Europäische Länder

Alle Reisewarnungen und Einreisen auf einen Blick

Betrachteter Zeitraum: Heute +14 Tage
Quelle: A3M
  • Einreise möglich
  • Einreise mit Einschränkungen möglich
  • Reisewarnung
  • Einreise nicht möglich
Weitere Infos zu den weltweiten Einreisebestimmungen
Fast jedes Land der Welt hat bereits in der ersten Welle der Corona-Krise die Grenzen geschlossen. Nach einer vorübergehenden Lockerung werden Einreisen nun wieder erschwert. Ein Überblick über Europa.
Achtung: Diese Liste bezieht sich auf die europäischen Länder. Für Einreisen in Staaten außerhalb Europas klicken Sie bitte auf unsere Liste "So gelangt man in die wichtigsten Fernreise-Ziele".

Deutschland hebt generelle Reisewarnung auf

Zum 1. Oktober hat Deutschland seine pauschale weltweit gültige Reisewarnung aufgehoben. Gewarnt wird nun nur noch vor Corona-Risikogebieten – deren Zahl ist allerdings sehr groß. Im Einzelnen führt sie die Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt seit dem 8. November die Pflicht zur Quarantäne, die aber von 14 auf 10 Tage heruntergesetzt wurde. Allerdings können sich die Rückkehrer aus Risikogebieten bereits nach dem 5. Quarantäne-Tag auf Corona testen lassen. Die Vorlage eines negativen Ergebnisses beim zuständigen Gesundheitsamt führt zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne. Eine Online-Registrierung beim Gesundheitsamt für Rückkehrer aus Risikogebieten ist in jedem Fall verpflichtend. Das geschieht auf dieser Website.

Albanien: Reisewarnung

Albanien: Wegen der Ausbreitung von Covid-19 wird vor Reisen nach Albanien weiterhin gewarnt.
Abanien ist von Covid-19 stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Städte Tirana Durres, Fier, Korca und Shkodra. Albanien ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Eine Einreise ist an den bestehenden offiziellen Grenzübergängen möglich. Eine Quarantänepflicht und/oder die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Test besteht nicht. Wenn die Einreise beim Wandern durch die albanischen Alpen erfolgt, ist eine sofortige Meldung bei einer Polizeistation erforderlich, ansonsten entsteht der Verdacht der illegalen Einreise und Aufenthalt.

Andorra: Reisewarnung

Andorra: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Andorra wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Andorra gehört auch aufgrund der geringen Einwohnerzahl zu den relativ am stärksten betroffenen Ländern. Der Großteil der Bevölkerung ist inzwischen getestet. In Andorra überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage derzeit, weshalb es zum Risikogebiet eingestuft wurde.

Andorra erlaubt seit dem 29. Juli die Einreise von Staatsangehörigen und Ansässigen der EU-Mitgliedstaaten sowie von Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, Vereinigtes Königreich, San Marino, der Schweiz und dem Vatikan, ohne dass hierfür ein besonderer Grund vorliegen muss und ohne Quarantänepflicht.

Für Reisende, die sich in anderen als den vorgenannten Ländern oder in Gebieten, die vom andorranischen Gesundheitsministerium als Risikogebiet eingestuft sind, aufgehalten haben, gilt in der Regel eine häusliche Quarantäne von 15 Tagen. Mit einem negativen PCR-Test, der maximal 48 Stunden vor Einreise durchgeführt wurde und 7 Tage nach dem ersten Test mit negativem Ergebnis wiederholt wird, kann die häusliche Quarantäne aufgehoben werden. Reisende aus Frankreich, Spanien und Portugal sollten einen Krankenversicherungsschein für das Ausland bei Einreise vorlegen können.

Belgien: Reisewarnung

Belgien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Reisende nach Belgien müssen innerhalb von längstens 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches "Passagier-Lokalisierungsformular" ausfüllen und elektronisch versenden. Dies gilt auch für Personen, auch solche mit Wohnsitz in Belgien nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt. Die Nichtbeachtung kann zu einer Geldbuße in Höhe von bis zu 250 Euro führen.

Die Einreise aus Nicht-Schengen-Staaten kann bei fehlendem Formular beziehungsweise falschen Angaben verweigert werden. Die Durchreise durch Belgien ist grundsätzlich wieder ohne Grenzkontrollen möglich. Stichprobenartig kontrolliert die belgische Polizei an den Landgrenzen, ob das Lokalisierungsformular ausgefüllt wurde.

Für Durchreisende, die sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten, ist das Formular nicht verpflichtend. Nicht notwendige Reisen in Länder, die das belgische Außenministerium als "Rote Zone" klassifiziert, sind seit dem 25. September nicht mehr verboten. Es besteht jedoch eine dringende Reisewarnung. Bei technischen Problemen kann es auch per E-Mail (PLFBelgium@health.fgov.be) versandt werden oder die ausgefüllte Papierversion bei der Flughafenpolizei abgegeben beziehungsweise per Post an Saniport, Eurostation II, Place Victor Horta, 40 bte 10, 1060 Bruxelles versandt werden.

Das belgische Außenministeriume stuft eine Reihe von Ländern und Regionen weltweit als "rote" (Gebiete mit hohem Infektionsrisiko) und "orange Zonen" (Gebiete mit mäßig hohem Infektionsrisiko) ein. Ganz Deutschland ist "rote Zone". Personen, die dort leben oder sich dort aufgehalten haben und nach Belgien reisen, unterliegen einer Quarantänepflicht von bis zu 10 Tagen und weiteren 4 Tagen erhöhter Wachsamkeit. Die Quarantäne kann je nach Ergebnis der Frageliste des Lokalisierungsformulars aufgehoben beziehungsweise verkürzt werden.

Bei auftretenden Symptomen, die auf eine Covid-19-Infektion hindeuten, muss ein PCR-Test durchgeführt werden. Eine Verkürzung der Quarantäne bei Symptomfreiheit durch einen PCR-Test ist nicht möglich. Ausnahmen von der Quarantäne gelten bei unaufschiebbaren dienstlichen und privaten Anlässen (zum Beispiel Beerdigungen).

In diesem Fall müssen im Zeitraum der Teilnahme alle Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln strikt eingehalten werden. Für den Aufenthalt über den Anlass hinaus gilt Quarantänepflicht. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind Personen, die sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten und Personen, die sich vor ihrer Reise nach Belgien weniger als 48 Stunden in einer "roten Zone" aufgehalten haben.

Dauert der Aufenthalt in Belgien mehr als 48 Stunden, aber weniger als zehn Tage, besteht nur für den Zeitraum des Aufenthalts Quarantänepflicht. Diese Regeln gelten auch bei Einreisen aus "roten Zonen" außerhalb Deutschlands.

Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei über 38 Grad Celsius verweigert. Abholer erhalten keinen Zutritt in das Flughafengebäude. Am Flughafen ist ein Testzentrum für Reiserückkehrer aus roten Zonen eingerichtet.

Die Durchreise durch Belgien ist grundsätzlich wieder ohne Grenzkontrollen möglich. Stichprobenartig kontrolliert die belgische Polizei an den Landgrenzen, ob das Lokalisierungsformular ausgefüllt wurde. Für Durchreisende, die sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten, ist das Formular nicht verpflichtend.

Bosnien-Herzegowina: Reisewarnung

Bosnien und Herzegowina ist von Covid-19 stark betroffen. Vor Reisen in das Land wird daher gewarnt.

Regionale Corona-Schwerpunkte sind der Kanton Sarajewo sowie die Städte Goražde und Banja Luka. Bosnien und Herzegowina ist als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise nach Bosnien und Herzegowina ist für alle ausländischen Staatsangehörigen unter der Voraussetzung gestattet, dass bei Einreise ein negativer Covid-19-PCR-Test vorgelegt werden kann, der nicht älter als 48 Stunden ist. Für Reisende, die (auch) bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige sind, können abweichende Regelungen gelten.

Für Transitreisende ist keine Vorlage eines negativen Covid-19-PCR Tests erforderlich. Unter Umständen ist dies aber nicht an allen Grenzübergängen bekannt.

Bulgarien: Reisewarnung

Bulgarien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Bulgarien wird gewarnt. 

Bulgarien ist von Covid-19 inzwischen stark betroffen. In fast allen Verwaltungsbezirken (Oblaste) liegen die Inzidenzen bei weit mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Bulgarien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Seit dem 1. September ist unter anderem allen EU-Staatsangehörigen und Staatsangehörigen aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Monaco, San Marino, Andorra, Vatikan und deren Familienangehörigen die Einreise ohne Vorlage eines PCR-Tests gestattet. Personen mit diesen Staatsangehörigkeiten, deren Reiseausgangspunkt in einem Drittstaat liegt, dürfen nur unter Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses einreisen. Der Test darf bei Einreise nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.

Alternativ gilt für Einreisende ohne Test eine 14-tägige verpflichtende häusliche Quarantäne. Befreit von der Vorlage eines PCR-Tests sind unter anderem Busfahrer im internationalen Personenverkehr, LKW-Fahrer im internationalen Fracht- und Güterverkehr sowie Flugzeugbesatzungen.

Die Durchreise durch Bulgarien ist allen oben genannten Staatsangehörigen ohne Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses erlaubt. Es gibt keine nennenswerten Störungen beziehungsweise Schließungen von Grenzübergängen. Im Rahmen der Grenzkontrollen wird auch eine Überprüfung des Fahrzeugführers auf unbezahlte Verwarngelder vorgenommen siehe Infrastruktur/Verkehr.

Dänemark: Grenzen geschlossen

Dänemark: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Dänemark mit Ausnahme der Färöer und Grönland wird gewarnt.

Dänemark ist inzwischen stark von Covid-19 betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Dänemark mit Ausnahme der Faröer und Grönland als Risikogebie eingestuft wurde. Die Gebiete Grönland und Färöer weisen nur geringe Infektionszahlen auf und gelten daher nicht als Risikogebiet.

Seit dem 29. Oktober wird ganz Deutschland von den dänischen Behörden als Covid-19-Hochrisikoland (rot) eingestuft. Einreisen zu rein touristischen Zwecken von Personen mit Wohnsitz in Deutschland, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, sind nicht mehr erlaubt.

Die Einreise in sieben Gemeinden ("Kommunen") der Region Nordjylland (Hjørring, Frederikshavn, Brønderslev, Jammerbugt, Vesthimmerland, Thisted und Læsø), in denen eine neue Variante des Coronavirus entstanden ist, ist für Personen mit Wohnsitz außerhalb Dänemarks wieder möglich, es wird jedoch grundsätzlich davon abgeraten. Gegebenenfalls ist ein triftiger Reisegrund nachzuweisen.

Personen mit Wohnsitz in einem epidemiologisch als Hochrisikoland eingestuften Land dürfen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen. Es muss ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der maximal 72 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde. Detaillierte Informationen, für welchen Personenkreis Ausnahmeregelungen gelten und bei welchen Gründen eine Einreise weiterhin möglich ist sowie welche Anforderungen an den gegebenenfalls vorzulegenden Test gestellt werden, bieten die dänischen Behörden.

Es gelten unter anderem Sonderregeln für Bewohner von Grenzregionen, darunter Reisende mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein. Diese dürfen einreisen, wenn sie entweder einen wichtigen Grund nachweisen oder einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht mehr als 72 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde.

Dänemark nimmt die Risikoeinstufungen auf Grundlage von EU-einheitlichen Kriterien vor. Die aktuelle Liste der Hochrisikogebiete findet sich auf dem Informationsportal der dänischen Behörden.

Bei Einreise wird immer ein gültiger Pass oder Personalausweis benötigt. Dazu kommt: Bei Einreisen aus einem Covid-19-Hochrisikoland ist ein Nachweis des Reisezwecks sowie der Nachweis eines negativen Covid-19-Tests mitzuführen. Bei Einreisen aus einem als epidemiologisch "nicht sicher" eingestuften Land ist ein Nachweis des Reisezwecks mitzuführen.

Bei der Einreise von Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch sicher ("offen") eingestuften Land genügt der Nachweis des Wohnsitzes (zum Beispiel Adresse auf dem Personalausweis, Meldebescheinigung). Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist derzeit an allen Grenzübergängen möglich. Es werden verstärkt stichprobenartige Kontrollen durchgeführt.

An den internationalen Flughäfen finden ebenfalls Kontrollen statt. Für Fragen zum Thema Einreise nach Dänemark hat die dänische Polizei eine Hotline unter +45 7020 6044 (Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-15 Uhr, Fr 8-14 Uhr) eingerichtet. Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen, beispielsweise Husten oder Fieber, wird die Einreise nach Dänemark unabhängig vom Grund verwehrt.

Reisenden werden an der Grenze sowie während des Aufenthalts in Dänemark stichprobenartig Tests angeboten, die dazu dienen, eine mögliche Verbreitung des Virus zu überwachen.

Estland: Teilreisewarnungen

Estland: Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Ida-Viru, Harju, Hiiu und Rapla wird gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Regionen Estlands wird vor dem Hintergrund geltender Quarantäne-Regelungen abgeraten.

