Coronavirus (aktualisiert)

In die meisten Länder kommen Deutsche schwerer

Schutz für die Welt: Immer mehr Länder sperren ihre Grenzen zu. Das Auswärtige Amt rät insgesamt vom Reisen ab.
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Schutz für die Welt: Immer mehr Länder sperren ihre Grenzen zu. Das Auswärtige Amt rät insgesamt vom Reisen ab.

In der EU kann zwar wieder weitgehend problemlos gereist werden. Weltweit gibt es jedoch nach wie vor wichtige Urlaubsländer, die ihre Grenzen zugesperrt haben. Ein Überblick.


ACHTUNG:
Diese Liste bezieht sich lediglich auf Länder, die nach wie vor Reisebeschränkungen auferlegen, sich also größtenteils außerhalb des EU- oder Schengen-Raums befinden. Die Einreiseregelungen für europäische Länder finden Sie in stets aktualisierter Form an dieser Stelle.


Grundsätzlich finden Sie Informationen auch auf den Seiten des
Auswärtigen Amtes. Klicken Sie dazu die Rubrik "Sicher reisen" an. Im sich nun öffnenden Fenster geben Sie unter "Ihr Reiseland" (zweites von links) den gesuchten Ländernamen ein.

In unserer Auflistung aktualisieren wir weiterhin die Mitteilungen für die wichtigsten Urlaubsländer außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise von Schengen:

  • Ägypten
  • Dubai (Vereinigte Arabische Emirate gesamt)
  • Tunesien
  • USA
  • Großbritannien

Weltweit: Reisewarnung bis 31. August


Weltweit
Die Bundesregierung hat eine für 160 Länder geltende Reisewarnung ausgesprochen: Urlaubsreisen in diese Staaten sollten unbedingt unterlassen werden. Dies gilt noch bis 31. August 2020.

Ägypten: Flughäfen dicht

Ägypten Im  Zuge der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 sind seit dem 19. März alle internationalen Flüge ins Land suspendiert. Für ausländische Staatsangehörige gibt es derzeit keine reguläre Möglichkeit der Einreise nach Ägypten.

Reisemöglichkeiten im Land sind im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 eingeschränkt. Es finden Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Tests auf Covid-19 statt. Bei einem positiven Test kann die Isolation in staatlichen Krankenhäusern erfolgen, die deutlich unterhalb der deutschen Standards liegen. Bei der Einreise ins Land muss eine vierzehntägige Quarantäne in zentralen Quarantäne-Einrichtungen verbracht werden. Eine Quarantäne kann auch bei Kontakt mit positiv getesteten Personen angeordnet werden.

Von nicht erforderlichen Reisen nach Ägypten rät das Auswärtige Amt derzeit ab.

Dubai: Grenze öffnet zum 7. Juli


Dubai
Die Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin gewarnt.

Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr aus und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wieder geöffnet. Dies gilt auch für den Flughafentransit.

Reisende sollen ab dem 7. Juli 2020 wieder nach Dubai reisen dürfen. Für sie gilt die Vorlage eines negativen Covid-19 Tests bei der Einreise. Des weiteren müssen sie eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.

Die Sicherheitsbehörden der VAE haben alle sich in den VAE aufhaltenden Personen dazu aufgefordert, streng auf sozialen Abstand zu achten.

Die landesweite nächtliche Ausgangssperre ist seit 25. Juni aufgehoben. Einkaufszentren, Geschäfte und Restaurants sind unter strengen Auflagen geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 ist seit dem 2. Juni 2020 die Einreise in das Emirat Abu Dhabi aus anderen Emiraten der VAE nicht möglich. Ausnahmen bestehen für Inhaber wichtiger Berufe, die im Besitz einer Sondererlaubnis der emiratischen Behörden sind, behandlungsbedürftige Patienten sowie den Güterverkehr.

Großbritannien: Pflicht zur Quarantäne

Großbritannien:  Die britische Regierung hat zum 8. Juni für sämtliche aus dem Ausland Einreisende zweierlei Verpflichtungen eingeführt:
1.)        eine 14-tägige häusliche Quarantäne, unabhängig davon, ob der Einreisende aus einem Land mit hoher oder niedriger Gefährdung kommt.
2.)        Elektronische Anmeldung vor Einreise.
Die Anmeldung soll die britischen Behörden in die Lage versetzen, im Falle entdeckter Infektionen mit Covid-19 eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Daher müssen zahlreiche Angaben einschließlich des Ortes, an dem die Quarantäne absolviert wird, eingetragen werden. Bei Einreise muss die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden.

Verletzungen der Anmelde- wie der Quarantänepflicht können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden. Wer für die Selbstisolation keine Unterkunft nachweisen kann, wird auf eigene Kosten in durch die britische Regierung bestimmten Unterkünften untergebracht.

Die Einreise in die British Virgin Islands wird Reisenden, die sich in den vorangegangenen 14 Tagen in von Covid-19 besonders betroffenen Ländern einschließlich Deutschland aufgehalten haben, nicht mehr gestattet.

