Südpazifik

Samoa möchte europäischen Quellmarkt stärken

Christian Wyrwa

Die Gästezahlen aus Europa sind in Samoa im Südpazifik bislang recht überschaubar: Der polynesische Inselstaat ist weitaus weniger bekannt als etwa die Fidschi-Inseln. Der Tourismus soll wachsen, aber in Maßen.

 

Samoa, mit den Hauptinseln Upolu und Savai'i, möchte mehr Gäste aus Europa anziehen. Von den 178.000 Besuchern, die im vergangenen Jahr in das kleine Inselreich reisten, kamen laut der Tourismusbehörde Samoa nur etwa 3000 bis 4000 aus den D/A/CH-Staaten. 
Diese sind in Europa vor Großbritannien der wichtigste Quellmarkt. 

Der Tourismus auf Samoa solle zwar wachsen, aber nur sanft und in Einklang mit der Bevölkerung, so Jade Toomalatai von der Tourismusbehörde im Gespräch mit der fvw. Die Hotellerie der beiden Hauptinseln reiche vom Luxussegment bis hin zu einfachen Strandhütten, der Schwerpunkt liege auf Vier-Sterne-Häusern. Mit den bestehenden Häusern sei man gut aufgestellt, mehr Gäste zu begrüßen, neue Hotels seien nicht geplant. 

Samoa zielt vor allem auf Wandertouristen, Naturliebhaber, Kulturinteressierte, Honeymooner, Surfer und Mountainbiker. Die Inseln sind von Australien aus in fünf, von Neuseeland in etwa dreineinhalb Stunden per Flug zu erreichen.
stats