Estland verzeichnet erhöhte Infektionszahlen mit regional unterschiedlicher Ausprägung. In den Regionen Ida-Viru, Harju, Hiiu und Rapla beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese Regionen als Risikogebiete eingestuft wurden.

Die Einreise nach Estland ist unter anderem für Reisende der EU-Mitgliedstaaten und Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz sowie Großbritannien und Nordirland, Andorra, Monaco, San Marino und Vatikan grundsätzlich möglich. Es gilt jedoch seit 12. Oktober eine Quarantänepflicht bei Einreise aus Ländern deren Koeffizient oberhalb von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer 2-Wochen-Frist liegt beziehungsweise oberhalb des 1,1-fachen Wertes der Inzidenzen Estlands, falls dieser unter 50 liegt. Die Liste der Europäischen Länder mit den entsprechenden Covid-19-Koeffizienten veröffentlicht das estnische Außenministerium jeden Freitag mit Gültigkeit ab dem darauffolgenden Montag.

Seit 19. Oktober gilt demnach die Quarantänepflicht für Einreisende aus diesen Staaten ab einer Inzidenzzahl von 47,8 und somit auch für Einreisende aus Deutschland. Seit dem 1. September dürfen sich Reisende aus gelisteten Ländern alternativ bei Einreise auf Covid-19 testen lassen und müssen in Selbstisolation das negative Ergebnis abwarten. Danach können sie unter Einschränkung sozialer Kontakte zur Arbeit gehen. Nach frühestens sieben Tagen muss ein zweiter Test erfolgen. Bei erneut negativem Covid-19-Testergebnis können Reisende uneingeschränkt ihrem Alltag nachgehen.

Transitreisende auf dem Weg in ihre Heimatstaaten dürfen Estland durchqueren, sofern sie keine Symptome zeigen, allerdings sollten Übernachtungen unterbleiben. Die Grenzen zu Russland bleiben geschlossen.

Finnland: Grenzen dicht

Finnland:  Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Region Uusimaa (mit Großraum Helsinki) wird gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Reisebeschränkungen und Quarantäne-Regelungen abgeraten.

Finnland ist von Covid-19 weniger betroffen. Die Neuinfektionen sind aber zuletzt gestiegen. Regionaler Schwerpunkt ist der Großraum Helsinki (Region Uusimaa).

Die Modalitäten einer Einreise nach Finnland hängen vom Infektionsgeschehen im Herkunftsland ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 25 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf. Die finnischen Behörden überprüfen diesen Wert regelmäßig.

Seit dem 12. Oktober gelten für alle Schengen-Staaten Einreisebeschränkungen für die Einreise nach Finnland. Bereits seit dem 28. September gelten diese für die Einreise aus Deutschland. Das bedeutet, dass nicht notwendige, touristische Reisen nach Finnland nicht gestattet sind.

Weiterhin einreisen dürfen: Finnische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen, Inhaber von Aufenthaltsgenehmigungen, Dienstreisende und Berufspendler, in Finnland Studierende, Diplomaten und Personal internationaler Organisationen, Militärpersonal, Personen, die internationalen Schutz benötigen und Personen im Rahmen sonstigen wesentlichen und gerechtfertigten Verkehrs (zum Beispiel dringende persönliche Gründe).

Für sie gilt eine Regelung zur 10-tägigen Selbstisolierung nach Einreise. Auf die Selbstisolierung kann verzichtet werden, wenn aus einem epidemiologischen Risikogebiet kommende Reisende zwei negative Covid-19-Tests vorweisen können. Der erste Test muss bereits vor, beziehungsweise bei Einreise gemacht werden und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Der zweite Test muss 72 Stunden nach Einreise erfolgen.

Es bestehen für Reisende aus Deutschland Reisebeschränkungen bei Ein- und Durchreise. Die Rückkehr in einen anderen EU- oder Schengen-Staat für Staatsangehörige anderer EU- und Schengen-Staaten und ihre Familienangehörigen ist erlaubt. Auch Drittstaatsangehörige, die in einem anderen EU- oder Schengen-Staat ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben und einen entsprechenden Aufenthaltstitel innehaben, dürfen durchreisen.

Frankreich: Notstand ausgerufen

Frankreich: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Französisch-Guayana, St. Martin, Guadeloupe, La Réunion, Martinique und Französisch-Polynesien wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Von Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, wird dringend abgeraten.

Frankreich verzeichnet steigende Covid-19 Infektionszahlen. Frankreich überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Frankreich als Risikogebiet eingestuft ist. Zu den Überseegebieten siehe Besonderheiten in den Regionen/Überseegebieten.

Mit Wirkung bis mindestens 1. Dezember gelten landesweit sehr weitreichende bußgeldbewehrte Ausgangsbeschränkungen.

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Staaten, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, Vatikanstaat und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist möglich, wenngleich Frankreich – aus nicht pandemiebedingten Gründen – seine EU-Binnengrenzen bis Ende April 2021 weiter kontrolliert. Auch bei Einreise aus Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Südkorea und Thailand sind keine besonderen pandemiebedingten Einreise-Beschränkungen zu beachten.

Für die Einreise aus allen weiteren Staaten sind besondere Vorschriften zu beachten, die das französische Außenministerium laufend aktualisiert. Reisende müssen länderabhängig gegebenenfalls ein negatives Covid-19-Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder selbst Erklärungen zu Einreisegrund und Covid-19-Symptomfreiheit ausfüllen sowie sich gegebenenfalls in häusliche Isolierung (Quarantäne) begeben.

Die Durchreise aus EU- und Schengen-Staaten sowie dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist möglich. Es ist bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung eine (in den meisten Fällen selbst auszufüllende) Ausgangsbescheinigung mitzuführen. Transitreisende im Flugverkehr sollten ihre Anschlussreisemöglichkeit nachweisen können. EU-Bürger dürfen zur Durchreise an ihren Wohnsitz im Transit auch aus Drittstaaten durch Frankreich reisen. Es gelten jedoch die im Abschnitt Einreise genannten länderabhängigen Zusatzerfordernisse (gegebenenfalls negativer Covid-19-Test, Erklärungen, Covid-19-Symptomfreiheit, Mitführen einer Ausgangsbescheinigung).

Besonderheiten in Regionen

Als einziges Überseegebiet ist derzeit Martinique von den am 30. Oktober eingeführten und bis mindestens 1. Dezember geltenden Ausgangsbeschränkungen betroffen. Auch hier ist daher jedes Verlassen der eigenen Wohnung zu begründen und eine Ausgangsbescheinigung mitzuführen. Die übrigen Überseegebiete sind von den Ausgangsbeschränkungen derzeit ausgenommen.

Touristische Reisen ohne wichtigen sonstigen Reisegrund in die französischen Überseegebiete Französisch-Guayana, Mayotte, Neu-Kaledonien sowie Wallis und Futuna sind noch nicht möglich. Auch die französische Regierung rät von Reisen nach Mayotte und Guyana dringend ab.

In Martinique, Französisch-Guayana, St. Martin, Guadeloupe und La Réunion sowie Französisch-Polynesien (Tahiti) überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage derzeit, weshalb sie als Risikogebiete eingestuft wurden. Reisende nach Guadeloupe, Martinique, St. Martin, St. Barthélemy und La Réunion müssen bei Abflug ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorlegen sowie eine Selbsterklärung zur Symptomfreiheit. Anderenfalls kann die Reise nicht angetreten werden.

Eine Verpflichtung zur Einhaltung einer Quarantäne nach Einreise besteht aktuell nicht, teilweise empfehlen die französischen Behörden die Durchführung eines zweiten Tests sieben Tage nach Einreise sowie besondere Sorgfalt bei der Einhaltung von Abstandsregeln in der ersten Aufenthaltswoche. Reisende nach Französisch-Polynesien benötigen ebenfalls vor Abflug ein höchstens 72 h altes negatives Covid-19-PCR-Testergebnis, und die Selbsterklärung zu Symptomfreiheit. Darüber hinaus ist eine unter anderem Covid-19 abdeckende Krankenversicherung oder eine Kostenübernahmezusage erforderlich, sowie eine Online-Registrierung mit den eigenen Reise- und Aufenthaltsdaten (Etis – Electronic Travel Information System).

Georgien: Reisewarnung

Georgien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Georgien wird derzeit aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist in Georgien zuletzt sehr stark gestiegen. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Tiflis sowie die Regionen Imeretien und Adscharien in Westgeorgien. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Georgien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Georgien erlaubt die uneingeschränkte Einreise von Personen aus Deutschland, Frankreich, Estland, Lettland und Litauen ohne Verpflichtung zur Quarantäne, sofern die Einreise auf direktem Luftweg erfolgt, sich die reisende Person in den 14 Tagen vor Einreise ausschließlich in einem der oben genannten Länder aufgehalten hat und ein negativer PCR-Test vorgelegt werden kann, der nicht älter als 72 Stunden ist. Alternativ kann der PCR-Test nach Ankunft am Flughafen Tiflis durchgeführt werden.

Bis zum Erhalt des Ergebnisses (meist innerhalb von acht Stunden) muss sich der Reisende in einem Hotel oder einer Privatwohnung selbst isolieren. Aufenthalt in den der Reise vorangegangenen 14 Tagen sowie die Kontaktdaten für den Aufenthalt in Georgien müssen vor der Reise in einem elektronischen Formular angegeben werden.

Voraussetzung für Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, aber ihren Wohnsitz in Deutschland haben, ist die Vorlage einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis bei der Einreise. EU-Bürger, die seit mindestens fünf Jahren einen ununterbrochenen rechtmäßigen Aufenthalt in einem der oben genannten fünf Länder haben, können mit der Aufenthaltskarte für EU-Bürger ebenfalls einreisen. Andere Nachweise des gewöhnlichen Aufenthalts wie zum Beispiel Meldebescheinigungen werden nicht akzeptiert.

Erfolgt die Einreise über ein anderes Land oder hat sich die reisende Person in den 14 Tagen vor der geplanten Einreise nach Georgien in einem anderen Land aufgehalten, wird ein PCR-Test durchgeführt und unabhängig vom Ergebnis eine achttägige Quarantäne angeordnet (bei positivem Testergebnis in einem Quarantäne-Hotel, bei negativem Testergebnis ist auch Selbstisolation möglich). Dasselbe gilt, wenn bei Einreise am Flughafen eine Körpertemperatur von mehr als 37 Grad Celsius gemessen wird.

Das Verlassen der Quarantäne ist nur durch den Nachweis eines negativen PCR-Tests am 8. Tag nach der Einreise möglich. Am 12. Tag des Aufenthaltes in Georgien besteht eine erneute Pflicht zur Durchführung eines PCR-Tests. Die Kosten der Quarantäne sowie der PCR-Tests hat der Reisende selbst zu tragen. Für eine Reihe von Staaten gilt weiterhin eine Einreisesperre nach Georgien. Auch die Landgrenzen sind weiterhin geschlossen.

Auch Personen mit georgischem (Dauer-)Aufenthaltstitel in Ländern, für die weiterhin eine Einreisesperre gilt, können bislang nicht ohne vorherige Genehmigung der georgischen
Behörden einreisen. Auch bei genehmigter Einreise nach Georgien gilt die achttägige Quarantänepflicht. Ausnahmen gelten für Geschäftsreisende, die sich nur kurz in Georgien aufhalten. Sie können anstelle der Quarantäne alle 72 Stunden auf eigene Kosten einen PCR-Test ablegen. Geschäftsreisende müssen sich mittels eines eigens für sie bereitgestellten elektronischen Formulars registrieren und die Einreise genehmigen lassen.

Durch- und Weiterreise durch Georgien ist nicht möglich.

Griechenland: Viele Teilwarnungen

Griechenland: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Westmakedonien, Mittelgriechenland, Attika, Epirus, Thessalien, Ostmakedonien, Thrakien, Nördliche Ägäis und Peloponnes wird aufgrund der Ansteckungsgefahren mit dem Coronavirus gewarnt.

Griechenland ist von Covid-19 inzwischen stärker betroffen. In den Regionen Attika, Epirus, Thessalien, Ostmakedonien und Thrakien, Mittelgriechenland, Zentralmakedonien, Westmakedonien, Nördliche Ägäis sowie Peloponnes beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese Regionen als Risikogebiete eingestuft wurden.

Die griechische Regierung hat aufgrund der hohen Infektionszahlen und Engpässen im Gesundheitssektor bis vorerst 30. November einen landesweiten Lockdown erlassen.

Seit dem 11. November ist die Einreise nach Griechenland nur noch mit einer Bescheinigung über einen negativen PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland mit begleitender Diagnose in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt zudem eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular https://travel.gov.gr ausfüllen.

Seit dem 10. November ist diese Passenger Locator Form für Personen mit Wohnsitz in Griechenland auch für Ausreisen aus Griechenland erforderlich. Einige Fluggesellschaften verlangen diese PLF bei Ausreise von allen Passagieren. Jeder Reisende, Kinder eingeschlossen, muss im PLF aufgeführt werden. Angehörige eines Haushalts sollen laut Angaben der griechischen Behörden ein PLF ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben.

