Aschewolke und mehr

Feuervulkan in Guatemala wieder aktiv

Gut ein halbes Jahr nach dem Ausbruch des Volcán de Fuego (Feuervulkan) mit mindestens 194 Todesopfern in Guatemala zeigt der Vulkan wieder verstärkt Aktivität.

Die Explosionen ereigneten sich acht- bis zehnmal pro Stunde und ließen eine knapp fünf Kilometer hohe Aschewolke aufsteigen, wie die verantwortliche Katastrophenschutz-Behörde (Conred) in Guatemala-Stadt mitteilte.

Die neuerlichen Explosionen versetzten die Bewohner der angrenzenden Gemeinden in Alarmbereitschaft. Der Feuervulkan liegt rund 40 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt und war zuletzt recht aktiv. Bei einem schweren Ausbruch Anfang Juni waren ganze Dörfer von Lava und Geröll bedeckt worden. Zudem legte sich eine dicke Ascheschicht über das Gebiet unter der noch viele weitere Opfer vermutet werden. Von der Katastrophe waren rund 1,7 Mio. Menschen betroffen. Die wirtschaftlichen Schäden wurden auf mehr als 200 Mio. US-Dollar geschätzt. (dpa)

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