao Seit dem 1. Juli können Urlauber aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Kanada und China wieder nach Curacao reisen. Jeder Reisende muss ein Zertifikat mit einem negativen Analyseergebnis eines Covid-19-PCR-Tests vorlegen und ausgedruckt mitführen. Dieser Test darf höchstens 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein. Für Einreisende aus Deutschland gilt zudem: 1. Sie müssen online auf dicardcuracao.com die digitale Einreisekarte ausfüllen
2. Sie müssen bis zu 48 Stunden vor Abflug digital eine Passenger Locator Card (PLC) ausfüllen und ausgedruckt mitführen. Auch dies ist auf dicardcuracao.com möglich.
3. Sie müssen vor der Abreise das negative Analyseergebnis des Covid-19-PCR-Test auf dicardcuracao.com hochladen.
Für alle Reisenden nach Curacao gilt, dass sie mindestens 14 Tage vor Abflug keine Region mit einem hohen Covid-19-Risiko besucht haben sowie keinen Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten. Darüber hinaus müssen Reisende mit einer gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ausgestattet sein. Sollten diese Bedingung nicht erfüllt sein, besteht die Möglichkeit, dass bei Ankunft eine zweiwöchige Quarantäne verhängt wird, die auf eigene Kosten zu bestreiten ist.

Dänemark: Grenze zum 15. Juni auf

Dänemark Die Einreise von Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch sicher eingestuften Land, darunter Deutschland, ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das dänische Statens Serum Institut aktualisiert die Liste der als "offen" klassifizierten Länder wöchentlich anhand der Covid-19-Infektionszahlen.

Bei der Einreise für einen Urlaubsaufenthalt muss die Buchung von mindestens sechs Übernachtungen zum Beispiel in einem Ferienhaus, Hotel oder auf einem Campingplatz nachgewiesen werden. Die Übernachtungen können an unterschiedlichen Orten erfolgen.

Seit dem 15. Juni dürfen Personen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein wieder ohne einen wichtigen Grund nach Dänemark einreisen. Voraussetzung ist auch hier, dass die Region vom dänischen Statens Serum Institut als "offen" klassifiziert ist. Ein Nachweis des Wohnsitzes in Schleswig-Holstein muss bei Einreise vorgelegt werden.

Für alle übrigen Einreisen ohne wichtige Gründe hat Dänemark seit dem 14. März einen Einreisestopp verhängt. Reisende müssen ihre Zugehörigkeit zum Personenkreis, für den Ausnahmeregelungen gelten, oder wichtige Gründe für die Einreise durch Dokumente am Grenzübergang bei der Einreise belegen und einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen können. Für weitere Fragen zum Thema Einreise nach Dänemark hat die dänische Polizei eine Hotline unter +45 7020 6044 (Mo-Fr 8-16 Uhr) eingerichtet. Jeder Einreisefall wird durch die Grenzbeamten im Rahmen ihres Ermessens geprüft und entschieden.

Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen, beispielsweise Husten, Fieber, oder ähnliches, wird die Einreise nach Dänemark unabhängig vom Grund verwehrt. Zur Zeit ist eine Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze aufgrund dänischer Vorgaben nur an den Grenzübergängen Kupfermühle – Krusau/Kruså, Fröslee/Frøslev (A7/E45) und Seth/Sæd (rund um die Uhr geöffnet), Pattburg/Padborg (7–23 Uhr geöffnet) und Pepersmark/Pebersmark (7-19 Uhr geöffnet) möglich.

Reisenden werden an der Grenze sowie während des Aufenthalts in Dänemark stichprobenartig Tests angeboten, die dazu dienen, eine mögliche Verbreitung des Virus zu überwachen. Die Teilnahme ist für Reisende aus einem als "offen" klassifizierten Land nicht verpflichtend.

Die Durchreise durch Dänemark ist bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erlaubt. Dazu zählt unter anderem die Rückkehr in das Heimatland beziehungsweise das Land des Wohnsitzes, zum Beispiel nach Deutschland aus Norwegen oder Schweden kommend. Die Durchreise muss ohne unnötige Verzögerung auf direktem Wege erfolgen.

Durchreisen durch Dänemark zu einem Urlaubsaufenthalt sind erlaubt. Buchungsnachweise sind mitzuführen. Auch Umsteigeverkehr an Flughäfen ist gestattet, soweit das Flughafengebäude nicht verlassen wird.

Dubai: Einreisen möglich

Vereinigte Arabische Emirate Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr wird weiterhin vor touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin gewarnt.

Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr aus und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wieder geöffnet. Dies gilt auch für den Flughafentransit. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.

Reisende müssen damit rechnen, dass sie sich nach der Einreise in eine bis zu 14-tägige (Heim-) Quarantäne begeben müssen. Ausländische Reisende mit Wohnsitz und gültigem Aufenthaltstitel in den VAE („Residents“) benötigen zur (Wieder-) Einreise die Zustimmung der zuständigen Behörde. Sie muss vor Antritt des Rückflugs vorliegen. Personen mit Wohnsitz im Emirat Dubai beantragen die Zustimmung bei Dubai’s General Directorate of Residency and Foreigners Affairs (Hotline: +971 4501 1111). Reisende mit Wohnsitz in anderen Emiraten als Dubai beantragen die Zustimmung bei der Federal Authority for Identity & Citizenship (Hotline: +971 600522222).

Ausländische Reisende ohne Aufenthaltstitel in den VAE (beispielsweise Touristen) können seit dem 7. Juli wieder nach Dubai reisen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Für Ein- und Durchreisen nach Dubai darf das negative Testergebnis bei Abflug nicht älter als 96 Stunden sein.Ausländische Reisende ohne Aufenthaltstitel in den VAE (beispielsweise Touristen) können seit dem 7. Juli wieder nach Dubai reisen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Für Ein- und Durchreisen nach Dubai darf das negative Testergebnis bei Abflug nicht älter als 96 Stunden sein.

Reisende aus bestimmten Ländern müssen den Test in einem von Dubai anerkannten Labor vornehmen lassen. Die Durchführung eines weiteren Tests bei Einreise kann verlangt werden. Reisende, bei denen ein zweiter COVID-19-Test bei Ankunft durchgeführt wird, müssen sich bis zum Erhalt des Testergebnisses (Heim-)Quarantäne begeben.

Reisende, bei denen ein weiterer COVID-19-Test bei Einreise nach Dubai durchgeführt wurde, sind zum Download und zur Registrierung in der Tracing COVID-19-DXB Smart App auf dem Smartphone verpflichtet. Für Ein- und Durchreisen in Abu Dhabi darf der Test maximal 96 Stunden vor Ankunft durchgeführten worden sein.

Der Test muss aus einem von den VAE anerkannten Labor stammen, wenn ein solches am Ort der Abreise vorhanden ist. Für Deutschland ist dies in einigen Städten der Fall. Andernfalls kann der Test von einem von irgendeinem am Abreiseort anerkannten Labor stammen. Bei Einreise kann die Durchführung eines weiteren Tests verlangt werden.

Alle Reisenden nach Abu Dhabi müssen sich in eine 14-tägige (Heim-)Quarantäne begeben und sind zum Download und zur Registrierung in der App Al Hosn UAE verpflichtet. Reisende in Richtung Europäische Union, Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Island und Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland müssen beim Check-in ein negatives COVID-19-Testergebnis eines bei Abflug maximal 96 Stunden alten Tests vorlegen.

Für die Ausreise in andere Länder kann ein COVID-19-Test vor Abflug erforderlich sein, wenn dies vom Zielland verlangt wird. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit schweren oder mittelschweren Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen. Die Sicherheitsbehörden der VAE fordern dazu auf, streng auf sozialen Abstand zu achten.

Die landesweite nächtliche Ausgangssperre ist seit 25. Juni aufgehoben. Einkaufszentren, Geschäfte und Restaurants sind unter strengen Auflagen geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 ist die Einreise in das Emirat Abu Dhabi aus anderen Emiraten der VAE nicht möglich. Ausnahmen bestehen für Personen, die einen Covid-19-Test nachweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder die im Besitz einer Sondererlaubnis der emiratischen Behörden sind.

Estland: Offen seit 1. Juni

Estland Seit dem 1. Juni ist die 14-tägige Quarantäne-Pflicht bei Einreise nach Estland für Reisende aus Deutschland und den meisten Europäischen Staaten entfallen, sofern der Koeffizient im Herkunftsland unterhalb von 15 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer 2-Wochen-Frist liegt. Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden Covid-19-Koeffizienten veröffentlicht das estnische Außenministerium jeden Freitag mit Gültigkeit zum darauffolgenden Montag.

Air Baltic, Easyjet und Lufthansa haben den Flugverkehr nach Deutschland stufenweise wieder aufgenommen. Es besteht Maskenpflicht. Aufgrund des Kabinettsbeschlusses der estnischen Regierung vom 18. März bleiben die Grenzen zu Russland bis auf weiteres geschlossen.

Der von der estnischen Regierung verhängte nationale Notstand endete am 17. Mai. Bis 30. Juni dürfen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder im Freien nur mit maximal 100 Personen und bei maximal 50-prozentiger Belegung der Raumkapazität stattfinden, dies gilt auch für Museen, Kinos, Theater, Konzerte et cetera. Voranmeldung beziehungsweise Online-Ticket-Kauf wird empfohlen. Vom 1. Juli an sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bis maximal 500 Personen und im Freien bis maximal 1000 Personen erlaubt, einschließlich Sportveranstaltungen mit Zuschauern, vorausgesetzt die Abstandsregeln (2+) werden eingehalten und die Platzkapazität wird nur zu 50 Prozent ausgenutzt.