Das Formular lässt sich hierfür in der Rubrik "Reisebegleiter – Familie" über einen oben stehenden Button für mehrere Familienmitglieder erweitern. Für mitreisende Personen, die nicht zum selben Haushalt gehören, wird empfohlen, für jeden Reisenden ein separates PLF auszufüllen. Einige Fluggesellschaften bestehen auf die Vorlage eines PLF für jeden Reisenden über 18 Jahre, auch wenn zum selben Haushalt zugehörig.

Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung. Auf Grundlage der Anmeldedaten wird ein QR-Code generiert, der in der Regel am Tag der Einreise automatisiert per E-Mail zugesandt wird. Er muss bei Einreise vorgezeigt werden. Kann kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500 Euro möglich.

Viele Flug- und auch Fährgesellschaften verlangen die Vorlage des QR-Codes beim Check-In/Boarding. Wenn die Reise vor dem Einreisedatum begonnen wird, wird empfohlen, beim Check-In/Boarding die Bestätigungsemail vorzuweisen und auf die Seite http://travel.gov.gr hinzuweisen.

Gegebenenfalls auftretende technische Probleme bei Registrierung über die "Passenger Locator Form" können nur direkt mit den griechischen Behörden aufgenommen werden. Es wurde eine Servicerufnummer unter 0030 215 5605151 (montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr) geschaltet. Die deutschen Auslandsvertretungen in Griechenland haben keinen Einfluss auf die Registrierungsverfahren.

Bei einzelnen Reisenden kann bei Einreise aufgrund bestimmter Kriterien ein Covid-19-Test durchgeführt werden. Eine mögliche Testung richtet sich nach einem Algorithmus, der auf Grundlage der eingegangenen Anmeldedaten (zum Beispiel Voraufenthalten in Risikogebieten) eine Risikoeinschätzung trifft. Der Test ist für Reisende kostenlos. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses ist eine Selbstisolation einzuhalten. Die Dauer der Selbstisolation wird mit 24 Stunden angegeben, gemäß dem "Passenger Locator Form" (PLF) ist eine Weiterreise zu der in der Anmeldung genannten Zieladresse erlaubt.

Nur positiv getestete Personen erhalten eine Benachrichtigung. Erfahrungsgemäß liegen die Testergebnisse in der Regel innerhalb von 24 bis 72 Stunden vor. Der Fährverkehr zwischen Griechenland und Italien findet statt, der Fährverkehr (Personen) mit Albanien und der Türkei bleibt ausgesetzt.

Eine Ein- und Ausreise über Albanien oder Nordmazedonien, ist bis auf weiteres nur griechischen Staatsangehörigen, Personen mit griechischem Aufenthaltstitel und Personen mit nachweislich festem Wohnsitz in Griechenland sowie Personen, die einen dringlichen beruflichen Grund nachweisen können, möglich und nur von 7 bis 23 Uhr gestattet.

Einreisende aus Albanien (Grenzübergang Kakavia) müssen sich in eine 7-tägige häusliche Quarantäne begeben; zudem ist die Anzahl der täglich einreisenden Personenzahl begrenzt. Seit dem 20. November sollen bei jedem über die Landgrenze Einreisenden bei Grenzübertritt zusätzlich Covid-19-Schnelltests von den griechischen Behörden vorgenommen werden. Sofern dieser Test positiv ausfällt, soll die Einreise verweigert werden.

Bei Ein- bzw. Ausreise auf dem Landweg von/nach Deutschland sind die Einreisebestimmungen der Transitländer zu beachten.

Großbritannien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das gesamte Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie das Überseegebiet Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Das gilt auch für die Kanalinsel Jersey.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Überseegebiete sowie die Kronbesitze Isle of Man und die Kanalinseln Guernsey und Alderney wird aufgrund von Einreisebeschränkungen abgeraten.

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist von Covid-19 besonders stark betroffen. Im gesamten Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie Gibraltar, mit Ausnahme der weiteren Überseegebiete und der Kanalinseln ( Jersey und Guernsey) sowie der Isle of Man beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb dieses als Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Zahl der Neuinfektionen ist nach Regierungsangaben weiterhin hoch (Alert Level 4). Angesichts der unterschiedlichen Zählmethoden und Testverfahren innerhalb Großbritanniens und Nordirlands ist auch eine beträchtliche Dunkelziffer möglich.

Seit dem 7. November gilt für Reisende aus Deutschland zwingend eine 14-tägige Quarantänepflicht, da Deutschland von der "safe corridor list", der Liste der Länder, aus denen unter Pandemie-Gesichtspunkten eine Einreise ohne Verpflichtung zur Quarantäne möglich ist, genommen wurde.

Quarantäneregelungen können sich in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen jedoch jederzeit, auch kurzfristig, ändern. Für alle Einreisenden gilt grundsätzlich die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Diese soll die britischen Behörden in die Lage versetzen, im Falle entdeckter Corona-Infektionen eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Daher müssen zahlreiche Angaben einschließlich des Beförderungsmittels sowie des Ortes angegeben werden.

Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden. Verletzungen der Anmeldepflicht können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden. Bei Rückfragen steht montags bis freitags eine Hotline der britischen Regierung unter +44 800 678 1767 zur Verfügung.

Von der Quarantäne sind ausgenommen Reisende, die aus Irland, den Kanalinseln sowie von der Isle of Man einreisen und sich in den 14 Tagen vor Einreise dort aufgehalten haben.

Ein Transit durch das Vereinigte Königreich und Nordirland sowie die Weiterreise von Nordirland nach Irland ist nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt, jedoch nicht für touristische Zwecke. Transitreisende müssen sich vorab elektronisch anmelden, auch wenn sie sich nur im Transitbereich eines Flughafens aufhalten. Reiseverbindungen Flug- und Reiseverbindungen von und nach Deutschland sind vorhanden, aber derzeit weiter eingeschränkt.

Bei Einreise in das Vereinigte Königreich nach einem Transit durch Länder, die nicht unter "Travel Corridors" veröffentlicht sind, gilt folgendes: Alle Reisenden, die aus diesen Ländern (unter anderem Belgien, Frankreich, Luxemburg, Monaco und die Niederlande) einreisen, müssen sich nach Einreise unverzüglich für 14 Tage selbst isolieren. Davon ausgenommen sind Transitreisende, die unmittelbar aus Ländern kommen, für die keine Quarantäneverpflichtung besteht, und die während des Transits durch ein Land, für das eine Quarantäneverpflichtung besteht, mit keinerlei Personen in Berührung gekommen sind.

Dies gilt für Transitreisende in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Fähren, Züge) sowie privaten Kraftfahrzeugen. Das bedeutet, dass nur solche Transitreisende von der Quarantänepflicht ausgenommen sein dürften, die entweder während des Transits überhaupt nicht angehalten haben und bei der Überquerung des Kanals den Eurotunnel nutzen, bei dem das Aussteigen derzeit nicht erlaubt ist, oder die bei einem Halt mit niemandem in Berührung gekommen sind, niemand während des Halts eingestiegen ist und bei der Überquerung des Kanals der Eurotunnel genutzt wurde.

Transitreisende, die die Fähre zur Überquerung des Kanals nehmen, unterliegen der Quarantänepflicht.or nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie Gibraltar wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Ausgenommen sind die weiteren Überseegebiete, Isle of Man und die Kanalinseln (Guernsey, Jersey).

Kanalinseln, Isle of Man, Gibraltar
Auf Guernsey und Alderney gilt nach Einreise eine 14-tägige verpflichtende Quarantäne, für alle, außer Einreisende der Isle of Man. Alternativ können Einreisende am siebten Tag der Quarantäne einen Covid-19-Test machen, müssen aber bis Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne bleiben. Verstöße können mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Pfund geahndet werden.

Auf Jersey besteht die Wahl zwischen 14-tägiger Quarantäne oder einem Covid-19 Test bei Einreise, dessen Ergebnis innerhalb von 12 Stunden vorliegen soll. Das Ergebnis muss in Quarantäne abgewartet werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, bei Einreise einen Covid-19 Test mit negativem Ergebnis vorzulegen, der nicht älter als 72 Stunden vor Einreise sein darf.

Auf der Isle of Man ist die Einreise grundsätzlich auf "Residents" beschränkt. Anderen wird die Einreise nur mit Ausnahmegenehmigung gestattet. Grundsätzlich müssen sich alle Einreisenden in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

In Gibraltar überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage derzeit, weshalb es als Risikogebiet eingestuft wurde.

Irland: Reisewarnung

Irland: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Irland wird gewarnt.

Irland ist von Covid-19 stark betroffen. Die Inzidenzen liegen derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Irland als Risikogebiet eingestuft wurde.

Vor bzw. bei Einreise ist für die irischen Behörden von allen Reisenden verpflichtend ein Formular (Public Health Passenger Locator Form) mit Angabe von Name, Telefonnummer und der Wohnadresse in Irland auszufüllen, an der man sich die nächsten 14 Tage, bei Einschränkung der Bewegungen, aufhalten wird. Verstöße gegen die Ausfüllpflicht (auch Falschangaben) können mit einer Geldstrafe von 2500 Euro oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 6 Monaten geahndet werden.

Seit dem 9. November setzt Irland das "Ampelsystem" der Europäischen Union um, das für den Raum EU/ EWR plus Großbritannien gilt:

Grundsätzlich wird allen Einreisenden, auch Iren und Bürgern mit Wohnsitz in Irland, empfohlen, für 14 Tage nach Einreise ihre Bewegungen stark einzuschränken.

Dem "Ampelsystem" folgend müssen Reisende aus "grünen Regionen" ihre Bewegungen nach Einreise nicht einschränken. Alle Reisenden aus "orangenen, roten oder grauen Regionen" sind aufgefordert ihre Bewegungen nach Einreise stark einzuschränken. Ausgenommen von dieser Vorgabe sind folgende Personengruppen:
- Rückkehrende aus Nordirland, Personal zur Sicherstellung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs (zum Beispiel Piloten, Transportunternehmer, Mitarbeiter in der Schifffahrt), Reisende mit essentieller Funktion oder essentiellen Bedürfnissen gemäß § 19 der Empfehlung des Rats der EU, Kinder unter 6 Jahren, Reisende aus einem "orangenen Gebiet", sofern sie drei Tage vor Einreise nach Irland einen negativen PCR-Test erhalten haben und das schriftliche Testergebnis mit sich führen. Ergebnisse anderer Testverfahren werden in Irland derzeit nicht anerkannt.

Die genannten Ausnahmen gelten nicht für Reisende aus Dänemark. Ausführliche Informationen zu den genannten Ausnahmen finden Sie auf der Website der irischen Regierung.

Island: Test oder Quarantäne

Island: Vor  nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Island wird aufgrund bestehender Quarantäneregelungen abgeraten.

Eine Reisewarnung besteht nicht mehr.


Seit dem 19. August 2020 hat Island alle Länder als Hochrisikogebiete eingestuft. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen, das u.a. Kontaktdaten, Flug- und Aufenthaltsdaten sowie Informationen zum Gesundheitszustand und zu Voraufenthalten abfragt.

Alle Reisenden können wählen, ob sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben oder einen COVID-19-Test bei Einreise durchführen lassen. Der Test ist kostenpflichtig: 9.000,- ISK (etwa 55,- Euro) bei Zahlung vor Einreise im Zusammenhang mit dem o.g. Registrierungsformular und 11.000,- ISK (etwa 68,- Euro) bei Zahlung nach Einreise. Nur Kartenzahlung wird akzeptiert, Barzahlung ist nicht möglich.

Vom 1. Dezember 2020 bis 31. Januar 2021 wird der COVID-19-Test bei Einreise kostenfrei sein. Kinder, die im Jahr 2005 oder später geboren wurden, sind von den Tests und der Quarantäne ausgenommen. Nach der Einreise müssen sich alle Reisenden für 5-6 Tage in häusliche Quarantäne begeben und sich dann einem zweiten (kostenfreien) COVID-19-Test unterziehen.

Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet.

Italien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Italien wird gewarnt.

Italien war von Covid-19 besonders stark betroffen. Nach einer vorübergehenden Verbesserung verzeichnet Italien jetzt aber wieder stark steigende Infektionszahlen. In allen Regionen in Italien beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Italien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Aus Deutschland sowie aus den meisten EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ist die Einreise ohne besondere Gründe gestattet. Bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kann von den italienischen Gesundheitsbehörden eine 14-tägige Quarantäne verordnet werden, die bei Vorliegen eines negativen Tests auf 10 Tage verkürzt wird.

Für Einreisen aus Rumänien gilt die Pflicht zur 14-tägigen Selbstisolation, analog wie für Reisende aus Drittstaaten. Für Reisende aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien und Nordirland, Tschechien und Spanien ist die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf oder die Durchführung eines Tests bei Einreise erforderlich. Nach Ablegen des Tests ist bis zum Ergebnis eine Selbstisolation vorgeschrieben.

