Tempel von Philae

Alles für die Göttin Isis

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Auf der Insel Philae südlich von Assuan war der Tempel des Isis-Heiligtums ursprünglich errichtet worden. Nicht weniger romantisch ist sein neuer Standort auf der Insel Agilkia ein paar Hundert Meter weiter.

Drei Inseln gab es einst am Südende des ersten der insgesamt sechs Nilkatarakte zwischen Assuan in Ägypten und Khartum im Sudan. Zerklüftete Granitbarrieren im Flussbett verwirbeln das Wasser und bringen Stromschnellen hervor. Die größte der drei Inseln war mit 400 Metern Länge und 135 Metern Breite Philae. 500 Meter entfernt ragt noch heute die höher gelegene Insel Agilkia aus dem Nil. Und auf der kleinsten und als besonders heilig verehrten Insel Bigeh soll dem Mythos nach der Gott Osiris begraben liegen.

Seiner Gemahlin, der Göttin Isis, wurde auf Philae, acht Kilometer südlich vom heutigen Assuan, ein Heiligtum errichtet. Heute stehen diese Tempelanlagen auf der benachbarten Insel Agilkia, nachdem sie von 1977 bis 1980 am ursprünglichen Standort, der heute überfluteten Insel Philae, abgebaut und auf dem höheren Gelände von Agilkia neu aufgebaut wurden.

Der Isis-Tempel ist das Herz der Anlage. Um ihn herum finden sich aber noch weitere kleinere Bauwerke, darunter der Pavillon des altägyptischen Pharaos Nektanebos I., der Trajans-Kiosk, der kleine Hathor-Tempel, der Tempel des Harendotes, der Kiosk des Psammetich II., die Hadrian-Bastion, der Tempel des Imhotep, die Kapelle des Mandulis und der Tempel des Arensnuphis-Dedun.

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