RTK-Dialogtage (mit Galerie)

RTK setzt auf digitale Zukunftstechnik

Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause trafen sich die RTK-Partner wieder zum Austausch und Netzwerken. Während der Tagung wurde auch die neue Digitalplattform der Kooperation mit Mein Reisebüro24 und dem digitalen Mitarbeiter Toni vorgestellt.
RTK/Fokus on Wagner
Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Pause trafen sich die RTK-Partner wieder zum Austausch und Netzwerken. Während der Tagung wurde auch die neue Digitalplattform der Kooperation mit Mein Reisebüro24 und dem digitalen Mitarbeiter Toni vorgestellt.

Am Wochenende gingen die RTK-Dialogtage im türkischen Antalya zu Ende. Während der Tagung zeigte sich: Büros und Veranstalter verzeichnen einen lebhaften Buchungsaufschwung, gleichzeitig müssen sie ihren Fokus auf ein hybrides Geschäftsmodell legen.

Die RTK stellte ihre neue Digitalisierungsplattform mit den Kernbereichen Meinreisebüro24 und dem digitalen Mitarbeiter Toni vor. Sie ermöglichen die individuelle Ansprache der Kunden und ihre umfassende Betreuung vor, während und nach der Reise. Dabei nützt die Plattform die Vorteile künstlicher Intelligenz.

RTK-Geschäftsführer Thomas Bösl zog ein positives Fazit nach den Dialogtagen: "Der gemeinsame Wille und der Zusammenhalt, die sich hier gezeigt haben, machen uns zuversichtlich, dass wir die Belastungen der letzten zwei Jahre bald hinter uns lassen."

Neben den RTK-Partnern waren hochrangige Branchenvertreter eingeladen, um die aktuelle Lage und die Aussichten für die Touristik zu erörtern. In den Diskussionen und Vorträgen wurde eines deutlich: Nach schwierigen Jahren ist der Blick wieder zuversichtlich nach vorn gerichtet.

Die positiven Zukunftsaussichten wurden in der Diskussionsrunde mit DRV-Präsident Norbert Fiebig, FTI-CEO Ralph Schiller, TUI-Deutschland-CCO Hubert Kluske, Bentour-Geschäftsführer Deniz Ugur und RTK-Geschäftsführer Lars Helmreich zum Thema "Ende der Krise oder Krise ohne Ende – die Branche nach zwei Jahren Pandemie" deutlich. So erklärten die Diskussionsteilnehmer die Krise nahezu einhellig für beendet.

Wie künstliche Intelligenz für die zielgerichtete Kundenansprache und -betreuung genutzt werden kann, zeigte RTK-Bereichsleiter Paul Hochenleitner. Vor wenigen Tagen hatte die Kooperation den neuen digitalen Mitarbeiter Toni vorgestellt.

Er soll die Beschäftigten in den Reisebüros entlasten, indem er – gestützt auf Kundenhistorien – individuelle Angebote an die Kunden unterbreitet, online Termine verwaltet, Videoberatungen unterstützt und Websites der Reisebüros im Internet bewirbt.

Stefan Mang von der Universität Passau stellte die Anforderungen an den Reisevertrieb aus Kundensicht in den Mittelpunkt seiner Präsentation der Erkenntnisse aus dem Projekt Reise Zukunft. Sein Fazit: "Der Weg der Zukunft wird für Reisebüros ebenfalls hybrid sein, mit Präsenz online und offline."

RTK-Dialogtage Antalya: RTK-Mitglieder treffen sich in der Türkei




Wie sehr moderne Informationstechnik bereits Einzug in die Reisebüros gehalten hat und auch noch weiterhin halten wird, verdeutlichte der Vortrag von Roman Borch, Gründer der Digitalagentur E-Confirm.

Nach einem aufschlussreichen Kongresstag bot der folgende Tag dann noch Gelegenheit für die Besichtigung zahlreicher Sehenswürdigkeiten, bevor die Veranstaltung bei einem türkischen Abend ausklang.

Als nach eigenen Angaben größte Reisebüro-Kooperation Europas umfasst die RTK-Gruppe mit Hauptsitz in Burghausen derzeit rund 4200 Reisebüros und bündelt einen Umsatz von 3,5 Mrd. Euro. 


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