Nach der Einreise aus diesen Ländern besteht die Pflicht zur Anzeige der Einreise beim örtlichen italienischen Gesundheitsamt an ihrem Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione dell'azienda sanitaria locale). Für alle Reisenden gilt – auch bei Einreise über einen EU/Schengen-Staat oder das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland – die Regelung, dass beim Einstieg in ein Transportmittel (Flugzeug, Bus, Zug oder Fähre) dem Beförderer die Einreiseerklärung übergeben und ihm eine Prüfung der gemachten Angaben ermöglicht werden muss.

Die Beförderer müssen vor dem Einstieg die Körpertemperatur der Reisenden prüfen und bei Fieber oder unvollständig ausgefüllter Einreiseerklärung den Einstieg verweigern. Die Beförderer müssen einen Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Passagieren gewährleisten. Nach der Einreise aus Drittstaaten besteht die Pflicht zur Anzeige der Einreise beim örtlichen italienischen Gesundheitsamt an ihrem Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) und zur 14-tägigen Selbstisolation, unabhängig davon, ob die Einreise mit einem Beförderungsunternehmen oder einem privaten Fahrzeug erfolgt.

Die Isolation kann in einer selbstgewählten Unterkunft erfolgen. Aktuell gilt ein Einreiseverbot für Reisende, die sich während der letzten 14 Tage in einem der folgenden Länder aufgehalten haben oder durch diese durchgereist sind: Armenien, Bahrain, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Kosovo, Kuwait, Nordmazedonien, Republik Moldau, Montenegro, Oman, Panama, Peru und Dominikanische Republik. An Flughäfen und Häfen, aber auch bei der Einreise im Überlandverkehr werden Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen durchgeführt.

Regionen

Die einzelnen Regionen und Kommunen in Italien können in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens individuelle Regeln für die Einreise in ihr Gebiet erlassen. Reisende sollten sich daher in den Zielregionen nach abweichenden Regelungen erkundigen, insbesondere zu gegebenenfalls erforderlichen Registrierungen vor Einreise.


Die einzelnen Regionen und Kommunen in Italien können in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens individuelle Regeln erlassen. Reisende sollten sich daher in den Zielregionen nach abweichenden Regelungen erkundigen insbesondere zu ggf. erforderlichen Registrierungen vor Einreise.

Aostatal, Kalabrien, Kampanien, Lombardei, Piemont, Südtirol und Toskana

Für die Regionen Aostatal, Kalabrien, Kampanien, Lombardei, Piemont, Südtirol und Toskana ist die Ein- und Ausreise grundsätzlich verboten, auch innerhalb der Regionen sind Bewegungen von einer Provinz oder Gemeinde in andere grundsätzlich untersagt (ausgenommen arbeitsbedingte Gänge, gesundheitlich (unter anderem) bedingte Notfälle, bei Notwendigkeit des Vorzeigens einer entsprechenden Selbsterklärung). Geschäfte (ausgenommen Lebensmittelläden, Kioske, Tabakläden und Apotheken) müssen schließen, Bars und Restaurants dürfen nur noch Abhol- bzw. Lieferservice bis 22 Uhr anbieten.

In Südtirol gilt eine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr, befristet zunächst bis zum 22. November.

Sardinien


Reisende im Flug- und Schiffsverkehr nach Sardinien müssen sich 48 Stunden vor Einreise registrieren. Hierzu stellt die Regione Autònoma de Sardigna Informationen in italienischer Sprache sowie das Online-Formular auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Die Registrierung muss bei Einreise ausgedruckt mitgeführt und gegebenenfalls zusammen mit einem gültigen Personalausweis vorgelegt werden.

Die seit dem 14. September in Sardinien geltende Verordnung, die für Einreisende aus Italien und dem Ausland zusätzlich zur oben genannten Registrierung die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests (PCR- oder Antikörper-Test) vorsieht, ist aufgrund eines Gerichtsurteils vom 17. September bis auf Weiteres ausgesetzt. Bei der Einreise nach Sardinien ist eine Temperaturmessung vorgesehen. Bei einer Körpertemperatur über 37,5 Grad Celsius kann die Einreise verweigert werden.

Apulien, Sizilien

Eine Registrierung wird derzeit ebenfalls von Apulien verlangt. Für Sizilien ist eine Registrierung per Onlineformular notwendig, oder es kann eine entsprechende App "SiciliaSiCura" in den gängigen App-Stores heruntergeladen werden.

Reisende im Flug- und Schiffsverkehr nach Sardinien müssen sich 48 Stunden vor Einreise registrieren. Hierzu stellt die Regione Autònoma de Sardegna Informationen in italienischer Sprache sowie das Online-Formular auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Die Registrierung muss bei Einreise ausgedruckt mitgeführt und gegebenenfalls zusammen mit einem gültigen Personalausweis vorgelegt werden.

Kosovo: Reisewarnung

Kosovo: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kosovo wird derzeit gewarnt.

Kosovo ist bisher von Covid-19 stark betroffen. Nach einem kurzen Rückgang im August/September steigen die Infektionszahlen seit einigen Wochen wieder. Kosovo ist daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Reisende aus Ländern, die vom European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) als "High Risk Country" eingestuft sind, darunter seit 27. Oktober Deutschland, müssen einen aktuellen Covid-19-Negativtest (Probeentnahme maximal 72 Stunden vor Einreise) vorlegen. Reisende aus diesen Ländern, die ohne Vorlage eines Negativtests einreisen, müssen stattdessen eine 7-tägige Quarantäne absolvieren.

Die direkte Durchreise von einer Landgrenze zur anderen sowie von/zum Flughafen Pristina ist für alle Reisenden ohne Test gestattet, wenn die Aufenthaltszeit in Kosovo nicht mehr als 3 Stunden beträgt.

Kroatien: Reisewarnung

Kroatien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kroatien wird gewarnt.

Das Covid-19-Infektionsaufkommen in Kroatien bewegt sich auf hohem Niveau. Im ganzen Land liegen die Inzidenzen derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Kroatien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Einreise nach Kroatien ist für alle Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten ohne Einschränkungen gestattet. Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts in Kroatien registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen.

Für Einreisen nach Kroatien aus den EU-Mitgliedstaaten und den Schengen-assoziierten Staatenbesteht derzeit keine 14-tägige häusliche Quarantänepflicht. Die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses/einer Covid-19-Negativbescheinigung ist bei Einreise aus den vorgenannten Staaten ebenfalls nicht erforderlich.

Der Transit durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Durchreise durch die sich anschließenden Transitländer und die Einreise in den Zielstaat gesichert sind. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU oder der Schengen-assoziierten muss der Transit innerhalb von 12 Stunden abgeschlossen sein. Einige Staaten haben Kroatien als Risikogebiet eingestuft, so dass ein Transit beispielsweise durch Österreich nur ohne Zwischenstopp gestattet ist.

Lettland: Reisewarnung

Lettland: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Lettland wird aufgrund der hohen Zahl an Corona-Erkrankungen gewarnt.

Epidemiologische Lage Lettland war von Covid-19 weniger betroffen, verzeichnet aber jetzt stark ansteigende Zahlen. In ganzen Land überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Lettland als Risikogebiete eingestuft wurde.

Die Einreise nach Lettland ist für Reisende aus Deutschland und den meisten Europäischen Staaten grundsätzlich möglich. Sofern die Inzidenz jedoch oberhalb von 50 Neuinfektionen bei 100.000 Einwohnern in einer 2-Wochen-Frist liegt, gilt eine Quarantänepflicht in Form der Selbstisolation. Die Inzidenzen der europäischen Länder veröffentlicht das Lettische Zentrum für Seuchenkontrolle und -Prävention.

Deutschland wird weiterhin mit einem Wert geführt, der über dem oben angegebenem neuen Grenzwert liegt. Es gilt daher eine 10-tägige Quarantänepflicht, die in der Unterkunft durchgeführt werden kann.

Es besteht bei Einreise nach Lettland eine Registrierungspflicht für alle Reisenden. Seit dem 12. Oktober ist innerhalb von 48 Stunden vor der geplanten Einreise ein elektronischer Fragebogen auszufüllen. Der nach der Registrierung erhaltene QR-Code ist den Grenzbeamten bei der Einreise vorzuzeigen und während der gesamten Dauer des Aufenthaltes für Kontrollen bereitzuhalten.

Falls ein Aufenthalt von weniger als 10 Tagen geplant ist, darf man unter Einhaltung der Quarantänevorschriften an dem im Fragebogen für die Ausreise angegebenen Tag aus Lettland ausreisen. Auskunft dazu erteilt das Covid-19-Informationszentrum zwischen 8.30 und 17 Uhr unter der Telefonnummer +371-67387661 in englischer Sprache.

Liechtenstein: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Liechtenstein wird wegen hoher Infektionszahlen gewarnt.

Das Fürstentum Liechtenstein ist von Covid-19 stark betroffen. Im Fürstentum Liechtenstein überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb es als Risikogebiet eingestuft wurde.

Das Fürstentum Liechtenstein hat die Grenze zu allen EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich vollständig geöffnet. Die Reisefreiheit mit allen Staaten innerhalb des Schengenraums und die volle Personenfreizügigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger aus den EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich gelten uneingeschränkt. Dies gilt auch für freizügigkeitsberechtigte Bürgerinnen und Bürger aus den Nicht-Schengen-Staaten Vereinigtes Königreich, Irland, Rumänien, Bulgarien, Kroatien und Zypern.

Litauen: Reisewarnung

Litauen: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Litauen wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Litauen ist von Covid-19 derzeit stark betroffen. In allen Bezirken beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Litauen als Risikogebiet eingestuft wurde.

Seit dem 9. November unterliegen Reisende aus Deutschland nicht mehr der Quarantänepflicht in Litauen. Dieses gilt auch für Reisende, welche aus EU-Staaten kommen, die nicht als "grauen Zonen" markiert sind. Die litauische Regierung stuft eine Reihe von Ländern und Regionen weltweit als "gelbe Zonen" (Gebiete mit mäßig hohem Infektionsrisiko), "rote" (Gebiete mit hohem Infektionsrisiko) und "graue Zonen" (in denen eine Bewertung der Kriterien wegen unzureichender Daten nicht möglich ist) ein.

Ist eine Quarantänepflicht erforderlich, gilt folgendes: Die Quarantäne dauert grundsätzlich 10 Tage. Alternativ kann auch ein negativer Testbefund, von einem bei Einreise höchstens 48 Stunden altem Covid-19-Test, die gesamte Quarantäne ersetzen. Reisende sind dennoch aufgefordert, sich die ersten 10 Tage in Litauen zurückhaltend im öffentlichen Raum zu bewegen.

Für Reisende, die in den vergangenen drei Monaten eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben und inzwischen geheilt sind, ist mit ärztlichem Attest eine Befreiung von der Quarantäne möglich. Die Durchreise durch ein Land mit Quarantänepflicht führt zur Quarantänepflicht in Litauen. Dies gilt nicht bei Anreise per Flugzeug wenn der Transit-Bereich des Flughafens nicht verlassen wurde. Die Quarantäne kann zu Hause oder in einem Hotel abgeleistet werden.

Quarantänepflichtige Reisende, die vorab aus Litauen ausreisen wollen oder wegen einer dringenden Angelegenheit in Litauen die Quarantänezeit verkürzen wollen, müssen hierfür beim nationalen Zentrum für öffentliche Gesundheit eine Sondergenehmigung beantragen. Die Bearbeitung der Genehmigung dauert in der Regel mindestens drei Tage.

Jeder Einreisende muss sich online bei der zuständigen litauischen Behörde registrieren. Bei Einreise per Flugzeug oder zur See muss die Registrierung vorab geschehen, bei Einreise auf dem Landweg spätestens 12 Stunden nach Einreise. Bei Einreise ist der übermittelte QR-Code vorzuweisen. Reisende aus Drittstaaten sind nach Einreise verpflichtet, sich in eine 10-tägige häusliche Quarantäne zu begeben, sofern die Einreise vorab von litauischen Behörden gestattet wurde.

Die Durchreise durch Litauen ist grundsätzlich möglich, eine vorherige Registrierung ist notwendig. Übernachtungen in Litauen sind nicht erlaubt.  Auch der Transit von deutschen Staatsangehörigen, die aus Drittstaaten einreisen, ist gestattet, jedoch nur ohne Übernachtung in Litauen.

Luxemburg: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen gewarnt.

Luxemburg ist von Covid-19 vergleichsweise stark betroffen. Die Zahl der Neuinfizierten übersteigt den zulässigen Grenzwert von 50 pro 100.000 Einwohner deutlich. Daher gilt Luxemburg als Risikogebiet.

Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen keine Einschränkungen bei der Einreise. Für Reisen ins Ausland können sich in Luxemburg ansässige Personen online unter Angabe von Namen und Kontaktdaten sowie eines Nachweises für die Notwendigkeit der Reise (Fahrkarte, Hotelreservierung) für einen kostenlosen Covid-19-PCR-Test einschreiben.

Durchreisen sind möglich. Zwischen Luxemburg und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Es bestehen keine Beschränkungen bei der Durchreise.

Malta: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Malta wird seit dem 17. Oktober aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Malta war während der ersten Infektionswelle von Covid-19 vergleichsweise gering betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen ist in jüngster Zeit deutlich angestiegen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Malta als Risikogebiet eingestuft wurde.

