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Dolce Vita trifft Outdoor-Abenteuer

Weitblick inklusive: Wandern hoch über Sardinien.
Ales & Ales
Weitblick inklusive: Wandern hoch über Sardinien.

Stolze Viertausender in den Alpen und der Ätna auf Sizilien, dazu 8000 Kilometer Küste und Klassiker wie der Gardasee oder der Lago Maggiore: Die Voraussetzungen für Aktivurlauber könnten nicht besser sein. Italien lässt sich trotzdem einiges einfallen, um Wanderer und Radurlauber für sich einzunehmen.

Rekordhalter: Der Ätna auf Sizilien (3357 Meter) ist der höchste aktive Vulkan Europas.
Paolo Barone
Rekordhalter: Der Ätna auf Sizilien (3357 Meter) ist der höchste aktive Vulkan Europas.

Wie geschaffen für gemütliche Hüttentouren sind Südtirol, Trentino oder Venetien. Viele gut ausgeschilderte Wege laden hier zu Trekkingtouren ein. Unterwegs warten Highlights wie die Seiseralm, die größte Hochalm Europas, und abgelegene Täler voller Traditionen. Und als Krönung werden die Wanderer von der steil gezackten Kulisse der Dolomiten (Unesco-Weltnaturerbe) begleitet.
Alpenflair: in der Gegend von Val di Zoldo in den südlichen Dolomiten.
Regione Veneto
Alpenflair: in der Gegend von Val di Zoldo in den südlichen Dolomiten.

Den Alpen aufs Dach klettern

Hoch hinauf geht es aber bisweilen auch ganz mühelos, zum Beispiel mit der SkyWay Monte Bianco. Die spektakuläre Seilbahn führt durch das Aostatal bis zur Pointe Helbronner (3466 Meter) auf der Südseite des Mont-Blanc-Massivs und bietet einen 360-Grad-Blick auf berühmte Viertausender wie den Mont Blanc (4810 Meter), den höchsten Berg der Alpen, den Monte Rosa oder das Matterhorn. Oben angekommen können geübte Bergsteiger zu Hochgebirgstouren starten. 200-300 Kilometer weiter östlich haben der Lago Maggiore, der Comer See und der Gardasee ihren großen Auftritt mit ihrer einzigartigen Mischung aus Bergen und mediterranem Flair. Sie sind zugleich ideale Ausgangspunkte für Tagestouren in die Berge, und abends lockt das palmengesäumte Seeufer zum Flanieren und Dinieren.
Weltberühmt: die Amalfiküste südlich von Neapel.
Simone Antonazzo
Weltberühmt: die Amalfiküste südlich von Neapel.

Insider-Tipps an der Küste

Weniger bekannt bei Besuchern sind die italienischen Küstenwanderwege, die sich gerade im Frühling und Herbst für entspannte Wanderungen bei milden Temperaturen anbieten. Der Ligurische Höhenweg etwa führt von der französischen Grenze auf mehr als 400 Kilometern bis in die Toskana. Traumhafte Aussichten auf die Adria garantiert der Weg entlang der Steilküste des Monte Conero in den mittelitalienischen Marken. Und hoch über der Amalfiküste geht es auf dem Sentiero degli Dei, dem Weg der Götter, durch duftende Macchia und gelb-grün leuchtende Zitronenhaine und mit Blick bis nach Capri und Ischia. Wer sich abseits der bekannten Touristenpfade austoben möchte, kann sich auch getrost auf die 25 italienischen Nationalparks verlassen. Hier können sich Outdoor-Fans nicht nur beim Trekking, sondern auch bei Mountainbike-Touren und Reitausflügen oder beim Rafting auspowern.
Charmante Pause: Mit dem Fahrrad kommt man Land und Leuten nah.
Regione Marche
Charmante Pause: Mit dem Fahrrad kommt man Land und Leuten nah.

Italien ist eine Fahrradnation

In den vergangenen Jahren hat sich in Italien auch auf dem Gebiet des Radtourismus viel getan. Einige Destinationen haben Wege speziell für Radurlauber eingerichtet. In Südtirol und Trentino etwa führen Radwanderwege durch das Etsch-Tal und seine Seitentäler, und Bike-Hotels bieten Services vom Verleih über Kartenmaterial und Reparaturservice bis zu geführten Touren. Im Trentino, aber auch in Friaul-Julisch Venetien oder in den Abruzzen wagen sich Radsportler an steile Passstraßen und anspruchsvolle Bergetappen. Wer Ausdauer mitbringt, kann auf der Ciclopista del Sole auch einmal von Nord nach Süd durch ganz Italien radeln; die "Sonnenroute" erstreckt sich über 3000 Kilometer und ist Teil des Eurovelo 7 vom Nordkap bis nach Malta.
Italien wie im Bilderbuch: Radfahren in der Toskana.
Nicola Santini
Italien wie im Bilderbuch: Radfahren in der Toskana.

Auf dem Radweg der Träume

Mountain-Biker schwärmen von den Trails in Ligurien und am Gardasee mit ihren anspruchsvollen Bergrouten. Highlight für Schwindelfreie ist der "Radweg der Träume" von Limone bis Trient, der teils hoch über dem Gardasee verläuft. Praktisch: Das Programm Garda by bike umfasst neben dem Verleih von E-Bikes auch den Radtransport auf den Schiffen. Viele Städte setzen ebenfalls verstärkt auf das Velo. Als besonders fahrradfreundlich gelten etwa Ferrara, Pesaro, Reggio Emilia, Cremona und Bozen mit guten Radwegen und Bike Sharing beziehungsweise Fahrradvermietung.
Venezianisches Flair: am Canale dei Buranelli in Treviso.
Regione Veneto
Venezianisches Flair: am Canale dei Buranelli in Treviso.

Weitere Informationen zum Thema Aktivurlaub präsentiert die offizielle Italien-Website, wo es auch spezielle Infos zum Thema Mountainbiken gibt. Die besten Hotels für Radurlauber hat sich die Website Italy Bike Hotels auf die Fahnen geschrieben.
Steckbrief Italien

Berge: Viertausender in den Alpen, Dreitausender in den Dolomiten und der Vulkan Ätna (3380 Meter) auf Sizilien sowie der von Nord nach Süd 1500 Kilometer lange Apennin mit dem Gran Sasso d'Italia (2912 Meter) in den Abruzzen als Nummer eins.
Fläche: 300.000 Quadratkilometer und damit knapp 20 Prozent kleiner als Deutschland.
Inseln: Rund 17 Prozent der Landesfläche besteht aus Inseln. Sizilien und Sardinien sind die beiden größten Inseln des Mittelmeers.
Küste: 8000 Kilometer.
Städte: Die größten sind Rom (2,8 Mio. Einwohner), Mailand (1,4 Mio. Einwohner), Neapel (1 Mio. Einwohner), Turin (0,9 Mio. Einwohner), Palermo (0,7 Mio. Einwohner), Genua (0,6 Mio. Einwohner), Bologna und Florenz (je 0,4 Mio. Einwohner).

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