Wegen Coronavirus

In diese Länder gelangen Deutsche nur schwer

Seit Ende Oktober 2020 starten wieder Flüge nach Kuba. Das Land ist kein Risikogebiet.
Labranda
Seit Ende Oktober 2020 starten wieder Flüge nach Kuba. Das Land ist kein Risikogebiet.

Weltweit halten die weitaus meisten Länder ihre Einreise-Beschränkungen aufrecht oder verschärfen sie wieder, darunter wichtige Urlaubsländer. Ein Überblick.


ACHTUNG: Diese Liste bezieht sich lediglich auf Länder, die sich außerhalb Europas befinden. Die Einreiseregelungen für europäische Länder finden Sie in stets aktualisierter Form an dieser Stelle.


Aktuelle Liste der Risikogebiete

Seit dem 14. Januar 2021 ist für Rückkehrer aus Risikogebieten sowohl eine zehntägige Quarantäne als auch ein Corona-Test bei Einreise oder spätestens 48 Stunden danach Pflicht. Nach dem fünften Tag besteht die Möglichkeit, einen weiteren Corona-Test vorzunehmen. Fällt dieser negativ aus, kann man die Selbstisolierung vorzeitig verlassen. Rückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen den Corona-Test bereits am Abflugort im Urlaubsland vornehmen und bei Einreise in Deutschland vorlegen. Auch für sie ist die Quarantäne verpfllichtend.

Verpflichtend ist zudem ist die Registrierung auf dem neuen Online-Portal zur Einreiseanmeldung. Wer dies unterlässt, dem droht ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro.

Welche Länder als Risikogebiete gelten, legt das Robert-Koch-Institut fortlaufend fest. Derzeit gilt dies komplett oder teilweise für mehr als 160 Staaten. Zur aktuellen Liste gelangen Sie hier.

In dieser Auflistung finden Sie die Einreisebestimmungen für die folgenden Länder in alphabetischer Reihenfolge. Für Einreisen in europäische Länder konsultieren Sie bitte unsere andere Liste.

  • Ägypten
  • Australien
  • Bahrain
  • Barbados
  • China
  • Costa Rica
  • Curacao
  • Dominikanische Republik
  • Dubai/VAE
  • Hongkong
  • Japan
  • Kanada
  • Kuba
  • Malediven
  • Marokko
  • Mauritius
  • Namibia
  • Neuseeland
  • Russland
  • Seychellen
  • Singapur
  • Südafrika
  • Südkorea
  • Tahiti
  • Thailand
  • Tunesien
  • Türkei
  • USA
  • Vietnam

Ägypten: PCR-Test ist Pflicht


Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten weiterhin gewarnt.

Ägypten ist von Covid-19 stark betroffen. Die Testung auf Covid-19 erfolgt in Ägypten nicht risikoadaptiert und ist landesweit nicht einheitlich. Auch sind in vielen Fällen, in denen eine Behandlung von Covid-19 im ägyptischen Gesundheitssystem stattfindet, keine Test vorgesehen. Es ist daher von einer hohen Dunkelziffer sowie von unverändert hohen Infektionszahlen auszugehen.

Für die Einreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache vorgelegt werden. Sollte das Testergebnis keine Details zu Datum und Uhrzeit der Entnahme des Abstrichs enthalten, ist mit einer Verweigerung der Einreise zu rechnen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen besteht die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen. Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne (zum Beispiel im Hotelzimmer). Bei einem positiven Test erfolgen Quarantänemaßnahmen. Die Umsetzung der Quarantäne-Maßnahmen ist uneinheitlich.

Wegen begrenzter Kapazitäten kann es zu Wartezeiten bei der Testung in den Flughäfen und der Ausgabe der Testergebnisse kommen. An Flughäfen ist mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen zu rechnen. Bei Ankunft muss eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden, in der Angaben über den Krankenversicherungsschutz erfragt werden.

Australien: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Australien wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Australien ist von COVID-19 bislang insgesamt weniger betroffen. Derzeit werden landesweit nur noch wenige neue Infektionen registriert. In Sydney und Brisbane sowie in Teilen des Umlands beider Städte treten einzelne Infektionscluster auf.

Australien hat die Einreisebestimmungen am 9. Januar 2021 erneut verschärft. Bis auf weiteres gilt weiterhin ein umfassendes Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden ohne ständigen Aufenthaltstitel in Australien. Insbesondere touristische Besuche sind grundsätzlich nicht gestattet, Touristenvisa werden entsprechend nicht erteilt.

Ausgenommen vom Einreiseverbot sind u.a. deutsche Staatsangehörige mit Aufenthaltserlaubnis in Australien und deren unmittelbare Familienangehörige (Ehegatten, minderjährige Kinder, Erziehungsberechtigte, nicht jedoch Eltern). Aufgrund eines Regierungsbeschlusses vom 8. Januar 2021 müssen alle Passagiere, die nach Australien reisen, vor Abflug einen negativen PCR-Test nachweisen. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Ausnahmen von dieser Anforderung können unter mildernden Umständen möglich sein, einschließlich der Verwendung von Antigen-Schnelltests in seltenen Ausnahmefällen. Nähere Informationen bietet die Regierung von Australien. Einzelheiten des Nachweises und der Beginn der Nachweispflicht werden in Kürze bekanntgegeben. Reisende werden gebeten, sich auch auf der Webseite der australischen Regierung zu informieren.

Für Passagiere und Besatzungsmitglieder auf internationalen Flügen nach Australien gilt Maskenpflicht, ebenso auf Inlandsflügen in Australien.
 Zusätzlich wurden die Obergrenzen für internationale Ankünfte in New South Wales (Sydney), Westaustralien (Perth) sowie in Queensland (Brisbane) bis zum 15. Februar 2021 um 50 Prozent gesenkt.

Unabhängig von einem negativen COVID-19 Test gilt bei Einreise weiterhin die Pflicht zu einer 14-tägigen, im Regelfall kostenpflichtigen Hotelquarantäne in designierten Unterkünften am Ankunftsflughafen. Die Regelungen in den einzelnen Territories sind zum Teil unterschiedlich.

Eine unmittelbare Weiterreise zum Zielort in Australien ist nicht gestattet, auch nicht bei direktem Flughafentransit.

Ein Transit durch australische Flughäfen ist für ausländische Reisende grundsätzlich möglich, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. So besteht in vielen Fällen die Notwendigkeit einer Einzelfallgenehmigung und/oder eines Transitvisums.

Bahrain: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Bahrain wird derzeit gewarnt.

Bahrain ist von COVID-19 betroffen. Bahrain ist mit Manama als Hauptstadt quasi ein Stadt-Staat, insofern ist die Ausbreitung entsprechend flächendeckend. Bahrain ist als Risikogebiet eingestuft.

Alle Reisenden, die am internationalen Flughafen in Bahrain ankommen, werden bei Ankunft auf COVID-19-Symptome untersucht und getestet. Ein weiterer Test erfolgt nach zehn Tagen. Für beide vorgeschriebenen PCR-Tests sind zusammen 40 BHD (ca. 90 Euro) Gebühren vor Reiseantritt über die bahrainische COVID-19-App „Be Aware“ zu entrichten.

Der Download der App ist verpflichtend. Die bisher zwingend vorgeschriebene Quarantäne ist entfallen. Alle Reisenden, die bei Ankunft Symptome aufweisen, werden weiteren offiziellen Quarantänemaßnahmen unterzogen.

Die Ein- und Ausreise auf dem Landweg aus und nach Saudi-Arabien (King Fahd Causeway) ist möglich. Dazu muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf und vom saudischen, bzw. bahrainischen Gesundheitsministerium anerkannt ist, vorgelegt werden. Visa für Bahrain werden auch "upon Arrival" am Causeway erteilt.

Ein Transit am Bahrain International Airport ist für Passagiere der Gulf Air möglich.

Barbados: Reisewarnung

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Barbados wird derzeit aufgrund steigender Infektionszahlen gewarnt.

