Kurzinterview

So macht LMX Optionen bei X-Angeboten möglich

Man soll niemals "nie" sagen, orakelt Mario Krug, wenn er gefragt wird, ob LMX künftig auch bei den klassischen Marken Optionsmöglichkeiten schaffen wird.
LMX Touristik
Man soll niemals "nie" sagen, orakelt Mario Krug, wenn er gefragt wird, ob LMX künftig auch bei den klassischen Marken Optionsmöglichkeiten schaffen wird.

Dynamische Angebote von LMX können jetzt optioniert werden. Wie hat LMX das gemacht? Ein Kurzinterview mit Vertriebschef Mario Krug.

Bei den Angeboten der Flexmarken LMXF und LMIF ist es neuerdings möglich, Optionsbuchungen von drei Tagen zu tätigen. Warum hat sich LMX dazu entschlossenn? Und wie haben die Leipziger das gemacht? Drei Fragen an Mario Krug, Vertriebschef des Veranstalters.

fvw|TravelTalk: Herr Krug, neben den Flexmarken bietet LMX auch die klassischen Marken LMX und LMX International. Warum kommt die Möglichkeit, Optionen zu tätigen, nur bei den Flexmarken?
Mario Krug: Die Flexmarken sind ja im Markt durch die Pandemie entstanden und es wird ja inzwischen auch schon diskutiert, ob man diese in der Zukunft überhaupt noch braucht. Allerdings heißt für uns Flex eben nicht nur Flex in Bezug auf bessere Stornierungsbedingungen für den Kunden. Flex heißt eben auch flexibel in der Abwicklung für Reisebüros zu sein.

Bereits bei der Einführung dieser beiden Flex-Veranstaltermarken haben wir überlegt, was können wir endlich für die Reisebüros tun, damit sie mehr Spaß und Vertrauen beim Verkauf von X-Produkten haben. Dazu standen ganz oben auf der Wunschliste der Reisebüros schon immer die Optionen. Denn, dass ein X-Veranstalter keine Option kann, war sehr oft das letzte Argument vieler Kolleginnen und Kollegen, diese Produkte nicht zu verkaufen. Das Argument zählt nun für LMX nicht mehr.

Aber warum besteht die Möglichkeit nur bei den Flexmarken und nicht auch bei den klassischen Marken?
Wir hatten die Chance mit der Einführung neuer Veranstaltermarken auch systemseitig neue Dinge umzusetzen. Und die Bezeichnung 'Flex' passt genau auf diese Neuerungen, flexibel in alle Richtungen, für Reisebüros und Kunden. Im Übrigen gibt es produktseitig kaum Unterschiede, das komplette Hotelportfolio steht allen Marken zur Verfügung.

Darf man Optionsmöglichkeiten denn nun auch bei den klassischen Marken erwarten?
Man sollte niemals nie sagen. Aber was uns erstaunt und überrascht hat, es gibt auch eine andere Fraktion bei den Reisebüros, die ungern dem Kunden Optionen anbietet und die Buchung lieber fest in der 'Tasche' haben will, um dem Kunden gar keine Chance zu lassen, lange zu überlegen, um dann vielleicht doch wieder abzuspringen.

Das ist insbesondere eine gängige Praxis bei Flughafen-Reisebüros mit einem harten Wettbewerbsumfeld am Standort. Somit belassen wir unsere etablierten Marken LMX und LMX International so wie sie sind. Natürlich sind wir aber auch hier offen für alle Wünsche und Anregungen aus dem Vertrieb.
1 Kommentar

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1.
Birgit Reuter
Erstellt 17. März 2022 16:01 | Permanent-Link

Die Öffnung dynamischer Veranstalter zu mehr Flexibilität ist ein sehr wichtiges Verkaufsargument. Bereits seit Mai 2021 bietet vtours für das gesamte VTO-Sortiment eine 72-Stunden-Option an und erhält dafür überaus positives Feedback von den Reisebüros.



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