Bayern

Gar nicht so schlechte Wintersaison

Zum Anfang der Saison half nur Kunstschnee, später fiel dann ausreichend von dem begehrten Gefrorenem.
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Zum Anfang der Saison half nur Kunstschnee, später fiel dann ausreichend von dem begehrten Gefrorenem.

Jahr für Jahr erklingt das Lied, dass Skifahren in Deutschland wegen des immer wärmeren Klimas kaum mehr möglich sei. Doch nach schleppendem Start gab es doch noch eine gute Skisaison.

Nach einem schleppenden Start in die Saison haben Schneefall und Minusgrade doch noch für eine zufriedenstellende Bilanz der Liftbetreiber in den bayerischen Skigebieten gesorgt. „Der Winter lebt“, sagte Matthias Stauch von der Bayerischen Zugspitzbahn AG. Das Vorjahresergebnis werde zumindest erreicht, erläuterte der kaufmännische Vorstand. Jedes Kalenderjahr kommen an die 1,2 Mio. Menschen auf die Zugspitze sowie in das sogenannte Classic-Skigebiet mit Hausberg, Wank, Kreuzeck und Alpspitze.

Bei den Allgäuer Bergbahnen rund um Oberstdorf sowie im Kleinwalsertal fällt das Resultat ähnlich aus. Nach einem schleppenden Start im Dezember, als Skifahren lediglich auf Kunstschnee möglich war, besserten sich die Wintersport-Bedingungen. Prompt drängten die Skifahrer auf die Pisten, wie Geschäftsführer Jörn Homburg berichtete. Besonders der März habe viele Menschen in die Berge gelockt. Auch die Liftbetreiber in und um Reit im Winkl in Oberbayern berichten von einem Anziehen des Skibetriebs gegen Ende der Saison. Peter Lorenz vom Verbund Alpen Plus zwischen Brauneck und Sudelfeld schränkt ein: „Das Weihnachtsgeschäft ist uns abgegangen.“ (dpa)

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