Indischer Ozean & Ozeanien

Inseln im Indischen Ozean machen Tempo

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Mauritius, die Seychellen und die Malediven steigen weiter in der Gunst deutscher Urlauber. Im Fünfjahresrückblick zeichnet sich ein konstantes Bild der Trauminseln im Indischen Ozean als Siegertrio ab – mit durchgängig stabilen Zuwächsen aus einem starken deutschen Quellmarkt: Spitzenreiter ist Mauritius, das die Übernachtungszahlen deutscher Gäste seit 2013 verdoppelte, gefolgt von den Seychellen und den Malediven.

Fidschi verzeichnet Besucherrekord

Für die Fidschi-Inseln war 2018 das Jahr mit den bislang meisten deutschen Besuchern überhaupt. Tourism Fiji rechnet für den Inselstaat im Südpazifik nördlich von Neuseeland mit einer weiterhin positiven Besucherentwicklung aus Deutschland auch in den nächsten Jahren. In Zahlen: Rund 9650 Gäste besuchten Fidschi 2018, was einen Zuwachs von 6,5 Prozent bedeutet. Damit rangiert die Destination zum ersten Mal auf Platz drei hinter den Seychellen (plus 21,4 Prozent) und Mauritius (plus 14 Prozent). Im Jahresvergleich 2017/18 nehmen die Malediven (plus 4,8 Prozent) somit nur einen vierten Platz ein.
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Lange Aufenthalte bei Aussies und Kiwis

Australien und Neuseeland steigerten in den vergangenen fünf Jahren ihre Besucher- und Übernachtungszahlen aus Deutschland um jeweils rund ein Viertel, konnten 2018 indes nicht mit dem Wachstumstempo der Inselziele im Indischen Ozean und Südpazifik mithalten: Australien musste sich mit -einer Nullrunde zufrieden geben, Neuseeland sogar zum zweiten Mal in Folge einen leichten Rückgang der Übernachtungszahlen hinnehmen. Dies darf jedoch nicht über den hohen Stellenwert hinwegtäuschen, den das Incoming-Geschäft aus Deutschland genießt: Nahezu 9,4 Mio. Nächte verbrachten Deutsche in Australien, 4,5 Mio. in Neuseeland. Und diese Werte beruhen keineswegs allein darauf, dass Austauschschüler die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nach oben treiben. So bleiben Deutsche im Durchschnitt 44,7 Tage in Neuseeland – bei Urlaubern liegt der Schnitt bei 41,8 Tagen.

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