Das Infektionsaufkommen ist in Barbados zuletzt gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen überschreitet 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb als Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Einreisebestimmungen sind je nach Einstufung des Herkunftslandes unterschiedlich. Deutschland ist als Hochrisikoland eingestuft. Einreisen sind unter Bedingungen möglich (negativer PCR-Test, Einreiseformular vor Einreise, Liste zertifizierter Unterkünfte, Quarantäne und Möglichkeiten zur Freitestung). Bei Reiserouten mit Umstieg (auch Transit) in einem Drittland gilt für die Einreise das Land mit der höchsten Risikostufe.

China: Tests und Quarantäne

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach China abgeraten.

Die Fallzahlen haben sich in China auf einem niedrigen Niveau stabilisiert, das Robert-Koch-Institut führt China nicht mehr als Risikogebiet.

Grundsätzlich gilt für ausländische Staatsangehörige eine Einreisesperre. Ausländische Staatsangehörige mit einer gültigen chinesischen Aufenthaltsgenehmigung zur Erwerbstätigkeit, für persönliche Angelegenheiten oder zur Familienzusammenführung dürfen mit dieser nach China einreisen. Inhaber abgelaufener Aufenthaltsgenehmigungen dieser Art können bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung einen Antrag auf Wiedereinreise stellen.

Diese Regelung gilt nicht für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in folgenden Staaten: Frankreich, Belgien, Italien, Großbritannien, Russland, Ukraine, Indien, Äthiopien, Bangladesch und Philippinen.

Grundsätzlich weiterhin möglich ist die Einreise für Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und C-Visa. Neue Visa für sonstige, individuelle Einreisen nach China werden darüber hinaus weiterhin nur für einen bestimmten, eingeschränkten Personenkreis erteilt (u.a. ausländische Staatsangehörige, die nach China einreisen zur Durchführung „notwendiger wirtschaftlicher, technologischer und sonstiger Vorhaben“). Zur Durchführung des Visumsverfahrens ist eine „PU-Einladung“ bei den zuständigen chinesischen Lokalbehörden einzuholen. Einzelheiten und etwaige Aktualisierungen bietet das Außenministerium der VR China.

Von allen Fluggästen, die nach China einreisen, werden negative Nukleinsäure- und IgM-Antikörper-Testergebnisse verlangt. Seit dem 1. Dezember 2020 müssen diese negativen Testergebnisse über das WeChat-Programm “Health Code International” (oder die Online-Version) hochgeladen werden, um einen QR-Code zu erhalten, der von den chinesischen Auslandsvertretungen ausgestellt wird und Voraussetzung für die Einreise nach China ist.

Der Testzeitpunkt darf vor Abflug höchstens 48 Stunden zurückliegen. Die Testergebnisse müssen maschinenschriftlich den Namen und die Anschrift der Teststelle sowie die Art der Blutprobe aufführen. Es werden nur Testergebnisse mit venös entnommenem Blut akzeptiert. Schnelltests sind nicht ausreichend.

Bei Transitflügen müssen im Transitland beide Tests wiederholt und innerhalb von 48 Stunden vor Abflug bei der lokalen chinesischen Auslandsvertretung ein weiterer grüner QR-Code eingeholt werden. Die Gültigkeitsdauer des QR-Codes beträgt 48 Stunden ab Durchführung des Tests. Zu rechnen ist ab Zeitpunkt der Testdurchführung, nicht dem Zeitpunkt des Ergebnisses.

Ferner ist auf der Webseite des chinesischen Zolls eine Gesundheitserklärung abzugeben. Bei Einreise aus Hongkong muss ebenfalls ein negativer COVID-19-Test eines anerkannten Labors in Hongkong vorgelegt werden, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zusätzlich muss eine Gesundheitserklärung ausgefüllt werden. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Webseite des chinesischen Verbindungsbüros in Hongkong.

Alle aus dem Ausland einreisenden Personen werden, unabhängig von ihrer Nationalität, an dem Erstankunftsort auf COVID-19 getestet und einer mindestens 14-tägigen Quarantäne in zentralen Einrichtungen unterworfen.

Die Provinz des innerchinesischen Zielorts kann davon abweichende Regelungen vorsehen, wie z.B. zusätzliche Quarantänezeiten im Anschluss an den genannten Zeitraum oder die Möglichkeit einer Heimquarantäne.

Kleinkinder werden in der Regel bei einem Elternteil untergebracht. Ältere Kinder ab 14 Jahren können isoliert von den Eltern untergebracht werden. Die Quarantänebedingungen in den Hotels, insbesondere das strikte Verbot des Verlassens des Zimmers über einen Zeitraum von 2 Wochen, sind besonders für Kinder und ältere Menschen belastend.

Die für die Quarantäne-, Test- und sonstigen Maßnahmen anfallenden Kosten müssen selbst getragen werden. Reisende, die Krankheitssymptome aufweisen und im Rahmen der Tests bei Einreise als sogenannte „asymptomatisch Infizierte“ diagnostiziert werden, werden in Krankenhäusern isoliert und weitreichenden Untersuchungen und Maßnahmen unterzogen.

Dies kann unter anderem Personen betreffen, die aufgrund einer nahe zurückliegenden Erkrankung an Covid-19 noch Antikörper aufweisen Gleiches kann für Personen gelten, die mit demselben Flug eingereist sind wie eine Person, die z. B. im Anschluss positiv auf COVID-19 getestet wird. Bei Einreise nach China mit Kindern ist zu beachten, dass chinesische Regelungen vorsehen, dass Minderjährige im Fall einer positiven Testung nach Einreise nicht von ihren Eltern im Krankenhaus betreut und besucht werden dürfen.

Weitere infektionsrechtliche Maßnahmen für Bewegungen von Ausländern innerhalb Chinas werden in den Provinzen, Städten, Stadt- und Wohnbezirken sehr unterschiedlich und uneinheitlich gehandhabt; sie sind regelmäßig kurzfristigen Änderungen und Anpassungen unterworfen. Falschangaben zum Gesundheitszustand können strafrechtlich verfolgt werden.

Costa Rica: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica wird derzeit gewarnt.

Costa Rica war anfangs von Covid-19 weniger betroffen, verzeichnet seit September aber konstant hohe Zahlen an Neuinfektionen. Regionale Schwerpunkte sind die größeren Städte und die Grenzregion zu Nicaragua. Costa Rica ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Seit dem 1. November erlaubt Costa Rica die Einreise auf dem Luftweg für touristische Zwecke für alle Nationalitäten und unabhängig von Abreiseort oder Voraufenthalten in Drittländern. Die Einreise ist über die internationalen Flughäfen in San José und in Liberia möglich. Voraussetzung ist, dass das Gesundheitsformular "Pase de Salud" online ausgefüllt wurde.

Bei Einreise ist der erhaltene QR-Code für dieses Formular vorzulegen. Ebenso ist ein Nachweis über eine den aktuellen costa-ricanischen Vorgaben entsprechende Krankenversicherung, die auch den Fall einer Covid-19-Erkrankung abdeckt, in englischer oder spanischer Sprache vorzulegen. Am Flughafen sind strikte Hygieneprotokolle einzuhalten.

Bei seit dem 20. Dezember 2019 und vor dem 31. Oktober 2020 eingereisten Touristen verlängert sich der erlaubte Aufenthalt automatisch bis 2. März 2021.

Curacao: Negativen PCR-Test vorlegen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Curacao wird derzeit gewarnt.

Seit dem 1. Juli können Reisende aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Kanada und China wieder nach Curaçao reisen. Am 16. Juli wurde die Liste dieser Länder unter anderem um Österreich und die Schweiz erweitert.

Jeder Reisende muss ein Zertifikat mit einem negativen Testergebnis eines Covid-19-PCR-Tests vorlegen und ausgedruckt mitführen. Dieser Test darf höchstens 72 Stunden vor Abflug durchgeführt worden sein.

Vor der Abreise müssen die Reisenden auf dicardcuracao.com 3 Schritte durchlaufen:
1. Sie müssen onlineauf dicardcuracao.comdie digitale Einreisekarte ausfüllen.
2. Sie müssen bis zu 48 Stunden vor Abflug digital eine Passenger Locator Card (PLC) ausfüllen und ausgedruckt mitführen. Auch dies ist auf dicardcuracao.com möglich.
3. Sie müssen vor der Abreise das negative Testergebnis des Covid-19-PCR-Tests auf dicardcuracao.com hochladen.

