Zentraleuropa

Feriengebiete profitieren vom Traumsommer

fvw

Sommer und Sonne vor der Haustür: Feriengebiete in Zentraleuropa profitierten im vergangenen Jahr vom Traumsommer. Die Zahlen dazu liefert das fvw Destination Ranking.

Warum in den Süden, wenn man Sommer und Sonne auch vor der Haustür genießen kann? Während 2018 unter den deutschen Bundesländern Schleswig-Holstein mit einem zweistelligen Zuwachs bei Gästen und Übernachtungen für Furore sorgte, profitierten im zentraleuropäischen Vergleich zwei Länder besonders vom Trend zu erdgebundenen Reisen: Die Niederlande und Polen gehörten im vergangenen Jahr zu den besten Performern im deutschen Quellmarkt, Dritter im Bunde ist Slowenien.

Das Spitzentrio landet auch im Fünfjahresvergleich mit hohen zweistelligen Wachstumsraten ganz vorn: Slowenien vor der Niederlande und Polen lautet dabei die Rangfolge. Den drei Ländern kommt dabei zugute, dass sie sowohl klassische Erholungsurlauber als auch Städtereisende ansprechen – wobei Amsterdam mit seinem drohenden Overtourism auch für die Schattenseite des Erfolgs steht. Wie auch Polen profitiert Slowenien (die absoluten Zahlen für 2018 sind wegen einer Umstellung in der statistischen Erhebungsmethode nur geschätzt) vom Neugiereffekt und von einem frischen Marketing-Auftritt.
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Solides, kontinuierliches Wachstum auf hohem Niveau weisen Deutschland und Österreich – nach absoluten Übernachtungszahlen deutscher Gäste auf Rang eins und drei – sowie Tschechien aus. Ungarn und die Slowakei melden relativ stabile Zahlen. Dort wie in fast allen Ländern entwickelte sich das internationale Aufkommen im Fünfjahresvergleich dynamischer als das Incoming aus Deutschland.

Schweiz und Frankreich glückt die Wende

Die Schweiz liegt nach mehreren Jahren drastischer Rückgänge noch deutlich unter einstigen Höchstwerten aus Deutschland, doch die Wende scheint vollzogen: Nach minimalem Zuwachs 2017 verzeichneten die Eidgenossen 2018 immerhin ein drei-prozentiges Plus. Frankreich und Belgien finden nach ihrer – durch die Auswirkungen der Anschläge von 2015 und 2016 verursachten – Schwächeperiode 2015 und 2016 mittlerweile wieder zu alter Stärke zurück.


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