Finnland hat Reisebann aufgehoben

Finnland hat die in der Corona-Krise erlassenen Reisebeschränkungen zum 13. Juli für eine Reihe von europäischen Ländern wieder aufgehoben, darunter auch für Deutschland. Die Möglichkeit zur Einreise hängt dann vom Infektionsgeschehen im jeweiligen Land ab.

Seit dem 13. Juli sind demnach Reisen aus Ländern wieder möglich, die innerhalb einer Zwei-Wochen-Periode weniger als acht neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner verzeichnet haben. Nach heutigem Stand fielen darunter neun Staaten des EU- und Schengen-Raumes, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz – Finnlands westliches Nachbarland Schweden dagegen nicht. Bereits Mitte Juni hatte Finnland seine Grenzen für Reisende aus dem Baltikum, Norwegen, Dänemark und Island aufgehoben.

Frankreich: Maskenpflicht verschärft

Frankreich Das Land Frankreich ist von Covid-19 nur noch wenig betroffen und hat sein Staatsgebiet entsprechend des Infektionsgeschehens in Warnstufen eingeteilt. In Warnstufe "orange" befinden sich derzeit nur noch die Überseegebiete Mayotte und Guyana, hier gelten im Vergleich zum sonstigen "grün" eingestuften Staatsgebiet noch weitergehende Vorsichtsmaßnahmen. Unter anderem wenn örtliche Infektionsherde auftauchen, können lokale Behörden ausgewählte Bereiche des öffentlichen Lebens einschränken.

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU- Staaten sowie Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, Vatikanstaat und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist uneingeschränkt möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende Oktober 2020 weiter kontrolliert. Auch bei Einreise aus Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay sind keine besonderen pandemiebedingten Einreisebeschränkungen zu beachten.

Für die Einreise aus alle weiteren Staaten sind besondere Vorschriften zu beachten, die das französische Außenministerium stetig aktualisiert. Reisende müssen länderabhängig ggf. ein negatives Covid-19-Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder selbst Erklärungen zu Einreisegrund und Covid-19-Symptomfreiheit ausfüllen sowie sich gegebenenfalls in häusliche Isolierung (Quarantäne) begeben.

Die Durchreise aus EU- und Schengen-Staaten sowie dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist ohne weiteres möglich. Transitreisende im Flugverkehr sollten ihre Anschlussreisemöglichkeit nachweisen können. EU-Bürger dürfen zur Durchreise an ihren Wohnsitz im Transit auch aus Drittstaaten durch Frankreich reisen. Es gelten jedoch länderabhängige Zusatzerfordernisse (gegebenenfalls negativer Covid-19-Test, Erklärungenzu Einreisegrund und Covid-19-Symptomfreiheit). 

Landesweit besteht für alle Personen ab 11 Jahre eine strafbewehrte Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen (zum Beispie Flughäfen, Bahnhöfe, Museen, Banken, Geschäfte, überdachte Märkte, Sehenswürdigkeiten). Die Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske gilt auch in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (zum Beispiel Flugzeug, Zug, Metro, Bus, Taxis und Sammeltaxis). Verkehrsunternehmen müssen – im Rahmen des Möglichen, zum Beispiel über entsprechende Sitzplatz-Reservierung – Abstandswahrung in den Verkehrsmitteln, Flughäfen, Bahnhöfen et cetera ermöglichen und Desinfektionsmittel bereitstellen.

Touristische und andere Flugreisen ohne triftigen Grund in die Überseegebiete Französisch-Guyana, Mayotte, Neukaledonien sowie Wallis und Futuna sind untersagt. Für die französischen Antillen (Guadeloupe, Martinique, St. Martin, St. Barthélémy), La Réunion und Französisch Polynesien ist kein triftiger Grund mehr erforderlich, jedoch besondere Maßnahmen vor Abreise.

Griechenland: Online-Formular ausfüllen

Griechenland ist von Covid-19 relativ wenig betroffen. Regionale Schwerpunkte waren bisher die Regionen Attika (Hauptstadtregion Athen) und Xanthi.

Seit dem 1. Juli dürfen alle internationalen Flughäfen in Griechenland ab Deutschland wieder direkt angeflogen werden. Seit dem 1. Juli gilt in Griechenland für Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular ("Passenger Locator Form") ausfüllen. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung.

Der bei Einreise vorzuzeigende QR-Code soll in der Regel am Tag der Einreise automatisiert um 0.10 Uhr per E-Mail zugesandt werden. Der zugewiesene QR-Code muss bei Einreise vorgezeigt werden. Kann ein Code nicht vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500 Euro möglich.

Einige Flug- und auch Fährgesellschaften verlangen die Vorlage des QR-Codes beim Check-in/Boarding. Wenn die Reise vor dem Einreisedatum begonnen wird, wird empfohlen, beim Check-in/Boarding die Bestätigungsemail vorzuweisen und auf die Seite travel.gov.gre hinzuweisen.

Bei einzelnen Reisenden kann bei Einreise aufgrund bestimmter Kriterien ein Covid-19-Test durchgeführt werden. Eine mögliche Testung richtet sich nach einem Algorithmus, der auf Grundlage der eingegangenen Anmeldedaten (beispielsweise Voraufenthalten in Risikogebieten) eine Risikoeinschätzung trifft.

Der Test ist für Reisende kostenlos. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses ist eine Selbstisolation einzuhalten. Die Dauer der Selbstisolation wird vom Bürgerschutzministerium mit 24 Stunden angegeben.

Nur positiv getestete Personen erhalten eine Benachrichtigung. Nach bislang vorliegenden Erfahrungswerten liegen die Testergebnisse in der Regel innerhalb von 24 bis 72 Stunden vor. Gegebenenfalls auftretende technische Probleme bei Registrierung über das "Passenger Locator Form" (PLF) können nur direkt mit den griechischen Behörden aufgenommen werden. Es wurde eine Servicerufnummer unter 0030 215 5605151 geschaltet.

Die Reise über den Seeweg nach/aus Griechenland von/nach Italien ist wieder möglich. Der Fährverkehr (Personen) mit Albanien und der Türkei ist bis auf weiteres ausgesetzt. Sportboote dürfen Griechenland wieder anlaufen, sofern die maximale Transportkapazität bis 49 Passagieren nicht überschritten wird und die Ankunft aus Staaten, für die keine Einschränkungsmaßnahmen/Verkehrsverbote gelten, erfolgt.

Einreisende mit Sportbooten oder anderen privaten Schiffen benötigen keinen QR-Code. Eine Anmeldung über das Online-Anmeldeformular ist nicht notwendig. Die Ein- beziehungsweise Ausreise auf dem Landweg für "non-essential travels", also touristische Reisen, ist nur über Bulgarien und nur über den Grenzübergang Promachonas möglich.

Einreisende benötigen den QR-Code über das Online-Anmeldeformular ("Passenger Locator Form") sowie eine Bescheinigung (nicht älter als 72 Stunden) über einen negativen PCR-Covid-19-Test eines anerkannten Testlabors des Herkunfts- oder Transitlands mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer. Stichprobentests werden am Grenzübergang Promachonas weiterhin durchgeführt.

Eine Einreise von Albanien oder Nordmazedonien kommend ist für den Personenverkehr weiterhin nicht gestattet. Ab wann eine Einreise wieder möglich ist, ist noch nicht bekannt. Bei Ein- beziehungsweise Ausreise auf dem Landweg von/nach Deutschland sind die Einreisebestimmungen der Transitländer zu beachten. Durch- und Weiterreise. Die Grenzübergänge zur Türkei sind geschlossen.

Großbritannien: Ab in Quarantäne

Großbritannien Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist von Covid-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind derzeit Wales sowie der Norden von England. Die Zahl der Neuinfektionen ist nach Regierungsangaben weiterhin hoch (Alert Level 3). Für Leicester gilt ein regionaler Lockdown. Angesichts der unterschiedlichen Zählmethoden und Testverfahren innerhalb Großbritanniens und Nordirlands ist auch eine beträchtliche Dunkelziffer möglich

Für alle Einreisenden nach Großbritannien und Nordirland gilt grundsätzlich die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Die britische Regierung hat die Quarantäne-Verpflichtung für England für Reisende aus bestimmten Ländern, darunter Deutschland, zum 10. Juli aufgehoben, sofern sich die Reisenden in den 14 Tagen vor Einreise ausschließlich in diesen Ländern aufgehalten haben, die unter "Travel Corridors" veröffentlicht sind. Gleiches gilt für die Einreise nach Schottland, Nordirland und Wales.

Quarantäne-Regelungen können sich in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen jedoch jederzeit, auch kurzfristig, ändern. Die elektronische Anmeldung ist weiter erforderlich. Diese soll die britischen Behörden in die Lage versetzen, im Falle entdeckter Corona-Infektionen eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Daher müssen zahlreiche Angaben einschließlich des Beförderungsmittels sowie des Ortes angegeben werden.

Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden.

Von der Quarantäne sind auch ausgenommen Reisende, die aus Irland, den Kanalinseln sowie von der Isle of Man einreisen und sich in den 14 Tagen vor Einreise dort aufgehalten haben. Bei Rückfragen steht montags bis freitags eine Hotline der britischen Regierung unter +44 800 678 1767 zur Verfügung.

Verletzungen der Anmeldepflicht können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden.

