Australien

Klettersteig am Uluru wird geschlossen

Für die Aborigines ist der Uluru, der auch nach einem australischen Politiker als Ayers Rock benannt wurde, ein großes Heiligtum.
SKR
Für die Aborigines ist der Uluru, der auch nach einem australischen Politiker als Ayers Rock benannt wurde, ein großes Heiligtum.

An Australiens bekanntestem Berg, dem Uluru, ist der Klettersteig ein letztes Mal geöffnet worden.

Hunderte Touristen versammelten sich am Fuß des 348 Meter hohen roten Felsens in der australischen Wüste, um den Aufstieg in Angriff zu nehmen. Allerdings mussten sie sich gedulden, weil die Parkverwaltung den Weg nach oben wegen starken Windes nicht freigab. Erst nach drei Stunden Wartezeit wurde die Sperrung aufgehoben.

Von diesem Nachmittag an ist das Klettern auf dem Uluru – früher auch Ayers Rock genannt – dann endgültig verboten. Die Parkverwaltung kommt damit Bitten der Ureinwohner nach, der Aborigines. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mindestens 630 australische Dollar (knapp 390 Euro) zahlen. Die Kette, an der man sich im Moment noch nach oben hangeln kann, soll bereits nächste Woche abmontiert werden.
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