Coronavirus (aktualisiert)

In diese Länder kommen Deutsche schwerer

Schutz für die Welt: Immer mehr Länder sperren ihre Grenzen zu. Das Auswärtige Amt rät insgesamt vom Reisen ab.
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Schutz für die Welt: Immer mehr Länder sperren ihre Grenzen zu. Das Auswärtige Amt rät insgesamt vom Reisen ab.

Fast alle Länder haben ihre Grenzen für Deutsche gesperrt. Andere beschließen Quarantäne-Maßnahmen oder setzen die Visumfreiheit aus. Ein Überblick.

ACHTUNG: Aufgrund minütlich neu eintreffender Meldungen aus den gut 190 Staaten kann diese Auflistung leider nicht mehr für sämtliche Länder aktuell gehalten werden. Bitte informieren Sie sich direkt auf der Website des Auswärtigen Amtes.
Dort finden Sie die jeweils aktuellen Reisehinweise für Ein- und Ausreisen in die betreffenden Staaten, für eventuelle Rückholaktionen und für das empfohlene Verhalten im Land.
Bitte gehen Sie dabei wie folgt vor: Klicken Sie oben auf der Seite des Auswärtigen Amtes die Rubrik "Sicher reisen" an. Im sich nun öffnenden Fenster geben Sie unter "Ihr Reiseland" (zweites von links) den gesuchten Ländernamen ein.

Direkt in der ersten Rubrik ("Aktuelles") erscheinen die jeweils aktuellen Meldungen zum Thema Coronavirus.


In unserer Auflistung aktualisieren wir weiterhin die Mitteilungen für die wichtigsten Urlaubsländer:

  • Ägypten
  • Bulgarien
  • Dubai (Vereinigte Arabische Emirate gesamt)
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Italien
  • Österreich
  • Polen
  • Schweiz
  • Spanien
  • Tunesien
  • Türkei
  • USA
  • Zypern

    Weltweit: Reisewarnung bis 14. Juni

    Weltweit
    Die Bundesregierung hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen: Urlaubsreisen – egal, wohin – sollten unbedingt unterlassen werden. Dies gilt bis 14. Juni 2020.

    Ägypten: Flughäfen dicht

    Ägypten Im Zuge der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 sind seit dem 19. März 2020 alle internationalen Flüge ins Land suspendiert.  Für ausländische Staatsangehörige gibt es derzeit keine reguläre Möglichkeit der Einreise nach Ägypten. Leere Flugzeuge zur Abholung ausländischer Staatsangehöriger dürfen weiterhin landen.

Es besteht eine landesweite nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis 6 Uhr morgens, vom 24. Mai bis 28. Mai gilt diese bereits ab 17 Uhr und für die Zeit ab 29. Mai ab 20 Uhr. Aufenthalt außerhalb der Wohnung während der Ausgangssperre kann Kontrollen, Geld- oder Gefängnisstrafen nach sich ziehen.
Ämter und öffentliche Einrichtungen sind nur sehr eingeschränkt tätig. Kindergärten, Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen, sowie Sportstätten, Parks und soziale Versammlungsorte sind geschlossen. Restaurants, Cafés und Bars sind geschlossen und Geschäfte haben begrenzte Öffnungszeiten.

Reisemöglichkeiten im Land sind im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 eingeschränkt. Es finden Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Tests auf COVID-19 statt. Bei einem positiven Test kann die Isolation in staatlichen Krankenhäusern erfolgen, die deutlich unterhalb der deutschen Standards liegen. Bei der Einreise ins Land muss eine vierzehntägige Quarantäne in zentralen Quarantäneeinrichtungen verbracht werden. Eine Quarantäne kann auch bei Kontakt mit positiv getesteten Personen angeordnet werden.

  • Von nicht erforderlichen Reisen nach Ägypten wird derzeit abgeraten.
  • Betreiben Sie aufgrund der erheblichen Infektionsgefahr „social distancing“ und vermeiden Sie insbesondere Orte, an denen sich große Zahlen von Menschen versammeln, wie den öffentlichen Nahverkehr.
  • Rechnen Sie beim Auftreten von Krankheitssymptomen oder Aufenthalt in der Umgebung eines Erkrankten mit zwangsweisen Quarantänemaßnahmen.

    Bulgarien: Notstand beendet


Bulgarien Der am 13. März 2020 zur Vermeidung bzw. Vermeidung der Weiterverbreitung einer Infektion mit dem Covid-19-Virus ausgerufene nationale Notstand wurde am 13. Mai 2020 beendet. Bereits beschlossene Maßnahmen zur Eindämmung bleiben weiterhin in Kraft.

Seit dem 22. Mai 2020 ist EU-Staatsangehörigen die Einreise nach Bulgarien wieder gestattet. Bei Einreise sind u.a. Temperaturmessungen und 14-tägige Quarantäne verpflichtend. Es gibt Ausnahmen von der 14-tägigen Quarantänepflicht (z.B. für Transitreisende, Bus- und LKW-Fahrer sowie bei Familienbesuchen zu bulgarischen Staatsangehörigen von nicht mehr als 7 Tagen). Eine entsprechende Erklärung ist bei Einreise auszufüllen.

