Corona-Infektionsgeschehen

Sri Lanka, Barbados und Kuba keine Risikogebiete mehr

Kann wieder bereist werden: Barbados.
Barbados Tourism Marketing Inc (BTMI)
Kann wieder bereist werden: Barbados.

Während sich in Europa das Corona-Virus wieder massiv ausbreitet, verzeichnet die Karibik einen Rückgang. Zahlreiche Länder verschwinden von der RKI-Liste.

Zwar hat das Auswärtige Amt viele weitere europäische Städte und Regionen zu Risikogebieten erklärt, zugleich jedoch nahm es diese Einstufung für etliche Fernreise-Destinationen zurück. Sie können daher aus medizinischer Sicht bereist werden.

Dennoch müssen Veranstalter und Reisende die Einreise-Beschränkungen dieser Staaten berücksichtigen – nicht alle lassen ihrerseits deutsche Touristen problemlos ins Land. Mitunter müssen sich Urlauber nach der Einreise in das betreffende Land zunächst in eine mehrtägige bis zweiwöchige Quarantäne begeben. Auch sind meistens Vorlagen eines negativen PCR-Tests nötig.

Zudem gelten auch von deutscher Seite vorerst noch Reisewarnungen. Wie berichtet will die Bundesregierung zum 1. Oktober diese Warnungen für Nicht-Risikogebiete zurücknehmen.

Zehn Länder verlieren Risikostatus

Diese Länder sind per sofort keine Corona-Risikogebiete mehr:
  • Antigua und Barbuda
  • Barbados
  • Dominica
  • Grenada
  • Kuba
  • Saint Lucia
  • Saint Vincent und die Grenadinen
  • Sankt Kitts und Nevis
  • Seychellen
  • Sri Lanka
Die Einstufung beziehungsweise Zurücknahme einer solchen Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Die Rücknahme der Einstufung als Risikogebiet basiert auf einer zweistufigen Bewertung. Zunächst wird festgestellt, ob es in den vergangenen sieben Tagen nicht mehr über 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. In einem zweiten Schritt wird nach qualitativen Kriterien festgestellt, ob für Staaten oder Regionen, die den genannten Grenzwert nominell unterschreiten, dennoch die Gefahr eines erhöhten Infektionsrisikos vorliegt.

Für die genannten Gebiete wurde dies verneint.
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