Naher Osten

Erneuter Rekord für Israel – Dubai bleibt spitze

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Dubai bleibt das Maß aller Dinge im Nahen Osten. Das Emirat verzeichnete 2018 dank vergrößerter Flugkapazitäten einen erneuten Besucherrekord aus Deutschland. Allerdings stagnierten die internationalen Zahlen im letzten Jahr. Die Ziele bleiben ehrgeizig: Bis Ende 2020 peilt man als Ausrichter der Expo 25 Mio. Besucher aus aller Welt an. Nachbar-Emirat Abu Dhabi zählte 2018 erstmals über fünf Millionen Besucher, aus Deutschland konnte der leichte Abwärtstrend gestoppt werden. Und für Ras Al Khaimah bleibt Deutschland – trotz sinkender Zahlen – größter internationaler Quellmarkt.
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Das zweite Rekordjahr in Folge verzeichnet Israel. Die starken Zuwächse – dank vieler neuer Direktflüge besonders auch aus dem deutschen Markt – zeigen: Urlauber lassen sich offenbar nicht abschrecken vom Konflikt um Gazastreifen und Westjordanland. Durch Katars Konflikt mit seinen Nachbarn sind die -internationalen Gästezahlen, speziell aus dem arabischen Raum, eingebrochen. Das verstärkte Werben in Europa, etwa mit großen Sportevents, und Partnerschaften mit Veranstaltern und Reedereien tragen aber Früchte: Nie sind mehr Deutsche nach Katar gereist, insbesondere als Kreuzfahrtgäste. Diese werden in den deutschen Besucherzahlen mitgezählt.

Jordanien feiert Comeback

Jahrelang resultierten die Nähe zu Syrien und der Krieg gegen den IS in einem Rückgang der Besucherzahlen in Jordanien. Seit sich die Lage etwas beruhigt hat, kehren die Gäste allmählich zurück. Im Vergleich zu 2017 stiegen die Besucherzahlen allein aus Deutschland um fast ein Drittel. Oman hatte zuletzt aus Deutschland einen Besucher-Boom gemeldet. Wegen einer Umstellung bei der Datenerhebung – die Übernachtungsgäste für 2017 und 2018 werden nicht mehr separat ausgewiesen – ist die jüngste Entwicklung aber nur schwer einzuordnen. Etwas unübersichtlich in Bezug auf die internationalen Gästezahlen ist auch die Datenlage für Bahrain, das zuletzt massiv in die Tourismusentwicklung investiert hat.
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