Das Auswärtige Amt rät:

  • Informieren Sie sich über die getroffenen Maßnahmen der bulgarischen Regierung auch zur aktuellen Ein- und Ausreisesituation bei der deutschen Botschaft in Sofia.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu Covid-19/Coronavirus allgemein sowie speziell zu Covid-19 in Bulgarien.

Dubai: Erste Flüge nach Frankfurt

Dubai Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 führt auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zu umfangreichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie Reisebeschränkungen.
Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad führen derzeit einige Flüge aus den VAE nach Europa durch, unter anderem nach Frankfurt/Main.
Seit dem 19. März 2020 gilt grundsätzlich ein Einreisestopp für Ausländer in die VAE.  Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad bieten seit 9. Mai 2020 wieder Buchungen für Passagierflüge vom Ausland in die VAE an, unter anderem von Frankfurt/Main nach Abu Dhabi bzw. Dubai. Die Flüge sind derzeit ausschließlich für emiratische Staatsangehörige sowie Ausländer mit Aufenthaltstitel der VAE („Residents“) und Inhaber anderer Langfristvisa buchbar. „Residents“ und Inhaber anderer Langfristvisa benötigen vor der Buchung eine ausdrückliche Rückkehrerlaubnis der VAE Behörden. Hierzu wurden eine spezielle Webseite des Außenministeriums, und die Hotline +971 80044444 eingerichtet. Nach der Einreise in die VAE ist eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend.
Der Transitverkehr über die VAE ist weiterhin eingestellt. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.
Die Sicherheitsbehörden der VAE haben alle sich in den VAE aufhaltenden Personen dazu aufgefordert, streng auf soziale Distanzierung zu achten.
Einkaufszentren, Geschäfte und Restaurants sind unter engen Auflagen wieder geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld. 
Von 22 Uhr bis 6 Uhr gilt landesweit eine nächtliche Ausgangssperre.
Öffentliche Versammlungen bleiben auch während des Fastenmonats Ramadan verboten. Moscheen, Kirchen und andere Gotteshäuser sind auf unbestimmte Zeit geschlossen, ebenso Schulen, Universitäten und touristische Sehenswürdigkeiten.  

Das Auswärtige Amt rät:

  • Bitte informieren Sie sich über Buchungsmöglichkeiten direkt bei den Fluggesellschaften.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Behörden, und beachten Sie unbedingt die bestehenden Ausgangsbeschränkungen.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu Corona, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen.


Frankreich: Erste Lockerungen seit dem 11. Mai

Frankreich Seit dem 11. Mai gelten erste Lockerungen. Die meisten Geschäfte dürfen wieder öffnen, Restaurants, Cafés, große Museen und andere touristische Attraktionen jedoch noch nicht. Viele Strände und öffentliche Parks bleiben noch geschlossen, die Bedingungen können sich je nach regionaler Pandemielage unterscheiden.

Der öffentliche Personennah- und Fernverkehr ist weiterhin stark reduziert, in Fernzügen müssen Sitzplätze zur Einhaltung der Abstandsgebote reserviert werden, für Reisende über 11 Jahren besteht im Öffentlichen Personennah- und Fernverkehr (einschließlich Taxis) eine bußgeldbewehrte Maskenpflicht. In der Île de France dürfen öffentliche Verkehrsmittel in den Stoßzeiten nur mit einer Bescheinigung des Arbeitgebers über den Beginn und das Ende der Arbeitszeit oder aus anderen unabweisbaren Gründen (Arzt- oder Schulbesuch) benutzt werden.

Personen, die nach Frankreich einreisen, bedürfen eines wichtigen Einreisegrundes, z.B. Berufspendler und Transitreisende. Sie müssen eine internationale Einreisebescheinigung mit sich führen, die sie auf der Seite des französischen Innenministeriums herunterladen können und vor Einreise selbst ausfüllen müssen. Beachten Sie die Unterscheidung zwischen Einreise aus EU- und Schengen-Staaten sowie Großbritannien einerseits und allen anderen Drittländern andererseits. Transitreisende im Flugverkehr sollten ihre Anschlussreisemöglichkeit nachweisen können. Auch für Reisen zwischen Festlandsfrankreich und den Überseegebieten gelten ähnliche Einschränkungen, zudem sind die tatsächlichen Reisemöglichkeiten erheblich reduziert.

Die strikte innerfranzösische Ausgangssperre wurde seit dem 11. Mai aufgehoben. Die eigene Wohnung darf bis zu einer Distanz von 100 km Luftlinie ohne weiteren Grund verlassen werden. Es sollte jedoch ein geeigneter Nachweis des Wohnsitzes (Ausweis mit entsprechender Angabe, Strom- oder Telefonrechnung) mitgeführt werden. Wer sich über 100 km Luftlinie von seinem Wohnort fortbewegen will, bedarf dazu eines beruflichen oder wichtigen familiären Grundes und einer entsprechenden Bescheinigung. Die 100 km-Distanz gilt nicht innerhalb eines Départements.

