Salalah

Die Karibik des Orients

Ministry of Heritage & Tourism Sultanate of Oman

Die endlos langen, feinsandigen Strände sind die Hauptattraktion von Salalah im äußersten Süden Omans, am Rande der Wüste Rub Al Khali. Hier gibt es Hotels für jeden Geldbeutel. Und das Ausflugsprogramm versprüht exotisches Flair.

Salalah ist die Hauptstadt von Dhofar, Omans "Weihrauchland", und dank des Weihrauchhandels gelangte die Stadt im 13. Jahrhundert auch zur Blüte ihres Wohlstands. Rund 40 Jahre lang und bis 1970 war Salalah sogar die Hauptstadt des Sultanats. Der Hafen ist heute einer der größten auf der Arabischen Halbinsel. Der 2015 eröffnete, internationale Flughafen verbindet Salalah mit Omans heutiger Hauptstadt Maskat, aber auch mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Qatar, Dubai und Indien.

In Salalah selbst lohnt es sich, über die Souks zu schlendern, besonders exotisch ist der Weihrauchsouk. Mit der Eröffnung des Al Balid Maritime Museum in der archäologischen Stätte von Al Balid (Unesco-Weltkulturerbe) hat das Sultanat 2007 seine maritime Tradition wiederbelebt. In der Antike war der Hafen von Al Balid Ausgangspunkt der Weihrauchhändler. Die Ausstellung gibt einen Überblick über den Schiffbau seit dem dritten Jahrtausend vor Christus, die Navigation, das Leben an Bord und die wichtigsten Schifffahrtsrouten.

Während der Monsunzeit (genannt Khareef) kommen viele Touristen vor allem aus den Ländern des Nahen Ostens, denn dann entstehen hier im Süden Omans fast über Nacht grüne Landschaften, Flüsse und spektakuläre Wasserfälle. Nördlich von Taqah zum Beispiel stürzt das Wasser des Wadi Darbat aus 100 Metern herab. Richtig paradiesisch wird es von Ende Juli bis Anfang September, wenn nach dem Ende des Monsuns Berge und Wüste in sattem Grün leuchten.

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