Seit dem 24. Oktober können Reisende nur aus folgenden Ländern/Regionen überhaupt nach Malta einreisen (so genannte "Korridorländer"), sofern sie sich in den letzten 14 Tagen nicht außerhalb dieses "Korridors" aufgehalten haben (Bitte beachten Sie hierzu jedoch auch die weiter unten stehende "gelbe Liste" mit Erläuterungen): Deutschland, Andorra, Australien, Belgien, Bulgarien, China (einschließlich Hong Kong, Macau und Taiwan), Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich Griechenland, Großbritannien (einschließlich Gibraltar), Indonesien, Irland, Island, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Kroatien, Lettland, Libanon, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Marokko, Monaco, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Thailand, Tschechische Republik, Tunesien, Türkei, Ungarn, Uruguay, Vatikan, Vereinigte Arabische Emirate und Zypern.

Dies müssen Reisende bei Einreise schriftlich bestätigen. Seit dem 13. November zählen die folgenden Länder/Regionen/Flughäfen zur so genannten "gelben Liste": Deutschland (alle Flughäfen), Belgien (alle Flughäfen), Bulgarien, Frankreich (alle Flughäfen), Großbritannien (Belfast, Birmingham, Cardiff, Edinburgh, Leeds, Liverpool, Manchester, Newcastle und Nottingham), Irland (alle Flughäfen), Italien (Flughäfen Mailand und Rom sowie die Regionen Bologna, Neapel, Perugia, Pescara, Pisa, Triest, Turin, Venedig), Luxemburg, Niederlande (alle Flughäfen), Österreich, Polen (alle Flughäfen), Portugal (Porto), Schweiz (alle Flughäfen), Spanien (alle Flughäfen), Tschechische Republik, Tunesien und Ungarn.

Reisende aus diesen Ländern müssen bei der Einreise einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Falls kein Negativ-Test vorgelegt werden kann, müssen Reisende einen Test bei Einreise am Flughafen durchführen oder sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Bei der Ankunft am Flughafen müssen alle Reisenden ferner einen Mund-Nasen-Schutz oder Gesichtsschutz (Visier) tragen, auch wird die Körpertemperatur gemessen. Beträgt sie 37,2 Grad Celsius oder mehr, wird ein Covid-19-Test verpflichtend durchgeführt, dessen Ergebnis Reisende in einer dafür eingerichteten Klinik abwarten müssen.

Ein positives Ergebnis des Covid-19-Tests zieht eine 14-tägige Quarantänepflicht nach sich. Die Ausreise ist erst bei negativem Ergebnis eines erneuten Covid-19-Tests nach Ablauf des Quarantänezeitraums erlaubt. Die Nichteinhaltung der Quarantäne kann mit einer Geldstrafe von 3000 Euro geahndet werden.

Monaco: Reisewarnung

Monaco: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Monaco wird gewarnt.

Monaco ist von Covid-19 inzwischen stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei rechnerisch über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Monaco als Risikogebieteingestuft wurde.

Einreisende aus der EU, den Schengen-assoziierten Staaten und aus Großbritannien und Nordirland, die eine höhere Covid-19-Inzidenz als 60 Fälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen aufweisen, sowie Einreisende aus Drittstaaten müssen sich unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit umgehend nach Einreise bei der monegassischen Gesundheitsbehörde Centre d'appel Covid-19 melden und können zur Vorlage eines aktuellen negativen virologischen Covid-19-Tests oder zu einer Quarantäne verpflichtet werden. Das gilt auch für Deutsche.

Die vor Ort geltenden Sicherheitsmaßnahmen werden in diesem Video erläutert.

Montenegro: Reisewarnung

Montenegro: Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Montenegro weiterhin gewarnt.

Montenegro ist bisher von COVID-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind neben Podgorica auch Berane, Bijelo Polje, Budva, Cetinje, Kolasin, Nikšić, Ulcinj und Zabljak. Montenegro ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Nach Informationen des Nationalen Koordinierungsrates für ansteckende Krankheiten in Montenegro nehmen die Neuinfektionen seit Juni in ganz Montenegro zu. Folgende Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 wurden von den montenegrinischen Behörden ergriffen: für die Städte Rozaje und Gusinje wurde eine Quarantäne-Sperre verhängt, für Bijelo Polje wurde im ganzen Stadtgebiet Maskenpflicht verordnet. Im ganzen Land gilt die Pflicht in öffentlichen Gebäuden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Aufgrund der Entwicklungen sind weitere Einschränkungen auch in anderen Regionen möglich. Die aktuelle Sachlage ändert sich täglich, die Entwicklung ist dynamisch.

Seit 1. Juni ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich. Eine Quarantänepflicht besteht nicht. Der öffentliche Verkehr und der Personenverkehr mit Privat-KFZ zwischen Städten und Gemeinden sind wieder uneingeschränkt möglich.

Niederlande: Reisewarnung

Niederlande: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande einschließlich seiner autonomen Länder wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Reisende aus Deutschland müssen sich in den Niederlanden für 10 Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben.


Das Königreich der Niederlande ist von Covid-19 inzwischen sehr stark betroffen. In den Provinzen Nordholland (mit der Stadt Amsterdam), Südholland (mit den Städten Den Haag und Rotterdam), Limburg, Utrecht, Nord Brabant, Groningen, Gelderland, Flevoland, Drenhe, Overijssel, Friesland und nunmehr auch Zeeland liegen die Inzidenzen derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Niederlande als Risikogebiet eingestuft wird.

Flugreisende aus allen Ländern müssen vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen und bei sich führen. Zwischen dem Königreich der Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt. Die Einreise für Reisende aus Deutschland ist unter Beachtung der Quarantäne-Vorschrift möglich.

Nordmazedonien: Reisewarnung

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Nordmazedonien wird derzeit gewarnt.

Nordmazedonien ist von Covid-19 stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Städte Skopje, Kumanovo, Tetovo und Shtip. Nordmazedonien ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Die Einreise ist grundsätzlich uneingeschränkt erlaubt. Die Quarantänepflicht und die Notwendigkeit, einen negativen PCR-Test nachzuweisen, sind entfallen.

Auchi die Durch- und Weiterreise durch Nordmazedonien ist uneingeschränkt erlaubt. Reisende sollten sich vor Abreise jedoch erkundigen, ob und welche Grenzübergänge ihrer Ausgangs- und Zielländer aktuell geöffnet sind.

Norwegen: 10 Tage in Quarantäne

Norwegen: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinzen Oslo, Vestland und Viken wird vor dem Hintergrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Provinzen Norwegens wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Quarantäneregelungen abgeraten.

Auch in Norwegen steigt die Zahl der Covid-19-Infektionen wieder an. Neben lokalen Ausbrüchen, zum Beispiel in Bergen und Tromsø liegt der regionale Schwerpunkt derzeit bei der Stadt und dem Großraum Oslo sowie in den Provinzen Vestland und Viken. Dort überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese Regionen als Risikogebiete eingestuft wurden.

Norwegen hat Deutschland zum Risikogebiet erklärt und die Einreisebestimmungen weiter verschärft. Neben der weiterhin geltenden Quarantänepflicht ist in der Regel ein negativer, maximal 72 Stunden alter COVID-19-Test vorzulegen. Bei dem Test muss es sich entweder um einen PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest handeln, der in deutscher, norwegischer, schwedischer, dänischer, englischer oder französischer Sprache verfasst sein muss. Ohne entsprechenden Test kann die Einreise verweigert werden.

Ausnahmen gelten für Arbeits- oder Dienstreisende, deren Arbeit- oder Auftraggeber eine angemessene Quarantäneunterkunft stellt. Für den Aufenthalt im Quarantänehotel müssen Privatpersonen einen Eigenanteil von täglich 500 NOK leisten.

Die Entscheidung, ob die Einreise erlaubt wird, obliegt in jedem Fall der norwegischen Grenzpolizei. Personen, die innerhalb der letzten sechs Monate von COVID-19 genesen sind und dies durch medizinische Dokumente nachweisen können, sind von der Quarantänepflicht ausgenommen. Eine Übersicht über die von Norwegen zu Risikogebieten deklarierten Länder bietet das Norwegian Institute of Public Health.

Bei Einreisen aus Deutschland und anderen als Risikogebieten klassifizierten Ländern können inländische Anschlussflüge bei Symptomfreiheit angetreten werden. Es muss dann am Zielort Quarantäne angetreten werden.

Österreich: Reisewarnung

Österreich: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Österreich wird gewarnt. Ausnahmen sind nur die Gemeinde Jungholz in Tirol und das Kleinwalsertal in Vorarlberg.

Österreich ist von Covid-19 erneut stärker betroffen, die Infektionszahlen bewegen sich auf hohem Niveau. Die Inzidenzen in allen Bundesländern überstiegen zuletzt 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Österreich (mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal) als Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Einreise aus Deutschland ist uneingeschränkt möglich. Die Einreise auch aus allen anderen EU-Mitgliedstaaten (mit Ausnahme von Bulgarien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Spanien und Schweden) sowie aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikan ist uneingeschränkt möglich, wenn die einreisenden Personen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich oder in einem dieser Staaten haben.

Reisende müssen jedoch auf Verlangen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten 10 Tagen nur in den vorgenannten Ländern oder in Österreich aufgehalten haben. Die Länderliste und weitere Informationen bietet das österreichische Bundessozialministerium.

Die Einreise aus den übrigen Ländern ist weiterhin nur bei Vorliegen eines besonders berücksichtigungswürdigen Ausnahmegrundes und Mitführen eines aktuellen Gesundheitszeugnisses möglich, das dem Reisenden einen negativen Covid-19-PCR-Test attestiert. Seit dem 24. Juli muss der PCR-Test bei Einreise aus einem zertifizierten Labor stammen und darf nicht älter als 72 Stunden sein.

Die Grenzkontrollen Österreichs an der Grenze zu Deutschland sind aufgehoben. In Grenznähe finden jedoch stichprobenartige Kontrollen durch gemischte Teams, bestehend aus Polizei und Grenzschutzbehörden, statt.

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an der Grenze von Slowenien zu Österreich, insbesondere am Karawankentunnel und am Loibltunnel, ist aufgrund einer geänderten Verordnung mit neuen Regelungen zur Einreise aus Risikogebieten zu rechnen.

Polen: Reisewarnung

Polen: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Polen wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

In Polen ist eine deutliche Zunahme von Covid-19-Infektionen zu verzeichnen. In inzwischen allen Woiwodschaften Polens beträgt die Inzidenz weit mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Polen als Risikogebiet eingestuft wurde.

Internationale Bahnverbindungen für den Personenverkehr nach Polen über die EU-Binnengrenzen sind wieder möglich. Internationale Flugverbindungen von und in die EU-Mitgliedstaaten (außer Luxemburg) und Efta-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz) sind erlaubt.

Die Einreise aus allen benachbarten EU-Mitgliedstaaten ist ohne Einschränkungen wieder möglich. EU-Staatsangehörige, Angehörige der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder sind bei der Einreise nach Polen von der Quarantänepflicht befreit. Ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich. Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.

Reisenden aus der Ukraine, Russland oder Belarus ist die Durchreise durch Polen nur gestattet, wenn das Ziel des Transits die Reise zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort ist und sie EU-Staatsangehöriger, Angehöriger der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen oder Island sind sowie ihre Ehepartner und Kinder. Gleiches gilt für Ausländer, die über eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU für eines der vorgenannten Länder verfügen, sowie ihre Ehepartner und Kinder.

Innerhalb Polens ist das öffentliche Leben eingeschränkt. Seit dem 8. August ist das Land in grüne, gelbe und rote Zonen je nach Anzahl der Erkrankungen eingeteilt, in denen unterschiedliche Einschränkungen gelten. Die genauen Richtlinien und die Aufzählung der betroffenen Kreise und Städte bieten die Regierung und die Verordnungen im polnischen Gesetzblatt.
Restaurants sind grundsätzlich geschlossen, nur Mitnahme- und Lieferservice ist erlaubt. In Läden und Poststellen bis zu 100 Quadratmetern dürfen sich fünf Kunden pro Kasse gleichzeitig aufhalten. Über 100 Quadratmetern ist die maximale Kundenzahl auf eine Person pro 15 Quadratmeter begrenzt. Montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr ist Senioren das Einkaufen in Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken vorbehalten.

Senioren über 70 dürfen ihre Wohnung nur mit dem Ziel der dienstlichen oder beruflichen Tätigkeit, für unbedingte Bedürfnisse des täglichen Lebens und zur Teilnahme an religiösen Veranstaltungen verlassen. Im öffentlichen Nahverkehr beträgt die Personenobergrenze 30 Prozent aller Sitz- und Stehplätze oder 50 Prozent aller Sitzplätze.

Bei öffentlichen und privaten Versammlungen beträgt die maximale Personenzahl 5, bei religiösen Zusammenkünften liegt sie bei 1 Person pro 7 Quadratmeter. Bei Treffen im häuslichen Raum sowie bei dienstlichen und beruflichen Veranstaltungen und Terminen beträgt die maximale Personenzahl 20. Hochzeiten und private Feiern sind untersagt.

Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen sind eingeschränkt mit 25 Prozent Platzbelegung unter Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht zugelassen, Diskotheken und Clubs sind geschlossen. Sportveranstaltungen finden ohne Publikum statt.

Kureinrichtungen, Fitnesseinrichtungen, Schwimmbäder und Aquaparks sind grundsätzlich geschlossen. In Hotels können Restaurants für Hotelgäste öffnen, die mind. einen Tagesaufenthalt buchen, Gleiches gilt für die Nutzung von Schwimmbädern und Fitnessräumen von Hotels. Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr dürfen Kinder unter 16 Jahren den Wohnbereich nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen verlassen.

Portugal: Reisewarnung

Portugal: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach ganz Portugal mit Ausnahme der autonomen Regionen Azoren und Madeira wird gewarnt.

Portugal ist inzwischen von Covid-19 stark betroffen. Im ganzen Land liegt die Inzidenz derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb es als Risikogebiet eingestuft wurden. Einzige Ausnahmen sind Madeira und die Azoren.

Der am 15. Oktober ausgerufene nationale Ausnahmezustand (estado de emergência) wird bis auf Weiteres alle 15 Tage verlängert.

Derzeit gibt es keine bekannten Einreise-Beschränkungen für Deutsche, die auf dem Luft- oder Landweg aus Deutschland auf dem portugiesischen Festland einreisen. Reisende müssen bei Einreise jedoch persönliche Angaben zum Zielort, Reisegrund und ihrer Erreichbarkeit, auch während des Aufenthalts in Portugal, machen. Die mehrsprachige Einreisekarte wird von den Fluggesellschaften einbehalten.

Es wird zudem bei allen Einreisenden per Infrarot die Körpertemperatur gemessen. Sollte die Temperatur 38 Grad Celsius übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation beziehungsweise häuslicher Quarantäne, zu rechnen. Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren siehe unten.
Durchreise: Es bestehen keine Einschränkungen. Auch die Landesgrenze zu Spanien ist seit dem 1. Juli wieder offen. Für die Rückreise von Portugal nach Deutschland auf dem Landweg wird, anders als auf dem Luft- oder Seeweg, seit dem 23. November kein Covid-19 Test benötigt. Für die Rückreise von Portugal nach Deutschland auf dem Landweg sind die Reise- und Sicherheitshinweise aller Transitländer zu beachten.

Das öffentliche Leben wurde in nahezu allen Bereichen wieder aufgenommen, wenn auch teilweise mit entsprechenden Kapazitäts- oder zeitlichen Beschränkungen. Für Hotelbetriebe und Campingplätze ist auch weiterhin mit Einschränkungen zu rechnen. Restaurants sind geöffnet, ebenso Bars und Diskotheken, wenn auch mit begrenzten Öffnungszeiten bis 1 Uhr. Spontane private Versammlungen ohne Einhaltung von Abstandsregeln sind im ganzen Land auf 20 Personen begrenzt.

Madeira und Azoren

Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben weitreichendere Maßnahmen ergriffen. In den Autonomen Regionen Madeira und den Azoren gilt wie auf dem Festland Portugal die Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Vor oder bei Einreise nach Madeira muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Das Formular wird von den Fluggesellschaften und von der Regionalregierung als Online-Formular für Madeira und Online-Formular für die Azoren zur Verfügung gestellt.

Bei der Einreise auf die Azoren muss zudem 72 Stunden vor Abflug ein Fragebogen online ausgefüllt werden, mit welchem der Reisende für die Einreise einen Barcode erhält. Sollte diese Online-Anmeldung nicht gemacht worden sein, muss bei Einreise ein Online-Formular für die Azoren nachträglich ausgefüllt werden.  Für Reisen zwischen den Inseln der Azoren muss ein weiteres Online-Formular ausgefüllt werden.

Seit dem 20. November muss bereits bei der Einreise mit dem Flugzeug vom Festland auf die Azoren ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Davon ausgenommen sind nur Kinder, die 12 Jahre oder jünger sind.

Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen soll ein weiterer Test am sechsten Tag nach dem ersten Test erfolgen. Der Reisende muss sich dafür mit der Gesundheitsbehörde seines Aufenthaltsorts in Verbindung setzen. Auch bei Weiterreise auf dem Luftweg von São Miguel oder Terceira auf eine andere Azoreninsel muss ein negativer PCR-Testvorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde.

Die Gesundheitsbehörde der Azoren verhängt unter Umständen auch für Kontaktpersonen von Infizierten eine sogenannte prophylaktische Quarantäne. In der Regel erfolgt erst nach Ablauf von 14 Tagen ein erneuter PCR-Test. Eine vorherige Testung, ein anderes Testverfahren und/oder die vorzeitige Aufhebung der Quarantäne sind grundsätzlich nicht vorgesehen.

Bei Einreise nach Madeira muss entweder bei Einreise ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht länger als 72 Stunden vor Abflug durchgeführt wurde. Alternativ können Reisende bei Einreise einen kostenfreien Covid-19-Test durchführen lassen, dessen Ergebnis in der Regel innerhalb von 12 Stunden vorliegt.

Eine Selbstisolation im Hotel bis zum Erhalt des Testergebnisses wird von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben. Sollte dem Aufenthalt auf den Azoren oder auf Madeira ein Aufenthalt auf dem portugiesischen Festland vorangehen, so können gegen Vorlage des Flugtickets kostenfreie Covid-19-Tests in einigen dazu bestimmten Labors bereits auf dem Festland vorgenommen werden.

Bei einem positiv ausfallenden Covid-19-Test bei Einreise auf Madeira oder den Azoren ist eine 14-tägige Quarantäne vorgeschrieben. Auch bei einem symptomlosen Verlauf wird ein weiterer Test erst nach Vollendung der 14-tätigen Quarantäne durchgeführt. Grundsätzlich entscheiden die portugiesischen Gesundheitsbehörden über das weitere Vorgehen, wenn der weitere Test ebenfalls positiv ausfällt.

Die erforderlichen Unterkunftskosten für die Quarantänehotels werden von der Regionalregierung Madeira nicht mehr übernommen. Für Einreisen auf dem Seeweg ist das Anlegen von kleineren Freizeitschiffen an Häfen von Madeira grundsätzlich möglich. Bei allen Besatzungsmitgliedern wird die Körpertemperatur gemessen und es muss eine Gesundheitserklärung mittels des Online-Formular für Madeira abgegeben werden.

Rumänien: Reisewarnung

Rumänien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Rumänien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Mittlerweile ist Rumänien von einer zweiten Covid-19 Welle sehr stark betroffen und verzeichnet in nahezu allen Landesteilen viele Neuinfektionen. Landesweit liegt die Inzidenz über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Rumänien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Das Einreiseverbot vom 22. März für Ausländer gilt nicht für EU-Bürger, die keine Covid-19-Symptome aufweisen. Zudem gibt es umfangreiche Ausnahmen unter anderem für Familienangehörige von rumänischen und EU-Bürger, die ihren Wohnsitz in Rumänien haben sowie Personen, die aus dringenden Gründen (Krankheitsfall oder familiäre Gründe) reisen müssen. Die epidemiologische Situation in den Ländern, bei denen Quarantänemaßnahmen ergriffen werden müssen ("zona galbenea – gelbe Zone"), wird vom rumänischen Nationalinstitut für Öffentliche Gesundheit regelmäßig aktualisiert.

Reisende, die aus einem dieser Länder einreisen, unterliegen einer 14-tägigen Quarantäne. Diese kann am zehnten Tag verlassen werden, sofern ein am achten Tag durchgeführter PCR-Test negativ ist und der Betroffene keine spezifischen Symptome aufweist. Personen, die aus Risikogebieten für max. 72 Stunden einreisen, müssen nicht in Quarantäne gehen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Die Straßengrenzübergänge sind eingeschränkt geöffnet. Die Grenzübergangsstellen und Wartezeiten können tagesaktuell bei der rumänischen Grenzpolizei abgerufen werden. Die Grenzübergänge im Luftverkehr sind grundsätzlich geöffnet. Bei Einreise nach Rumänien ist eine Erklärung mit den persönlichen Kontaktdaten abzugeben.

Der Transit auf dem Landweg ist möglich, sofern der Reisende keine Covid-19-Symptome aufweist und nachweist, dass er im Zielland einreisen darf. Bei Einreise nach Rumänien ist eine Erklärung mit den persönlichen Kontaktdaten abzugeben. Ein Aufenthalt in Rumänien kann sich auf die Einreisemöglichkeiten in weitere Länder auswirken.

San Marino: Reisewarnung

San Marino: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach San Marino wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

San Marino war bisher von Covid-19 weniger stark betroffen. Nachdem in Italien jetzt aber wieder stark steigende Infektionszahlen verzeichnet werden, hat dies auch Auswirkungen auf die angrenzende Republik San Marino. Dort beträgt rechnerisch die Inzidenz inzwischen mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb San Marino als Risikogebiet eingestuft wurde.

In der Republik San Marino kann man sich frei bewegen, es gelten jedoch Bestimmungen unter anderem in Bezug auf Maskenpflicht, Hygieneregeln, Abstandswahrung (mindestens 1 Meter), Gebrauch von Einweg-Handschuhen und Nutzung von Desinfektionsmitteln. Versammlungen sind nicht gestattet. Personen, die zu einem Haushalt gehören und daher die Regeln zur Abstandswahrung nicht beachten müssen, müssen eine Erklärung ausfüllen.

Die genauen Bestimmungen und die Erklärung sind im Dekret Nr. 96 zu finden.

Schweden: Reisewarnung

Schweden: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden wird gewarnt.

Schweden war von Covid-19 zunächst stark betroffen. Nach zwischenzeitlicher Stabilisierung auf niedrigerem Niveau ist die Zahl der Neuinfektionen stark gestiegen. Im ganzen Land überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Schweden als Risikogebiet eingestuft wird.

Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen unterliegen keinen Einreisebeschränkungen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet.

Die Durchreise durch Schweden ist möglich. Die Einreise-Bestimmungen des Ziellandes müssen beachtet werden. Nachbarländer wie Norwegen und Finnland lassen eine Einreise aus Schweden nur bedingt zu. Informationen zur Einreise in Norwegen beziehungsweise Finnland finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Norwegen und Finnland.

Schweiz: Reisewarnung

Schweiz: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Die Schweiz war von Covid-19 zunächst weniger stark betroffen, erlebt jedoch seit Mitte Juni eine starke Zunahme von Neuinfektionen. Betroffen ist davon inzwischen das gesamte Land, weshalb es als Risikogebiet eingestuft wurde.

Deutsche Staatsangehörige können grundsätzlich wieder uneingeschränkt in die Schweiz einreisen. Für Reisende aus Risikoländern gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht. Reisende müssen sich unverzüglich nach Einreise auf direktem Weg für 10 Tage in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen der zuständigen kantonalen Behörde melden. 

Vom 23. November an sind Andorra, Luxemburg, Montenegro, Tschechien, die österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Salzburg sowie das Überseegebiet Französisch-Polynesien als Risikogebiete aufgeführt.

Busunternehmen im internationalen Reiseverkehr sind seit dem 12. Oktober verpflichtet, den zuständigen schweizerischen Behörden von Passagieren aus Risikoländern/-gebieten bei Einreise in die Schweiz auszufüllende Kontaktkarten (Fragebögen) zu übergeben beziehungsweise bei Bedarf zur Verfügung zu stellen und ihre Passagiere vor Fahrtantritt über die Auskunfts-und etwaige Quarantänepflicht schriftlich zu unterrichten.

Alle zugelassenen Grenzübertrittstellen sind geöffnet. Die Durchreise durch die Schweiz ist möglich. Transit für Reisende aus Risikoländer ist auf direktem Weg möglich, sofern die Einreise in den nächsten Transit- oder Zielstaat gesichert ist.

Serbien: Reisewarnung

Serbien: Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Serbien.

Serbien war bisher von Covid-19 relativ stark betroffen; die Gesamtzahl der Infektionen liegt folglich auf hohem Niveau. Derzeit nimmt die Zahl der Neuinfektionen erneut stark zu. Serbien ist daher weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Deutsche Staatsangehörige können grundsätzlich ohne Einschränkung in Serbien einreisen. Eine Quarantänepflicht besteht nicht. Eine Testpflicht besteht nur für Personen, die nach Serbien einreisen und sich zuvor länger als 12 Stunden in Bulgarien, Kroatien, Nordmazedonien oder Rumänien aufgehalten haben. Diese Personen müssen bei der Einreise nach Serbien einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Serbische Staatsangehörige, Inhaber serbischer Aufenthaltstitel, Personal im internationalen Güter- und Personenverkehr, Passagiere im internationalen Flughafentransit sowie mitreisende Kinder unter 12 Jahren sind von dieser Regelung ausgenommen.

Unter anderem für deutsche Staatsangehörige mit serbischem Aufenthaltstitel und für serbische Staatsangehörige, die aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien oder Montenegro einreisen, besteht eine Meldepflicht. Diese Reisenden müssen ihre Einreise innerhalb von 24 Stunden online (in serbischer Sprache) mit Angabe der Sozialversicherungs- und Krankenversicherungsnummer registrieren oder bei der örtlich zuständigen Covid-19-Ambulanz melden.