Ein Transit durch das Vereinigte Königreich und Nordirland sowie die Weiterreise von Nordirland nach Irland ist möglich. Auch Transitreisende müssen sich vorab elektronisch anmelden, auch wenn sie sich nur im Transitbereich eines Flughafens aufhalten.

Auf Guernsey und Alderney gilt nach Einreise eine 14-tägige verpflichtende Quarantäne. Verstöße können mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Pfund geahndet werden. Auf Jersey besteht die Wahl zwischen 14-tägiger Quarantäne oder einem Covid-19 Test bei Einreise, dessen Ergebnis innerhalb von 12 Stunden vorliegen soll. Das Ergebnis muss in Quarantäne abgewartet werden.

Auf der Isle of Man ist die Einreise grundsätzlich auf "Residents" beschränkt; anderen wird die Einreise nur mit Ausnahmegenehmigung gestattet.

Irland: Für Deutsche geschlossen

Irland Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Quarantäneregelungen abgeraten. Die Zahlen der Neuinfektionen bewegen sich weiterhin im niedrigen bis mittleren zweistelligen Bereich. Regionaler Schwerpunkt war bisher Dublin; in letzter Zeit trat jedoch nur noch ein Viertel der Neuinfektionen dort auf; der Rest verteilt sich auf nahezu alle irischen Countys.

Es gibt verstärkte Einreisekontrollen und gegebenenfalls Einreisesperren. Vor bzw. bei Einreise ist für die irischen Behörden verpflichtend ein Formular (Public Health Passenger Locator Form, kann vorab elektronisch ausgefüllt werden) mit Angabe von Name, Telefonnummer und der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage in Selbstisolation aufhalten wird.

Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2500 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten geahndet werden. Bei Einreise unter anderem aus Deutschland empfiehlt die irische Regierung weiterhin dringend, dass jeder Reisende, auch solche, die an ihren Wohnsitz in Irland zurückkehren, 14 Tage seine Bewegung stark einschränkt, das heißt in dieser Zeit ununterbrochen an der im Formular angegebenen Wohnadresse im Haus bleibt, ohne Kontakt zu anderen ("Restrict your movements").

Diese Auflage ist zwar nicht rechtlich verpflichtend, die Einhaltung soll jedoch künftig häufiger zum Beispiel durch Anrufe von der Polizei kontrolliert werden. Rückkehrende aus Nordirland, sowie Ländern und Gebieten auf der "Green List" und Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs (zum Beispiel Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt) sind von der Selbstisolation nach Einreise ausgenommen. Deutschland gehört derzeit nicht zu diesem Länderkreis. Die Liste soll nächstes Mal in drei Wochen, also voraussichtlich am 25. August aktualisiert werden.

In Nordirland ist die Lage insofern anders, da Deutschland, Österreich und die Schweiz auf der Liste der sicheren Herkunftsländer genannt seien. Niall Gibbons, Chef von Tourism Ireland, fordert die Menschen jedoch auf, vorerst noch auf touristische Reisen zu verzichten – sowohl nach Irland als auch nach Nordirland.

Island: Einreise ohne Test

Island ist von Covid-19 derzeit weniger betroffen.

Die Einreise aus Deutschland ist seit dem 16. Juli wieder ohne Covid-19-Test und ohne Quarantäne möglich, wenn sich der Reisende 14 Tage vor Abreise nach Island nicht in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das unter anderem Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt.

Reisende aus Hochrisikogebieten können wählen, ob sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben oder einen Covid-19-Test bei Einreise durchführen lassen. Der Test ist kostenpflichtig: 9000 ISK (etwa 58 Euro) bei Zahlung vor Einreise im Zusammenhang mit dem genannten Registrierungsformular und 11.000 ISK (etwa 70 Euro), bei Zahlung nach Einreise. Nur Kartenzahlung wird akzeptiert, Barzahlung ist nicht möglich. Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden, sind von den Tests ausgenommen.

Italien: Seit 3. Juni wieder offene Grenzen

Italien Italien war von Covid-19 besonders stark betroffen, wobei sich die Lage inzwischen verbessert hat. Regionale Schwerpunkte sind die Lombardei, gefolgt von Piemont, Emilia Romagna und Venezien. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Derzeit gilt in Italien noch der Notstand.

Aus Deutschland sowie aus den meisten EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist die Einreise seit Anfang Juni 2020 ohne besondere Gründe und ohne Quarantäne-Pflicht wieder gestattet. Für Einreisen aus Bulgarien und Rumänien gilt seit 24. Juli die Pflicht zur 14-tägigen Selbstisolation, analog wie für Reisende aus Drittstaaten.

Für Reisende aus Drittländern gilt – auch bei Einreise über einen EU/Schengen-Staat oder das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland – noch die Regelung, dass beim Einstieg in ein Transportmittel (Flugzeug, Bus, Zug oder Fähre) dem Beförderer die Einreiseerklärung übergeben und ihm eine Prüfung der gemachten Angaben ermöglicht werden muss. Die Beförderer müssen vor dem Einstieg die Körpertemperatur der Reisenden prüfen und bei Fieber oder unvollständig ausgefüllter Einreiseerklärung den Einstieg verweigern. Die Beförderer müssen einen Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Passagieren gewährleisten.

Nach der Einreise aus Drittstaaten besteht die Pflicht zur Anzeige der Einreise beim örtlichen italienischen Gesundheitsamt (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) und zur 14-tägiger Selbstisolation, unabhängig davon, ob die Einreise mit einem Beförderungsunternehmen oder einem privaten Fahrzeug erfolgt.
Die Isolation kann in einer selbstgewählten Unterkunft erfolgen.

Bis zunächst 31. Juli dürfen Reisende nicht einreisen, die sich während der letzten 14 Tage in einem der folgenden Länder aufgehalten haben oder durch diese durchgereist sind: Armenien, Bahrain, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, Kosovo, Kuwait, Nordmazedonien, Republik Moldau, Montenegro, Oman, Panama, Peru, Dominikanische Republik und Serbien.

An Flughäfen und Häfen, aber auch bei der Einreise im Überlandverkehr werden Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen durchgeführt. Flughäfen, Häfen und Bahnhöfe sind in Betrie

Die einzelnen Regionen und Kommunen in Italien können in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens individuelle Regeln für die Einreise in ihr Gebiet erlassen. Reisende sollten sich daher in den Zielregionen nach abweichenden Regelungen erkundigen, insbesondere zu gegebenenfalls erforderlichen Registrierungen vor Einreise.

Reisende im Flug- und Schiffsverkehr nach Sardinien müssen sich 48 Stunden vor Einreise registrieren. Hierzu stellt die Regione Autònoma de Sardegna Informationen in italienischer Sprache sowie das Online-Formular auch in deutscher Sprache zur Verfügung.
Eine Registrierung wird derzeit ebenfalls von Kalabrien und Apulien verlangt. Für Sizilien ist eine Registrierung per Online-Formular notwendig, oder es kann eine entsprechende App "SiciliaSiCura" in den gängigen App-Stores heruntergeladen werden.
ZT#Jamaika: Einreisen wieder möglich#/ZT#
Jamaika Vom 15. Juni an dürfen auch internationale Urlauber wieder in das Land reisen. Dabei gelten strenge Hygiene-Regeln. So muss jeder Reisende am Flughafen einen Temperatur-Scanner passieren, um erhöhte Körpertemperatur und somit mögliche Krankheitssymptome auszuschließen.

Außerdem müssen sich internationale Besucher darauf einstellen, dass der Zugang zu bestimmten Abflugs- oder Ankunftsterminals temporär reguliert wird, um zu große Menschenansammlungen vorzubeugen. Die Arbeitsplätze der Flughafen-Mitarbeiter wurden mit Plexiglasscheiben und Sprechanlagen ausgestattet, um auch hier eine potenzielle Ansteckungsgefahr zu minimieren. Zudem gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Diese Grundmaßnahmen in Kombination mit regelmäßigen kurzen Temperaturchecks gelten auch für die Hotels sowie für jede öffentliche Aktivität. Im Wasser entfällt die Maskenpflicht natürlich.Kanada hält seine Grenzen bis mindestens 21. Juli geschlossen. Das teilt die Canada Border Services Agency (CBSA) mit.
Alle Reisen fakultativer oder freiwilliger Natur, einschließlich Tourismus, Erholung und Unterhaltung, fallen unter diese Maßnahmen, und zwar in allen Einreisehäfen und bei allen Verkehrsträgern: Land, See, Luft und Schiene.

Kosovo lässt Ausländer wieder einreisen

Kosovo Die kosovarischen Behörden erlauben Ausländern seit dem 9. Juni die Einreise nach Kosovo wieder ohne Auflagen solange Reisende keine Krankheitssymptome zeigen. Bei der Einreise finden verstärkte Kontrollen und Gesundheitsprüfungen statt. In der Vergangenheit wurden einschränkende Maßnahmen in Zusammenhang mit der Pandemie durch die kosovarische Regierung sehr kurzfristig beschlossen und umgesetzt. Sollten die Infektionszahlen in Kosovo wieder stark ansteigen, ist nicht auszuschließen, dass Landgrenzen und der Flughafen sehr kurzfristig wieder geschlossen werden. Eine medizinische Versorgung nach deutschem Standard ist nicht gewährleistet, unter anderem bestehen nur sehr begrenzte Kapazitäten für intensivmedizinische Behandlungen und begrenzte Covid-19-Testmöglichkeiten.