Nähere aktuelle Hinweise zu den für Reisende nach und in Frankreich geltenden Bedingungen finden Sie auf der Internetseite der französischen Regierung bzw. des Elysée oder in deutscher Sprache auf der Internetseite der deutschen Auslandsvertretungen in Frankreich oder auf der Internetseite des französischen Außenministeriums.

Griechenland: Ein- und Ausreisen ausgeschlossen


Griechenland Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 führt auch in Griechenland zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Einreisesperren.
Die deutschen Vertretungen in Griechenland informieren auf ihrer Website zur aktuellen Situation in Griechenland hinsichtlich der starken Einschränkung des öffentlichen Lebens sowie zu Reise- und Ausgangsbeschränkungen.
Alle Personen, die vom Ausland nach Griechenland einreisen, müssen damit rechnen, dass sie sich bei Einreise einem COVID-19-Test unterziehen müssen und von den zuständigen Behörden dazu in einem Hotel untergebracht werden. Einreisende müssen sich in jedem Fall in eine 14-tägige Hausquarantäne begeben.
Die Ein- bzw. Ausreise über jeglichen Land- bzw. Seeweg nach/aus Griechenland ist derzeit für deutsche Staatsangehörige (außer für Fahrzeugführer im Warenverkehr) nicht möglich. Der übliche Fährverkehr für den Passagierverkehr wurde eingestellt. Eventuell verkehrende Fähren dienen dem Warentransport.
Flugverbindungen können ebenfalls kurzfristig entfallen.
Das Auswärtige Amt rät:

  • zur (Rück-)Reise nach Deutschland über Belgien (Brüssel) oder die Schweiz (Zürich).
  • Informieren Sie sich auf der Website der deutschen Vertretungen in Griechenland.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu Corona, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen.

Italien: Öffentliches Leben liegt brach

Italien Aufgrund der Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 gilt in Italien eine Notfallverordnung. Es gibt gravierende Einschränkungen im Reiseverkehr, Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Die von der italienischen Regierung verkündeten Lockerungen der Corona-Beschränkungen für Italien zum 18. Mai 2020 betreffen nicht die geltenden Einreisebestimmungen.
Die Einreise nach Italien ist nur gestattet, wenn es sich um nachweisbare berufsbedingte Fahrten, gesundheitliche Gründe oder sonstige absolute Notwendigkeit handelt. Dies müssen Reisende in Form einer schriftlichen, überprüfbaren Einreiseerklärung darlegen. Für den Güterverkehr ist eine modifizierte Form der Einreiseerklärung vorzuweisen.
Über die Anerkennung der im Einzelfall vorgebrachten Gründe entscheidet die italienische Grenzpolizei bei der Einreise.

Im Falle der Einreise mit einem Beförderungsunternehmen müssen Reisende beim Einstieg in das Transportmittel dem Beförderer diese Einreiseerklärung übergeben und ihm eine Prüfung der gemachten Angaben ermöglichen. Anzugeben sind: Adresse der Unterkunft, in der die freiwillige 14-tägige Selbstisolierung/überwachte Quarantäne stattfinden soll; privates/eigenes Transportmittel zur Erreichung der vorgenannten Unterkunft; telefonische Festnetz-, auch mobile Erreichbarkeit während des gesamten Zeitraums der Selbstisolierung/ Quarantäne.

Die Beförderer müssen vor dem Einstieg die Körpertemperatur der Reisenden prüfen und bei Fieber oder unvollständig ausgefüllten Einreiseerklärung den Einstieg verweigern. Die Beförderer müssen einen Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Passagieren gewährleisten. Den Beförderern wird empfohlen, individuelle Schutzmittel für das Personal und die Reisenden zur Verfügung zur stellen. Fluggesellschaften müssen Schutzmöglichkeiten zur Verfügung stellen, falls die Reisenden selbst keine mit sich führen.
Nach der Einreise nach Italien besteht die Pflicht zur Anzeige der Einreise beim örtlichen italienischen Gesundheitsamt (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) und die Pflicht zu 14-tägiger Isolation in Italien, unabhängig davon, ob die Einreise mit einem Beförderungsunternehmen oder einem privaten Fahrzeug erfolgt. Die Isolation erfolgt in einer selbstgewählten Unterkunft oder, falls diese nicht erreichbar ist, hilfsweise in einer vom italienischen Zivilschutz (Protezione Civile) festgelegten Unterkunft, deren Kosten die Betroffenen selbst tragen müssen.

Ausnahmen von der Selbstisolation können aus beruflichen Gründen für die Dauer von 72 Stunden, ggf. verlängerbar um weitere 48 Stunden, geltend gemacht werden. Dazu ist eine entsprechende Bescheinigung vorzulegen. Ausnahmen gelten auch für Beschäftigte von Unternehmen mit Sitz in Italien. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des italienischen Gesundheitsministerium.

