Trotz Omikron-Variante

Phuket als Fernreiseziel bleibt sehr beliebt

Der Railay Beach auf Phuket im Senkrechtbild
Imago / Cavan Images
Der Railay Beach auf Phuket im Senkrechtbild

Thailands größte Insel Phuket lockt trotz der weltweiten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus weiterhin zahlreiche Touristen an.

Täglich registrierten sich derzeit durchschnittlich 4000 Urlauber für den so genannten "Thailand Pass", der für eine Reise auf die Insel notwendig ist, berichtet die Zeitung "Bangkok Post" unter Berufung auf die Tourismusbehörde Phukets. Die meisten Antragsteller kämen aus Deutschland, Russland und Großbritannien, hieß es.

Thailand hatte wegen Omikron zuletzt die Einreiseregeln wieder verschärft. Auf Phuket ist es hingegen dank des im Juli eingeführten sogenannten "Sandbox"-Modells weiter möglich, als vollständig Geimpfter quarantänefrei Urlaub zu machen. Allerdings gibt es auch hier bestimmte Auflagen, darunter ein mindestens siebentägiger Aufenthalt in einem spezialisierten Hotel sowie zwei PCR-Tests während dieser Zeit.

Das so genannte Test&Go-Modell, nach dem Touristen auch im Rest des Landes quarantänefrei Urlaub machen konnten, war hingegen zuletzt ausgesetzt worden. Bis zum 15. Januar dürfen aber noch Besucher einreisen, die sich bereits erfolgreich für den "Thailand Pass" registriert haben. Alle anderen müssen nun nach der Ankunft zwischen sieben oder zehn Tage in Quarantäne – je nach Herkunftsland und Impfstatus. Neue Registrierungen werden derzeit nicht mehr angenommen.

Nachdem die Zahl der Neuinfektionen in Thailand zuletzt auf etwa 3000 pro Tag gesunken war, ist sie in den vergangenen Tagen auf mehr als 7000 angestiegen. Die meisten Neuinfektionen in dem südostasiatischen Land gehen auf die Omikron-Variante zurück, wie Beamte des Gesundheitsministeriums zuletzt sagten. Auch bei den auf Phuket positiv getesteten internationalen Touristen sei Omikron mittlerweile vorherrschend, hieß es.

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