Kroatien wieder geöffnet

Kroatien Das Covid-19-Infektionsaufkommen war in Kroatien über mehrere Wochen niedrig, nimmt jüngst allerdings wieder zu. Regionale Schwerpunkte sind bisher die Hauptstadt und das Umland von Zagreb, Slawonien sowie Mitteldalmatien.

Die Einreise nach Kroatien ist für alle Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten ohne Einschränkungen gestattet. Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts in Kroatien registriert.

Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen.

Für Einreisen nach Kroatien besteht keine 14-tägige häusliche Quarantäne-Pflicht mehr. Die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses/einer Covid-19-Negativbescheinigung ist ebenfalls nicht mehr erforderlich.

Außerhalb der Unterkunft sollten Reisende einen Mund-Nase-Schutz tragen, mindestens 1,50 Meter Abstand zu Dritten halten und sich regelmäßig die Hände waschen. Soziale Kontakte sind auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Seit dem 13. Juli gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Geschäften und Krankenhäusern sowie für im Gastgewerbe tätige Personen. Die Pflicht, in öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt fort.

Lettland: Vorsichtige Lockerung

Lettland Lettland ist von Covid-19 weniger betroffen. Regionaler Schwerpunkt war bisher die Hauptstadt Riga.

Für Reisende aus Deutschland und den meisten Europäischen Staaten ist die 14-tägige Quarantäne-Pflicht bei Einreise nach Lettland entfallen, sofern der Koeffizient unterhalb von 16 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in einer 2-Wochen-Frist liegt. Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden Covid-19-Koeffizienten veröffentlicht das Lettische Zentrum für Seuchenkontrolle und -Prävention.

Seit 16. Juli besteht bei Einreise nach Lettland eine Registrierungspflicht für alle Reisenden. In der Anfangszeit wird die Registrierung per Fragebogen am Einreiseort vorgenommen, eine elektronische Registrierung ist bei den lettischen Behörden in Arbeit. Durch- und Weiterreise Grundsätzlich gibt es keine Beschränkungen für Transitreisende. Die seit dem 16. Juli geltende Registrierungspflicht gilt auch bei Einreisen nur zur Durchreise. Die Grenzen zu Russland und Weißrussland sind bis auf weiteres geschlossen.

Liechtenstein: volle Reisefreiheit

Liechtenstein Das Fürstentum Liechtenstein hat die Grenze zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich wieder vollständig geöffnet.

Litauen: Offen für Deutsche

Litauen ist von COVID-19 weniger betroffen. 

Aus Deutschland und den meisten EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist Personen, die dort leben oder sich zuletzt dort aufgehalten haben, die Einreise gestattet, sofern im Land weniger als 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen diagnostiziert wurden. Die Liste der Staaten, die diese epidemiologische Bedingung erfüllen, wird immer montags auf der Corona-Website der litauischen Behörden veröffentlicht.

Bei Einreise auf dem Landweg über Polen sind in Kürze Änderungen möglich, die eine Quarantänepflicht nach sich ziehen können. Reisende aus Drittstaaten sind nach Einreise verpflichtet, sich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben, sofern die Einreise vorab von litauischen Behörden gestattet wurde.

Je nach Einstufung des Drittlands müssen sich Reisende ggf. zusätzlich innerhalb von 24 Stunden nach Einreise registrieren. Gesundheitszeugnisse werden von Litauen nicht verlangt. Wer aus dem Ausland einreist, kann auf eigene Kosten einen freiwilligen COVID-19-Test vornehmen lassen. Negative COVID-19-Tests führen nicht zu einer Verkürzung der Quarantänedauer in Litauen.

Die Durchreise durch Litauen ist grundsätzlich möglich. Auch der Transit von deutschen Staatsangehörigen, die aus Drittstaaten einreisen, ist gestattet, jedoch nur ohne Übernachtung in Litauen. An den Grenzübergängen zu Polen und Lettland gibt es keine systematischen Kontrollen durch den litauischen Grenzschutz.

Am Seehafen Klaipeda und an den internationalen Flughäfen muss mit Kontrollen gerechnet werden. Die Grenzübergänge sind für die Einreise von Privatpersonen aus Belarus und Russland kommend geschlossen, die Ausreise ist an den Grenzübergängen Medininkai–Kamenyj Log, Šalčininkai–Benekainys, Raigardas–Privalka, Kybartai–Černiševskoje und Panemunė–Sovetsk möglich. Für den gewerblichen Gütertransport gelten andere Regeln.

Luxemburg: Warnung vor Reisen

Luxemburg Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg wird derzeit gewarnt, da Luxemburg die Neuinfiziertenzahl von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen überschreitet. Luxemburg ist von Covid-19 daher vergleichsweise stark betroffen und erlebt derzeit eine Zunahme von Neuinfektionen.

Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen keine Einschränkungen bei der Einreise.

Für Reisen ins Ausland können sich in Luxemburg ansässige Personen online unter Angabe von Namen und Kontaktdaten sowie eines Nachweises für die Notwendigkeit der Reise (Fahrkarte, Hotelreservierung) für einen kostenlosen Covid-19-PCR-Test einschreiben.

Durchreisen sind möglich. Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen keine Beschränkungen bei der Durchreise.

Malta: Grenze ist seit dem 1. Juli offen

Malta Das Land war von Covid-19 vergleichsweise gering betroffen. Seit Wiedereröffnung der Grenzen am 1. Juli 2020 steigt die Zahl der Infizierten allerdings derzeit wieder deutlich an. Die Regierung reagierte mit neuen Auflagen unter anderem für Großveranstaltungen.

Seit dem 1. Juli können Reisende aus folgenden Ländern auf dem See- und Luftweg wieder ohne Beschränkungen nach Malta einreisen (so genannter "sicherer Korridor"), sofern sie sich in den letzten 14 Tagen nicht außerhalb dieses "sicheren Korridors" aufgehalten haben: Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich , Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern. Dies müssen Reisende bei Einreise schriftlich bestätigen.

Seit dem 15. Juli gilt dies auch für Reisende aus folgenden Ländern: Andorra, Belgien, Bulgarien, Großbritannien, Liechtenstein, Monaco, Niederlande, Portugal, Rumänien, San Marino, Slowenien, Vatikan, Türkei, Jordanien, Libanon, Vereinigte Arabische Emirate, Kanada, Australien, Neuseeland, Südkorea, Japan, China, Thailand, Indonesien, Marokko, Tunesien, Ruanda, Uruguay.

Bei der Ankunft am Flughafen müssen Reisende ferner einen Mund-Nasen-Schutz oder Gesichtsschutz (Visier) tragen, auch wird die Körpertemperatur gemessen. Beträgt sie 37,2 Grad Celsius oder mehr, wird ein Covid-19-Test verpflichtend durchgeführt, dessen Ergebnis der Reisende in einer dafür eingerichteten Klinik abwarten muss. Ein positives Ergebnis des Covid-19-Tests zieht eine 14-tägige Quarantäne-Pflicht nach sich.

Die Ausreise ist erst bei negativem Ergebnis eines erneuten Covid-19-Tests nach Ablauf des Quarantäne-Zeitraums erlaubt.

Monaco: Grenze steht offen

Monaco Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können seit dem 16. Juni wieder über Frankreich nach Monaco einreisen. An diesem Datum hat Frankreich seine Grenzen geöffnet. Der internationale Flughafen Nice-Côte d'Azur verbindet Monaco derzeit mit Frankfurt (seit Anfang Juni, dreimal wöchentlich), München (seit Mitte Juni, viermal wöchentlich), Wien (per Ende Juni, zweimal wöchentlich), Zürich (seit Anfang Juni, viermal wöchentlich) und Genf (seit Mitte Juni, fünfmal wöchentlich).

Völlig neu gestartet wurde der Vorplatz vor der Spielbank, der Place du Casino. Der grasbewachsene Hügel, den Einheimische liebevoll "Camembert" nannten, ist einer eleganten und weitläufigen Esplanade gewichen, die den Blick auf die prächtigen Belle-Époque-Gebäude des Hôtel de Paris, des Café de Paris und des Casinos freigibt. Gesäumt von 20 Palmen erinnert der neue Platz an die ursprüngliche Architektur von 1850.

Auch die Hotels sind wieder geöffnet beziehungsweise öffnen Metropole Monte-Carlo, Meridien Beach Plaza, Monte-Carlo Beach und Hermitage Monte-Carlo.

Montenegro: Reisewarnung!

Montenegro Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Montenegro weiterhin gewarnt.

Nach Informationen des Nationalen Koordinierungsrates für ansteckende Krankheiten in Montenegro nehmen die Neuinfektionen seit Juni in ganz Montenegro zu. Folgende Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 wurden von den montenegrinischen Behörden ergriffen: für die Städte Rozaje und Gusinje wurde eine Quarantäne-Sperre verhängt, für Bijelo Polje wurde im ganzen Stadtgebiet Maskenpflicht verordnet. Im ganzen Land gilt die Pflicht in öffentlichen Gebäuden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Aufgrund der Entwicklungen sind weitere Einschränkungen auch in anderen Regionen möglich. Die aktuelle Sachlage ändert sich täglich, die Entwicklung ist dynamisch.

Seit 1. Juni ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich. Eine Quarantäne-Pflicht besteht nicht. Der öffentliche Verkehr und der Personenverkehr mit Privat-KFZ zwischen Städten und Gemeinden sind wieder uneingeschränkt möglich.

Niederlande: Gesundheitsformular

Niederlande Das Königreich der Niederlande ist von Covid-19 mäßig betroffen. Regionale Schwerpunkte waren bisher Noord-Brabant, Zuid-Holland und Noord-Holland.