Falls COVID-19 Symptome auftreten, muss dies sofort dem Gesundheitsamt über die bekannten Notfallnummern angezeigt werden.

An Flughäfen und Häfen, aber auch bei der Einreise und im Überlandverkehr werden Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen durchgeführt.
Flughäfen, Häfen und Bahnhöfe sind weiterhin in Betrieb. Grenzschließungen sind nicht beabsichtigt. FlixBus-Verbindungen sind eingestellt.

Die Durchreise durch Österreich ist per PKW und Bus zur Zeit nur ohne Zwischenstopp möglich, siehe Österreich.

Zugfahrten über die Schweiz sind möglich, aber beschwerlich. Der Bahnverkehr wurde eingeschränkt, siehe Schweiz.

Der Flugverkehr ist aufgrund der geringeren Nachfrage eingeschränkt; einige wenige Verbindungen mit Lufthansa, Alitalia und Eurowings bestehen fort.

Der Betrieb italienischer Passagier-/Kreuzfahrtschiffe ist ausgesetzt. Das Anlegen ebenso wie der nichtoperative Aufenthalt von unter ausländischer Flagge fahrenden Passagier-/ Kreuzfahrtschiffen in italienischen Häfen wurden verboten.

In ganz Italien gelten Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Regionen können in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen zusätzliche Einschränkungen erlassen. Nicht notwendige Fortbewegungen sollen vermieden werden. Mit Kontrollen ist landesweit zu rechnen. Schulen, Kindergärten und Universitäten in ganz Italien bleiben geschlossen. Kongresse und Tagungen sind ausgesetzt, ebenso kulturelle und soziale Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten. Sportveranstaltungen sind ausgesetzt, Bars und Restaurants können unter Einhaltung strenger Auflagen wieder öffnen.
Lebensmittelgeschäfte, Supermärkte, Apotheken, Banken, Post und Behörden sind geöffnet. Der öffentliche Personenverkehr bleibt aufrechterhalten.

Ausnahmen von der Einschränkung der Bewegungsfreiheit bestehen für nachweisbare berufsbedingte Fahrten, im Fall von gesundheitlich bedingten Gründen oder in sonstigen Notsituationen. Die Rückkehr zum Wohnort sowie die Ausreise nach Deutschland sind weiterhin möglich. Eine Selbsterklärung über die Notwendigkeit der Fahrt muss bei jeder Fortbewegung ausgefüllt mitgeführt werden. Nichtbeachtung und falsche Angaben ziehen empfindliche Strafen nach sich. Mit Kontrollen und Nachfragen von Sicherheits- und Ordnungskräften muss gerechnet werden.

Sardinien
Die Region Sardinien hat angeordnet, dass sämtliche Personen, die die Insel betreten, sich sofort in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen, ausgenommen sind Besatzungsmitglieder von Flug- und Schifffahrtsgesellschaften. Dieser Personenkreis muss sich bis zur Abreise im Hotel aufhalten. Der Flug- und Schiffsverkehr für Reisende von und nach Sardinien wurde grundsätzlich eingestellt. Ausnahmen gelten für Reisende, die über eine Ausnahmegenehmigung des Regionalpräsidenten verfügen, z.B. wegen Heimreise oder Notsituation.
Die Ausnahmegenehmigung des Regionalpräsidenten muss online mindestens 48 Stunden vor Antritt der Reise beantragt werden. Die Ausnahmegenehmigung wird dann ggf. vor der Abreise per E-Mail erteilt. Diese muss am Flughafen/Hafen vorgewiesen werden. Individuelle Informationsanfragen können an diese E-Mailadresse gesendet werden.

Sizilien
Der Flug- und Schiffsverkehr für Reisende von und nach Sizilien wurde erheblich eingeschränkt. Es bestehen derzeit zwei tägliche Flüge Rom-Palermo/Catania und eine tägliche Zugverbindung nach Rom sowie einige wenige Fährverbindungen. Mit Gesundheitskontrollen vor Abflug/-fahrt muss gerechnet werden.
Die Schiffsverbindung bleibt für den Warentransport aufrechterhalten.
Das Auswärtige Amt rät:

  •     Sollten Sie eine unbedingt erforderliche Reise geplant haben, erkundigen Sie sich ggf. bei der Fluggesellschaft, ob diese weiterhin durchgeführt werden kann.
  •     Bei einem unbedingt erforderlichen Aufenthalt in Italien  führen Sie bitte stets die Selbsterklärung über die Notwendigkeit mit.
  •     Erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei der für Sie zuständigen italienischen Auslandsvertretung in Deutschland sowie beim Ministero della Salute, das unter 1500 eine Hotline eingerichtet hat, die innerhalb Italiens wählbar ist.
  •     Befolgen Sie stets die Hinweise lokaler Behörden.
  • ZT#Österreich: Hotels öffnen am 29. Mai#/ZT#

