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Costa: "Nachhaltigkeit ist ein Prozess, den wir forcieren"

Im Gespräch: Jörg Rudolph, Deutschland-Chef von Costa, im neuen Archipelago-Restaurant auf der Costa Smeralda.
Costa Crociere
Im Gespräch: Jörg Rudolph, Deutschland-Chef von Costa, im neuen Archipelago-Restaurant auf der Costa Smeralda.

Jörg Rudolph, Deutschland-Chef von Costa, spricht im Interview über das Nachhaltigkeitsstreben der Traditionsreederei, das neue Logo und seinen Lieblingsplatz an Bord des Flaggschiffs Costa Smeralda.

fvw|TravelTalk Nachhaltigkeit ist heute ein Wirtschaftsfaktor. Kritiker bezeichnen die jüngsten Maßnahmen der Reedereien in diesem Bereich als Greenwashing. Was sagen Sie?
Jörg Rudoplh Greenwashing ist es auf keinen Fall. Nachhaltigkeit ist enorm wichtig und die Reederei Costa unterstützt diesen Kurs sehr intensiv. Wir sind nicht morgen mit dem Thema fertig, sondern denken an übermorgen. Es ist ein Prozess, den wir forcieren.
Costa setzt auf LNG-Antriebe und Abfallvermeidung. Das dekorative Treibholz im Restaurant Archipelago stammt aus einem Küstenschutzprojekt der Costa-Stiftung.
Costa Crociere
Costa setzt auf LNG-Antriebe und Abfallvermeidung. Das dekorative Treibholz im Restaurant Archipelago stammt aus einem Küstenschutzprojekt der Costa-Stiftung.

Wie weit ist dieser Prozess denn fortgeschritten?
Bei Costa sind Schiffe mit LNG-Antrieb erfolgreich im Einsatz und diese derzeit umweltfreundliche Variante wird sowohl von Reisebüros als auch Gästen sehr begrüßt. Dazu kommt, dass wir an Bord sehr konsequent Programme zur Abfallvermeidung umsetzen. Auch die Restaurants und Bordküchen optimieren den Einsatz immer weiter, um möglichst wenig Lebensmittel zu verschwenden. Zusätzlich kooperiert Costa mit vielen Kommunen in den Zielhäfen. Dazu gehören auch Maßnahmen der Lebensmittelspenden, was wir in Deutschland unter dem Begriff Lebensmittel-Tafeln kennen.

Wie ist das Feedback der Kommunen auf das verstärkte Engagement?
Speziell in Italien ist Costa als italienische Reederei mit 70-jähriger Tradition sehr positiv besetzt. Dazu haben sehr viele auch kleinere Aktionen beigetragen. Die Kommunen unterstützen diese intensivere Einbindung sogar. Reedereien wurde ja eher vorgeworfen, die Landseite nicht genügend einzubinden. Costa macht jetzt nochmals einen großen Schritt auf die Kommunen zu.

Das neue Reisekonzept basiert auch auf einer Umfrage. Welche Lehren haben Sie aus dieser gezogen?
Das Ergebnis der Gästebefragung ergab vier wesentliche Aspekte und Wünsche, die wir sogar speziell für Passagiere aus Deutschland jetzt umsetzen:
  1. Reiseroute in Verbindung mit außergewöhnlichen Ausflügen
  2. Hochwertiges Essen
  3. Entertainment
  4. Top-Schiff
Flaggschiff der Costa-Flotte: die Costa Smeralda im Hafen von Marseille.
Costa Crociere
Flaggschiff der Costa-Flotte: die Costa Smeralda im Hafen von Marseille.

Genau diese Punkte haben wir aufgegriffen. Neue Reiserouten bieten wir an, beispielsweise die Costa Venezia ab Istanbul. Die Ausflüge für deutsche Gäste wurden komplett neu entwickelt. Wir bieten die längsten Ausflüge von allen Reedereien an. Unsere deutschen Gäste erkunden fremde Kulturen mit deutschsprachigen Reiseleitern. Das gesamte Food-Konzept wurde neu entwickelt. Hochwertige neue Restaurants bieten ein fantastisches Essen an. Entertainment wurde speziell auf die deutschen Gäste zugeschnitten.  

Und der letzte Punkt: "Top-Schiff"?
Unsere Schiffe sind so oder so top. Vier Costa-Schiffe sind nagelneu. Wir haben eine super aufgestellte und hochmoderne Flotte.

Was sind Ihre Highlights an Bord des Flaggschiffs Smeralda?
Überwältigt bin ich jedes Mal vom fantastischen italienischen Design an Bord, das in jeder Kabine, auf jedem Deck und auch in Restaurants eine unfassbar schöne Atmosphäre schafft. Und unsere neuen Destinations-Menüs sind wirklich außergewöhnlich gut. Und klar: Das Eis und der Büffelmozarella – beides produzieren wir direkt an Bord – ist auf jeder Reise unverzichtbar.
Frischekur fürs alte Costa-Logo: Die drei Schornsteine sind Vergangenheit. Das Gelb steht für das Land, das Blau für das Meer.
Costa Crociere
Frischekur fürs alte Costa-Logo: Die drei Schornsteine sind Vergangenheit. Das Gelb steht für das Land, das Blau für das Meer.

Letzte Frage: Warum eigentlich ein neues Logo?
Das historische 'C' wurde moderner gestaltet, um es an die digitale Kommunikation anzupassen. Es soll zwei Motive vereinen: Das Gelb im unteren Teil steht für das Land, das blaue Element für das Meer.

Kick-off Event auf der Costa Smeralda: Das Costa-Nachhaltigskeitskonzept in Bildern


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