Zwischen dem Königreich der Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Die Einreise für Reisende aus Deutschland ist uneingeschränkt möglich.

Generell gilt, dass Reisende aus Ländern, deren Gesundheitsrisiko gleich oder niedriger als das der Niederlande eingestuft ist, einreisen können. Deutschland ist als gleich eingestuft (beide Länder "gelb" auf dem niederländischen Index). Flugreisende aus allen Ländern müssen vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen und bei sich führen. Nähere Informationen erteilt die niederländische Regierung.

Die Inseln Bonaire, Saba und St. Eustatius als karibische Teile des Königreichs der Niederlande sowie die autonomen Länder Aruba, Curaçao und St. Maarten gehören weder zur Europäischen Union noch zum Schengen-Gebiet. Das hat unter anderem Konsequenzen für die Einreisebestimmungen (siehe Einreise und Zoll) und den Krankenversicherungsschutz (siehe Medizinische Versorgung). Die Einreise ist auf alle Inseln grundsätzlich wieder möglich, auf Curaçao unter Auflagen.

Nordmazedonien: Grenzen geöffnet

Nordmazedonien Die Einreise nach Nordmazedonien ist seit dem 26. Juni wieder uneingeschränkt erlaubt. Die Quarantänepflicht und die Notwendigkeit, einen negativen PCR-Test nachzuweisen, sind entfallen. Der Flugverkehr an den internationalen Flughäfen Skopje und Ohrid soll zum 1. Juli wieder aufgenommen werden.

Das Auswärtige Amt warnt jedoch nach wie vor vor notwendigen, touristischen Reisen in die Republik Nordmazedonien. Das Land ist von Corona stark betroffen und weist derzeit hohe Infektionszahlen auf.

Für den Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung gilt eine generelle Maskenpflicht (Mund-Nase-Bedeckung). Einkaufszentren, Restaurants, Cafés sind unter besonderen Auflagen wie Hygiene- und Abstandsregeln wieder geöffnet. Alle Geschäfte wie Lebensmittelläden, Supermärkte, und Apotheken, Banken und Tankstellen sind geöffnet.

Norwegen: Grenzen seit 15. Juli wieder offen

Norwegen war von Covid-19 weniger betroffen. Regionaler Schwerpunkt war die Region Oslo.

Seit dem 15. Juli ist die Einreise für Personen mit Hauptwohnsitz in Deutschland für alle Zwecke wieder erlaubt. Der Nachweis des Hauptwohnsitzes wird durch die Eintragung im Reisepass oder Personalausweis geführt. Die Einreise ist quarantänefrei entweder direkt oder über Dänemark beziehungsweise Finnland möglich, über Schweden nur in direktem Transit. Direkter Transit bedeutet, dass der schnellste Weg ohne Übernachtung gewählt werden muss. Fahrtunterbrechungen sind nur zum Tanken oder zur Toilettennutzung erlaubt.

Im Falle einer Übernachtung außerhalb der ausgenommenen Regionen (Kronoberg, Blekinge and Skåne) gilt die 10-tägige Quarantäne-Pflicht nach Einreise in Norwegen. Um Probleme bei der Einreise zu vermeiden, wird empfohlen, auf eine Übernachtung in Schweden zu verzichten.

Die Liste der Länder, aus denen die Einreise gestattet ist, wird von dem Norwegian Institute of Public Health (Folkehelseinstitut) alle 14 Tage überarbeitet. Im Falle eines größeren Infektionsgeschehens kann auch eine kurzfristige Anpassung vorgenommen werden.
Die jeweils aktuelle Liste kann auf der Website des Norwegian Institute of Public Health auf Englisch abgerufen werden.

Österreich: Freie Einreise seit 4. Juni

Österreich Das Land ist von Covid-19 inzwischen insgesamt weniger betroffen, erlebt aber derzeit wieder steigende Infektionszahlen.

Die Einreise aus Deutschland ist wieder uneingeschränkt möglich.

Die Einreise auch aus allen EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Bulgarien, Portugal, Rumänien und Schweden sowie aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikan ist wieder uneingeschränkt möglich. Reisende müssen jedoch auf Verlangen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten 14 Tagen nur in den vorgenannten Ländern oder in Österreich aufgehalten haben.

Die Einreise aus den übrigen Ländern ist weiterhin nur bei Vorliegen eines Ausnahmegrundes und Mitführen eines aktuellen Gesundheitszeugnisses möglich, das dem Reisenden einen negativen Covid-19-PCR-Test attestiert. Bei Einreise seit dem 24. Juli muss der PCR-Test aus einem zertifizierten Labor stammen und darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Die Grenzkontrollen Österreichs an der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland sind aufgehoben. In Grenznähe finden jedoch stichprobenartige Kontrollen durch gemischte Teams, bestehend aus Polizei und Grenzschutzbehörden, statt.

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich.

Der grenzüberschreitende Flugverkehr ist weiterhin eingeschränkt. Der grenzüberschreitende Bahnverkehr verläuft wieder im Regelbetrieb. Aktuelle Informationen befinden sich auf den Webseiten der österreichischen Bundesbahnen, der Deutschen Bahn und der Flughäfen.
Beschränkungen im Land.

Hotels, Restaurants sowie touristische Einrichtungen sind geöffnet.

Polen: Offen seit 13. Juni

Polen ist nach den veröffentlichten Zahlen von COVID-19 weniger stark betroffen, derzeit ist jedoch ein Anstieg der Zahl der Neuinfektionen zu verzeichnen. Regionale Schwerpunkte waren bisher vor allem in den Wojewodschaften Lodz, Masowien und Schlesien.

Seit dem 13. Juni ist die Einreise aus allen benachbarten EU-Mitgliedstaaten ohne Einschränkungen wieder ungehindert möglich. EU-Staatsangehörige, Angehörige der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder sind bei der Einreise nach Polen von der Quarantäne-Pflicht befreit. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich. Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Weißrussland statt.

Internationale Bahnverbindungen für den Personenverkehr nach Polen über die EU-Binnengrenzen sind seit dem 13. Juni wieder möglich. Internationale Flugverbindungen von und in die EU-Mitgliedstaaten (außer Portugal und Schweden), Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Albanien, Georgien, Japan, Kanada, Montenegro, Südkorea und die Ukraine sind wieder erlaubt. Für alle übrigen Flugverbindungen gilt ein Flugverbot bis 27. Juli. Inländische Flug-, Bahn- und Busverbindungen stehen eingeschränkt zur Verfügung.

Im öffentlichen Nahverkehr beträgt die Personenobergrenze die Hälfte der vorhandenen Sitzplätze oder 30 Prozent aller Plätze des Nahverkehrsmittels. Auch auf Sportanlagen besteht eine Personenobergrenze.

Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Wenn die Einhaltung eines 2-Meter-Abstandes nicht gewährleistet werden kann, müssen darüber hinaus Masken getragen werden. In Restaurants, Bars und Cafés darf die Maske erst nach Besetzen des Tisches entfernt werden.

Portugal: Flugreisen möglich

Portugal Das Land ist inzwischen von Covid-19 stärker betroffen und erlebt weiterhin eine hohe, jedoch nicht weiter zunehmende Zahl an Neuinfektionen. Regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Lissabon.

Derzeit gibt es keine bekannten Einreisebeschränkungen für Deutsche, die auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen. Reisende müssen bei Einreise jedoch persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen. Die mehrsprachige Einreisekarte wird von den Fluggesellschaften einbehalten.

Es wird zudem bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte die Temperatur 38 Grad Celsius übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation beziehungsweise häuslicher Quarantäne, zu rechnen. Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren siehe unten.

Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, ebenso Bars und Diskotheken, wenn auch mit begrenzten Öffnungszeiten bis 1 Uhr. Spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind im ganzen Land auf 20 Personen begrenzt.

Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. In der Autonomen Region Madeira gilt die Maskenpflicht seit dem 1. August auch im Freien. Vor oder bei Einreise nach Madeira und auf die Azoren muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Das Formular wird von den Fluggesellschaften und von der Regionalregierung als Online-Formular für Madeira und Online-Formular für die Azoren zur Verfügung gestellt.

Bei der Einreise auf die Azoren muss zudem 72 Stunden vor Abflug ein Fragebogen online ausgefüllt werden, mit welchem der Reisende für die Einreise einen Barcode erhält. Für Reisen zwischen den Inseln der Azoren muss ein weiteres Online-Formular ausgefüllt werden.

Bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren muss ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ können Reisende unmittelbar bei Einreise einen kostenlosen Covid-19-Test vornehmen lassen. Im letzteren Fall ist eine vorsorgliche Selbstisolation bis zur Vorlage des negativen Testergebnisses erforderlich.

Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Test am 6. Tag des Aufenthalts erfolgen. Der Reisende muss sich dafür mit der Gesundheitsbehörde seines Aufenthaltsorts in Verbindung setzen. Auch die Weiterreise auf eine andere Azoreninsel ist nur nach Vorlage bzw. Erhalt eines negativen Covid-19-Testergebnisses möglich.

Bei Einreise nach Madeira muss entweder bei Einreise ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien Covid-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt. Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben.

Sollte dem Aufenthalt auf den Azoren oder auf Madeira ein Aufenthalt auf dem portugiesischen Festland vorangehen, so können gegen Vorlage des Flugtickets kostenfreie Covid-19-Tests in einigen dazu bestimmten Labors bereits auf dem Festland vorgenommen werden.

