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Italien belegt Spitzenplatz für Feinschmecker

Schlemmen auf Sizilianisch: typisches Restaurant in Marzamemi im Süden der größten Insel des Mittelmeers.
Simone Antonazzo
Schlemmen auf Sizilianisch: typisches Restaurant in Marzamemi im Süden der größten Insel des Mittelmeers.

Die wichtigste Botschafterin des "Made in Italy" ist die italienische Küche. Und kein anderes Land hat so viele Regionalküchen wie der Stiefel. Kein Wunder, dass Italien bei deutschen Urlaubern Platz eins unter den kulinarischen Destinationen belegt. Schlemmerrouten, Bauernmärkte und Weinfeste weisen den Weg ins Herz Italiens.


Muße ist das Zauberwort, wenn es um Genuss geht. Auch deshalb ist das italienische Landleben so attraktiv für Feinschmecker. Gerade abseits der Touristenströme gibt es viele Schätze zu heben. Viel Stoff für Entdecker bieten beispielsweise die Sentieri del Gusto, Schlemmerrouten wie die Straße des San-Daniele-Schinkens im Friaul im hohen Norden Italiens oder die Käsestraße der Dolomiten. In jeder Region Italiens gibt es solche thematischen Routen passend zu den lokalen Erzeugnissen.
Traditionsgenuss: San-Daniele-Schinken aus Friaul-Julisch Venetien.
Promoturismo FVG
Traditionsgenuss: San-Daniele-Schinken aus Friaul-Julisch Venetien.

Die Winzer laden zum Probieren

Bei diesen Schlemmerrouten geht es aber nicht nur um den lukullischen, sondern auch um den landschaftlichen Genuss, weshalb auch Feinschmecker mit Bewegungsdrang hier goldrichtig sind. So laden die rund 150 Weinstraßen (Strade del Vino) nicht nur zum Besuch beim Winzer ein, sondern auch zum Genusswandern zwischen den Weinbergen. Die Strada del Vino e dell’Olio beispielsweise führt entlang der Costa degli Etruschi mit ihren langen Stränden durch die Toskana, während sich die Prosecco-Straße mit den sanften Hügeln Venetiens schmückt. Hier geht es nicht nur um die Förderung des Weintourismus, sondern auch um den Turismo slow, einen langsamen, nachhaltigen Tourismus, bei dem Reisende die Einheimischen kennenlernen können und sich Zeit nehmen für Landschaft und Kultur, Tradition und Geschichte.
Wein mit Perspektive: Castello di Levizzano in der Emilia-Romagna.
Angelo Nastri Nacchio
Wein mit Perspektive: Castello di Levizzano in der Emilia-Romagna.

Vielfalt mit Qualitätssiegel

Der italienische Wein hat allemal genug Geschichten zu erzählen. Schon vor 2500 Jahren haben die Griechen die ersten Reben nach Süditalien gebracht. Rund 350 verschiedene Rebsorten gedeihen heute in Italien, 330 davon werden bereits seit Jahrhunderten nur in begrenzten Gebieten angebaut, darunter der Prosecco, der Montepulciano oder der Cannonau. 523 Weine tragen eins der Qualitäts-Gütesiegel DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita, kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung), DOC (Denominazione di Origine Controllata, kontrollierte Ursprungsbezeichnung) oder IGT (Indicazione Geografica Tipica) für Landweine.
Geschützte Herkunft: Olivenöl vom Gardasee.
Regione Veneto
Geschützte Herkunft: Olivenöl vom Gardasee.

Weinfest am Gardasee

Eine besondere Attraktion Italiens sind die vielen Weinfeste. Eines der bekanntesten ist das in Bardolino am Gardasee, das seit über 90 Jahren gefeiert wird. Hier wird nicht nur der gleichnamige Wein, der Bardolino, ausgeschenkt, sondern auch Valpolicella, Soave oder Custoza. Seit über 30 Jahren etabliert ist das Fest Mangialonga in La Morra im Piemont. Die Weinberge hier im Nordwesten Italiens wurden sogar zum Unesco-Weltkulturerbe gekürt. Von hier kommt der geschätzte Barolo, aber auch der Nebbiolo und der Barbera. Auf vier Kilometern kann man hier durch die Weinberge spazieren und dabei mit dem dazugehörigen Pass bei den Winzern zur Weinprobe einkehren.

Open House im Weinkeller

Schöne Initiativen hat auch der Verein Movimento Turismo del Vino mit seinen 1000 Winzer-Mitgliedern ins Leben gerufen. Jedes Jahr am letzten Mai-Wochenende laden die Weinbauern zu den Cantine Aperte (Offene Weinkeller). Und im August folgt die Veranstaltung Calici di Stelle (Pokale der Sterne), bei der die Weingüter mit Musik und anderen Kulturdarbietungen zur Weinprobe im Freien einladen.
Kostbare Ernte: Safran mit dem Gütesiegel Zafferano dell’Aquila aus den Abruzzen.
Abruzzo Turismo
Kostbare Ernte: Safran mit dem Gütesiegel Zafferano dell’Aquila aus den Abruzzen.

Jeder Region ihre Spezialität

Mit Erntefesten und speziellen Märkten, den so genannten Sagre, feiern die Italiener auch die anderen Früchte der Erde und des Meeres. Besonders viel los ist im Herbst, wenn Feste für die Muscheln und den Kürbis, die Trüffel, die Kastanien und die Pilze ausgerichtet werden. Rund 300 italienische Spezialitäten haben sich für die Gütesiegel DOP, IGP und STG qualifiziert, die für Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe stehen. Der Radicchio aus Treviso ist eine davon ebenso wie der Ricotta Romana oder der berühmte Parmesankäse Parmigiano Reggiano, der Schinken aus Parma und der Balsamico-Essig aus Modena, ligurisches Pesto, Büffelmozzarella aus Kampanien, Trüffel aus Alba und viele mehr.
Südtiroler Spezialität: Spinatknödel.
IDM Alto Adige/ Frieder Blickle
Südtiroler Spezialität: Spinatknödel.

Gefeiert wird diese Vielfalt auch bei der jährlich stattfindenden Settimana della Cucina Italiana nel Mondo (Woche der Italienischen Küche in der Welt), die dieses Jahr vom 22. bis 28. November stattfindet Mehr als 1000 Vorträge, Degustationen, Workshops und andere Events in über 100 Ländern finden bei dieser Gelegenheit statt.

Weitere Informationen zum Thema Schlemmen in Bella Italia auf www.italia.it/de – buon appetito!

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