Für alle Reisenden nach Curaçao gilt, dass sie mindestens 14 Tage vor Abflug keine Regionmit einem hohen Covid-19-Risiko besucht haben sowie keinen Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten. Darüber hinaus müssen Reisende mit einer gültigen Auslandsreisekrankenversicherung ausgestattet sein, falls es während eines Aufenthaltes auf Curaçao zu einer Erkrankung kommt.

Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt sein, besteht die Möglichkeit, dass bei Ankunft eine zweiwöchige Quarantäne verhängt wird, die auf eigene Kosten zu bestreiten ist.

Dominikanische Republik: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Dominikanische Republik wird derzeit gewarnt.

Der Ausnahmezustand wurde erneut um 45 Tage vom 16. Januar 2021 an verlängert und wird dann erneut überprüft. Die landesweite Ausgangssperre wurde verschärft: Sie gilt montags bis freitags von 17 bis 5 Uhr, wobei der Straßenverkehr bis 19 Uhr freigegeben ist, um die Heimfahrt zu ermöglichen. An Samstagen und Sonntagen gilt die Ausgangssperre von 12 bis 5 Uhr.

Die Grenzen der Dominikanischen Republik sind für die Einreise von Ausländern geöffnet. Die Zahl ankommender kommerzieller Flüge ist jedoch nach wie vor gering. Auch die Einreise per Schiff ist möglich. Bei Einreise an den Flughäfen werden stichprobenartig Covid-19-Schnelltests durchgeführt. Reisende sind verpflichtet daran mitzuwirken – es sei denn, sie können ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 5 Tage vor Einreise sein darf.

Bei positivem Testergebnis erfolgt ein PCR-Test, wenn dieser ebenfalls positiv ist, muss sich der Reisende in Quarantäne begeben. Zu diesem Zweck hat das Gesundheitsministerium Isolierstationen eingerichtet, auf denen Reisende die notwendige Betreuung erhalten.

Alle Reisenden müssen seit dem 29. November zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular ('E-Ticket') ausfüllen. Das elektronische Formular ersetzt alle bisherigen Formulare zu Einreise-, Zoll- und Gesundheitszwecken. Ergänzende Hinweise erteilt die dominikanische Migrationsbehörde.

Dubai: siehe unten:
Vereinigte Arabische Emirate

Hongkong: Grenzen dicht

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Hongkong wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Hongkong war bisher von Covid-19 kaum betroffen.

Die Einreise nach Hongkong für Personen ohne dauerhafte Aufenthaltsberechtigung ist nicht möglich. Personen mit Aufenthaltsberechtigung, die aus dem Ausland zurückkehren, müssen sich nach Einreise einer verpflichtenden 21-tägigen Quarantäne unterziehen, die in einem, von der Hongkonger Regierung vorgesehenen Hotel verbracht werden muss.

Bei Ankunft in Hongkong ist eine Hotelreservierung in Englisch oder Chinesisch für mindestens 21 Tage ab Tag der Ankunft vorzulegen. Reisende müssen sich darüber hinaus bei Einreise einem Speicheltest im "Temporary Specimen Collection Center" (TSCC) des Department of Health unterziehen. Das Testergebnis muss noch am Flughafen abgewartet werden.

Bei Einreise am späten Nachmittag oder Abend werden die Reisenden bis zum Vorliegen des Testergebnisses in einem staatlich vorgesehenen Hotel untergebracht. Wer möchte, kann auch während der Nacht im TSCC verbleiben und dort auf das Ergebnis warten.

Sofern ein positives Testergebnis vorliegt, wird eine stationäre Unterbringung im Krankenhaus in die Wege geleitet. Deutschland ist von den Hongkonger Behörden als Hochrisikoland in der Länderliste eingestuft. Zusätzlich zur Hotelreservierung muss bei der Einreise ein negativer PCR-Test vorgelegt werden zusammen mit einer Bestätigung, dass das Labor nach ISO 15189 zertifiziert beziehungsweise von den deutschen Behörden anerkannt ist.

Weitere Einzelheiten zu den zusätzlich bei der Einreise geforderten Unterlagen sowie Informationen über die Liste der ISO 15189 zertifizierten Labore sind auf der Website des Generalkonsulats Hongkong veröffentlicht. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen in Hongkong finden sich auf der Webseite der Regierung Hongkongs.

Der Transit über Hongkong zur Einreise nach Festlandchina ist zurzeit nicht erlaubt.

Der Transit aus Festlandchina über Hongkong ist möglich, sofern der Weiterflug mit derselben Fluggesellschaft erfolgt, eine Bordkarte für den Anschlussflug vorliegt und das Gepäck bis zum endgültigen Ankunftsort durchgecheckt ist. Der Anschlussflug muss innerhalb von 24 Stunden erfolgen.

Japan: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Japan wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Die japanische Regierung mahnt weiterhin zur Vorsicht. Von einer hohen Anzahl nicht erfasster Infektionen wird auch in Japan ausgegangen.

Seit 26. März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Drittstaatsangehörige. Nicht-japanischen Staatsangehörigen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer geplanten Einreise nach Japan in einem Risikoland aufgehalten haben – dazu zählt auch Deutschland –, wird die Einreise nach Japan in der Regel nicht gestattet. Ausländische Staatsangehörige mit "Residence"-Status in Japan und gültiger Re-entry-permit sind unter bestimmten Auflagen ausgenommen. Informationen hierzu bietet die Botschaft Japans in Berlin.

Seit dem 21. März 2020 ist die Visafreiheit für deutsche Staatsangehörige ausgesetzt. Alle vor dem 21. März 2020 ausgestellten Visa sind ungültig. Die Möglichkeit zur Beantragung eines Visums für Geschäftsreisen, Studienaufenthalte und mittel- und langfristige Aufenthalte (mit Certificate of Eligibility) und die Einreise mit einem solchen Visum ab dem 4. Januar 2021 wurde von der japanischen Regierung bis vorerst Ende Januar 2021 ausgesetzt. Nähere Informationen hierzu bietet die Botschaft Japans.

Es sind zudem strenge Quarantäneregeln einzuhalten. Bei Personen, die aus einem Land mit Reisehinweis zu Infektionskrankheiten der Stufe 3 (mit von den Gesundheitsbehörden bestätigter lokaler Transmission der Mutation des Coronavirus) einreisen und kein negatives Testergebnis vorlegen können, erfolgt eine Unterbringung in einer von den Quarantänebehörden festgelegten Unterkunft. Dies gilt auch für japanische Staatsangehörige und Inhaber einer Daueraufenthaltserlaubnis.

Durch- und Weiterreise: Transit aus Drittstaaten über japanische Flughäfen ist möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen werden muss.

Kanada: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kanada wird gewarnt.

Kanada ist von COVID-19 inzwischen stark betroffen und ist daher als Risikogebiet eingestuft.

Für Kanada besteht derzeit grundsätzlich eine Einreisesperre. Ausgenommen davon sind nur kanadische Staatsangehörige und Personen mit permanentem Aufenthaltsstatus sowie deren engste Familienangehörige (Ehe-, Lebenspartner, Eltern und Kinder), die die familiäre Beziehung erfahrungsgemäß bereits beim Boarding eines Fluges nach Kanada durch aussagekräftige Unterlagen nachweisen müssen. Die Kanadische Regierung informiert in einer Übersicht u.a., ob und unter welchen Voraussetzungen eine Einreise zu Besuchszwecken für Familienangehörige möglich ist.

Alle Reisenden ab fünf Jahren, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit, müssen der jeweiligen Fluggesellschaft gegenüber ein negatives PCR-Testergebnis nachweisen. Der vom Verkehrsministerium verlangte PCR-Test, darf dabei nicht länger als 72 Stunden vor der geplanten Abreise zurückliegen. Alle international Reisenden ab fünf Jahren müssen sich, auch bei Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, nach Ankunft 14 Tage selbst isolieren. Bei Nichtbefolgung der Anweisung können Geld- und Freiheitsstrafen verhängt werden.

