Indischer Ozean und Ozeanien

Kleine Inseln machen das Rennen

fvw Destination Ranking 2020 Grafiken deutsch und englisch
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Sie sind nur winzig klein, doch in der Region Indischer Ozean und Ozeanien sind sie die großen Gewinner: die Malediven, Mauritius und die Seychellen.

Letztere konnten die Zahl der Übernachtungen aus Deutschland gegenüber dem Vorjahr um satte 18 Prozent steigern. Im Vergleich zu 2014 gelang sogar ein Sprung um annähernd 100 Prozent. Das schaffte keine andere Destination aus dieser Achtergruppe.


Einzig Mauritius kann noch mit einem üppigen Fünfjahreszuwachs aufwarten. Die Zahl der Übernachtungen von Bundesbürgern stieg dort seit 2014 um immerhin 77 Prozent. Damit fiel auf beiden Inseln der Zuwachs aus Deutschland höher aus als der der internationalen Gäste.

Auch auf die Malediven zog es im vergangenen Jahr mehr Deutsche. Die Zahl der entsprechenden Übernachtungen legte um zehn Prozent zu. Nach -einem drastischen Rückgang im Vorjahr um rund ein Viertel liegt diese Destination allerdings im Vergleich zur Situation vor fünf Jahren leicht im Minus, und zwar mit sieben Prozent. Die Zahl der internationalen Übernachtungen hingegen wuchs im selben Zeitraum um 42 Prozent.

Australien muss Rückgang hinnehmen

Weniger gut lief es unterdessen für Australien. Auch wenn die Buschbrände Ende 2019 laut Experten noch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Urlaubsreisen in Richtung „Down Under“ gehabt haben sollen, so gibt es dennoch aus dem Quellmarkt Deutschland eine deutliche Abkühlung: 12,4 Prozent weniger Übernachtungen im Vorjahresvergleich. Dabei liegt das Land mittelfristig international deutlich im Trend mit plus 36 Prozent im Fünfjahresvergleich.

Ein ständiges Hin und Her bei den Übernachtungszahlen aus Deutschland gibt es wie gewohnt auf den Fidschi-Inseln. Nachdem zuletzt jeweils solide zugelegt werden konnte, gab es nun ein Minus von mehr als acht Prozent. Im Vergleich zu 2014 liegt die Inselgruppe elf Prozent niedriger. Genau auf demselben Niveau wie vor fünf Jahren findet sich unterdessen Französisch-Polynesien (mit Tahiti) wieder. Zuletzt gab es hier einen kräftigen Schwund der deutschen Nächtigungen, und zwar um fast zwölf Prozent. 

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