Neuer Travelholics-Podcast

"Fachkräftemangel wird Topthema 2022"

VIR-Chef Michael Buller und RTK-Chef Thomas Bösl waren Gäste im Travelholics-Podcast von Roman Borch.
Roman Borch
VIR-Chef Michael Buller und RTK-Chef Thomas Bösl waren Gäste im Travelholics-Podcast von Roman Borch.

Die Toptouristiker Thomas Bösl und Michael Buller gehen davon aus, dass kein Thema 2022 wichtiger wird als der Fachkräftemangel. Unter anderem darüber sprechen sie im neuen Travelholics-Podcast.

Die Corona-Pandemie habe das bereits vorhandene Problem des Fachkräftemangels erheblich verstärkt, erläutert Bösl, Chef der Reisebüro-Kooperation RTK, in dem Podcast. Das sei ein Problem, das sich auch in anderen Branchen stelle, sagt Buller, darunter bei IT-Unternehmen.

Helfen dabei kann unter anderem bessere Technik. Dass sich stationäre Reisebüros zunehmend hybrider aufstellen, etwa mit Lösungen wie Tec-Off-Spider, sei der richtige Weg, erläutert Bösl in dem Gespräch. Denn Technik könne bis zu einem gewissen Grad helfen, den Mangel an Mitarbeitern zu kompensieren.

Buller weist in dem Talk darauf hin, dass die Touristikbranche insgesamt insbesondere bei jüngeren Menschen ein Imageproblem habe. Helfen könnten dabei New-Work-Lösungen wie Homeoffice oder Workation. Wenn es möglich sei, Kunden künftig direkt aus einem Zielgebiet zu beraten, solle man Mitarbeitern auch die Möglichkeit dazu geben. "Das ist easy, die technischen Möglichkeiten hierfür sind ja da." Und möglicherweise komme das beim Kunden sogar überzeugend an, der anschließend ins selbe Zielgebiet fahren könnte.

Bösl plädiert in dem Podcast darüber hinaus dafür, die Ausbildung des touristischen Nachwuchses zu modernisieren und andere Themen in den Vordergrund zu stellen. Wichtig sei dabei, die digitale Komponente zu stärken, aber auch das Thema Nachhaltigkeit herauszukehren. "Ich könnte mir sogar vorstellen, wenn die Demonstrationen für Fridays for Future wieder starten, dort mal hinzugehen und dort Nachwuchsakquise zu betreiben", sagt Bösl in dem Podcast.

Die gesamte Aufzeichung des Gesprächs, in dem die beiden Touristiker auf 2021 zurückschauen und auf 2022 vorausblicken findet sich hier:

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