Vor der Einreise müssen alle Einreisenden sich zudem über die ArriveCAN-App oder Webseite registrieren und bei oder vor der Einreise genaue Kontaktinformationen zu ihrem obligatorischen 14-Tage-Quarantäneplan angeben.

Kuba: Einreisen möglich

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen derzeit noch abgeraten.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt auf niedrigem Niveau, jedoch mit zuletzt steigender Tendenz. Diese werden zurzeit in fast allen Provinzen verzeichnet, die Mehrzahl in Havanna.

Alle internationalen Flughäfen des Landes sind für eine Einreise, auch zu touristischen Zwecken, geöffnet. Von allen aus dem Ausland Einreisenden ist zwingend ein negativer PCR-Test aus dem Heimatland vorzuweisen, der nicht älter als 72 Stunden bei Ankunft sein darf und von einem zertifizierten Labor ausgestellt sein muss. Alle Einreisenden müssen sich nach Ankunft in Kuba am Flughafen einem weiteren obligatorischen PCR-Test unterziehen sowie eine Erklärung zum Gesundheitszustand abgeben.

Für Reisende, die zu touristischen Zwecken einreisen und eine Reservierung in einem lizenzierten Hotel oder in einer offiziellen casa particular haben, besteht anschließend die Pflicht, sich bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in einem Hotel/Unterkunft aufzuhalten. Danach können sich diese Reisenden frei bewegen.

Für Reisende, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht in einer der vorgenannten Unterkünfte vorgesehen haben, gilt die Absonderungspflicht bis zum zweiten negativen Testergebnis, wobei der zweite Test erst am fünften Tag nach Einreise gemacht werden kann.

Für den von den kubanischen Behörden durchgeführten PCR-Test wird eine Gebühr von 30,- USD von allen Einreisenden erhoben, die direkt auf den Flugticketpreis aufgeschlagen wird.

Durch- und Weiterreise Eine Durchreise durch Kuba ist im Rahmen der aktuellen Regelungen und verfügbaren Flugverbindungen möglich. Die Ausreise aus Kuba ist für Ausländer möglich.

Malediven: Weiter Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Malediven wird derzeit gewarnt.

Die Malediven sind bisher von Covid-19 in der Proportion von Infektionen zur Gesamtbevölkerung stark betroffen. Regionale Schwerpunkte waren zunächst die Resortinseln. Aktuell ist vor allem die Hauptstadt Malé betroffen. Die Malediven sind daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise in die Malediven ist für Touristen seit dem 15. Juli wieder möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Voraussetzung ist, dass eine Buchungsbestätigung in einem Resort über die gesamte Dauer des Aufenthalts vorgelegt werden kann. Des Weiteren müssen Reisende bei Einreise seit dem 10. September einen negativen Covid-19-Test in englischer Sprache vorlegen können.

Der Abstrich darf maximal 96 Stunden vor Abflug genommen worden sein. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter einem Jahr. Daneben ist die Abgabe einer elektronischen Einreiseerklärung verpflichtend. Diese muss innerhalb von 24 Stunden vor Abflug auf der Website der maledivischen Grenzbehörden ausgefüllt werden.

Reisende mit Covid-19-Symptomen müssen sich einem Covid-19-Test am Flughafen unterziehen. Die Kosten hierfür sind durch den Reisenden oder das Resort zu begleichen. Darüber hinaus behalten sich die maledivischen Behörden das Recht vor, stichprobenartig Tests durchzuführen. Die Kosten hierfür werden von den maledivischen Behörden getragen.

Die Quarantäne dauert mindestens drei Tage bei Personen ohne Symptomen und 14 Tage bei Personen mit Symptomen. Die Kosten für Behandlung, Quarantäne und Tests können gemäß den geltenden Regelungen vom Resort auf den Gast übertragen werden. Die maledivische Regierung empfiehlt Reisenden die Nutzung der lokalen Tracing-App TraceEkee.

Marokko: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Marokko wird weiterhin gewarnt.

Marokko ist inzwischen stark von Covid-19 betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Präfekturen Berrechid, Casablanca, Fès, Mèknes, Marrakech, Tanger, Tétouan und Settat. Marokko ist daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Der Luftraum nach Marokko ist grundsätzlich gesperrt, der Fährverkehr eingestellt. Die Grenzübergänge in Ceuta und Melilla sind geschlossen, eine Öffnung ist nicht absehbar. Die Landgrenze zu Algerien ist geschlossen, eine Ein- und Ausreise aus Marokko ist damit derzeit nur unter besonderen Voraussetzungen mit Sonderflügen möglich.

Ein- und Ausreisemöglichkeiten bestehen nur für Personen mit Wohnsitz in Marokko und deren unmittelbaren Familienangehörigen (Ehepartner, Eltern und Kinder). Dies gilt sowohl für marokkanische als auch für ausländische, zum Beispiel deutsche Staatsangehörige. Zur Einreise ist ein Covid-19-PCR-Test erforderlich, wobei die Probenentnahme nicht mehr als 72 Stunden vor dem Check-in erfolgt sein darf (ein serologisches Gutachten wird nicht mehr verlangt). Das Testergebnis muss in französischer, hilfsweise englischer Sprache vorgelegt werden.

Auch offiziell und geschäftlich Reisende auf Einladung eines marokkanischen Geschäftspartners sollen unter Beachtung der geltenden Sanitärbestimmungen mit den Sonderflügen unter bestimmten Bedingungen nach Marokko einreisen können. Vorzulegen sind eine Einladung mit vollständigem Briefkopf der Firma und Unterschrift eines Firmenbevollmächtigten. Die Einladung muss die ICE (= Identifiant commune d’entreprise) und die Nummer des RC (registre de commerce) sowie den Grund der Reise benennen und den vollständigen Namen sowie Pass- und Reisedaten des Geschäftsreisenden enthalten.

Die Möglichkeit der Sondereinreise soll auch für nicht visapflichtige Ausländer gelten, die eine verbindliche Hotelreservierung vorlegen können. Zahlreiche Hotels bleiben allerdings weiterhin geschlossen.

Mauritius: 4 Tests und Quarantäne

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Mauritius wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen und Quarantäne-Maßnahmen abgeraten.

Mauritius war bisher von Covid-19 weniger betroffen.

Die Einreisesperre für Ausländer ist seit 1. Oktober teilweise aufgehoben. Bewohner von Mauritius und eine begrenzte Personengruppe, zum Beispiel Personen mit Aufenthaltstiteln von Mauritius und Touristen mit mehr als 14 Tagen geplantem Aufenthalt dürfen nun einreisen.

Reisende müssen bei Einreise einen negativen Covid-19-PCR Test vorlegen, der nicht älter als 7 Tage sein darf. Zusätzlich müssen sie einen solchen Test direkt am Flughafen abnehmen lassen. Dieser wird vom mauritischen Gesundheitsministerium und der Flughafengesellschaft durchgeführt.

Während einer anschließenden verpflichtenden 14-tägigen Quarantäne in einem der dafür staatlich zugelassenen Hotels müssen sie sich am siebten und 14. Tag erneut einem Covid-19-PCR-Test unterziehen. Insgesamt fallen somit 4 Covid-19-Tests an.

Namibia: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Namibia wird gewarnt.

Die Anzahl der positiv getesteten Covid-19-Fälle in Namibia ist in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Die Inzidenz lag jüngst bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Namibia mit Wirkung vom 26. Dezember 2020 als Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Einreise ist grundsätzlich auf dem Luftweg über den Hosea Kutako International Airport in Windhuk und den Flughafen Walvis Bay möglich. Auf dem Landweg sind Einreisen über die Grenzübergänge Noordoewer, Ariamsvlei und Katima Mulilo sowie auf dem Seeweg über den Hafen Walvis Bay gestattet.

Einreisende, die einen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist und von einem im Land der Abreise zertifizierten Labor ausgestellt wurde, müssen sich nicht in Quarantäne begeben. Kinder unter fünf Jahren sind davon ausgenommen.