Österreich Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss weiterhin einen Mindestabstand von einem Meter zu allen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einhalten.
Seit 2. Mai 2020 sind auch Geschäfte mit mehr als 400 m² wieder geöffnet.
Öffentliche Veranstaltungen mit max. 10 Teilnehmern sind erlaubt (an Begräbnissen dürfen bis zu 30 Personen teilnehmen).
Seit 15. Mai 2020 können Gastronomiebetriebe unter strengen Auflagen Gäste empfangen, ab 29. Mai 2020 sollen auch Hotels, Tourismusbetriebe und Sehenswürdigkeiten wieder öffnen.
Seit dem 14. April ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen geöffneten Geschäften und in den öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht.

Die Einreise aus Italien wird nur gestattet, wenn ein ärztliches Gesundheitszeugnis mit molekularbiologischem Test, das nicht älter als vier Tage ist, vorgelegt werden kann, die Durchreise aus Italien ist nur noch möglich, wenn kein Zwischenstopp in Österreich eingelegt wird. Die italienisch-österreichische Grenze ist für Personen- und Warenverkehr weiterhin geöffnet. Der Zugverkehr von Italien nach Österreich wurde am 10. März 2020 allerdings vorübergehend ausgesetzt.

Die Vorschriften bei der Einreise aus Italien gelten auch für die Einreise aus der Schweiz, Liechtenstein, Slowenien und Ungarn

Der Flug- und Zugverkehr in die Schweiz, Liechtenstein, nach Spanien und Frankreich ist eingestellt.

Seit 17. März 2020 besteht in Österreich keine Landeerlaubnis mehr für Flüge aus Großbritannien, den Niederlanden, Russland und der Ukraine.

Einreisekontrollen von Österreich nach Deutschland finden seit dem 16. März 2020 wieder statt. Grenzüberschreitender Warenverkehr sowie Berufspendlerverkehr (Nachweis ist mitzuführen) bleiben gewährleistet. Reisende ohne triftigen Reisegrund dürfen an der obigen Grenze nicht mehr ein- und ausreisen. Dies gilt auch für Reisende mit Krankheitssymptomen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten könnten.

Auch Personen, die von Deutschland nach Österreich einreisen wollen, müssen im Rahmen der Kontrolle ein ärztliches Zeugnis (molekularbiologischer Test – nicht älter als vier Tage) vorweisen. Abweichend davon können nur österreichische Staatsbürger sowie Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich einreisen, wenn sie unverzüglich eine 14-tägige Heimquarantäne antreten. Diese Auflage muss per Unterschrift bestätigt werden.
Wenn ein währenddessen durchgeführter molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 negativ ist, kann die 14-tägige Heimquarantäne beendet werden.

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist. Für diese Ausnahmen werden ebenfalls Gesundheitschecks vorgenommen.
Seit 16. Mai sind die Landesgrenzen zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich wieder für Personen geöffnet, die ihre Lebenspartnerinnen und Lebenspartner, ihre Verwandten besuchen oder an wichtigen Familienanlässen teilnehmen wollen. Das Gleiche gilt für Besitzer von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen. Ebenso dürfen Personen einreisen, die Tiere versorgen müssen.

Einzelne Details der neuen Lockerungen finden sich auf der Seite des österreichischen Bundesministerium für Inneres. Änderungen der Ein- und Durchreisebestimmungen können ansonsten jeweils aktuell auf den Seiten des österreichischen Bundesministeriums für Inneres und des österreichischen Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie verfolgt werden.
Das Auswärtige Amt rät:

  • Informieren Sie sich über aktuelle Maßnahmen beim Bundessozialministerium und folgen Sie stets den Anordnungen der lokalen Behörden.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu Corona, insbesondere die derzeitige Reisewarnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Polen: Alle Flüge ausgesetzt

Polen
Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Polen zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.
Polen hat zur Eindämmung der Corona-Infektionen drastische Einschränkungen des Personenverkehrs verordnet. Bahnverbindungen für den Personenverkehr nach Polen sind bis auf weiteres unterbrochen. Flugverbindungen, ausgenommen Flüge bis 15 Passagieren, sind bis mindestens 6. Juni 2020 ausgesetzt. Bis zunächst 12. Juni 2020 ist die Einreise nach Polen an Grenzübergängen mit Deutschland, Litauen, der Tschechischen Republik und der Slowakei für Ausländer nur noch an einigen Übergängen und in Ausnahmefällen möglich. Zusätzlich wurden wieder Grenzkontrollen eingeführt.

Eine Einreise nach Polen ist nur noch den hier genannten Personengruppen erlaubt. Bei der Einreise müssen Kontaktdaten inkl. Rufnummer angegeben werden. Direkt nach der Einreise ist grundsätzlich eine 14-tägige Quarantäne einzuhalten, Ausnahmen gelten für hier genannte Personengruppen.

