Val di Noto

Unesco-Titel für Barock in Bestform

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Von Catania bis Modica reicht das Val di Noto im Südosten Siziliens. Mit ihren acht prachtvollen spätbarocken Städten hat sich die historische Region für die Auszeichnung als Unesco-Weltkulturerbe qualifiziert.

Zum Unesco-Weltkulturerbe Val di Noto gehören die Städte Caltagirone, Militello Val di Catania, Catania, Modica, Noto, Palazzolo, Ragusa und Scicli. Sie alle wurden nach dem großen Erdbeben, das Sizilien 1693 erschütterte, auf oder neben zuvor bestehenden Städten im prunkvollen Stil des Spätbarock meisterhaft wiederaufgebaut. Dabei wurde auch die Gelegenheit genutzt, neueste Ideen in Sachen Stadtplanung und Städtebau umzusetzen – ein Mammutprojekt.

Eine besondere Perle in diesem Reigen ist Noto mit ihrer harmonischen Mischung aus barocken Kirchenbauten, Wohnhäusern und Palästen. Beste Zeiten für einen Besuch sind kurz nach Sonnenaufgang oder am Abend kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Sonne die steinernen Meisterwerke in goldenes Licht taucht.

Die Hauptstraße Corso Vittoro Emanuele führt direkt von der Porta Reale zum Hauptplatz von Noto, der Piazza Municipio. Wunderschön ist der Platz mit dem Dom und dem Rathaus, dem Palazzo Ducezio, wo ein eindrucksvoller Spiegelsaal, die Sala degli Specchi, mit Fresken aus dem 19.Jahrhundert zu bewundern ist. Der Eintritt ist frei, und in der Regel gibt es nicht viele Besucher, da die meisten zum Dom drängen. Die beste Aussicht über Noto bietet der Glockenturm der Kirche Chiesa di San Carlo.

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