Einreisende, die einen PCR Test vorlegen, der zwischen 72 Stunden und nicht älter als sieben Tage ist (ab Ausstellung), müssen sich auf eigene Kosten in eine überwachte Quarantäne begeben. Die Einreise ohne negativen PCR-Test ist für Touristen oder Besucher untersagt.

Namibia stellt keine Testverpflichtung für ausreisende Touristen auf. Touristen sind gehalten, diesbezüglich ihre Zielländer zu konsultieren. Zurzeit werden in Namibia Termine zur Testung auf COVID-19 ausschließlich im Online-Verfahren vergeben. Es muss mit erheblichen Wartezeiten gerechnet werden, bis eine Testung auf eigene Kosten durchgeführt werden kann.

Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen sowie zwei Gesundheitsformulare, die auf dem Internetportal des namibischen Tourismusverbands zu finden sind. Ferner ist der Nachweis einer Reisekrankenversicherung vorzulegen, die die Behandlungskosten im Falle einer COVID-19-Erkrankung abdeckt.

Ohne einen PCR-Test oder mit einem positiven PCR-Testergebnis dürfen nur folgende Personen einreisen: namibische Staatsangehörige, Personen mit temporärem oder dauerhaftem Aufenthaltstitel für Namibia, Flug- und Schiffspersonal, humanitäres Hilfspersonal, Dienstleister im essentiellen Service- oder Warenbereich, sowie Personal im grenzüberschreitenden Transportbetrieb. In diesem Fall sind nach der Einreise ein PCR-Test sowie eine siebentägige Quarantäne auf eigene Kosten vorgeschrieben.

Neuseeland: Einreisen verboten

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Neuseeland wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Neuseeland ist bisher von Covid-19 verhältnismäßig wenig betroffen. Derzeit gibt es unter 50 aktive Fälle, regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Auckland.

Einreisen nach Neuseeland bleiben bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen bestehen weiterhin nur für neuseeländische Staatsangehörige und Inhabern von Daueraufenthaltserlaubnissen („(permanent) residents“). In allen anderen Fällen muss für die Einreise zwingend eine sogenannte Border Exception der Einwanderungsbehörde vorliegen.

Diese Ausnahme-Reisenden sind verpflichtet, sich nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, die derzeit direkt in der Nähe des Einreiseflughafens in dafür vorgesehenen Einrichtungen absolviert werden muss. Es gilt verpflichtend für alle Reisenden das neu geschaffene „Managed Isolation Allocation System“. Danach muss vor Reiseantritt ein Voucher als Nachweis für einen bestätigten Platz in einer staatlichen Quarantäneeinrichtung erworben werden, der der Fluggesellschaft vor Flugantritt nachgewiesen werden muss; andernfalls kann der Flug nicht angetreten werden. Die Voucher können online über das „Management Isolation Allocation System“ erworben werden.

Seit dem 18. Januar 2021 wird zusätzlich zu den zwei obligatorischen COVID-19-Tests während der angeordneten Quarantäne nun auch ab sofort bei Einreise ein COVID-19-Test durchgeführt. Ausgenommen sind derzeit nur Einreisende, die aus Australien, der Antarktis oder den Pazifischen Inseln einreisen.

Seit dem 15. Januar 2021 gilt für alle (auch Transit-)Reisenden aus den USA und Großbritannien (ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit) die Pflicht zur Vorlage eines negativen COVID-19-Tests, der nicht länger als 72 Stunden zurück liegt.

Russland: Einreise kaum möglich

Russland: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Russische Föderation wird derzeit gewarnt.

Russland ist von Covid-19 landesweit stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind Moskau und St. Petersburg. Russland ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise von Ausländern nach Russland ist weiterhin stark eingeschränkt. Es dürfen nur akkreditierte Mitarbeiter diplomatischer Vertretungen und konsularischer Einrichtungen ausländischer Staaten, und deren Familienangehörige, Kraftfahrer im internationalen Kraftverkehr, die Besatzungen von Luftfahrzeugen, See- und Binnenschiffen, Zugpersonal im internationalen Eisenbahnverkehr, Mitarbeiter des Kurierdienstes zwischen den Regierungen und Mitglieder offizieller Delegationen, sowie Personen mit diplomatischen, dienstlichen oder regulären privaten Visa, die im Zusammenhang mit dem Tod eines nahen Verwandten ausgestellt wurden, einreisen.

Weiter vom Einreiseverbot ausgenommen sind Personen, die als Familienangehörige (Eheleute, Eltern, Kinder, Adoptiveltern oder -kinder), Vormünder oder Pfleger von russischen Staatsangehörigen mit in dieser Eigenschaft anerkannten Identitätsdokumenten mit Visa einreisen, Personen, die zur medizinischen Behandlung einreisen und Personen, die einen ständigen Wohnsitz in der Russischen Föderation haben. Auch Techniker, die zur Inbetriebnahme und Wartung von im Ausland hergestellten Anlagen einreisen wollen, fallen nicht unter die Einreisesperre.

Hochqualifizierte Fachkräfte mit Arbeitsgenehmigung können einmalig wieder einreisen. Weitergehende Informationen bietet die Website der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer in Moskau.

Die Ein- und Ausreise über die Landgrenze der Russischen Föderation einschließlich der Grenze nach Belarus ist für Reisende grundsätzlich nicht mehr möglich. Es gelten einige Ausnahmen. Für Deutsche ist die Ausreise nach Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Polen im Transit mit eigenem Fahrzeug oder organisierten Sammeltransporten grundsätzlich gestattet. Ausländern mit einem Daueraufenthaltstitel in Russland wurde in Einzelfällen jedoch die Ausreise über die russische Landgrenze verwehrt.

Ausländer müssen beim Einsteigen in ein Flugzeug mit Ziel Russland auch dann, wenn sie nur im Transit durchreisen wollen, den Nachweis über einen negativen PCR-Test erbringen. Das Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor dem Abflug des Flugzeugs festgestellt worden sein und muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen.

Nicht-russische Staatsangehörige, die zu Erwerbszwecken nach Russland einreisen, sind verpflichtet, sich anschließend für 14 Tage in der Wohnung selbst zu isolieren. Das gilt auch für Personen, die im selben Haushalt leben.

Durch- und Weiterreise: Die unmittelbare Durchreise im internationalen Flugverkehr ohne eine Einreise in die Russische Föderation (Flughafentransit) ist gestattet. Reisende müssen auch hier den Nachweis über einen negativen Covid-19-PCR-Test erbringen. Das Testergebnis darf nicht früher als drei Kalendertage vor dem Abflug des Flugzeugs festgestellt worden sein und muss auf Russisch oder Englisch ausgedruckt vorliegen. Zusätzlich müssen auch die Einreisebedingungen des Ziellands erfüllt sein. Die maximale Aufenthaltsdauer im Transitbereich ist 24 Stunden.

Seychellen: Reisewarnung

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Seychellen wird gewarnt.

Das Infektionsaufkommen in den Seychellen ist steigend. Die Zahl der Neuinfektionen überschreitet 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Seychellen als Risikogebiet eingestuft wurden.

Die Einreise aus Deutschland ist grundsätzlich möglich. Deutschland zählt derzeit zur Liste der „Permitted Countries Category 2". Von allen Reisenden wird ein negativer PCR-Test verlangt, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden sein darf. Reisende müssen einen Nachweis einer zertifizierten Unterkunft für den gesamten Aufenthalt sowie eine Reisekrankenversicherung, die COVID-19-Erkrankungen abdeckt, vorweisen.
Bei Ankunft müssen sich Einreisende aus Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne in einer dafür zertifizierten Unterkunft begeben. Am 11. Tag muss vor Ort ein PCR-Test gemacht werden, ohne den eine Entlassung aus der Quarantäne nicht erfolgen kann. Eine obligatorische Gesundheitsgenehmigung (Travel Health Authorization) muss zwischen 48 Stunden und drei Stunden vor Abflug über die offizielle Webseite der seychellischen Regierung oder die mobile App beantragt werden.