Bürger von Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, des EWR, der Schweiz sowie ihre Ehepartner und Kinder, können mit dem Ziel des Transits zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort durch das Gebiet der Republik Polen reisen, wobei der Transit nicht länger als 12 Stunden dauern darf, gerechnet vom Moment der Einreise an den geöffneten Grenzübergängen.
Eine Einreise von Deutschland nach Polen ist im Moment nur an den folgenden Übergängen möglich: Jędrzychowice, Weęgliniec-Horka, Olszyna-Forst, Zasieki-Forst, Gubin-Guben, Świecko-Frankfurt a. O., Kunowice-Frankfurt a. O., Słubice-Frankfurt a. O., Kostrzyń n. Odrą-Kietz, Krajnik Dolny-Schwedt, Szczecin Gumieńce, Kołbaskowo-Pomellen, Świnoujście-Garz, Zgorzelec. Auch die Grenzübergänge Polens mit der Ukraine, Belarus und Russland wurden bis auf Widerruf bis auf wenige Ausnahmen geschlossen. Es gibt Ausnahmen für den Güterverkehr und einige wenige Personenübergänge bleiben für PKW geöffnet. Seit dem 16. Mai 2020 wurde die Abfertigung von Reisenden am POL-UKR Grenzübergang Medyka wieder aufgenommen, der Grenzübertritt ist allerdings ausschließlich Fußgängern erlaubt (keine PKW, Busse, Züge).

Innerhalb Polens ist das öffentliche Leben eingeschränkt. Die genauen Richtlinien finden Sie auf den Webseiten der Deutschen Vertretungen in Polen und der polnischen Regierung. Die Hotline des polnischen Gesundheitsministeriums (auf Polnisch und auf Englisch) lautet 800 190 590.

Informieren Sie sich auf den Webseiten der Deutschen Vertretungen in Polen und der polnischen Regierung.

Überprüfen Sie ggf. Ihre Reisepläne und erkundigen vor Reiseantritt unbedingt bei der zuständigen polnischen Auslandsvertretung über die geltenden Einreisebestimmungen.

Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen

Schweiz: Einreisen nicht möglich

Schweiz Die Einreise aus den vier großen Nachbarländern, darunter Deutschland, ist nur noch Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie Personen, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, erlaubt. Auch der Transit- und der Warenverkehr sind weiter erlaubt. Schliesslich dürfen auch Personen in einer Situation absoluter Notwendigkeit einreisen. Diese Maßnahme dient dazu, die Schweizer Bevölkerung zu schützen sowie die Kapazitäten im Schweizer Gesundheitswesen aufrechtzuerhalten.

Spanien: Pflicht-Quarantäne ab 15. Mai

Spanien
In Spanien gilt aktuell bis zum 7. Juni 2020 der Alarmzustand aufgrund der Verbreitung von COVID-19 für das gesamte Land. Dies ist mit einer Reihe von Maßnahmen verbunden, einschließlich bedeutender Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im gesamten Land.

Seit dem 11. Mai werden zunächst in einigen Autonomen Gemeinschaften bzw. Provinzen gemäß des Vier-Phasen-Plans der spanischen Regierung zur schrittweisen Lockerung des COVID-19-Lockdowns sukzessive einzelne Beschränkungen aufgehoben.

Derzeit besteht, zunächst bis zum 15. Juni 2020 (bzw. zunächst bis zum 24. Mai 2020 bei Einreise über die EU-Binnengrenzen), ein Einreiseverbot für alle Ausländer nach Spanien, ausgenommen sind Bürger der EU und der assoziierten Mitgliedsstaaten des Schengenraums sowie Andorras, die sich auf der Rückreise zu ihrem Wohnsitz befinden, Inhaber langfristiger Aufenthaltstitel eines EU-Landes oder eines der assoziierten Mitgliedstaaten des Schengenraums, die sich auf der Reise dorthin befinden, Grenzgänger, Gesundheits- bzw. Pflegepersonal auf dem Weg zur Arbeitsstätte, Arbeitnehmer im Warentransport, Flugpersonal, diplomatisches, konsularisches und Personal, bei internationalen Organisationen, Soldaten, Mitglieder humanitärer Organisationen und Personen, die höhere Gewalt oder eine Notsituation nachweisen können, denen die Einreise aus humanitären Gründen gestattet wird.

Seit dem 15. Mai 2020 sind alle aus dem Ausland nach Spanien Einreisenden verpflichtet, sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind Berufspendler, Transportunternehmen, Crews sowie Gesundheitspersonal, das nicht mit Infizierten in Kontakt war. Die Quarantäneverpflichtung gilt nicht für Transitreisende ohne Übernachtung in Spanien.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind seit dem 25. März 2020 vorübergehend geschlossen Auch die Einreise in den oben genannten Ausnahmefällen ist an diesen Grenzübergängen derzeit nicht möglich. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen- Straßen- und Schiffsverkehr) wurde stark reduziert.