Bei Einreise erhalten Reisende ein entsprechendes Informationsblatt. Von dieser Regelung ausgenommen sind Flugzeugbesatzungen, deren finale Destination Serbien ist, und Personal im internationalen Personen- und Güterverkehr nach oder durch Serbien.

Deutsche Staatsangehörige können grundsätzlich ohne Einschränkung durch Serbien durchreisen. Die Durchreise ist auf 12 Stunden ab Einreise beschränkt, sofern sich Reisende zuvor länger als 12 Stunden in Bulgarien, Kroatien, Nordmazedonien oder Rumänien aufgehalten haben und keinen negativen Covid-19-Test vorlegen, siehe auch Abschnitt Einreise.

Slowakei: Reisewarnung

Slowakei: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Slowakei wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. 

Die Slowakei ist von Covid-19 sehr stark betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die gesamte Slowakei als Risikogebiet eingestuft wurde.

Deutschland ist aus slowakischer Sicht seit dem 16. November als Risikogebiet eingestuft. Reisende aus solchen Risikoländern wie Deutschland müssen ihre Einreise online in "eHranica" der slowakischen Regierung oder beim Amt für öffentliche Gesundheit anmelden und eine 10-tägige Selbstisolation einhalten.

Frühestens nach 5 Tagen fordert das Amt für öffentliche Gesundheit Reisende zur Durchführung eines PCR-Tests auf. Wer bei der Einreise ein negatives PCR-Corona-Testergebnis vorweisen kann, welches nicht älter als 72 Stunden ist, muss sich nicht in Quarantäne begeben. Eine Anmeldung der Einreise ist jedoch trotzdem erforderlich. Testergebnisse zertifizierter Labore aus EU-Ländern in deutscher, englischer, tschechischer oder slowakischer Sprache werden anerkannt.

Grenzkontrollen finden an der Grenze zur Ukraine statt. Bei Einreisen in die Slowakei aus der Ukraine gelten weiterhin die Regelungen der slowakischen Regierung.

Slowenien: Reisewarnung

Slowenien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Slowenien wird gewarnt.

Landesweit gilt eine Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Es ist mit geringfügigen Ausnahmen verboten, zwischen den Regionen Sloweniens zu reisen. Beherbergungsstätten (Hotels und ähnliches), Restaurants, Cafés et cetera sind landesweit geschlossen.

Slowenien verzeichnet inzwischen einen starken Anstieg der Neuinfektionen. In allen Regionen liegt die Inzidenz derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb das ganze Land als Risikogebiete eingestuft wurde.

Die Einreise aus Deutschland ist weiterhin ohne Quarantäne und ohne Nachweis eines negativen Covid-19-Tests möglich. Zwar befindet sich Deutschland derzeit nicht auf der Länderliste ("green list") der als epidemiologisch sicher eingestuften Staaten. Doch gilt für Reisende, die aus einem EU-Mitgliedstaat, auch Deutschland, sowie Norwegen, Island, der Schweiz und Liechtenstein kommend einreisen, der auf der orangen Liste geführt wird, keine Quarantänepflicht.

Reisenden mit Wohnsitz oder mindestens 14-tägigem Voraufenthalt aus der Länderliste ("green list") der epidemiologisch sicher eingestuften Staaten ist die Einreise uneingeschränkt gestattet. Alle übrigen Reisenden unterliegen bei Einreise nach Slowenien grundsätzlich einer 10-tägigen Quarantänepflicht. Hierzu zählen insbesondere alle Reisenden aus EU- oder Drittstaaten der roten Liste, so auch Österreich und Kroatien.

Von der Quarantänepflicht sind unter anderem Reisende befreit, die beim Grenzübertritt einen Negativtest auf Sars-CoV-2 (Covid-19) vorlegen können, der nicht älter als 48 Stunden ist und der in einem EU-Mitgliedstaat oder in Norwegen, Island, Liechtenstein oder der Schweiz durchgeführt wurde. 

Für einen Grenzübertritt nach und für den Aufenthalt in Slowenien wird, auch für Kinder, ein gültiger Pass oder ein gültiger Personalausweis benötigt, der rechtzeitig vor Reiseantritt bei der örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung beantragt werden muss. Der Grenzübertritt auf dem Landweg (Straße) von Österreich nach Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige gemäß der slowenischen Polizei nur über die Grenzübergangsstellen Karawankentunnel, Loibltunnel und Spielfeld (Autobahn) möglich.

Deutsche Staatsangehörige, die im österreichischen Grenzgebiet zu Slowenien wohnhaft sind, können alle Grenzübergangsstellen benutzen. Bahnreisende können nur den Grenzübergang Spielfeld (Eisenbahn) nutzen. Der Grenzübertritt auf dem Landweg (Straße) von Italien nach Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige nur über die Grenzübergangsstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse möglich.

Die Durchreise durch Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige unabhängig vom Land des Wohnsitzes oder Voraufenthalt stets möglich, solange die Durchreise innerhalb von 12 Stunden nach Einreise erfolgt. Kurze Zwischenstopps (zum Beispiel zum Tanken) sind nicht ausdrücklich verboten. Als weitere Voraussetzung muss dem Durchreisenden der Grenzübertritt in das Nachbarland erlaubt sein.

Spanien: Reisewarnung außer für Kanaren

Spanien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach ganz Spanien außer den Kanarischen Inseln wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Spanien ist von Covid-19 stark betroffen. Regionale Schwerpunkte gibt es im ganzen Land. Lediglich auf den Kanarischen Inseln sind die Infektionszahlen niedriger. Landesweit – mit Ausnahme der Kanarischen Inseln – beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln als Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist seit dem 21. Juni wieder möglich.

Vom 23. November an gilt für alle Reisenden, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg. Zu den Risikoländern gehört auch Deutschland.

Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Englisch oder Spanisch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, Name des Laboranten, negatives Testergebnis.

Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Seit dem 1. Juli müssen Flugreisende nach einer Resolution der spanischen Regierung zudem grundsätzlich ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen.

In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden, das auch bei Einreise erhältlich ist. Fluggesellschaften, Reedereien und Reiseveranstalter müssen Reisende auf die Pflicht der Vorlage dieses Formulars bei Einreise hinweisen.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar. Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla bleiben geschlossen. Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

Für die Durch- und Weiterreise bestehen keine Einschränkungen mehr

Kanaren und Balearen

Absperrungen einzelner Orte können kurzfristig von den Regionalregierungen angeordnet werden. Informationen dazu werden in den lokalen Medien veröffentlicht.

Auf den Balearen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 0 bis 6 Uhr, auf der Insel Ibiza beginnt die Ausgangssperre bereits um 22 Uhr. Die Stadt Manacor auf Mallorca wurde abgeriegelt und darf nur noch aus triftigen Gründen betreten und verlassen werden.

Auf den Kanaren müssen seit dem 14. November alle mindestens 6 Jahre alten Besucher (auch diejenigen, die aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten möchten, an der Rezeption ein negatives Testergebnis auf Covid-19 vorlegen.

Die Durchführung des Tests darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen, und das Testergebnis ist in Papierform oder auf dem Smartphone vorzuweisen, wobei der vollständige Name der getesteten Person, der Name des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests angegeben sein müssen. Seit dem 23. November werden nur noch PCR-Tests akzeptiert. Der Test sollte nach Möglichkeit im Herkunftsland gemacht worden sein, kann aber auch unmittelbar im Anschluss an die Einreise in hierzu autorisierten Teststationen durchgeführt werden, wobei die Kosten von der untersuchten Person zu tragen sind.

Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die in einer von den kanarischen Behörden hierfür bereit gestellten Unterkunft verbracht werden muss. Darüber hinaus müssen Touristen während ihres Aufenthalts die spanische Corona-App "Radar COVID" für iOS-Geräte beziehungsweise für Android-Geräte zu aktivieren und werden gebeten, diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren.

Autonome Gemeinschaften

Für ganz Spanien wurde am 25. Oktober durch das Real Decreto 926/2020 der Alarmzustand für zunächst 15 Tage ausgerufen. Mit dem Alarmzustand wird eine nächtliche Ausgangssperre für alle Autonomen Gemeinschaftenn außer den Kanarischen Inseln festgelegt. Diese nächtliche Ausgangssperre gilt in der Regel zwischen 23 Uhr und 6 Uhr.

Der Alarmzustand ermöglicht es den Autonomen Gemeinschaften auch, Bewegungsbeschränkungen für besonders betroffene Gebiete oder die gesamte Autonome Gemeinschaft durchzusetzen. Ein Betreten dieser Gebiete aus touristischen Gründen ist dann nicht möglich, der Transit zur Durchreise in ein nicht betroffenes Gebiet gestattet.

In der Autonomen Gemeinschaft Madrid gilt die nächtliche Ausgangssperre von 0 Uhr bis 6 Uhr. Die Bewegungsbeschränkungen betreffen insgesamt 32 Gebiete in der Stadt Madrid und in elf weiteren Gemeinde.

In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien gelten folgende verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung der steigenden Infektionszahlen:
- Schließung aller Bars und Restaurants sowie der Kasinos, Nachtklubs und Diskotheken.
- Absage aller Sportwettbewerbe sowie aller Messen, Kongresse und Konferenzen.
- Schließung aller Parks und Grünanlagen um 20 Uhr.
- Reduzierung der Kunden in Geschäften auf 30 Prozent, in Fitnessklubs auf 50 Prozent der Kapazitäten; Kulturveranstaltungen, Kino und Theater ebenfalls auf 50 Prozent der Kapazitäten reduziert.

Die nächtliche Ausgangssperre in Katalonien gilt von 22 bis 6 Uhr. Reisende, die an ihren ständigen Wohnsitz zurückkehren, sind davon ausgenommen. Sie müssen jedoch eine behördliche Erklärung mit sich führen.

Nach Aragonien, Asturias, Navarra und La Rioja darf nur noch aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden. In der Autonomen Gemeinschaft von Kastilien und Léon dürfen folgende Städte nur noch aus triftigen Gründen betreten und verlassen werden: Burgos, Salamanca, Aranda del Duero, León, Palencia und Miranda de Ebro.

Auf den Balearen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 0 Uhr bis 6 Uhr. Die Stadt Manacor auf Mallorca wurde abgeriegelt und darf nur noch aus triftigen Gründen betreten und verlassen werden.

Landesweit wurden aufgrund steigender Infektionszahlen unter anderem folgende Maßnahmen beschlossen, die von den einzelnen Autonomen Gemeinschaften umgesetzt werden: Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens 2 Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien. In mehreren Autonomen Gemeinschaften sind Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen untersagt.

Tschechien: Grenzen dicht

Tschechien: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach ganz Tschechien wird derzeit aufgrund sehr hoher Infektionszahlen gewarnt.

Tschechien ist inzwischen stark von Covid-19 betroffen. In allen Landesteilen einschließlich der Grenzregionen zu Deutschland sind die Infektionszahlen zuletzt stark gestiegen. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Tschechien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Seit dem 16. November 2020 setzt Tschechien das "Anti-Epidemie-System" zur Risikobewertung auf fünf Ebenen (PES) um, aufgrund dessen in den tschechischen Regionen nach ihrer spezifischen epidemischen Situation verschiedene Hygienemaßnahmen und Verhaltensmaßregeln umgesetzt werden. Die Einstufung erfolgt anhand der Reproduktionszahl, der Anzahl positiver Tests an der Gesamtzahl der Tests, der Anzahl der Infizierten pro 100.000 Personen und an der älteren Bevölkerung.

Die höchste Risikostufe wird lila, die niedrigste grün gekennzeichnet. Derzeit sind alle tschechischen Regionen lila eingestuft. Das tschechische Gesundheitsministerium informiert auf Englisch über die Risikobewertung der einzelnen Distrikte und über die Maßnahmen, die in den einzelnen Regionen umgesetzt werden.

Einreisen zu touristischen Zwecken nach Tschechien sind nicht erlaubt.

Deutschland wird seit dem 15. November der roten Kategorie zugeordnet. Einreisen aus Deutschland für Geschäfts- und Dienstreisen, Familienbesuche, Reisen aus medizinischen Gründen, zur Wahrnehmung von Behördenterminen und zur Teilnahme an Hochzeiten und Bestattungen sind dann ohne negativen PCR-Test und ohne vorherige Online-Anzeige der Einreise – bis auf Ausnahmen – nicht mehr möglich.

Grüne Kategorie: Aus Ländern der grünen Kategorie ist die Einreise uneingeschränkt möglich, derzeit aber durch die Ausgangsbeschränkungen nicht für touristische Reisen.