Hierfür werden Reisepass, Passbild, Kontaktdaten, Flugdaten, Unterkunft, negatives PCR-Testergebnis, Krankenversicherung und Kredit- oder Bankkarte benötigt. Die Bearbeitung dauert bis zu sechs Stunden. Die Gebühr beträgt 50 US-$. In Not- und Eilfällen wird ein Expressantrag innerhalb von 30 Minuten für 150 US-$ bearbeitet.

Bei der Einreise wird ein Gesundheitscheck durchgeführt. Der Flughafentransit aus Hochrisikogebieten ist möglich, sofern der Flughafen nicht verlassen wird.

Singapur: Ausnahmen für Dienstreisen

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Singapur wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Singapur ist bisher von Covid-19 mäßig stark betroffen.

Die singapurische Regierung untersagt weiterhin allen Besuchsreisenden die Einreise nach Singapur. Inhaber von Daueraufenthaltstiteln (Permanent Residents) dürfen einreisen. Inhaber von längerfristigen Aufenthaltstiteln dürfen nach vorheriger Genehmigung durch das Ministry of Manpower (MoM) oder Immigration and Checkpoints Authority (ICA) einreisen.

Für zwingend notwendige offizielle Besuche oder Geschäftsreisen mit einer Aufenthaltsdauer von maximal 14 Tagen, besteht die Möglichkeit der Einreise unter der sogenannten „Reciprocal Green Lane“, also einem Reisekorridor für Einreisen per Direktflug aus Deutschland. Für die Einreise ist ein Air Travel Pass erforderlich, der von der einladenden Firma bzw. Organisation in Singapur beantragt werden muss. Weitere Informationen zu den Voraussetzung und der Beantragungen finden Sie bei der Immigration and Checkpoints Authority (ICA).

Südafrika: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Südafrika wird derzeit gewarnt.

Südafrika ist von Covid-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte bilden die Provinzen Gauteng, KwaZulu Natal, Western Cape, Eastern Cape sowie North West und Limpopo. Die Regionen, in denen sich die Hauptziele für den nationalen und internationalen Tourismus befinden, sind weitgehend als Hotspot definiert. Die Fallzahlen steigen seit Anfang Dezember wieder stark an.

Im Dezember 2020 wurde eine neue Variante des Coronavirus in Südafrika festgestellt. Es ist zu erwarten, dass das südafrikanische Gesundheitssystem an die Belastungsgrenze gelangen wird. In einigen Regionen ist dies bereits der Fall.

Südafrika ist als Hochrisikogebiet eingestuft. Für Einreisen nach Deutschland gelten etliche Voraussetzungen.

Einreise: Südafrika hat die Einreisebeschränkungen weitgehend aufgehoben. Die Einreise unter anderem zu touristischen Zwecken ist wieder unabhängig von Voraufenthalten in anderen Ländern erlaubt. Alle Reisenden müssen bei Ankunft einen negativen PCR-Test nachweisen, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Der Test muss von einer zugelassenen medizinischen Einrichtung oder einem zugelassenen Arzt erstellt und mit dessen Namen und Unterschrift versehen sein.

Reisende, die ohne PCR-Test einreisen, müssen sich auf eigene Kosten einer 10-tägigen Quarantäne unterziehen. Die Quarantäne kann in der gebuchten Unterkunft genehmigt werden, wenn die Unterkunft entsprechend für die Durchführung gerüstet ist. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit der Selbstquarantäne. Fragen zur Selbstquarantäne bei Rückkehr nehmen die südafrikanischen Gesundheitsbehörden per E-Mail enquiries@health.gov.za entgegen.

Bei Einreise wird ein Gesundheits-Screening durchgeführt. Mit Symptomen auffällige Reisende müssen sich – auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses in Quarantäne begeben, bis ein Covid-19-Wiederholungstest durchgeführt wurde. Einzelheiten zur Umsetzung in der Praxis (zum Beispiel ab wann ein Wiederholungstest erlaubt ist), liegen noch nicht vor.

Seit 15. Dezember 2020 ist die Nutzung eines webbasierten Reise-Gesundheitsfragebogens über die Plattform COVID SA Travel System  vorgeschrieben. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, welches zunächst nur für Einreisen auf dem Luftweg über den Flughafen O.R. Tambo (Johannesburg) und Ausreisen über den International Flughafen in Kapstadt sowie Einreisen auf dem Landweg über Beit Bridge und Ausreisen auf dem Landweg über Maseru Bridge gilt.

Reisende haben den Fragebogen frühestens zwei Tage vor Beginn der Reise online auszufüllen und erhalten dann eine Identifikationsnummer, welche bei Ein- beziehungsweise Ausreise den Gesundheitsbehörden vorzulegen ist. Von allen Reisenden wird zudem erwartet, dass sie zwingend die mobile App "COVID Alert South Africa" auf ihrem Mobiltelefon installiert haben, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und ihren Unterkunftsnachweis inkl. Anschrift vorlegen, sollte eine Quarantäne erforderlich werden.

Fluglinien und Einreisekontrollstellen überprüfen die Einhaltung dieser Vorgaben. Eine Auslandsreisekrankenversicherung ist für die Einreise nicht mehr zwingend, jedoch weiterhin dringend empfohlen.

Durch- und Weiterreise: Die Nachweispflicht eines negativen PCR-Tests bei Einreise in Südafrika gilt auch für den Fall einer geplanten Durchreise. Der Nachweis einer bestehenden Krankenversicherung ist nicht erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, ihn für eine reibungslose Durchreise dennoch mitzuführen. Für die Nachbarländer Südafrikas gelten Reisewarnungen. Einreisen auf dem Landweg sind nur über bestimmte freigegebene Grenzübergänge möglich, über die die Behörden der Zielländer informieren.

Südkorea: Einreiseverbot

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Korea (Südkorea) wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Das Infektionsgeschehen in Südkorea bewegt sich auf niedrigem Niveau. Regionale Schwerpunkte sind die Hauptstadt Seoul und die umgrenzende Provinz Gyeonggi.

Das Land zählt zu den weltweit erfolgreichsten Ländern bei der Bekämpfung des Virus, nachdem es im Frühjahr sehr betroffen war. Auch wenn seit Anfang August 2020 die Zahl der Neuinfektionen pro Tag wieder angestiegen ist, bleiben sie vergleichsweise niedrig.

Die visumfreie Einreise deutscher Staatsangehöriger nach Südkorea ist nicht möglich. Die bisherige Regelung, dass Touristen und Geschäftsreisende für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen visumfrei einreisen können, ist bis auf weiteres ausgesetzt. Derzeit werden keine Visa für touristische Zwecke erteilt. Zudem müssen seit dem 1. Juni 2020 alle Inhaber von längerfristigen Aufenthaltstiteln (mit Ausnahme A-1, A-2, A-3 und F-4 Visa) mit Wohnsitz in Korea vor der Ausreise aus Korea eine Wiedereinreiseerlaubnis online beantragen (in dringenden Notfällen ausnahmeweise auch am Flughafen Incheon).

Für die Einreise nach Korea muss ist ab dem 8. Januar 2021 vor Reiseantritt am Flughafen ein negatives PCR-Test-Ergebnis vorgelegt werden, das innerhalb von 72 Stunden vor Ausreise ausgestellt worden ist. Das Testergebnis muss im Original in englischer oder koreanischer Sprache vorgelegt werden. Bei anderen Sprachen muss eine beglaubigte Übersetzung beiliegen. Diese Regelung gilt ausnahmslos für alle nicht-koreanischen Staatsbürger. Dazu gehören Kurz- und Langzeitreisende und Ausländer mit Wohnsitz in Korea, auch Wiedereinreisende mit re-entry-Permit.

Grundsätzlich sind alle nach Korea einreisenden Passagiere verpflichtet, sich nach der Einreise direkt in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben (oder, falls kein Wohnsitz vorhanden, in einen kostenpflichtigen – etwa 150.000 KRW (etwa 110 EUR) pro Tag, 2.100.000 KRW für 14 Tage – zur Verfügung gestellten Quarantäneort).