Die spanischen Behörden raten, öffentliche Verkehrsmittel so wenig wie möglich zu nutzen. Seit 4. Mai gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Seit dem 21. Mai gilt eine allgemeine Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume, an denen ein 2-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann. Unter 6-Jährige und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.

Zu den Balearen und den Kanaren gibt es seit dem 19. März 2020 nur noch wenige Flüge vom spanischen Festland aus. Internationale Flüge können dort jedoch weiter landen. Spanische Häfen sind u.a. für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. In den autonomen Gemeinschaften bzw. Provinzen, in denen Hotels aufgrund des Alarmzustands geschlossen sind, können nur Übernachtungen in den von der spanischen Regierung benannten Nothotel (ab Seite 3, nach Regionen alphabetisch geordnet) gebucht werden.

Gesundheitsmaßnahmen nach einem Notfallplan reichen von Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen bis zu häuslicher Quarantäne. Spanische Gesundheitseinrichtungen werden durch COVID-19 stark in Anspruch genommen, so dass bei der medizinischen Versorgung außerhalb von Notfällen mit starken Einschränkungen gerechnet werden muss.

Das Auswärtige Amt rät:
  • Erkundigen Sie sich über mögliche Änderungen im Reiseplan bei Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft.
  • Informieren Sie sich zu den aktuellen Maßnahmen in Spanien auf der Homepage des spanischen Gesundheitsministerium sowie der jeweiligen Autonomen Gemeinschaft und folgen Sie den Anweisungen und Empfehlungen der Behörden.


Tunesien: Quarantäne ist nötig

Tunesien Wichtige Info: für Tunesien hat das Auswärtige Amt ein Rückholprogramm für gestrandete deutsche Reisende gestartet. Näheres dazu finden Sie auf der Website der deutschen Botschaft.
Um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus vorzubeugen, haben die zuständigen tunesischen. Behörden Einreise-, bzw. Aufenthaltsauflagen für Reisende aus Risikoländern erlassen, zu denen auch Deutschland zählt.
Unter anderem müssen sich nunmehr aus Deutschland einreisende Personen für 14 Tage in Quarantäne am geplanten Aufenthaltsort (in der Regel Wohnung oder Hotel) begeben und dürfen das Land vor Ablauf dieser Frist auch nicht verlassen.
Das Auswärtige Amt rät:

  • Überprüfen Sie Ihre Reisepläne und nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Reiseveranstalter bzw. Fluggesellschaft.
  • Bei zwingend erforderlichen Reisen, erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei der zuständigen tunesischen Auslandsvertretung zu den aktuellen Einreise-Bestimmungen.


Türkei: Keine Flüge bis 28. Mai

Türkei Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in der Türkei zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.
Die türkischen Behörden haben das Einreiseverbot für mehrere von COVID-19 betroffenen Staaten seit 14. März 2020 auch auf Einreisende aus Deutschland erweitert.

Reguläre Flüge aus der Türkei an internationale Destinationen wurden gemäß Vorgaben der türkischen Regierung am 27. März 2020 grundsätzlich ausgesetzt. Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat angekündigt, bis mindestens zum 10. Juni 2020 keine regulären internationalen Flüge und bis 4. Juni keine nationalen Flüge anzubieten. Es werden derzeit noch vereinzelt kommerzielle Flüge mit Belavia Airlines über Minsk, Belarus (ggf. mit verlängerten Transitzeiten) nach Deutschland angeboten.

Die türkischen Land- und Seegrenzen mit Griechenland und Bulgarien sind seit 19. März 2020 für die Einreise in die Türkei geschlossen. Alle Fährverbindungen aus der Türkei nach Griechenland wurden eingestellt.

Eine Ausgangssperre für chronisch Kranke und Menschen über 65 und unter 20 Jahren wurde mit stundenweisen Ausnahmen verhängt. Für das lange Wochenende vom 23.-26. Mai 2020 besteht eine Ausgangssperre für alle 81 Provinzen der Türkei. Darüber hinaus sind Reisen in oder aus folgenden Provinzen grundsätzlich weiterhin nur mit Genehmigung des Gouverneurs möglich:   Ankara, Balıkesir, Bursa, Denizli, Diyarbakır, Eskişehir, Gaziantep, İstanbul, İzmir, Kahramanmaraş, Kayseri, Kocaeli, Konya, Manisa, Mardin, Ordu, Sakarya, Samsun, Şanlıurfa, Tekirdağ, Trabzon, Van und Zonguldak.

Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht; in einigen Städten und Gegenden auch überall im öffentlichen Raum. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird eingefordert, Zuwiderhandlungen werden geahndet. Restaurants und Gaststätten dürfen nur noch Essen ausliefern oder abholen lassen.