Für Einreisen auf dem Seeweg ist das Anlegen von kleineren Freizeitschiffen an Häfen von Madeira grundsätzlich möglich. Bei allen Besatzungsmitgliedern wird die Körpertemperatur gemessen und es muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Sofern die Besatzungsmitglieder nicht bereits länger als 14 Tage symptomfrei und ohne Fieber an Bord des Schiffes waren, ist ein negativer Covid-19 Test vorzulegen, der innerhalb von 72 Stunden vor Abfahrt am letzten Hafen durchgeführt wurde.

Wenn kein Covid-19 Test vorgelegt werden kann, wird dieser im Hafen von der Gesundheitsbehörde nachgeholt. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, darf das Schiff nicht verlassen werden.

An den Häfen der Azoren ist das Anlegen von kleineren Freizeitschiffen unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Reisende müssen das Online-Formular für die Azoren zu ihrer Gesundheit ausfüllen. Zusätzlich muss bei Abfahrt vom vorherigen Hafen vor weniger als 72 Stunden bei Einreise ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der innerhalb von 72 Stunden vor Ankunft oder bei Einreise in Absprache mit den Gesundheitsbehörden gemacht wird. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, darf das Schiff nicht verlassen werden.

Liegt die Abfahrt vom vorherigen Hafen mehr als 72 Stunden, aber weniger als 14 Tage zurück, müssen Reisende einen Covid-19-Test bei Einreise vornehmen. Liegt die Abfahrt vom vorherigen Hafen mehr als 14 Tage zurück, ist kein Covid-19-Test erforderlich, es sei denn, der Reisende weist Covid-19-Symptome auf. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Covid-19-Test am 6. Tag des Aufenthalts erfolgen.

Rumänien: Starke Corona-Zunahme

Rumänien Das Land war von Covid-19 zunächst weniger stark betroffen, erlebt jedoch momentan landesweit eine starke Zunahme von Neuinfektionen. Regionale Schwerpunkte sind nach wie vor der Kreis Suceava im Nordosten des Landes und die Hauptstadt Bukarest, sowie aktuell auch die Kreise Braşov und Vrancea.

Das Einreiseverbot vom 22. März für Ausländer gilt inzwischen nicht mehr für EU-Bürger, die keine Covid-19-Symptome aufweisen. Zudem gibt es umfangreiche Ausnahmen unter anderem für Familienangehörige von rumänischen und EU-Bürgern, die ihren Wohnsitz in Rumänien haben, sowie Personen, die aus dringenden Gründen (Krankheitsfall oder familiäre Gründe) reisen müssen.

Seit dem 15. Juni ist die bisherige Pflicht zur häuslichen Isolation für EU-Bürger bei Einreise aus einem Land mit entsprechender epidemiologischer Situation, darunter Deutschland, grundsätzlich entfallen. Die epidemiologische Situation in den Ländern, auf welche die Ausnahmeregelungen zur Befreiung von der Quarantäne zutreffen (zona verde), wird vom rumänischen Nationalinstitut für Öffentliche Gesundheit wöchentlich aktualisiert. Bei einer negativen Entwicklung über einen Zeitraum von 14 Tagen kann die 14-tägige Hausisolation wieder eingeführt werden.

Die Straßengrenzübergänge sind eingeschränkt geöffnet. Die Grenzübergangsstellen und Wartezeiten können tagesaktuell bei der rumänischen Grenzpolizei abgerufen werden. Die Grenzübergänge im Luftverkehr sind grundsätzlich geöffnet.

Bei Einreise nach Rumänien ist eine Erklärung mit den persönlichen Kontaktdaten abzugeben. Ein Aufenthalt in Rumänien kann sich auf die Einreise-Möglichkeiten in weitere Länder auswirken.

Schweden: Grenzen offen

Schweden Schweden war von Covid-19 stark betroffen. Nachdem die Zahlen der schwer Erkrankten und Todesfälle deutlich zurückgegangen sind, blieb die Zahl der Neuinfizierten im Juni konstant hoch, sinkt aber seit Anfang Juli kontinuierlich bei weiterhin hohem Testniveau. Regionale Schwerpunkte liegen derzeit in Gävleborg und Jönköping.

Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen unterliegen keinerlei Einreise-Beschränkungen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet.

Deutschland hat ebenfalls seine Reisewarnung  aufgehoben: Die Zahl der Neuinfizierten ist unter den von Deutschland festgesetzten Grenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gesunken.

Fährverbindungen etwa von Kiel, Rostock oder Travemünde werden weiter befahren.

Schweiz: Grenzen sind geöffnet

Schweiz Deutsche Staatsangehörige können wieder uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Grenzen zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie zu Liechtenstein, auch auf dem Luftweg zu Island, Norwegen sowie Großbritannien und Nordirland sind wieder vollständig geöffnet. Die Reisefreiheit mit allen Staaten innerhalb des Schengen-Raums und die volle Personenfreizügigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger aus den vorgenannten Staaten gelten wieder uneingeschränkt.

Generelle Reise- oder Verkehrsbeschränkungen bestehen nicht. Die außerordentliche Lage gemäß Epidemiegesetz ist seit 19. Juni beendet. Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bleiben bis voraussichtlich Ende August verboten. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen.

Handhygiene und Abstandhalten bleiben die wichtigsten Schutzmaßnahmen. Es besteht keine generelle Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen einen Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

Serbien: Corona steigt massiv an

Serbien Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Serbien weiterhin gewarnt.

Seit dem 22. Mai ist eine Ein- und Durchreise nach und durch Serbien wieder ohne jede Einschränkung möglich. Reisende erhalten an der Grenze ein zweisprachiges Informationsblatt über die zu beachtenden Covid-19-Maßnahmen.

Nach einer deutlichen Zunahme der Coronavirus-Infektionen wurde für Belgrad und für mehrere andere Städte und Gemeinden die Ausnahmesituation erklärt. In ganz Serbien dürfen sich maximal zehn Personen im Freien oder in geschlossenen Räumen versammeln, dabei ist eine Distanz von 1,50 Meter einzuhalten. Im öffentlichen Personenverkehr, in Geschäften, Einkaufszentren, Cafés, Restaurants, Nachtclubs und so weiter besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und soziale Distanz zu wahren. Auch bei Aufenthalten im Freien ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wenn es nicht möglich ist, dort eine Distanz von mindestens 1,50 Meter einzuhalten.

In der Belgrader Innenstadt und anderen Städten (Novi Sad, Nis, Kragujevac) kam es  in letzter Zeit zu teilweise gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dies in nächster Zeit erneut geschieht.

Slowakei: Grenzen per 15. Juni wieder offen

Slowakei Die Slowakei ist von Covid-19 weniger stark betroffen. Regionaler Schwerpunkt war bisher der Großraum Pressburg/Bratislava.

Einreise Einreisen aus Deutschland in die Slowakei sind ohne jegliche Einschränkungen möglich. Bei Aufenthalten in sogenannten Risikoländer innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in die Slowakei sind gesonderte Maßnahmen erforderlich. Grenzkontrollen finden nur noch an der Grenze zur Ukraine statt.

Transitreisen durch die Slowakei in Richtung Österreich, Polen, Tschechische Republik und Ungarn sind wieder problemlos möglich. Besonderheiten gelten für Transitreisen durch die Slowakei in/aus Richtung Ukraine. An den wenigen geöffneten Grenzübergängen finden Grenzkontrollen statt.

EU-Staatsangehörige und deren Familienangehörige können die Reise in ihr EU-Heimatland ohne vorherige Anmeldung durchführen, wenn sie die Slowakei innerhalb von acht Stunden wieder verlassen. Reiseverbindungen Die drei internationalen Flughäfen Bratislava, Poprad und Košice sind geöffnet, internationale Bus- und Zugverbindungen werden schrittweise wieder aufgenommen.

Slowenien: Grenzen seit 31. Mai offen

Slowenien Deutsche Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedstaat oder Schengen-assoziierten Staat haben, können grundsätzlich wieder ohne Quarantäne-Pflicht nach Slowenien einreisen, solange es sich bei dem Wohnsitzstaat um Slowenien handelt oder ihr Wohnsitzstaat in der Länderliste der vom Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit (NIJZ) als epidemiologisch sicher eingestuften Staaten geführt wird, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Deutsche Staatsangehörige, die ihren Wohnsitz weder in Slowenien noch in einem der Staaten der Länderliste haben, unterliegen weiterhin einer 14-tägigen Quarantäne-Pflicht. Diese besteht nach wie vor auch für solche Reisende, die sich unmittelbar vor Einreise nach Slowenien in einem Land aufgehalten haben, das als Risikoland eingestuft ist – darunter Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien und Serbien.

Für einen Grenzübertritt nach und für den Aufenthalt in Slowenien wird, auch für Kinder, ein gültiger Pass oder ein gültiger Personalausweis benötigt, der rechtzeitig vor Reiseantritt bei der örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung beantragt werden muss.

Der Grenzübertritt auf dem Landweg (Straße) von Österreich nach Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige nur über die Grenzübergangsstellen Karawankentunnel, Loibltunnel und Spielfeld (Autobahn) möglich. Bahnreisende können nur den Grenzübergang Spielfeld (Eisenbahn) nutzen. Der Grenzübertritt auf dem Landweg (Straße) von Italien nach Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige nur über die Grenzübergangsstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse möglich.

Die Kontaktbeschränkungen bestehen fort. Es gilt die Aufforderung, mindestens 1,50 Meter Abstand zu halten. Versammlungen mit mehr als 10 Personen sind grundsätzlich verboten. Werden Namens- und Kontaktlisten geführt, sind als Ausnahme auch Versammlungen mit bis zu 50 Personen erlaubt. In geschlossenen öffentlichen Räumen besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Tragepflicht besteht außerdem im öffentlichen Personenverkehr.