Reisende, die für einen langfristigen Aufenthalt nach Korea einreisen, müssen vor Reiseantritt mit den koreanischen Behörden klären, wo die Quarantäne verbracht werden kann. Studenten sollten sich im Voraus mit der Universität in Verbindung setzen. Ferner besteht eine Verpflichtung, bei Einreise eine „Self Diagnosis“-App bzw. eine „Self Quarantine Safety“-App auf das Smartphone herunterzuladen, mittels derer unter anderem Gesundheitsdaten und Aufenthaltsorte an die koreanischen Behörden bis zu maximal 14 Tage nach Einreise übermittelt werden.

Personen, die aus einem wichtigen geschäftlichen, humanitären oder akademischen Grund das Land kurzzeitig besuchen, sind von der Selbstquarantäneverpflichtung befreit, wenn sie vor Reiseantritt von der jeweiligen koreanischen Botschaft in ihrem Herkunftsland ein „Isolation Exemption Certificate“ erhalten haben. Weitere Informationen erhalten Sie bei der koreanischen Botschaft in Berlin
 
Alle Einreisenden müssen sich bei Ankunft einem zweiten COVID-19-Test unterziehen (abhängig von der Dauer des Testergebnisses ist mit der Übernachtung in einer von der Regierung zugewiesenen Einrichtung zu rechnen). Ausnahmen gelten für Inhaber der „Alien Registration Card“. Dieser Personenkreis kann den zweiten COVID-19-Test innerhalb von drei Tagen (Reisende aus Europa und USA) oder spätestens innerhalb von 14 Tagen (sonstige Reisende) nach Ankunft durchführen.

Der reine Transitaufenthalt am Incheon Airport ist zurzeit möglich, vorausgesetzt der internationale Transitbereich wird nicht verlassen, es erfolgt kein Terminalwechsel und der Aufenthalt im internationalen Transitbereich dauert nicht länger als 24 Stunden. Das Gepäck sollte bis zum Zielflughafen durchgecheckt sein.

Tahiti: Covid-Selbstest

Reisende nach Französisch-Polynesien benötigen ebenfalls vor Abflug ein höchstens 72 Stunden altes negatives Covid-19-PCR-Testergebnis, und die Selbsterklärung zu Symptomfreiheit. Darüber hinaus ist eine unter anderem Covid-19 abdeckende Krankenversicherung oder eine Kostenübernahmezusage erforderlich, sowie eine Online-Registrierung mit den eigenen Reise- und Aufenthaltsdaten (ETIS – Electronic Travel Information System).

Bei Einreise erhalten Reisende einen Testkit für einen Covid-19-Selbsttest, der vier Tage nach Einreise vorzunehmen ist. Nähere Informationen finden sich auf der Website des Hochkommissariats (Präfektur) von Französisch-Polynesien.

Thailand: Einreisen eingeschränkt möglich

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Thailand wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Thailand ist bisher von Covid-19 weniger betroffen.

Seit dem 9. November hat das südostasiatische Königreich seine Grenzen auch für deutsche Touristen wieder geöffnet. Sie können sich um ein spezielles Touristen-Visum (TR) bewerben, das die Einreise wieder gestattet.

Wer mit dem neuen Visum nach Thailand einreist, muss sich in den ersten 14 Tagen seines Urlaubs zunächst in Quarantäne begeben. Daran kommt kein Urlauber vorbei. Dazu stellt die Regierung spezielle lizensierte Hotels bereit. Diese dürfen zwei Wochen lang nicht verlassen werden.

Das TR-Visum hat eine Gültigkeit von sechs Monaten und berechtigt zu einem Aufenthalt von bis zu 60 Tagen. Die Kosten hierfür betragen 35 Euro. Gegen eine Gebühr von umgerechnet 52 Euro kann eine Verlängerung des Visums für weitere 30 Tage beantragt werden.

Voraussetzung zur Erteilung des Visums ist die entsprechende Beherbergungsbestätigung des zur Quarantäne lizensierten Hotels (Alternative State Quarantine Hotels), in dem die 14-tägige Selbstisolierung verbracht werden muss. Verlangt werden außerdem die Flugtickets sowie die Kontoauszüge der vergangenen sechs Monate.

Verpflichtend ist zudem der Nachweis einer Krankenversicherungspolice mit einer Mindestdeckung von 85.000 Euro (100.000 US-Dollar), die Covid-19 einschließt, aber nicht darauf beschränkt ist.

Zusätzlich benötigen Touristen für den Check-in am Flughafen ein genehmigtes Certificate of Entry (COE) sowie einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate Gültigkeit besitzt. In ihm müssen das COE und das TR-Visum vermerkt sein.

Weiterhin erforderlich sind ein Gesundheitszeugnis, das bestätigt, dass kein Risiko für eine Ansteckung mit Covid-19 besteht sowie ein entsprechender medizinisch bestätigter und aktueller negativer PCR-Test. Beides darf maximal 72 Stunden vor Beginn der Reise ausgestellt worden sein.

Direkt bei der Einreise müssen sich die Urlauber die mobile App zur Rückverfolgung von Infektionsketten (Thaichana) herunterladen.

Am Flughafen sowie an Bord des Flugzeugs gilt die Pflicht zum dauerhaften Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Bei Einreise in Thailand führen die Behörden ein Covid-19-Screening durch, bei dem die Körpertemperatur gemessen und Reisende auf mögliche Symptome überprüft werden.

Weist der Reisende keine Symptome auf, kann er die Quarantäne im gebuchten Quarantäne-Hotel  antreten. Anschließend ist uneingeschränktes Reisen im ganzen Land möglich.Das TR-Visum ist an den folgenden Stellen zu erhalten:
  • für Personen, die in den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz oder Thüringen wohnhaft sind: Thailändischen Generalkonsulat in Frankfurt
  • für Personen, die in den Bundesländern Bayern oder Baden-Württemberg wohnhaft sind: Thailändisches Generalkonsulat in München
  • für Personen, die in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt oder Sachsen wohnhaft sind: Königlich Thailändische Botschaft Berlin
Eine Liste der ausgewiesenen ASQ Hotels ist hier einsehbar.

Tunesien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tunesien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Tunesien war von Covid-19 zunächst weniger betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen nimmt in den letzten Wochen landesweit sehr stark zu, mit weiter steigender Tendenz. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Tunesien als Risikogebiet eingestuft wurde. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Tunis und Gabès.

Die Einreise ist grundsätzlich möglich.

Alle Reisenden, ausgenommen Pauschalreisende und Wüstentouristen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Abreise aus Deutschland nicht älter als 72 Stunden, bei Ankunft in Tunesien nicht älter als 120 Stunden sein darf. Zudem ist eine zunächst siebentägige Quarantäne (Wohnung oder Hotel) vorgeschrieben. Mit einem negativen PCR-Testergebnis kann die Quarantäne nach sieben Tagen beendet werden. Anderenfalls ist eine insgesamt 14-tägige Quarantäne einzuhalten.

Bei einem Kurzzeitaufenthalt außerhalb Tunesiens, der 120 Stunden nicht überschreitet, ist eine siebentägige Quarantäne (Wohnung oder Hotel) vorgeschrieben. Kinder unter 12 Jahren sind hiervon ausgenommen.

Vor Abflug nach Tunesien muss eine elektronische Einreiseanzeige auf dieser Webseite erfolgen. Die Fluggesellschaften sind zur Kontrolle verpflichtet.

Pauschalreisende, inklusive der Wüstentouristen, die bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, müssen sich nicht in Quarantäne begeben. Sie müssen jedoch sowohl im Hotel als auch bei Ausflügen in der Gruppe bleiben und dürfen nicht getrennt von dieser unterwegs sein.

Durch- und Weiterreise: Es gelten grundsätzlich dieselben Bestimmungen wie bei der Einreise.
ZT#Türkei: Gesamt-Reisewarnung#/ZT#
Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei gewarnt. Die gesamte Türkei ist als Risikogebiet eingestuft.

Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, es gibt Beschränkungen bei der Einreise auf dem Landweg aus dem Iran, bei der Ausreise nach Griechenland sowie bei Ein-und Ausreise nach Georgien. Seit 21. Dezember 2020 sind Flugverbindungen aus und nach Großbritannien, Dänemark und Südafrika vorübergehend ausgesetzt.

Bei Einreise in die Türkei muss seit 30. Dezember 2020 auf dem Luft- Land und Seeweg ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der zum Einreisezeitpunkt nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dies gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren. Bei Flugreisen ist der Test beim Check-in des Abflugs in die Türkei vorzulegen.

Wird bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorgelegt, wird eine siebentägige Quarantäne angeordnet, die entweder am angegebenen Zielort (Hotel, Wohnung) oder, falls dazu keine Angaben vorliegen, in einer staatlichen Einrichtung zu verbringen ist. Nach sieben Tagen erfolgt ein PCR-Test und bei negativem Ergebnis endet die Quarantäne.

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in Großbritannien, Dänemark oder Südafrika aufgehalten haben, gilt diese Quarantänepflicht unabhängig von einem negativen Testergebnis bei Einreise. Diese Bestimmungen gelten bis zum 1. März 2021. Bei Einreise in die Türkei werden Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen.

Die Türkei fordert für die Rückreise nach Deutschland die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses. Der PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Eine Kontrolle erfolgt seitens der türkischen Behörden. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne beziehungsweise in ärztliche Behandlung begeben.

Diese zwingend notwendige Testung vor Ausreise befreit nicht von etwaigen Quarantänepflichten in Deutschland. Es gelten die jeweiligen Quarantäneverordnungen der Bundesländer

Durch- und Weiterreise: Die Einreise auf dem Landweg aus dem Iran ist für den Personenverkehr außer für türkische Staatsangehörige und Personen mit Aufenthaltsstatus in der Türkei geschlossen. Die Ausreise auf dem Landweg nach Griechenland ist für den Personenverkehr geschlossen, Ausnahme gelten für griechische Staatsangehörige und Personen mit Aufenthaltsstatus in Griechenland.

Die Ein- und Ausreise nach Georgien ist derzeit nur für georgische bzw. türkische Staatsangehörige möglich. Bei Transitflügen in Drittländer ohne Einreise in die Türkei ist kein PCR-Test mehr erforderlich. Es gelten aber natürlich die Vorschriften des jeweiligen Ziellandes, die einen solchen Test erforderlich machen können.

Bei Transitflügen von türkischen Flughäfen ins Ausland ist bei Umsteigezeiten länger als 24 Stunden für den innertürkischen Zubringerflug ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Der Code kann per SMS (nur über türkische Mobiltelefone) oder mittels einer App erlangt werden.

USA: Einreiseverbot

Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA weiterhin gewarnt.

Seit Mitte März 2020 gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Land des Schengenraums aufgehalten haben.

Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind US-Staatsbürger, Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA ("Greencard"-Inhaber), Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen, und Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen. Nähere Einzelheiten veröffentlichen die US-Vertretungen in Deutschland, die lageabhängig und im Einklang mit nationalen Interessen zu weiteren einzelfallbezogenen Ausnahmen informieren können.

Ab 26. Januar 2021 müssen Reisende der Fluggesellschaft vor Einreise in die USA einen negativen COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorlegen (elektronisch oder in Papierform), der nicht älter als drei Tage sein darf. Personen, die innerhalb von drei Monaten vor Abreise mit COVID-19 infiziert waren, müssen der Fluggesellschaft entsprechende Nachweise vorlegen.

Ein weiterer COVID-19-Test innerhalb von drei bis fünf Tagen nach Einreise und eine Mindestquarantäne von sieben Tagen werden dringend empfohlen.

Reisende aus Großbritannien nach New York City müssen ab sofort mit strenger Überwachung der Quarantänemaßnahmen rechnen (Überprüfung durch Sheriffs der Stadt New York in Wohnungen und Hotels).

Durch- und Weiterreise: Das Einreiseverbot schränkt auch die Möglichkeit eines Flughafentransits stark ein. Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Reise in Deutschland oder anderen Schengenraum-Ländern aufgehalten haben, ist der Flughafentransit derzeit grundsätzlich nicht möglich. Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr weitgehend geschlossen.

Vereinigte Arabische Emirate: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird weiterhin gewarnt.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind weiterhin von Covid-19 betroffen. Sie sind als Risikogebiet eingestuft.

Ausländische Reisende, die einen kurzfristigen Aufenthalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten anstreben (zum Beispiel Touristen oder Geschäftsleute), können einreisen, sofern sie die allgemeinen Einreisevoraussetzungen erfüllen. Sie müssen eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können.

Ausländische Reisende mit Wohnsitz und gültigem Aufenthaltstitel im Emirat Dubai benötigen zur (Wieder-) Einreise die Zustimmung der "Dubai's General Directorate of Residency and Foreigners Affairs" (Bürgertelefon: +971 4501 1111). Im Falle eines Wohnsitzes in einem anderen Emirat als Dubai wird dringend empfohlen, die Personendaten vor Reiseantritt auf dem Portal der "Federal Authority for Identity & Citizenship" (Bürgertelefon: +971 6005 22222) zu überprüfen.


Grundsätzlich müssen Reisende beim Check-in am ausländischen Abflughafen einen negativen PCR-Test vorlegen. Dies gilt nicht für Nonstop-Flüge zwischen Deutschland und Dubai. Der Abstrich darf längstens 96 Stunden vor dem Abflug vorgenommen worden sein (andere Fristen gelten für bestimmte außereuropäische Staaten). Das Testergebnis ist ausgedruckt in englischer oder arabischer Sprache mitzuführen. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen.

Bei Einreise am Flughafen Dubai kann bei Ankunft aus bestimmten Ländern ein (weiterer) PCR-Test stattfinden. Bis zum Erhalt eines negativen Covid-19-Testergebnisses am Flughafen müssen sich die Reisenden in Dubai in Quarantäne begeben. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind vom Testerfordernis ausgenommen. Bei Nonstop-Flügen zwischen Deutschland und Dubai entfällt der Test am Flughafen Dubai, wenn beim Check-In bereits ein negativer PCR-Test vorgelegt wurde; damit entfällt auch die Quarantäne.

Bei Einreise am Flughafen Abu Dhabi findet verpflichtend ein weiterer PCR-Test statt. Kinder unter zwölf Jahren und Personen mit Behinderungen sind von dem Testerfordernis ausgenommen. Anschließend müssen sich Reisende in eine zehntägige häusliche oder Hotel-Quarantäne begeben.

In dieser Zeit muss ein GPS-Tracking-Armband getragen werden, das den Reisenden am Flughafen angelegt wird. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind bestimmte Länder sowie Personen, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen Covid-19 geimpft worden sind. Reisende, die von der Quarantänepflicht befreit sind, müssen sich lediglich bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des am Flughafen erfolgten PCR-Tests in Selbstisolation begeben und sich jeweils am sechsten und zwölften Tag erneut einem kostenpflichtigen PCR-Test unterziehen.

Durch- und Weiterreise: Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr via die Vereinigten Arabischen Emirate (Flughafentransit) geöffnet.
ZT#Vietnam: Einreiseverbot#/ZT#
Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Vietnam wird derzeit aufgrund fortbestehender Einreisebeschränkungen abgeraten.

Vietnam war bisher von Covid-19 weniger betroffen. Regionale Schwerpunkte waren bisher die Küstenstadt Da Nang, Quang Nam, Hanoi und Ho Chi Minh City.

Es gilt derzeit eine Einreisesperre (auch Transit) für alle ausländischen Reisenden. Diese Regelung gilt auch für deutsche Staatsangehörige vietnamesischer Herkunft. Die Erteilung von Visa für die Einreise nach Vietnam ist vorübergehend eingestellt und nur in Ausnahmefällen möglich (Diplomaten- und Dienstpassinhaber, Investoren, Experten, hochqualifizierte Arbeitskräfte, Geschäftsführer, und deren Familien sowie internationale Studenten, ausländische Familienangehörige von vietnamesischen Staatsangehörigen).

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