Das Auswärtige Amt rät:

  • Beachten Sie stets die Anordnungen der türkischen Behörden.
  • Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
  • Nutzen Sie die noch bestehen kommerziellen Möglichkeiten für eine Ausreise und kontaktieren Sie die Fluggesellschaften, wenn Sie nicht längerfristig in der Türkei leben.
  • Informieren Sie sich auch über die Website der deutschen Vertretungen in der Türkei.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu Covid-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

USA: Generelles Einreiseverbot

USA Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 führt auch in den USA zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Einreisesperren.
Seit dem 13. März gilt ein Einreise-Verbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind
- US-Staatsbürger,
- Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA ("Greencard"-Inhaber),
- nahe Verwandte von US-Staatsbürgern oder Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA (Ehegatte, Elternteil, Kind oder Geschwister unter 21 Jahren),
- Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.
Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Die Einreisebeschränkungen bleiben in Kraft, bis sie widerrufen werden.
Weiterhin gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten in China und Iran.
Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr weitgehend geschlossen.
Es gibt in mehreren Bundesstaaten immer mehr Einschränkungen des öffentlichen Lebens wie Ausgangssperren "shelter-in-place" oder Ausgangsbeschränkungen "stay-at-home-order". Über einzelne Maßnahmen informiert die National Governors Associationexternal arrow icon.
Das Auswärtige Amt rät:

  • Verzichten Sie bei Aufenthalten in den USA auf Reisen innerhalb des Landes und beachten Sie entsprechende Reisebeschränkungen.
  • Nutzen Sie noch bestehende Aus- und Rückreisemöglichkeiten, wenn Sie sich noch touristisch in den USA aufhalten.
  • Achten Sie vor Ort auf Hinweise der lokalen Behörden und befolgen Sie stets deren Anweisungen.
  • Erkundigen Sie sich vor Abreise zu den Einreisebestimmungen bei der zuständigen Vertretung der USA in Deutschland.


VAE: Airlines bedienen wieder Frankfurt

Vereinigte Arabische Emirate Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 führt auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zu umfangreichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie Reisebeschränkungen.
Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad führen derzeit einige Flüge aus den VAE nach Europa durch, unter anderem nach Frankfurt/Main.
Seit dem 19. März 2020 gilt grundsätzlich ein Einreisestopp für Ausländer in die VAE.  Die Fluggesellschaften Emirates und Etihad bieten seit 9. Mai 2020 wieder Buchungen für Passagierflüge vom Ausland in die VAE an, unter anderem von Frankfurt/Main nach Abu Dhabi bzw. Dubai. Die Flüge sind derzeit ausschließlich für emiratische Staatsangehörige sowie Ausländer mit Aufenthaltstitel der VAE („Residents“) und Inhaber anderer Langfristvisa buchbar. „Residents“ und Inhaber anderer Langfristvisa benötigen vor der Buchung eine ausdrückliche Rückkehrerlaubnis der VAE Behörden. Hierzu wurden eine spezielle Webseite des Außenministeriums, und die Hotline +971 80044444 eingerichtet. Nach der Einreise in die VAE ist eine 14-tägige Quarantäne verpflichtend.
Der Transitverkehr über die VAE ist weiterhin eingestellt. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.
Die Sicherheitsbehörden der VAE haben alle sich in den VAE aufhaltenden Personen dazu aufgefordert, streng auf soziale Distanzierung zu achten.
Einkaufszentren, Geschäfte und Restaurants sind unter engen Auflagen wieder geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld. 
Von 22 Uhr bis 6 Uhr gilt landesweit eine nächtliche Ausgangssperre.
Öffentliche Versammlungen bleiben auch während des Fastenmonats Ramadan verboten. Moscheen, Kirchen und andere Gotteshäuser sind auf unbestimmte Zeit geschlossen, ebenso Schulen, Universitäten und touristische Sehenswürdigkeiten.  

Das Auswärtige Amt rät:

  • Bitte informieren Sie sich über Buchungsmöglichkeiten direkt bei den Fluggesellschaften.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Behörden, und beachten Sie unbedingt die bestehenden Ausgangsbeschränkungen.
  • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu Corona, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen.

Zypen: Keine Einreisen bis 28. Mai

Zypern
Bis zum 28. Mai 2020 gilt bis auf wenige Ausnahmen ein Einreiseverbot für ausländische Staatsangehörige.
Einreisesperren gibt es ebenfalls in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel („Türkische Republik Nordzypern“/ „TRNZ“). Die Einreise in die „TRNZ“ wird bis auf weiteres nur den „Staatsangehörigen“ der „TRNZ“ gewährt. Aufgrund der faktischen Teilung Zyperns kann konsularische Unterstützung im Nordteil der Insel generell nur eingeschränkt und in der gegenwärtigen Situation nur minimal geleistet werden.
Das Auswärtige Amt rät:
  •  Überprüfen Sie Ihre Reisepläne, erkundigen Sie sich bei der zyprischen Botschaft zu den aktuellen Einreisevorschriften oder informieren Sie sich über das Gesundheitsministerium Zypern.
  •  Rufen Sie bei Symptomen die Hotline 1420 an.
  •  Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus, insbesondere die derzeit geltende Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen.



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