Amsterdam

Schärfere Regeln für Airbnb

Amsterdam will die Regeln für die Vermietung von Wohnungen an Touristen erneut verschärfen.

Es werde eine Meldepflicht für Vermieter eingeführt, kündigte die niederländische Hauptstadt an. Privatleute müssen demnach vorab bei der Kommune melden, wenn sie ihre Wohnung etwa auf der Ferienwohnung-Plattform Airbnb anbieten. Wer ohne Registrierung vermiete, könne mit einer Geldstrafe von bis zu 20.500 Euro belegt werden.

Amsterdam will mit der vom 1. Oktober an geltenden Regel die illegale Vermietung bekämpfen. Bürger klagen zunehmend über die Zweckentfremdung von Wohnraum und starke Belästigung durch Touristen. Die Vermietung an Touristen über Marktführer Airbnb ist im vergangenen Jahr geradezu explodiert: 2016 wurden über die Plattform einer Studie zufolge rund 1,7 Mio. Übernachtungen in Amsterdam gebucht – das ist mehr als doppelt soviel wie im Jahr davor.

Bereits jetzt gilt, dass Privatleute ihre Wohnung höchstens an 60 Tagen pro Jahr vermieten dürfen. Die Plattform Airbnb weigert sich den Angaben zufolge bislang, Namen von Vermietern an die Kommune weiter zu geben. (dpa)

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