Orange Kategorie: Aus Ländern der orangen Kategorie ist die Einreise uneingeschränkt bis auf touristische Reisen möglich, Personen, die in Tschechien arbeiten oder studieren wollen, unterliegen einer 14-tägigen Quarantäne oder müssen bei oder innerhalb von 5 Tagen nach Einreise ihrem Arbeitgeber oder der Bildungseinrichtung einen negativen PCR-Test vorlegen. Drittstaaten-Angehörige mit nachgewiesener langfristiger oder Daueraufenthaltserlaubnis in einem anderen Land der grünen oder orangen Kategorie und einem von einem anderen EU-Staat ausgestellten Visum können aus einem Land der grünen oder orangen Kategorie ohne Angabe von Gründen und ohne weitere Verpflichtung nach Tschechien einreisen.

Rote Kategorie: Aus Ländern der roten Kategorie ist eine Einreise prinzipiell nicht möglich.

EU-Staatsangehörige und Drittstaatenangehörige mit langfristiger oder Daueraufenthaltserlaubnis in einem EU-Staat, die aus Ländern der roten Kategorie einreisen, oder die sich in den letzten 14 Tagen mehr als 12 Stunden in einem Land der roten Kategorie aufgehalten haben, müssen:
- ihre Einreise vor Grenzübertritt mit einem Online-Formular dem regional zuständigen Hygieneinstitut anzeigen und die Bestätigung über die Absendung bei Grenzübertritt mit sich führen
- innerhalb von 5 Tagen nach Einreise einen PCR- Test durchführen und dem örtlich zuständigen Hygieneinstitut vorlegen. Alternativ kann auch ein in einem anderen EU-Land vorgenommener Test, dessen Testergebnis nicht älter als 72 Stunden sein darf, dem örtlich zuständigen Hygieneinstitut unmittelbar nach Einreise vorgelegt werden.

Bis zur Vorlage des Testergebnisses besteht Quarantänepflicht und Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Drittstaater mit gewöhnlichem Aufenthalt in Ländern der roten Kategorie, die nur ein kurz- oder langfristiges Schengenvisum oder nationales Visum besitzen, das nicht von einer tschechischen Auslandsvertretung oder Behörde ausgestellt wurde, dürfen aus Deutschland oder einem anderen Land grundsätzlich nicht nach Tschechien einreisen. Über die genauen Regelungen zu Einreise und Ausnahmen informiert das tschechische Innenministerium.

Die Durchreise für Deutsche und alle weiteren EU-Staatsangehörigen durch Tschechien ist ohne zusätzlichen Nachweis oder Anzeigepflicht bei den lokalen Hygienestationen möglich, unabhängig davon, ob sie aus einem grün, orange oder rot kategorisierten Land einreisen. Dies gilt auch für Drittstaater mit nachgewiesener langfristiger oder Daueraufenthaltserlaubnis in Deutschland oder einem anderen EU-Staat.

Türkei: Gesamt-Reisewarnung zum 9. November

Türkei: Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei weiterhin gewarnt. Hiervon ausgenommen sind bis zum 8. November die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion unter der Voraussetzung der strikten Einhaltung des von der türkischen Regierung verfügten umfassenden Tourismus- und Hygienekonzepts. Dieses beinhaltet vor Rückreise nach Deutschland unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor der Ausreise und gilt auch bei Ausreise aus anderen als den vorgenannten vier Provinzen. Eine Kontrolle erfolgt seitens der türkischen Behörden. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne beziehungsweise in ärztliche Behandlung begeben.

ACHTUNG: Diese Regelung galt nur bis zum 8. November. Anschließend ist die gesamte Türkei mit einer Reisewarnung versehen – einschließlich der Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie der Provinz Antalya in der Mittelmeerregion.

Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran, auch ein Grenzübertritt nach Griechenlandexternal arrow icon ist derzeit nicht möglich.

Bei Einreise in die Türkei werden unter anderem Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen, zum Beispiel ein PCR-Test.

Für innertürkische Flüge, Zug- und Busfahrten und Hotelübernachtungen ist für türkische Staatsangehörige und Ausländer, auch für Touristen, ein Genehmigungscode ("HES-Code") erforderlich. Dies gilt nicht für Anschlussflüge von internationalen Flugverbindungen bei einer Umsteigezeit von unter 24 Stunden. Der Code kann per SMS (nur über türkische Mobiltelefone) oder mittels einer App erlangt werden. Hinweise hierzu erteilen die jeweiligen Transportunternehmen oder Hotels.

Im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird eingefordert, Zuwiderhandlungen werden geahndet. In einigen Provinzen (unter anderem Ankara, Izmir) wurden für Personen über 65 Jahren erneut zeitweise Ausgangssperren und Zugangsbeschränkungen zum öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens eingeführt, welche jedoch nach Provinz unterschiedlich ausgestaltet sind. Diese Regelungen gelten grundsätzlich nicht für Touristen.

Ungarn: Grenzen dicht

Ungarn: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ungarn wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Ungarn verzeichnet derzeit einen deutlichen Anstieg der Neuinfektionen im ganzen Land. Da die Inzidenzen derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage liegen, wurde Ungarn als Risikogebiet eingestuft.

Seit dem 1. September gelten für Ungarn neue Einreise-Bestimmungen. Eine Einreise ist für unter anderem Deutsche dann grundsätzlich nicht mehr möglich. In dem Zusammenhang führt Ungarn zunächst bis 30. November auch wieder EU-Binnengrenzkontrollen durch. Einreisen können grundsätzlich nur noch ungarische Staatsangehörige.

Diesen gleichgestellt sind Personen:
- die in Ungarn zum permanenten Aufenthalt berechtigt sind und deren Familienmitglieder,
- die über eine von der Ausländerbehörde ausgestellte, für mehr als 90 Tage geltende Aufenthaltsgenehmigung für Ungarn verfügen,
- die Sportler mit Wettbewerbsgenehmigung beziehungsweise Sportexperten einer ungarischen Sportvereinigung sind, wenn sie nach der Teilnahme an einer internationalen Sportveranstaltung nach Ungarn einreisen, – die an einer im Ausland stattfindenden internationalen Sportveranstaltung aufgrund einer – namentlichen – Einladung oder Entsendung einer ungarischen Sportvereinigung teilnehmen, wenn sie nach der Teilnahme im Ausland nach Ungarn einreisen,
- die Beschäftigte von in Ungarn tätigen kulturellen Organisationen sind und sie als Vortragende oder Mitglieder des technischen Personals einer ausländischen Kulturveranstaltung nach der Teilnahme daran nach Ungarn einreisen.

Die Umstände sind durch geeignete Dokumente nachzuweisen.

Einreisende über den Flughafen Budapest sollen das neue Quarantäne-Formular vorab ausfüllen und bei der Passkontrolle abgeben. Im Rahmen des Grenzübertritts finden Temperaturmessungen statt. Alle Einreisenden sind auch ohne behördliche Anordnung zu unmittelbarer 10-tägiger Hausisolation verpflichtet, bei Verdacht auf eine Infektion wird Unterbringung in bestimmten Quarantäneeinrichtungen angeordnet.

Aus der Hausisolation kann entlassen werden, wer zwei negative Covid-19-PCR-Tests ungarischer lizensierter Labore vorlegt, die innerhalb von fünf Tagen mit einem Zeitunterschied von mindestens 48 Stunden vorgenommen wurden. Das negative Ergebnis eines vor der Einreise erfolgten ersten negativen Covid-19-PCR-Tests wird berücksichtigt, wenn dieser von einem Labor im Schengen-Gebiet, in den USA oder in Kanada durchgeführt wurde und das negative Testergebnis in englischer oder ungarischer Sprache vorgelegt wird.

Die Einreise ist grundsätzlich ohne Einschränkungen, Sondergenehmigungen, Hausisolation/Quarantäne oder Testpflicht gestattet für (jeweils mit entsprechenden Nachweisen):
- den Güterverkehr, Geschäftsreisen, Grenzpendler in einer bis 30 km von der Grenze entfernten Zone für maximal, 24 Stunden, Ungarische, polnische, tschechische und slowakische Staatsangehörige im Reiseverkehr zwischen diesen Ländern, Inhaber von Diplomaten- oder Dienstpässen, Personen, die beim Grenzübertritt glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb von sechs Monaten vor dem Grenzübertritt bereits an Covid-19 erkrankt waren.

In Zweifelsfällen können bei Einreise abweichende Einzelfallentscheidungen getroffen werden. Personen, die dem generellen Einreiseverbot unterliegen, können eine Sondergenehmigung für die Einreise nach Ungarn beantragen, unterliegen bei Genehmigung aber dennoch der Quarantäne- bzw. Testpflicht. Anträge auf eine Sondergenehmigung können ausschließlich auf elektronischem Wege über die ungarische Polizei in ungarischer oder in englischer Sprache und bei nachstehenden Gründen gestellt werden:
- Teilnahme an Gerichts- oder behördlichen Verfahren in Ungarn, die mit einem durch den ungarischen Gerichtshof ausgestellten ungarischen Dokument nachgewiesen werden können, Inanspruchnahme einer ärztlichen Versorgung mit einer entsprechenden Bestätigung, Studien- und Prüfungspflicht mit einer Bestätigung der Bildungseinrichtung, Reise im Personenverkehr zur Arbeitsverrichtung mit einer Bestätigung des Arbeitgebers, Teilnahme an Familienfeiern (Eheschließung, Taufe, Beerdigung), Betreuung und Pflege von Familienangehörigen.

Die Durchreise durch Ungarn ist nur auf bestimmten Korridoren möglich.

Vatikan: Reisewarnung

Vatikan: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen zum Heiligen Stuhl/Vatikan wird gewarnt.

Zypern: Reisewarnung


Zypern: Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Zypern wird  aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Zypern ist von Covid-19 inzwischen auch stärker betroffen, die Infektionszahlen auf der gesamten Insel steigen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Zypern als Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Flughäfen sind geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Basierend auf der Entwicklung der Covid-19-Pandemie hat die zyprische Regierung Staaten in einer Liste kategorisiert, überprüft diese regelmäßig und passt die Kategorisierung gegebenenfalls an. Deutschland befindet sich seit dem 9. November in Kategorie B.

Einreisende aus Deutschland müssen daher bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden vor Abflug sein darf. Bestimmte Personengruppen (wie zum Beispiel Zyprer) und Personen, die aus Ländern kommen, in denen kein PCR-Test möglich ist, können sich bei Ankunft in Zypern auf eigene Kosten testen lassen. Bis zur Vorlage des Testergebnisses müssen sich diese Personen in Selbstisolation begeben.

Bei Ankunft in Zypern ist mit Temperaturmessung zu rechnen, auch können – nach dem Zufallsprinzip – bei Reisenden PCR-Tests durchgeführt werden. Zudem wird bei einzelnen, ausgewählten Flügen von sämtlichen Passagieren bei Ankunft ein PCR-Test durchgeführt. Dies gilt auch, wenn bei Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt wurde. Im Falle eines positiven Testergebnisses bei einem Reisenden werden auch andere Reisende des Fluges, die in unmittelbarer Nähe gesessen haben, in 14-tägige Quarantäne genommen. Die Kosten hierfür und eine evtl. notwendige Behandlung im Falle einer Erkrankung übernimmt die Republik Zypern.

Darüber hinaus müssen sich Reisende vor Abflug online registrieren, um einen Cyprus Flight Pass zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung zu erklären.

Der "Flight Pass" muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden. Falls dieser bei Ankunft in Zypern nicht vorgelegt werden kann, ist mit Einreiseverweigerung oder einer Strafe in Höhe von 300 Euro zu rechnen. Einreiserestriktionen bestehen weiterhin für aus Deutschland kommende Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Ankunft in Zypern in einem Land aufgehalten haben, das zur Kategorie C der Liste gehört, oder die auf der Reise nach Zypern im Transit durch ein Land gereist sind, das zur Kategorie C gehört.

Die Einreise wird hier nur bestimmten Personengruppen erlaubt, diese müssen einen PCR-Test bei Einreise vorlegen, sich für 14 Tage in Selbstisolation begeben und sich 48 Stunden vor Ablauf der Selbstisolation einem weiteren PCR-Test unterziehen.

Nordzypern

Bei Einreisen in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel ("Türkische Republik Nordzypern TRNZ") über den Flughafen Ercan oder die Demarkationslinie, müssen Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 120 Stunden (Ercan) beziehungsweise 72 Stunden sein darf. Alle Reisenden müssen sich einem weiteren Test bei Einreise unterziehen und anschließend sieben Tage zentral in einem Quarantänezentrum (Studierende in ihrer Studentenunterkunft) bleiben.

Am Ende der Quarantäne wird erneut getestet. Die Kosten für die Quarantäne und die Tests muss der Reisende tragen. Ausnahmen von der Quarantäne gibt es für Personen, die sich weniger als 72 Stunden im Norden aufhalten.

Einige Übergänge über die Demarkationslinie (Grüne Linie/Green Line) sind wieder geöffnet, allerdings auf Seite der Republik Zypern nur für Personen, die die zyprische Staatsangehörigkeit oder eine Aufenthaltserlaubnis in der Republik Zypern besitzen, unter anderem Arbeiter und Studierende. Es muss ein negativer PCR-Test (siehe oben) vorgelegt werden. Für Touristen ist der Übertritt über die Demarkationslinie von Norden nach Süden derzeit nicht möglich.
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