Karibik & Mittelamerika

Reif für neue Rekorde

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Satte Zuwächse können viele Länder in der Karibik und in Mittelamerika vermelden. Trotz der Hurrikane, die einigen Inseln 2017 heftig zugesetzt haben, hat die Karibik 2018 nach Angaben der Caribbean Tourism Organisation (CTO) die zweitbesten je ermittelten Besucherzahlen zu verzeichnen: knapp 30 Mio. Touristen gegenüber 30,6 Mio. im Rekordjahr 2017.

Im deutschen Quellmarkt hat ein Exot gleich zweimal das Rennen gemacht: Belize siegte sowohl im Fünfjahresvergleich als auch im Jahresranking 2018. Vor allem seiner Tauchreviere wegen zieht es Urlauber in das kleine Land zwischen Mexiko und Guatemala, das mit dem Belize Barrier Reef das zweitgrößte Riffsystem des Planeten zu bieten hat. Auch bei den internationalen Besuchern konnte Belize mit rund 66 Prozent Plus innerhalb von nur fünf Jahren beträchtlich zulegen.
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Panama hingegen, mit gut 120 Prozent Plus die Nummer zwei im Fünfjahresvergleich bei deutschen Urlaubern, legte weltweit mit gut 13 Prozent erheblich weniger zu, empfing aber immerhin 2018 knapp 2,5 Mio. Auslandsgäste. Das mittelamerikanische Land zwischen Costa Rica und Kolumbien lässt sich gut mit einer Rundreise durch die Nachbarländer kombinieren und lockt zunehmend auch mit seinen 15 Nationalparks.

Mexiko, Kuba und Jamaika stark

Platz drei beim Fünfjahreswachstum bei deutschen Urlaubern belegt mit mehr als 80 Prozent Plus das touristische Schwergewicht Mexiko, das auch international um mehr als 70 Prozent zulegte. Knapp 80 Prozent Plus aus Deutschland erzielten zwischen 2013 und 2018 zwei weitere große Destinationen: Kuba und Jamaika, das sich zudem über Platz zwei im Jahresvergleich 2017/18 freuen durfte.

Platz drei ging mit fast neun Prozent Plus an Aruba, eine der drei ABC-Inseln, die im Süden der Karibik vor der Küste Venezuelas und außerhalb des Hurrikan-Gürtels liegen. Die Nachbarinsel Curaçao hingegen zählt – wie auch Kuba und die Dominikanische Republik – zu den Zielen, denen die Air-Berlin-Insolvenz zu schaffen gemacht hat.

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