Spanien: Vorab-Formular ausfüllen

Spanien Das Land war von Covid-19 vergleichsweise stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen ist inzwischen jedoch stark gesunken. Für ganz Spanien liegt die Zahl der Neuinfektionen deutlich unterhalb von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Allerdings gibt es derzeit neue regionale Infektionsherde in Aragón, Katalonien und Navarra, wo diese Schwelle überschritten wird.

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist seit dem 21. Juni wieder möglich. Bei Einreise kann eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden erfolgen. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 Grad Celsius oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Seit 1. Juli müssen Flugreisende grundsätzlich ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Bis zum 31. Juli kann auch weiterhin ein Formular in Papierform bei Einreise ausgefüllt werden.

Fluggesellschaften, Reedereien und Reiseveranstalter müssen Reisende auf die Pflicht der Vorlage dieses Formulars bei Einreise hinweisen.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriumsn um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla bleiben geschlossen. Auch die Einreise in den oben genannten Ausnahmefällen ist an diesen Grenzübergängen derzeit nicht möglich.

Die Regionalregierung der Balearen hat die vorerst bis zum 15. September geltende Schließung der Lokale und Geschäfte in den Touristenzentren um die sogenannte "Bier- und Schinkenstraße" an der Playa de Palma angeordnet.
Aufgrund von örtlichen Infektionsherden können lokale Behörden jederzeit wieder Mobilitätsbeschränkungen einführen. Informationen dazu werden auch in den lokalen Medien veröffentlicht.

Die Regionalregierung von Katalonien hat für folgende Gebiete die dringende Empfehlung ausgesprochen, die Wohnung nicht zu verlassen und Zusammenkünfte mit mehr als 10 Personen verboten sowie kulturelle und sportliche Veranstaltungen wie auch Aktivitäten des Nachtlebens abgesagt:
Großraum Barcelona , die Kreise Segriá und Noguera in der Provinz Lleida sowie Figueres und Vilafant (Alt Empordà).

Die Regionalregierung von Aragón hat für Zaragoza und die Kreise Monegros, Bajo Cinca sowie Bajo Aragón-Caspe ab 24. Juli Maßnahmen beschlossen, die den Zugang zu Gastronomie, Geschäften, Schwimmbädern und Sportanlagen, sowie zum kulturellen Angebot zahlenmäßig stark beschränken. Gastronomie und Nachtlokale müssen um Mitternacht schließen, Zusammenkünfte mit mehr als 10 Personen sind verboten.

Daneben ist der Zugang bzw. das Verlassen einzelner Gebiete aufgrund örtlicher Infektionsherde zurzeit nur eingeschränkt möglich:
In Katalonien: Kreis Segriá in der Provinz Lleida einschließlich der Provinzhauptstadt Lleida.  
In Aragón: Die Gesundheitsbehörde der Autonomen Gemeinschaft Aragón empfiehlt aktuell, die Stadt Zaragoza nicht zu verlassen oder dorthin zu reisen.
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen und örtlicher Absperrungen gewarnt.

Taiwan: Für Geschäftsreisen geöffnet

Die Einreise nach Taiwan ist seit dem 29. Juni einem eingeschränkten Personenkreis erlaubt, darunter Geschäftsreisenden, Familienangehörigen und Besuchern zu anderen Zwecken als Privatbesuchen oder Tourismus bis maximal drei Monate mit einem Visum einer Taipei-Vertretung, Inhabern einer taiwanischen Daueraufenthaltsgenehmigung (ARC/APRC, Blaue Karte MoFA), eines "Business Visums" oder "Covid-19-Visums" einer Taipei-Vertretung.

Für Studierende und Sprachstudenten sind Einreise-Möglichkeiten vorgesehen. Chinesischen Staatsangehörigen ist die Einreise bis auf Ehepartner (mit ARC) von Taiwanern weiterhin untersagt. Das Einreiseverbot besteht auch für chinesische Ehepartner von Deutschen oder chinesischen Firmenmitarbeitern mit ARC unabhängig von der Reisehistorie. Für Einwohner Hongkongs oder Macaus gelten für die Einreise nach Taiwan besondere Regeln.

Alle Reisenden müssen sich ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit wie bisher nach Einreise 14 Tage entweder zu Hause, in einem aufnahmebereiten Hotel, einer Privatunterkunft oder in einer von der Regierung bestimmten Quarantäne-Unterkunft in häusliche Quarantäne begeben. Die Einhaltung der Quarantäne-Maßnahmen wird von den taiwanischen Gesundheitsbehörden streng überwacht. Die Nichtbeachtung wird mit empfindlichen Geldstrafen geahndet.

Alle Reisenden müssen bei Einreise zusätzlich einen negativen Covid-19-PCR-Test in englischer Sprache vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Vor Ablauf der Quarantäne erfolgt ein weiterer Covid-19-Test. Die Kosten für sowohl einen Covid-19-Test als auch einer eventuellen Covid-19-Behandlung trägt der Reisende.

Tschechien-Grenze geöffnet

Tschechien Das Land war von Covid-19 weniger betroffen.

Seit dem 3. August 2020 werden die tschechischen Regionen nach ihrer spezifischen epidemischen Situation in ein vierstufiges Ampelsystem eingestuft. In roten Regionen (kumulative Zahl der Neuinfektionen übersteigt innerhalb von 7 Tagen 25 pro 100.000 Einwohner) werden Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsgefahr ergriffen. Das tschechische Gesundheitsministerium informiert auf Englisch über die Risikobewertung der einzelnen Distrikte und über die Maßnahmen, die in den einzelnen Regionen umgesetzt werden.

Die Einreise ist für Deutsche und alle Reisenden mit ständigem Aufenthalt oder Wohnsitz in einem Land der grünen Kategorie gemäß des Mitte Juni eingeführten Ampelsystems ohne Angabe von Gründen grundsätzlich möglich, wenn sie sich in den letzten 14 Tagen nicht länger als 12 Stunden in einem Land der roten Kategorie aufgehalten haben. Auch Personen mit nachgewiesener langfristiger oder Daueraufenthaltserlaubnis in Deutschland oder einem anderen Land der grünen Kategorie können ohne Angabe von Gründen und ohne weitere Verpflichtung nach Tschechien einreisen.

Tschechen, EU-Staatsangehörige und Drittstaater mit Aufenthaltserlaubnis für die Tschechische Republik, die aus einem Land der roten Kategorie einreisen oder sich in den letzten 14 Tagen vor Einreise mehr als 12 Stunden dort aufgehalten haben, müssen innerhalb von 72 Stunden ein regionales Hygieneinstitut zur Durchführung eines Covid-19-PCR-Tests aufsuchen. Bis zur Vorlage des Testergebnisses besteht Quarantäne-Pflicht und Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Drittstaater, die nur ein kurz- oder langfristiges Schengenvisum oder nationales Visum besitzen, das nicht von einer tschechischen Auslandsvertretung oder Behörde ausgestellt wurde, dürfen aus Deutschland oder einem anderen Land grundsätzlich nicht nach Tschechien einreisen.

Das Ampel-Systemewird in wöchentlichen Abständen epidemiologisch bewertet und ggf. angepasst; grün bedeutet geringes und rot hohes Risiko.

Tunesien: Quarantäne und Test entfallen

Tunesien Das tunesische Gesundheitsministerium legt die Reisebeschränkungen fest und unterteilt nunmehr die Herkunftsländer der Touristen in zwei Kategorien.

Zur "grünen" Kategorie von Ländern mit niedriger Covid-19-Infektionsrate gehören Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Hier entfallen die bisherigen Einreisebeschränkungen wie der Corona-Test und eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Für diese Gruppe gilt jedoch wie für jeden anderen Einreisenden: Vor Abreise muss ein Formular zur Selbstauskunft ausgefüllt werden. Dies ist online möglich. Jedem Einreisenden wird bei Ankunft am Flughafen oder im Hafen in Tunesien die Temperatur gemessen. Die Touristen müssen das offizielle Hygieneprotokoll in Hotels, Restaurants, am Strand und bei übrigen Aktivitäten im Land einhalten.

Zur "orangenen" Kategorie zählen Länder mittlerer Infektionsrate. Hier ist ein negativer Corona-Test, der bei Abflug oder Abfahrt mit dem Schiff nicht älter als 120 Stunden sein darf, erforderlich. Touristen aus diesen Ländern dürfen sich ausschließlich im Hotel aufhalten und können nur im Rahmen geführter Touren Ausgrabungsstätte und Monumente besuchen. Am sechsten Tag können sie einen zweiten Test machen. Wenn dieser erneut negativ ausfällt, dürfen auch sie sich frei im Land bewegen, unter Einhaltung des Hygieneprotokolls.

Reisende aus Ländern, die nicht unter diese beiden Kategorien fallen, ist die Einreise nach Tunesien im Moment nicht möglich.

Türkei: Warnung teilweise aufgehoben

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei weiterhin gewarnt. Hiervon ausgenommen sind die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion unter der Voraussetzung der strikten Einhaltung des von der türkischen Regierung verfügten umfassenden Tourismus- und Hygienekonzepts.

Dieses beinhaltet unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland. Die Kosten von umgerechnet 15 Euro in einem zertifizierten Labor bezeihungsweise 30 Euro am Flughafen müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne beziehungsweise in ärztliche Behandlung begeben.