Die Regierung in London steht wegen ihres Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie seit Wochen in der Kritik. In keinem anderen Land in Europa wurden bisher so viele Sterbefälle verzeichnet wie im Vereinigten Königreich. Die Zahl der Todesfälle, bei denen Covid-19 als Ursache festgestellt wurde, liegt bei mehr als 41.000.

Tunesien: Quarantäne und Test gestrichen

Tunesien Bislang verlangte Tunesien bei Einreisen aus Deutschland einen negativen Corona-Test. Der entfällt zum 27. Juni, es bleibt aber bei einem Formular zur Selbstauskunft vor der Abreise.

Das tunesische Gesundheitsministerium legt die Reisebeschränkungen fest und unterteilt nunmehr die Herkunftsländer der Touristen in zwei Kategorien.

Zur "grünen" Kategorie von Ländern mit niedriger Covid19-Infektionsrate gehören Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Hier entfallen die bisherigen Einreisebeschränkungen wie der Corona-Test und eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Für diese Gruppe gilt jedoch wie für jeden anderen Einreisenden: Vor Abreise muss ein Formular zur Selbstauskunft ausgefüllt werden. Dies ist online möglich. Jedem Einreisenden wird bei Ankunft am Flughafen oder im Hafen in Tunesien die Temperatur gemessen. Die Touristen müssen das offizielle Hygieneprotokoll in Hotels, Restaurants, am Strand und bei übrigen Aktivitäten im Land einhalten.

Zur "orangenen" Kategorie zählen Länder mittlerer Infektionsrate. Hier ist ein negativer Corona-Test, der bei Abflug oder Abfahrt mit dem Schiff nicht älter als 120 Stunden sein darf, erforderlich. Touristen aus diesen Ländern dürfen sich ausschließlich im Hotel aufhalten und können nur im Rahmen geführter Touren Ausgrabungsstätte und Monumente besuchen. Am sechsten Tag können sie einen zweiten Test machen. Wenn dieser erneut negativ ausfällt, dürfen auch sie sich frei im Land bewegen, unter Einhaltung des Hygieneprotokolls.

Reisende aus Ländern, die nicht unter diese beiden Kategorien fallen, ist die Einreise nach Tunesien im Moment nicht möglich.

USA: Generelles Einreiseverbot


USA Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 führt auch in den USA zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen und Einreisesperren.

Seit dem 13. März gilt ein Einreiseverbot für Personen, die sich innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen vor der Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Schengenstaat aufgehalten haben. Ausgenommen vom Verbot der Einreise sind

  •     US-Staatsbürger,
  •     Personen mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA („Greencard“-Inhaber),
  •     Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem US-Staatsbürger oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen (wegen der Einzelheiten informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei der Botschaft oder einer konsularischen Vertretung der USA in Deutschland),
  •     Diplomaten oder Mitarbeiter internationaler Organisationen.

Es existieren weitere einzelfallbezogene Ausnahmen, die zum Teil wenig konkret sind. Die Einreisebeschränkungen gelten bis auf weiteres.
Weiterhin gelten Einreisebeschränkungen bei Voraufenthalten in China, Iran und Brasilien.

Die Landgrenzen zu Mexiko und Kanada sind für den Personenverkehr weitgehend geschlossen.

Es gibt in mehreren Bundesstaaten weiterhin Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Beachten Sie bei Reisen innerhalb des Landes die örtlich unterschiedlichen Vorschriften, insbesondere die Hinweise der lokalen Behörden und des Centers for Disease Control and Prevention.

   

VAE: Dubai öffnet zum 7. Juli


Vereinigte Arabische Emirate
Die Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin gewarnt.

Die Flughäfen sind für den internationalen Flugverkehr aus und in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wieder geöffnet. Dies gilt auch für den Flughafentransit.

Reisende sollen ab dem 7. Juli 2020 wieder nach Dubai reisen dürfen. Für sie gilt die Vorlage eines negativen Covid-19 Tests bei der Einreise. Des weiteren müssen sie eine Auslandsreisekrankenversicherung nachweisen können. Die Landgrenzen zu Oman und Saudi-Arabien sind für Ausländer geschlossen.

Die Sicherheitsbehörden der VAE haben alle sich in den VAE aufhaltenden Personen dazu aufgefordert, streng auf sozialen Abstand zu achten.

Die landesweite nächtliche Ausgangssperre ist seit 25. Juni aufgehoben. Einkaufszentren, Geschäfte und Restaurants sind unter strengen Auflagen geöffnet. Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit ist obligatorisch, bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 ist seit dem 2. Juni 2020 die Einreise in das Emirat Abu Dhabi aus anderen Emiraten der VAE nicht möglich. Ausnahmen bestehen für Inhaber wichtiger Berufe, die im Besitz einer Sondererlaubnis der emiratischen Behörden sind, behandlungsbedürftige Patienten sowie den Güterverkehr.

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