Auch jenseits der vorgenannten vier Provinzen verlangt die Türkei von sämtlichen Personen, die aus der Türkei nach Deutschland zurückreisen, unabhängig vom Reiseweg ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist, und wird dies bei der Ausreise aus der Türkei kontrollieren. Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran. Das Einreiseverbot für deutsche Staatsangehörige wurde am 11. Juni aufgehoben.

Bei Einreise in die Türkei werden u.a. Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen, zum Beispiel ein PCR-Test. Für innertürkische Flüge, Zug- und Busfahrten ist bei der Reservierung ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden. Hinweise hierzu erteilen die jeweiligen Unternehmen.

Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht, in vielen Städten (unter anderem Istanbul, Ankara, Izmir und in Teilen von Antalya) auch überall im öffentlichen Raum. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird eingefordert, Zuwiderhandlungen werden geahndet.

Ungarn: Grenzen stehen offen

Ungarn Ungarn ist von Covid-19 weniger betroffen. Die Zahlen bewegen sich auf nahezu konstantem Niveau. Regionaler Schwerpunkt ist die Hauptstadt Budapest.

Die Einreise aus Deutschland ist ohne Einschränkungen gestattet. Eine uneingeschränkte Einreise ist auch für Reisende aus den EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Bulgarien, Portugal, Rumänien und Schweden gestattet sowie für Reisende aus Liechtenstein und der Schweiz.

Reisende aus Bulgarien, Portugal, Rumänien und Schweden sowie Großbritannien, Norwegen, der Russischen Föderation, Serbien, Japan, China und den Vereinigten Staaten von Amerika müssen sich bei Einreise einer Gesundheitsuntersuchung unterziehen. Bei Verdacht auf eine Infizierung aufgrund von Covid-19-Symptomen wird die Einreise verweigert.

Liegt kein Verdacht auf eine Infizierung vor, so ist dennoch eine 14-tägige Heimquarantäne einzuhalten.

Reisende aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Belarus, Kosovo, Moldau, Montenegro, Nordmazedonien und der Ukraine dürfen seit dem 15. Juli nicht mehr nach Ungarn einreisen. Dies gilt auch für Reisende aus afrikanischen, südamerikanischen und allen asiatischen Staaten mit Ausnahme von Japan und China.

VAE: Einreisen möglich

Vereinigte Arabische Emirate Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr wird weiterhin vor touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin gewarnt.

Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr aus und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wieder geöffnet. Dies gilt auch für den Flughafentransit. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.

Reisende müssen damit rechnen, dass sie sich nach der Einreise in eine bis zu 14-tägige (Heim-) Quarantäne begeben müssen. Ausländische Reisende mit Wohnsitz und gültigem Aufenthaltstitel in den VAE („Residents“) benötigen zur (Wieder-) Einreise die Zustimmung der zuständigen Behörde. Sie muss vor Antritt des Rückflugs vorliegen. Personen mit Wohnsitz im Emirat Dubai beantragen die Zustimmung bei Dubai’s General Directorate of Residency and Foreigners Affairs (Hotline: +971 4501 1111). Reisende mit Wohnsitz in anderen Emiraten als Dubai beantragen die Zustimmung bei der Federal Authority for Identity & Citizenship (Hotline: +971 600522222).

Ausländische Reisende ohne Aufenthaltstitel in den VAE (beispielsweise Touristen) können seit dem 7. Juli wieder nach Dubai reisen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Für Ein- und Durchreisen nach Dubai darf das negative Testergebnis bei Abflug nicht älter als 96 Stunden sein.Ausländische Reisende ohne Aufenthaltstitel in den VAE (beispielsweise Touristen) können seit dem 7. Juli wieder nach Dubai reisen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Für Ein- und Durchreisen nach Dubai darf das negative Testergebnis bei Abflug nicht älter als 96 Stunden sein.

Reisende aus bestimmten Ländern müssen den Test in einem von Dubai anerkannten Labor vornehmen lassen. Die Durchführung eines weiteren Tests bei Einreise kann verlangt werden. Reisende, bei denen ein zweiter COVID-19-Test bei Ankunft durchgeführt wird, müssen sich bis zum Erhalt des Testergebnisses (Heim-)Quarantäne begeben.

Reisende, bei denen ein weiterer COVID-19-Test bei Einreise nach Dubai durchgeführt wurde, sind zum Download und zur Registrierung in der Tracing COVID-19-DXB Smart App auf dem Smartphone verpflichtet. Für Ein- und Durchreisen in Abu Dhabi darf der Test maximal 96 Stunden vor Ankunft durchgeführten worden sein.

Der Test muss aus einem von den VAE anerkannten Labor stammen, wenn ein solches am Ort der Abreise vorhanden ist. Für Deutschland ist dies in einigen Städten der Fall. Andernfalls kann der Test von einem von irgendeinem am Abreiseort anerkannten Labor stammen. Bei Einreise kann die Durchführung eines weiteren Tests verlangt werden.

Alle Reisenden nach Abu Dhabi müssen sich in eine 14-tägige (Heim-)Quarantäne begeben und sind zum Download und zur Registrierung in der App Al Hosn UAE verpflichtet. Reisende in Richtung Europäische Union, Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Island und Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland müssen beim Check-in ein negatives COVID-19-Testergebnis eines bei Abflug maximal 96 Stunden alten Tests vorlegen.

Für die Ausreise in andere Länder kann ein COVID-19-Test vor Abflug erforderlich sein, wenn dies vom Zielland verlangt wird. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit schweren oder mittelschweren Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen. Die Sicherheitsbehörden der VAE fordern dazu auf, streng auf sozialen Abstand zu achten.

Die landesweite nächtliche Ausgangssperre ist seit 25. Juni aufgehoben. Einkaufszentren, Geschäfte und Restaurants sind unter strengen Auflagen geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 ist die Einreise in das Emirat Abu Dhabi aus anderen Emiraten der VAE nicht möglich. Ausnahmen bestehen für Personen, die einen Covid-19-Test nachweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist, oder die im Besitz einer Sondererlaubnis der emiratischen Behörden sind.

Zypern: Fast für alle Reisenden offen


Zypern
Die Flughäfen sind wieder geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Basierend auf der Entwicklung der Covid-19-Pandemie hat die zyprische Regierung Staaten in einer Liste kategorisiert, überprüft diese wöchentlich und passt die Kategorisierung gegebenenfalls an. Deutschland befindet sich zurzeit in Kategorie A und Einreisende aus Deutschland unterliegen damit grundsätzlich keinen Einschränkungen.

Bei Ankunft in Zypern ist mit Temperaturmessung zu rechnen, auch können – nach dem Zufallsprinzip – bei Reisenden Covid-19-Tests durchgeführt werden. Zudem wird bei einzelnen, ausgewählten Flügen von sämtlichen Passagieren bei Ankunft ein Covid-19-Test durchgeführt. Dies gilt auch, wenn bei Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt wurde.

Im Falle eines positiven Testergebnisses bei einem Reisenden werden auch andere Reisende des Fluges, die in unmittelbarer Nähe gesessen haben, in 14-tägige Quarantäne genommen. Die Kosten hierfür und eine evtl. notwendige Behandlung im Falle einer Erkrankung übernimmt die Republik Zypern.

Darüber hinaus müssen sich Reisende vor Abflug online registrieren, um einen Cyprus Flight Pass zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung zu erklären.

Der "Flight Pass" muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden. Falls dieser bei Ankunft in Zypern nicht vorgelegt werden kann, ist mit Einreiseverweigerung oder einer Strafe in Höhe von 300 Euro zusätzlich zu einem verpflichtenden und kostenpflichtigen Covid-19-Test zu rechnen.

Einreiserestriktionen bestehen weiterhin für aus Deutschland kommende Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Ankunft in Zypern in einem Land aufgehalten haben, das nicht zur Kategorie A der Liste gehört, oder die auf der Reise nach Zypern im Transit durch ein Land gereist sind, das nicht zur Kategorie A gehört. In diesem Fall ist ein Covid-19-Test bei Einreise nachzuweisen.

Je nachdem, wo die letzten 14 Tage vor Einreise verbracht wurden, kann auch eine zweiwöchige Quarantäne nach Einreise vorgeschrieben werden.

Einreisen in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel ("Türkische Republik Nordzypern TRNZ") sind seit dem 1. Juli für Reisende aus bestimmten Ländern, darunter Deutschland, ausschließlich über den Flughafen Ercan wieder möglich. Da die Einreise zwingend über die Türkei stattfindet, müssen Reisende einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der nicht weniger als 72 Stunden und nicht mehr als 120 Stunden alt sein darf.

Nach Einreise wird ein erneuter Covid-19-Test durchgeführt, der kostenfrei ist. Sämtliche Reisende müssen anschließend in ihren Hotelzimmern/ihren Unterkünften in Quarantäne untergebracht bleiben, bis das Testergebnis vorliegt. Im Falle eines positiven Testergebnisses bei einem Reisenden werden auch alle anderen Reisenden des Fluges in Quarantäne verbleiben müssen.

Die Dauer der Quarantäne richtet sich nach den Ergebnissen weiterer Covid-19-Tests, die Kosten für die Quarantäne muss der Reisende tragen. Einige Übergänge über die Demarkationslinie (Grüne Linie/Green Line) sind wieder geöffnet, allerdings auf Seite der Republik Zypern nur für Personen, die die zyprische Staatsangehörigkeit oder eine Aufenthaltserlaubnis in der Republik Zypern besitzen, u.a. Arbeiter und Studierende.
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